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Schufa und DSGVO: Wohl unvereinbare Angebote

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Schufa und DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), das sind zwei Worte, die just in diesen Tagen aufeinander prallen, und nicht wirklich kompatibel zu sein scheinen – zumindest nicht nach aktuellem Stand der Dinge! Da waren zuletzt diverse Beschwerden und Anfragen von Bürgern, dass Schufa-Daten gelöscht werden sollen, weil sie ein Problem mit der neuen Datenschutzrichtlinie der EU „DSGVO“ darstellen (wir berichteten darüber).

Das könnte aber ein langer Weg werden, denn die Kunden haben ja bei den Partnern der Schufa (Banken, Versandhäuser, Handynetz-Betreiber) einst Verträge unterschrieben, wo sie der Datenübermittlung an die Schufa zustimmten – es ist möglich, dass alle Kunden bei ihren Vertragspartnern diese Zustimmung erneut geben müssen – gemäß DSGVO. Aber dies muss womöglich noch richterlich geklärt werden.

Schufa und DSVGO kollidieren bei sofortiger Auskunft

Da gibt es aktuell aber ein weiteres Themenfeld. Wir alle kennen das Problem. Wenn man beispielsweise umzieht, verlangen Vermieter eine frische Schufa-Ausfkunft, und das sofort. Die Schufa aber gewährt kostenlos nur einmal pro Jahr eine kostenlose Auskunft, und das auch nur per Post mit gut zwei Wochen Verzögerung. Die neue DSGVO-Richtlinie garantiert den Bürgern aber, dass sie stets sofort und kotsenlos eine Online-Auskunft über gespeicherte Daten von Unternehmen erhalten dürfen.

 

Daher hatte die Schufa wohl gleich nach dem 25. Mai das „einmal jährlich“ gestrichen aus ihrem Angebot der postalischen Übermittlung. Die Schufa verdient gutes Geld mit ihrem „Meine Schufa“-Service, wo Verbraucher per Online-Zugriff immer sofort ihre aktuelle Schufa-Auskunft einsehen und ausdrucken können. Dafür zahlt man als Verbraucher aber auch 3,95 Euro monatlich, mindestens! Das läppert sich als verdammt große und konstante Einnahmequelle für die Schufa.

Diese Geldquelle könnte entfallen, denn laut der Welt prüft der zuständige Datenschuschutzbeauftragte in Hessen bereits diese Praxis der Schufa. Laut DSGVO muss die Schufa immer unmittelbar kostenlos Auskunft erteilen. „Meine Schufa“ als Geldschröpf-Mittel wäre dann tot. Schufa und DSGVO, diese beiden Begriffe dürften ein ganz heißes Eisen werden. Wie man jüngst sieht, bombardieren Verbraucher die Schufa bereits in den ersten Tagen seit dem Inkrafttreten der DSGVO. Wir bleiben am Ball, was Verbraucher und der Datenschutz und Hessen erreichen werden. Die Wahrscheinlichkeit wirkt doch recht hoch, dass der Kunde dank DSGVO zukünftig jederzeit an kostenlose Online-Schufa-Auskünfte kommen könnte.

Schufa und DSGVO - Beispielfoto einer Bankberatung
Jeder Verbraucher, der beispielsweise einen Kredit aufnimmt, unterschreibt auch immer die Schufa-Klausel. Es könnte möglich sein, dass Millionen Altkunden alle eine neue Schufa-Klausel mit DSGVO-Hinsweis unterschreiben müssen. Beispielfoto einer Bankberatung: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

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Unfassbar! So erklärt das ZDF Kindern den Begriff „Kommunismus“

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Einfach unfassbar. Schon seit vier Jahren erklärt das ZDF kleinen Kindern folgendermaßen das Wort Kommunismus. Die Überschrift der entsprechenden Erklär-Webseite gibt schon die rosa-rote Marschroute des folgenden Textes vor, denn dort steht „Im Kommunismus gehört allen gleichviel“. Ähhhh, wie bitte? Hat da jemand nicht ganz aufgepasst? Hat der Bürger in kommunistischen Systemen denn jemals demokratisch Zugriff auf „seinen Anteil“ am Volkseigentum? Ach ja, es war ja alles Kollektiveigentum. Allein gehört gleich viel? Nein, allen gehört gar nichts! Aber das ZDF dreht die Fakten mal eben um.

Hier gelangen Sie zur Original-Seite des ZDF mit dem Erklärtext.

