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Eine Analyse von André Stagge Schulden am Limit: Die größte Blase aller Zeiten droht zu platzen

Schulden am Limit: Die größte Blase aller Zeiten droht zu platzen
Grafik: ChatGPT

Die Weltwirtschaft segelt auf Sicht – und das in einem Meer aus Schulden. Was die Märkte derzeit trägt, ist weniger Produktivität als Liquidität, nämlich eine historisch aufgeblähte Schuldenblase. Die Folge ist eine Asset Price Inflation, die häufig auch als „die Alles-Blase” bezeichnet wird. Von Aktien über Gold bis hin zu Immobilien profitiert alles von der steigenden Liquidität. Doch mit jedem Basispunkt höherer Zinsen wird diese Blase jedoch verwundbarer. Sollten die Assetpreise nicht stabil bleiben, kippt der Wohlstandseffekt – und die Refinanzierungskosten treffen Haushalte, Unternehmen und Staaten zugleich.

Schulden: Die größte Blase aller Zeiten

Im seinem neuen Video „Die größte Blase aller Zeiten – kurz vor dem Platzen“ skizziert Portfoliomanager André Stagge eine zugespitzte Diagnose der Weltfinanzlage: Nicht Aktien, Anleihen, Gold oder Bitcoin stünden im Zentrum der Risiken, sondern die globale Schuldenblase. Ihr Treiber sei ein seit Jahren über dem Wirtschaftswachstum liegendes Geldmengenwachstum. In der Eurozone wachse M3 im Schnitt um rund vier Prozent, während die reale Wirtschaftsleistung bestenfalls zwei Prozent zulege – die Differenz wirke inflationär und fließe zunächst in Vermögenspreise. Ähnliche Tendenzen sieht Stagge in den USA, wo die Geldmenge im Mittel um sechs Prozent expandiere, das BIP jedoch klar darunter liege. Die Folge sei eine „Asset Price Inflation“: Aktien, Immobilien, Gold und Kryptowährungen profitierten – bis der Liquiditätsimpuls schließlich nachlasse.

Für Analysten sind staatliche Schulden der zentrale Risikoherd. Die US-Bundesschuld nähert sich 37 Billionen Dollar und steuert bis Jahresende auf 40 Billionen zu. Zugleich explodieren die Zinsausgaben. Sie sind von rund 400 Milliarden Dollar auf fast 1,2 Billionen gestiegen. Diese Belastung zwingt Regierungen dazu, die Refinanzierung zu erleichtern – etwa indem Banken, Versicherern und Pensionskassen der Erwerb von Staatsanleihen regulatorisch schmackhaft gemacht wird. In Europa und Deutschland verfestigen zusätzliche Nachtragshaushalte den Trend zur Defizitfinanzierung. Solche Politiken verlängern zwar das System, verschärfen aber die Anfälligkeit: Steigende Kapitalmarktzinsen verteuern die Refinanzierung von Privatpersonen und dem öffentlichen Sektor. Die Frage nach der Tragfähigkeit und Prolongation der Schulden rückt näher. Stagge erinnert an die Jahre 2008 und 2011: Wenn das Vertrauen wegfällt, steigen die Insolvenzen – ein Muster, das er bereits in Deutschland, Europa und den USA beobachtet hat.

Schwaches Wachstum und hartnäckige Inflation

Makroökonomisch zeichnet Stagge ein Bild aus schwächerem Wachstum und hartnäckiger Inflation. In UK erwarten Ökonomen 2025 etwa ein BIP-Plus um ein Prozent bei rund drei Prozent Teuerung; in den USA deute die 30-jährige Rendite um fünf Prozent auf höhere Inflationserwartungen bei gedämpftem Wachstum. Gleichzeitig sinke die Rezessionswahrscheinlichkeit an den Märkten – ein Widerspruch, den man vor allem über steigende Aktienbewertungen erklären kann. Strukturell verschärfen Immobilienmärkte und Konsum die Lage: Hypothekenzinsen jenseits von sieben Prozent drücken Preise und Wohlstandseffekte, während Kreditkartenzinsen um 22 Prozent Konsum auf Pump ausbremsen. Hinzu kommt der Crowding-Out-Effekt: Wenn Staaten massiv Mittel am Kapitalmarkt binden, werden private Kreditnehmer verdrängt.

Das Fazit fällt eindeutig aus: Die größte Blase ist die der Schulden. Solange Vermögenswerte stabil bleiben, funktioniert der Markt. Fallen die Kurse jedoch um 20 bis 30 Prozent, bleibt der Nominalbetrag der Schulden bestehen und die Lücke frisst sich durch die Bilanzen von Haushalten, Unternehmen und Staaten. Am Ende erzwingt die steigende Zinslast Reformen in Form von höheren Steuern, geringeren Ausgaben und Konsolidierung. Das ist unbequem, aber unausweichlich – andernfalls droht die Schuldenblase zum systemischen Risiko zu werden.



