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Märkte

Saudis: nächster Nackenschlag für Ölpreis

Markus Fugmann

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am

Nachdem es heute anfangs mit dem Ölpreis nach oben ging, hat der saudische Ölminister Ali al-Naimi den Ölpreis-Optimisten den nächsten Nackenschlag versetzt. Au die Frage der saudischen Zeitung al-Hayat, ob das Land sein gegenwärtiges Produrktionsniveau beibehalten werde, sagte al-Naimi:

„Yes, unless a new client comes along and then we may increase it.“ (zitiert nach Reuters.com)

Sollte also ein neuer Nachfrager am Markt auftauchen, würde Saudi-Arabien sogar die Produktion erhöhen, so die Aussage des Ölministers. Für den Ölpreis keine gute Nachricht, wie der Chart des US-Crude-Oils (Februar-Kontrakt) zeigt:

OilUSFeb

Auf einer Konferenz arabischer Ölproduzenten in Abu Dhabi hatte al-Naimi gesagt, dass Saudi-Arabien selbst dann die Produktion nicht senken würde, wenn Nicht-OPEC-Länder dies täten. Saudi-Arabien sei nach einer Analyse der Lage zu der Auffassung gelangt, dass man bei der OPEC in absehbarer Zeit nicht für Produktionskürzungen eintreten werde. Bezeichnend ist die Begründung al-Naimis:“let the most efficient producers produce“, so der Ölminister.

Damit unterstreicht Saudi-Arabien einmal mehr, dass es andere Produzenten aus dem Markt zu drängen gedenkt durch einen für die Konkurrenten ruinösen Preiskampf. Da die Saudis relativ günstig Öl fördern können und zudem über riesige Mengen an Devisenreserven verfügen, haben sie gegenüber den meisten erdölexportierenden Ländern erhebliche Vorteile. Je länger der Preis auf tiefem Niveau verharrt, so offenkundig die Kalkulation al-Naimis, umso mehr Konkurrenten wird die Luft zum Atmen ausgehen. Für die Konsumenten in Europa könnte dies bedeuten, dass – wenn die Konkurrenten der Saudis aus dem Markt gedrängt sind – die Preise wieder rasant anziehen werden.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang Koch

    22. Dezember 2014 16:00 at 16:00

    Ali-al- Naimi.I’am lovin it!Die,wahrscheinlich einzige Basis zwischen mir&dem vorgenannten hakennasigen Wahabitenmilliardär ist das Interesse am Vogelschutz.Das Steckenpferd der Falknerei gegen Luftratten kommt bei mir an.Die wirtschaftlichen Aktivitäten dieses Herrn stimmen ebenfalls mit meinen Überzeugungen überein.Zeigt den Frackyankees wo’s langgeht.Die immensen Kollateralschäden weltweit haben ebenfalls die Kaugummifresser zu verantworten!Frage:BestehendeWirtschaftsinteressen&verteilungskriege werden vor der UNO entschieden?Ich denke nicht!zum Glück haben wir ja Kanzlerin IM Erika,die extrem geschmeidige Statements zu allem gibt!Wenn die Ossitusse endlich weg ist,ich weiss nicht ob ich das noch erlebe,wird endlich gelten:der €uro scheitert nicht,€uropa scheitert nicht,Alternativloses scheitert nicht!Sieg Heil!

  2. Avatar

    Robert Schröder

    22. Dezember 2014 16:30 at 16:30

    Gazprom heute zeitweise + 10 %

    [url]http://finanzmarktwelt.de/gazprom-adr-12-jahrestief-eroeffnet-ungeahnte-chancen-7462/[/url]

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Finanznews

Corona – Konsequenzen in Zahlen! Videoausblick

Was bedeutet Corona für die Entwicklung der nächsten Jahre? Von der Ablösung der USA durch China bis zu steigenden Rohstoffpreisen..

Markus Fugmann

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Was bedeutet Corona für die Entwicklung der nächsten Jahre? Weltpolitisch wird China die USA als größte Volkswirtschaft einige Jahre früher überholen als zuvor angenommen, wel das Reich der Mitte die Krise um Corona viel besser gemeistert hat. Heute ist der letzte Regierungs-Tag von Donald Trump – im Fokus aber steht Janet Yellen mit ihren Aussagen vor dem US-Senat mit dem Tenor: „go big“! Wohl in Vorfreude auf dieses „go big“ steigen die US-Futures über Nacht deutlich an, der Dax eröffnet über der Marke von 13900 Punkten. Die Reaktionen auf die Coronakrise haben aber auch jenseits der Aktienmärkte Konsequenzen, die uns noch lange beschäftigen werden..

