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Aktuell: SAP und Daimler mit Quartalszahlen

Aktienhandel vor Computerbildschirm

SAP hat heute früh seine Quartalszahlen veröffentlicht. Der Jahresausblick wird angehoben. Daimler hatte bereits vorab einige Infos bekanntgegeben, und heute hat man die vollständigen Zahlen gemeldet.

SAP hebt Prognose an

SAP hat heute früh seine Quartalszahlen veröffentlicht. Der Umsatz lag bei 6,67 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 6,74). Die Clouderlöse steigen von 2,04 auf 2,28 Milliarden Euro. Der Gewinn (Betriebsergebnis) sinkt von 1,28 Milliarden Euro auf 984 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern steigt aber von 885 Millionen auf 1,45 Milliarden Euro. SAP hebt seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2021 an. Dieser spiegele die starke Geschäftsentwicklung wider, die das Wachstum der Clouderlöse voraussichtlich beschleunigen werde. SAP erwartet für das gesamte Geschäftsjahr 2021, dass (Zitat):

– die Clouderlöse währungsbereinigt in einer Spanne zwischen 9,3 Mrd. € und 9,5 Mrd. € (zuvor 9,2 Mrd. € bis
9,5 Mrd. €) liegen werden (2020: 8,09 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate
von 15 % bis 18 %.
– die Cloud- und Softwareerlöse währungsbereinigt in einer Spanne zwischen 23,6 Mrd. € und 24,0 Mrd. € (zuvor
23,4 Mrd. € bis 23,8 Mrd. €) liegen werden (2020: 23,23 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer
Wachstumsrate von 2 % bis 3 %.
– das Betriebsergebnis währungsbereinigt in einer Spanne zwischen 7,95 Mrd. € und 8,25 Mrd. € (zuvor 7,8 Mrd. €
bis 8,2 Mrd. €) liegen wird (2020: 8,28 Mrd. €). Diese Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate
von stagnierend bis –4 %.

Die SAP-Aktie notiert heute früh vorbörslich mit +0,6 Prozent.

Daimler

Nachdem Daimler letzte Woche Donnerstag per Ad Hoc-Mitteilung bereits gute Daten ankündigte, liegen jetzt die vollständigen Quartalszahlen vor. Der Umsatz steigt im Jahresvergleich von 30,18 auf 43,38 Milliarden Euro. Der Gewinn (bereinigtes EBIT, das um Sondereffekte bereinigteErgebnis vor Zinsen und Steuern) steigt von einem Verlust von 708 Millionen Euro im Vorjahr auf +5,42 Milliarden Euro! Wegen der anhaltend geringen Verfügbarkeit von Halbleitern habe die gesamte Branche derzeit mit längeren Wartezeiten zu kämpfen, die leider auch die Kunden betreffen.

„Wir tun, was wir können, um die Folgen so gering wie möglich zu halten“, so sagt es heute früh offiziell Daimler-CEO Ola Källenius. Daimler erwartet, dass die weltweiten Lieferengpässe bei Halbleitern das Geschäft auch in der zweiten Jahreshälfte beeinflussen werden. Etwas schwammig formuliert sagt man, dass „auf Basis der erwarteten Marktentwicklung und der aktuellen Einschätzungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler weiterhin, dass Umsatz und EBIT im Jahr 2021 deutlich über dem Vorjahresniveau liegen werden“. Die Daimler-Aktie notiert vorbörslich mit -1,9 Prozent.



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