Stefan Jäger
Über den RedakteurStefan Jäger
Stefan Jäger berichtet als Finanzjournalist über das aktuelle Geschehen an den Aktien- und Edelmetallmärkten. Mit fundierter Fundamentalanalyse und präziser Technischer Analyse beleuchtet er zudem Chancen und Risiken verschiedenster Assets.
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65 Kommentare

  1. Moin, moin,

    Herr Jäger, diese Thematik ist schon sehr lange bekannt. Schauen Sie sich bitte die Entwicklung von Gold etc. an. Jeder versucht und wird immer stärker versuchen, sein FIAT-Geld in mobile Sachwerte (ergo keine Immobilien) zu überführen. Depots sind übertragbar, Gold, Silber und Co. lassen sich physisch transportieren.

    Und die Schuldenblase droht nicht nur zu platzen, sie wird platzen. Leider werden die Staaten auf dem Weg zum platzen die Eigentümer von Vermögensgegenstände ganz ungeniert in die Tasche greifen.

    Fazit: Einer muss am Ende für die Schuldenparty zahlen. Sehen sie, liebe Mitleser, also zu, dass es nicht sie sind, die für diesen Schuldenunfug zahlen müssen.

    1. Hallo @ asyoulike
      So ist es.
      Man sollte auf keinen Fall in etwas investiert sein, was per „Order de mufti“ für wertlos, weniger wertvoll deklariert oder mit einer „Zwangshypothek “ beliehen werden kann. Aber- erwischen wird es uns alle. Denn wer Schulden beseitigen will, muss die Guthaben entwerten oder streichen.
      Das Grundgesetz ist dafür erst vor einigen Jahren auf den neuesten Stand gebracht worden.

      Viele Grüße aus Andalusien
      Helmut

      1. Alle Assets können jederzeit und überall mit Zwangshypotheken oder anderen Besteuerungsformen belastet werden.
        Wer in diesen Fällen sein Vermögen verschweigt und versteckt, kann das machen, aber er landet in der Illegalität. Damit muß er dann gut schlafen können.

        1. Beschlagnahmungsmut-Fan

          Zollfreilager unterstehen der Zollüberwachung, sie sind Teil des Zollgebiets und werden von der zuständigen Zollstelle kontrolliert. Das bedeutet, dass Behörden jederzeit Zugang haben und Maßnahmen ergreifen können, wenn ein Verdacht besteht. Wenn z. B. der Verdacht auf Geldwäsche, Steuerhinterziehung, illegalen Handel oder Verstöße gegen Sanktionen besteht, können die zuständigen Behörden – etwa Zoll, Polizei oder Staatsanwaltschaft – eine Beschlagnahmung anordnen.

          1. @Beschlagnahmungsmut-Fan

            Sie sollten das nicht so explizit schreiben, @Helmut könnte sich beunruhigen.

          2. @ Beschlagnahmungsmut-Fan
            Ganz genau.
            Deshalb auch beim Kauf von Edelmetallen, über das Konto, nicht nur die Rechnungen archivieren, sondern auch die Kontoauszüge.
            Nach 10 Jahren wird jeder Kauf sowieso anonym, denn dann hat auch der Verkäufer keine Rechnungsunterlagen mehr.
            Banken müssen Kontodaten, wie z. B. Kontoauszüge, nach gesetzlichen Vorgaben auch nur zehn Jahre lang archivieren.
            Damit unsere Erben auch noch zusätzlich nachweisen können, womit die Edelmetalle bezahlt wurden, wurden auch die Verträge über den Verkauf der Immobilien archiviert.
            Das sollte man allerdings bei allen Vermögenswerten machen, wenn es in die Hunderttausende oder Millionen geht.
            Auch bei teuren Briefmarken oder Aktien kann nachgeprüft werden, wo das Geld herkommt.
            Auch wo der Beerbte das Geld herhatte.

            Viele Grüße aus Andalusien
            Helmut

          3. @Helmut, ja es ist absolut wichtig, dass du dein Zettelgold mit weiteren Zetteln dokumentierst. Du musst nur aufpassen, dass du dich nicht wie hier im Forum verzettelst.

