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Keine Schokolade für Russland!

Eine Tafel Schokolade

Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

lassen Sie es mich salopp formulieren! Derzeit spukt uns die Politik mächtig in die Suppe. Es bedarf keiner besonderen Erklärung, dass der Ukrainekrieg kein großer Gewinnbringer für viele Aktien des europäischen Kurszettels ist. In diesem Zusammenhang mussten übrigens zuletzt einige Unternehmen veritable „Shitstorms“ in den sozialen Medien über sich ergehen lassen.

So weigert sich der deutsche Mittelständler Ritter Sport hartnäckig, seine Russland-Geschäft aufzugeben. Auch Nestlé tat lange sperrig, bevor man das Geschäft spürbar einschränkte. So dürfen die Russen jetzt keine Milka-Schokolade oder keinen Kitkat-Riegel mehr essen. Ich bin skeptisch, ob man den Waffengang in Osteuropa mit solchen „Sanktionen“ wirklich beeinflussen kann.

Der Sportartikel-Hersteller Adidas hat derweil mittelprächtige Imageprobleme in China. Im vergangenen Jahr erhoben einige Menschenrechtsaktivisten den Vorwurf, dass das Unternehmen Wolle aus der ostchinesischen Provinz Xinjiang bezieht. Dort lebt bekanntlich die moslemische Minderheit der Uiguren. Und zahlreiche Uiguren werden von Peking im „Krankenhaus“ verwahrt. Diese Krankenhäuser bezeichnen wir im westlichen Sprachgebrauch eher als Umerziehungslager.

Damit den Menschen im Lager nicht langweilig wird, dürfen sie – vermutlich für sehr kleinen Stundenlohn – Wolle verarbeiten. Nachdem diese Informationen in den sozialen Medien die Runde machten, stornierte Adidas die entsprechenden Aufträge. Diese Einmischung wiederum brachte einige chinesische „Patrioten“ derart in Rage, dass man zu einem Boykott der Adidas-Produkte aufrief. Seitdem ist es nicht mehr angesagt, im Reich der Mitte die Drei Streifen auf dem Schuh oder dem Hemd zu tragen.

Adidas hat diese Lieferungen aus Xinjiang ohne Frage nicht ganz freiwillig storniert. Letztlich musste das Unternehmen sich in dieser moralischen Frage entscheiden. Man musste sich kurzfristig für ein…..

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1 Kommentar

  1. Schließe mich Ihrer Meinung an.
    Jetzt wo die „Russen“keine Schokolade mehr kaufen können,werden sie bestimmt ihre Waffen wegschmeißen
    und Zu Hause in Massen zu öffentlichen Demos gehen.“Ohne europäische Schokolade – kein Krieg“

    Das wird auf jeden Fall jede Kriegshandlung im Keim ersticken…………………….

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