Man kann es wirklich kaum glauben. Mit einfachen und netten Worten wird beschrieben, dass laut Karl Marx in damals für die einfachen Arbeiter wirklich katastrophalen Zeiten die Lebensbedingungen verbessert werden sollten. Das war von der Grundidee natürlich auch eine löbliche Absicht, so möchten wir es ausdrücken. Alles Eigentum sollte „gerecht unter den Menschen verteilt werden“, so schreibt es das ZDF. Das Problem dabei ist nur: Das ZDF verschweigt, dass bei dem Konzept „alles soll allen gehören“ am Ende des Tages niemandem irgendwas gehört, und nur eine kleine Führungsklicke ganz oben in der Pyramide im Luxus schwelgt.

 

Und da gibt es auch einen ganz dicken einen Widerspruch. Während das ZDF im Titel über den Kommunismus schreibt, dass im Kommunismus allen gleich viel gehören sollte, so schreibt man weiter unten im Text, dass es nach der Vorstellung von Karl Marx privates Eigentum gar nicht geben sollte. Unsere Frage: Also, was denn nun? Alles oder nichts?

Und erwähnt das ZDF irgendwas von Millionen Toten, die der Kommunismus verursachte? Von Gulags, Entrechtung, Armut? Von Staaten, die ihre Bürger einsperren und verfolgen, wenn sie sich nicht in das Bild des kommunistischen Einheitsmenschen fügen wollten? Kein Wort dazu vom ZDF. Man erwähnt lediglich, dass der Kommunismus Zitat „aus verschiedenen Gründen“ zum Beispiel in der Sowjetunion gescheitert sei. Aha… auch kein Wort zu den grundlegenden Konstruktionsfehlern des Kommunismus. Und so erklärt das Öffentlich Rechtliche Fernsehen kleinen Kindern den Kommunismus? Prost Mahlzeit…

Karl Marx Kommunismus
Der „Vater“ des Kommunismus Karl Marx

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Brexit aktuell: Wolken für Boris Johnson verdunkeln sich weiter

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Gerade erst hatten wir über die immer ausweglosere Situation für Boris Johnson berichtet. Morgen und Donnerstag wird er Angela Merkel und Emanuel Macron treffen. Aktuell wird nun bekannt, dass die britische Regierung sagt, sie habe sinnvolle Vorschläge an die EU gerichtet. Aber die EU verhandle nicht. Brüssel versuche Vorschläge zwischen den EU-Partnern zu unterbinden. Der Backstop müsste aus einem möglichen Vertrag entfernt werden, oder es gebe keinen Vertrag, so die britische Seite. Laut FT hat EU-Ratspräsident Donald Tusk soeben das britische Verlangen nach der Streichung des Backstop zurückgewiesen. Auch der folgende aktuelle Tweet von Donald Tusk macht wenig Hoffnung auf irgendeine Art von Einigung (hier auch ein zugehöriger Artikel). Tja, das sieht nicht gut aus. Merkwürdigerweise ist das Pfund gegen Euro und gegen US-Dollar seit gut einer Stunde dabei ein ganz klein wenig anzusteigen. Aber besonders positiv sieht die politische Nachrichtenlage für UK nicht aus. Und ganz aktuell hat die britische Seite schon wieder auf Tusk geantwortet. Die Sprachgebrauch wird zunehmend konfrontativ.

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Rezession und Panik an den Märkten? Impotenz der Notenbanken uvm

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Wird Florian Homm seinem allgemeinen Ruf als Schwarmzmaler gerecht? Redet er „mal wieder“ eine Rezession und Panik an den Märkten herbei? Oh nein. Man schaue bitte genauer hin. In seinem aktuellen Video spricht er mehrere interessante Fakten an. Als da wäre zum beispiel die „Impotenz“ der Zentralbanken, weil sie die Wirtschaft nicht mehr positiv beeinflussen könnten. Sogenannte Quant, ALGO und ETF-Fonds beherrschen in den USA laut Florian Homm inzwischen 75% des Börsenhandelsvolumens. Aktive Fonds könnten sich kaum dagegen stellen, und würden daher als stabilisierender Faktor ausfallen. Dies kann ein deutlich verstärkendes Problem in einem fallenden Markt werden. Sind wir schon in einer Rezession? Oder laufen wir gerade mit voller Wucht darauf zu? Schauen Sie bitte das folgenden Video.

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