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Indizes

DAX daily: Dax wieder auf dem Weg zur 14.000er Marke

Stefan Jäger

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Dem Dax ist es im gestrigen Handel auch ohne die Unterstützung der US-Börsen gelungen die Marke von 13.800 Punkten zurückzuerobern. In der Nacht konnte er zudem noch die 13.900 überwinden. Ob die Erholung wirklich nachhaltig ist, wird sich im Verlauf des heutigen Handelstages zeigen, wenn die US-Indizes aus dem verlängerten Wochenende zurückkommen. Indessen kam bereits am Sonntag eine positive Nachricht aus den USA. Die künftige US-Finanzministerin Janet Yellen hat sich für einen starken US-Dollar ausgesprochen und möchte das auch in ihrer Anhörung vor dem Kongress nochmal betonen. Das ist sowohl für die deutsche Exportindustrie, als auch für den Dax eine positive Meldung.

Vom gestrigen Tagestief bei 13.701 konnte der Dax eine kleine Rally starten und damit ein Plus von 60 Punkten (0,44%) über die Ziellinie bringen. Der Schlusskurs lag schließlich bei 13.848 Zählern. Die Partystimmung der Vorwochen scheint aber zunächst eine Pause einzulegen. In den nächsten Tagen geht es auf der Unterseite um den Bereich bei 13.600 und auf der Oberseite um die 14000. Erst ein Ausbruch auf der einen oder anderen Seite dürfte wieder für Schwung sorgen.

News und fundamentale Daten

Unterstützung erhielt der Dax gestern auch von den überwiegend guten Wirtschaftsdaten aus China. Heute werden die hiesigen Anleger ihr Augenmerk auf die um 11:00 Uhr erscheinenden ZEW-Konjunkturerwartungen richten. Der ZEW-Index gilt als einer der bedeutsamsten Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung. Die Prognose ist mit einem Wert von 60 recht optimistisch, einen Monat zuvor lag der Wert noch bei 55. Zeitgleich erscheint auch noch der ZEW-Index der Euro-Zone. Außerdem findet heute der Corona-Gipfel von Bund und Ländern statt. Ein paar Details sind bereits durchgesickert. Zum einen soll es eine Homeoffice-Regelung geben, zudem könnte der verschärfte Lockdown bis Mitte Februar verlängert werden. Sollten keine großen Überraschungen dazu kommen, dann dürfte die Reaktion des Dax eher gering ausfallen.

Bereits einen Tag vor der Vereidigung des neuen US-Präsidenten schauen die Anleger auf die Rede der designierten US-Finanzministerin und ehemaligen US-Notenbankchefin Janet Yellen, in ihrer Antrittsrede könnte sie Hinweise zur Währungspolitik und zum Konjunkturpaket der USA geben. Darüber hinaus nimmt die Bilanzsaison weiter an Fahrt auf. Heute legen unter anderem die Bankhäuser Goldman Sachs und Bank of America ihre Zahlen vor. Aber auch der Computerzubehör-Hersteller Logitech und der Streaming-Riese Netflix werden ihre Bücher öffnen. Gerade bei Netflix, die zu den Stay-at-home-Aktien gehört, wird es interessant zu sehen, ob die vorherigen Wachstumsraten beibehalten werden können.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Der Dax setzt seine gestern begonnene Erholung auch in der Nacht fort und dürfte kräftiger eröffnen. Bei 13.958 (61er Retracement) hat er sein erstes Etappenziel erreicht. Hier könnte er zunächst eine Pause einlegen, bevor es weiter aufwärts geht. Eine erste Unterstützungszone befindet sich zwischen 13.890/870. Findet der Dax dort keinen Halt, dann könnte noch das Gap bei 13.848 geschlossen werden. An dieser Stelle sollte der Dax wieder drehen, ansonsten dürfte sich die Abwärtsbewegung bis 13.804 fortsetzen. Kurse oberhalb von 13.804 sind positiv zu werten und sprechen für eine Fortsetzung der Erholung in Richtung der 14.000 und höher. Erst ein Tagesschlusskurs unter der Marke würde das Bild zugunsten der Bären drehen.

Aus der Bodenbildung bei 13.672 ergeben sich weitere Extensionsziele auf der Oberseite. Ein Überschreiten der 13.958 könnte den Dax zuerst zur 14.000er Marke führen. Darüber befinden sich die nächsten Ziele bei 14.029 (161,8 Ext.) und dem offen Insel-Gap bei 14.049.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 19.01. - H1-Chart - Zurück zur 14.000

Dax Unterstützungen (US):

13.868 – mehrfache US

13.804 – Punkt 1 Topbildung (H4)

13.711 – Punkt 2 Bodenbildung (H1)

13.672 – Tagestief 15.01.

13.600/630 – US-Zone

13.566 – Tagestief 05.01.

Dax Widerstände (WS):

13.958 – 61,8% Retracement (14.131 – 13.672)

13.988 – offenes Gap 14.01.

14.000 – psychologische Marke

14.049 – Gap 08.01.

14.115 – 127,5 % Extension

14.131 – Tageshoch 08.01.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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