        2. 30. April 2026 :
          „Wer Gold, Silber oder andere Edelmetalle an andere Stellen als an Fillialen der Deutschen Bundesbank verkauft, verliert seine Fahrerlaubnis und das Recht, bis zur Aufstellung eines vollständigen, notariell beurkundeten Vermögensregisters, das Gebiet der BRD zu verlassen.“

          Ich bringe mein Gold bei Nacht und Nebel über die Schweizer Grenze und versuche es in Zürich zu verkaufen.
          Zu meinem Entsetzen drängeln sich zigtausende deutsche Mitbürger in den Verkaufshallen und Basaren und man bietet mir 5.000 EUR für den Kilobarren.

          Ist dieses Szenario völlig unrealistisch ?

          1. @Di Palma, wenn du in Zürich bist, unbedingt vorher noch die Goldbarren in Drogen umtauschen und dann am Bahnhof an Bedürftige verkaufen.

  2. Schulden, die Mutter aller nicht natürlichen Katastrophen.
    Verursacht, wie schon in den letzten 2000 Jahren, die Politik.
    Wer wird beschuldigt? Die Reichen, wie schon seit 2000 Jahren.
    Wer trägt den Schaden? Jeder der sich nicht hinter dem politischen Deckmantel verstecken kann.
    Der finanzielle Schaden ist noch der kleinere.
    Wer drückt nach dem Massensterben den zurück auf 0 Knopf? Ein Politiker der sich als Heilsbringer präsentiert. Mit anderen Worten, der Verursacher. Wie schon seit 2000 Jahren.
    Da sieht man mal wieder, wir lernen schnell und vergessen nie

  3. Das sieht doch jetzt wohl ganz danach aus, daß das Deutscher Bundestag-Finanzpaket für Infrastruktur und Bundeswehr einen entsprechenden Beitrag zur genannten Schuldenblase leistet. Und was die genannten erforderlichen Steuererhöhungen anbelangt, so ist doch wohl jetzt damit zu rechnen, daß die Bundeskanzler Friedrich Merz-Bundesregierung/Koalition beispielsweise die wettbewerbsverzerrende Luftverkehrssteuer nach der diesbezüglichen Steuer-Sauerei zum dritten Mal erhöht, und möglicherweise auch eine Kerosinsteuer „im nationalen Alleingang“ einführt, welches die bereits bestehenden Wettbewerbsverzerrungen am Luftverkehrsstandort Deutschland verschärfen würde.

    1. Sinnvolles Handeln ist einfach zu viel verlangt. Würde ja auch Wählerstimmen kosten.
      Aber, wenn man mal wieder die die sich’s angeblich leisten können, schröpft, dann gehen die Umfragen hoch. Die Inflation zwar auch, aber das kann man ja später noch klein rechnen. Wie eine Glücksspierale nur ohne Glück

      1. An FMW-Nutzer Johann: Das ist Ihre Meinung.

  4. Ich habe bereits echte Inflationsschmerzen, jetzt wird mir richtig übel. Ein einziger Alptraum.

    1. @KK

      Inflationsschmerzen?
      Laut nicht bestätigten Berichten soll es in Andalusien möglich sein, mittels rektaler Verabreichung von Goldzäpfchen Ihre Inflationsschmerzen zu behandeln.
      Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

      Viele Grüße aus Andalusien, Ihr Goldfinger.

      1. Gibt’s jetzt auch als praktisches Pulver zur Beimischung in den Schnupftabak. Bei Anwendung wird dann unmittelbar der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet und löst Euphorie und Glücksgefühle aus. Bei Überdosierung kann es allerdings zu Psychosen, Schizophrenie oder Suchtverhalten führen.

        1. Mich wundert immer, dass gerade die Anleger, die größtentels in Aktien investiert sind, wohl überhaupt nicht wissen, wie schnell ihr Geld weg sein kann.
          Wenn das in den nachfolgenden Video richtig erklärt ist (was ich nicht beurteilen kann) dann bin ich froh, dass ich keine Aktien habe.
          In diesem brisanten Vortrag beleuchtet Benjamin Mudlack die Gefahr der Enteignung des Aktienbesitzes

          https://www.youtube.com/watch?v=TpdmOf-8O20

          Dazu hatte auch Horst Lüning auch ein Video gemacht
          …Zusammen mit dem #TheGreatReset des WEF fügt sich das zu einem katastrophalen Bild zusammen. Wussten Sie, dass Sie in Ihrem Aktiendepot entschädigungslos enteignet werden können?..

          https://www.google.com/search?q=Horst+L%C3%BCning&num=10&sca_esv=d55e38e28fee9aac&udm=7&sxsrf=AE3TifMi6HFhD6q-R2gtcmAh78Y1vk8WRA:1748061190329&source=lnt&tbs=qdr:d&sa=X&ved=2ahUKEwjwjK6yo7uNAxWDRaQEHbtOGRYQpwV6BAgDEBQ&biw=1280&bih=577&dpr=1.25#fpstate=ive&vld=cid:227c8a3c,vid:mgpLl1VnJj8,st:0

          Viele Grüße aus Andalusien
          Helmut

          1. Swiss Gold Treuhand AG – Betrugsfall mit Phantom-Gold
            Anleger investierten Millionen in angeblich physisches Rohgold aus Afrika, das in der Schweiz gelagert werden sollte.
            – Problem: Es wurde kein physisches Gold eingelagert – die versprochenen Barren existierten nicht.
            – Schaden: Über 84 Millionen Schweizer Franken.

