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Schock: Bank of Japan enttäuscht alle „schönen“ Hoffnungen

Ja, die Bank of Japan enttäuscht alle schönen Hoffnungen. Keine niedrigeren Zinsen, kein Anheben der Anleihekäufe. Es gibt zwar mehr Aktivität an anderer Stelle, aber das ist nebensächlich. Hier die wichtigsten Fakten...

FMW-Redaktion

Ja, die Bank of Japan enttäuscht alle schönen Hoffnungen. Keine niedrigeren Zinsen, kein Anheben der Anleihekäufe. Es gibt zwar mehr Aktivität an anderer Stelle, aber das ist nebensächlich. Hier die wichtigsten Fakten:

Enttäuschung:
Leitzins unverändert bei -0,10% (Bank of Japan Board stimmt mit 7 gegen 2 Stimmen dafür).
Keine Ausweitung der Anleihekäufe, Volumen bleibt bei 80 Billionen Yen.

Sonstiges:
Käufe von Exchange Traded Funds (ETFs) werden auf bis zu 6 Billionen Yen gesteigert (bisher 3,3).
Das Kreditprogramm in US-Dollars wird verdoppelt auf 24 Milliarden Dollar.

Kurzeinschätzung: Die letzten beiden Punkte sind „Peanuts“. Keine QE-Ausweitung, keine Zinssenkung: Das ist eine herbe Enttäuschung für alle hoffnungsfrohen Zocker, die sich einen neuen kräftigen Stimulus-Schub erhofft hatten. Vor allem am Devisenmarkt ist erstmal Enttäuschung angesagt. Durch mehr Lockerung wäre der Yen aufgeweicht worden, und USDJPY wäre wohl gut angestiegen. So aber ist er heute früh von 104,60 auf aktuell 103,46 gefallen.

Mehr Infos folgen in den nächsten Artikeln…

USDJPY



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4 Kommentare

  1. Nach der enttäuschten Hoffnung auf STIMULUS ist vor der neuen Hoffnung auf STIMULUS halt beim nächsten mal. Eine Welt voller gieriger Zocker. Und weiter geht es im Notenbank-Rettungszirkus :D

    VG KARL

  2. Avatar
    Bernhard Zimmermann

    Gut so, die Entscheidung! Nun kann zukünftig weiter spekuliert werden. So hält man die Märkte bei Laune. Um mehr geht es bei den Notenbankenspielchen auch nicht.

  3. Es betsteht aber auch die Möglichkeit, das die Japaner nur halb so dämlich sind wie die FED und die EZB.

  4. War eigentlich absehbar, das letzte mal hat die BoJ auch die viel zu hohen Erwartungen nicht erfüllt.

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