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Schlußfolgerungen! Marktgeflüster (Video)

Die aktuelle Lage erlaubt einige Schlußfolgerungen: seit Juni, als der Handelskrieg in den Fokus rückte, laufen an der Wall Street defensive Sektoren gut, exportlastige Indizes wie der Dax sind dagegen seitdem stark unter Druck. Nur der US-Tech-Sektor schien sich dem zu entziehen – aber der Nasdaq nun mit der längsten Verlusstrecke seit März, die Apple-Aktie nun vier Tage in Folge negativ. Das bedeutet: in den US-Tech-Werten liegt jetzt das größte Risiko – vor allem wenn man die US-Techs mit den chinesischen Tech-Werten vergleicht, die schon länger unter Druck sind. Insgesamt gilt: während der S&P 500 über 7% im Plus ist seit Jahresbeginn, sind die globalen Aktienmärkte über 7% im Minus, ebenso der Dax, Chinas Aktienmärkte dagegen mit einem Minus von 19%. Was stimmt da nicht?



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6 Kommentare

  1. Hallo Herr Fugmann, der Grund, warum Apple die iPhones nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass diese Produkte nicht auf der 200 Mrd USD Strafzollliste stehen. Wären dann erst bei einer weiteren Ausweitung der Zölle betroffen.

    Viele Grüße und vielen Dank für Ihren mehrwertreichen Service!

  2. @ Zinsangst. Wenn die IPhones nicht auf der 200 Mrd. $ Strafzollliste stehen, ist das für mich ein Indiz dafür, dass sich die Trump-Administration durchaus bewusst ist, welche Auswirkungen ihre Maßnahmen auf die US-Wirtschaft haben können. Steckt vielleicht doch mehr Kalkül dahinter, von wem auch immer dies ausgeht. Danke für die Info.

    1. @Wolfgang, aber wenn die von Trump am Freitag ins Spiel gebrachten 267 Milliarden an Importen noch draufkommen an Strafzöllen, sind die gesamten Importe aus China und damit auch iPhones betroffen..

      P.S.: gegen den Widerstand der Wall Street, so schrieben sie, könne kein US-Präsident regieren; aber oOnald hat die Wall Street durch die Steuergeschenke bestochen und macht sie dann zu seinen Komplizen..

      1. Ja genau Markus und deshalb wird die Wall Street so lange still halten, bis der Push durch die Steuerreform (inkl. Bonus der Rückführung von Auslandsgewinnen) durch die Negativeffekte der Zollfriktionen aufgebraucht ist. Dies zeigen auch die ersten Brandbriefe der großen Wall Street- Firmen. Respekt Markus, Sie sind wohl 16 Stunden am Tag „On Air“?
        Viele Grüße

        1. @Wolfgang, nur 15,5 Stunden :)
          Viele Grüße!

  3. Die Zitteraale an den Börsen sind tatsächlich ein – für mich inzwischen nur noch höchst amüsantes – Phänomen. Anscheinend muss immer irgendwer, so unbedeutend er auch sein mag, erst einmal seinen mehr oder minder qualifizierten Senf in die überreizten synaptischen Leiterbahnen schmieren, um deutliche Bewegungen hervorzurufen.
    Selber denken und antizipieren ist nicht Aufgabe der gestressten Trader, die Gedanken kreisen bereits um die neuen Autos, Immobilien und den Drogennachschub zum Bonus-Day…
    Apple, vom qualitativ-technologischen Blickwinkel aus betrachtet, seit Jahren ohnehin mindestens 5-fach überbewertet, soll jetzt auch noch im Land der Farmer und Steinkohleverbrenner produzieren? Klar, zahlen wir künftig für ein iPhone eben 2.000 EUR oder 3.500 EUR für einen Durchschnittscomputer. Hauptsache stylish.
    Das Separatisten-Pfündchen explodiert, weil irgendein Franzose irgendwas von Optimismus und Einigung von sich gibt.

    Muss dafür wirklich erst einmal irgendwer Murks quaken, kann man sich das alles nicht selber aufgrund seines überbezahlten Jobs und sog. Fachwissens selber erdenken?
    Allem Anschein nach nicht ;)

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