            SGB Vault AG – Ungültige Prüfzeichen auf Goldbarren
            In Verbindung mit dem Swiss Gold Treuhand-Fall wurden bei SGB Vault AG Goldbarren mit ungültigen Prüfzeichen gefunden.
            – Problem: Die Echtheit und Herkunft der Barren war nicht nachvollziehbar – sie galten als nicht vertrauenswürdig.

            Gefälschte Lagerzertifikate & Phantom-Gold
            Anleger erhielten gefälschte Zertifikate, die angeblich die Lagerung von Gold in Schweizer Tresoren bestätigten.
            – Problem: Die Lagerfirmen existierten entweder nicht oder hatten nie Gold für diese Kunden eingelagert.

          2. Mich wundert, dass Anleger, die Aktieninvestments ablehnen und mehrfach öffentlich erklärt haben, nichts davon zu verstehen, sich immer wieder anmaßen, Aktienanleger zu belehren.
            Zu glauben, Aktien könnten enteignet werden, aber Edelmetalle nicht, ist schlicht und einfach dumm.
            Aktienbesitz noch nie enteignet, Goldbesitz schon.

          3. Der Aktienschwindler

            @Helmut
            was noch viel fasznierender ist, dass es immer noch Menschen gibt, die so ein Schwachsinn glauben.

          4. Lieber Helmut,
            Wenn es zu einer flächendeckenden Enteignung kommt (warum sollten gewisse Anlageklassen nicht enteignet werden?), dann haben wir andere Sorgen als Aktien Kurse.
            Leider alles nur eine Frage der Zeit.
            Schulden ist Teufelszeug

  5. Korrektur: Aktienbesitz wurde noch nie enteignet, Goldbesitz schon.

    1. Columbo erzählt wieder Märchen

      Gold wurde nie ersatzlos enteignet. Man bekam immer den Kurswert in der Landeswährung.
      Aktien wurden allerdings ersatzlos enteignet.

      CS-Aktionäre enteignet, UBS-Aktionäre von Bund ihrer Rechte beraubt – INSIDE-JUSTIZ https://share.google/7W4nvHdZYGgv7E8Lh

      Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  6. @Luftgoldmut-Fan

    Gold steht ja geradezu symbolisch für fehlendes Gegenparteirisiko.
    Und genau auf diesen Vorteil des Goldes verzichten manche naive Edelmetallinvestoren, in dem sie die persönliche Kontrolle abgeben.

    1. @Columbo, „papiergoldiger“ geht’s fast nicht mehr. Solche Leute haben überhaupt nichts verstanden.

  7. Der Aktienschwindler
    Da würden sich sicherlich hier einige Leute freuen, wenn Du das mal erklären würdest.
    Nicht nur heiße Luft reden.
    Aber ich denke, dafür reicht es nicht.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Der Aktienschwindler

      Ach @Helmut, wirklich? Du willst es wirklich schwarz auf weiß?

      Nun, Helmut, das Problem ist: Du bist derjenige, der hier Tag für Tag „heiße Luft“ redet – oder wie du es auch nennst: „geistigen Dünnschiss“ oder „Blödsinn“.

      Willst du wirklich, dass ich das alles aufzähle?

      Unvergessen ist zum Beispiel deine Ventil-Nummer – gerade so als ehemaliger Heizungs- und Sanitärfachmann. Deine Geschichtskenntnisse, bei denen du einem ehemaligen Bundeskanzler eine SS-Vergangenheit angedichtet hast. Die tagelange sinnfreie Diskussion über Zölle und Steuern, deren Unterschied du nicht begreifst. Oder deine Klimawandelleugner-Märchen, die du immer und immer wiederholst, obwohl mittlerweile jeder Hilfsschüler die physikalischen, chemischen und biologischen Hintergründe kennt.

      Oder deine Behauptung, Naturkatastrophen würden sich nur häufen, weil sich der Lebensraum des Menschen ausgedehnt habe.

      Aber wenn du wirklich willst, Helmut – bitte: Hier dein Schwurbel-Level: Beachtliche 7 von 10 Punkten. Glückwunsch!
      1. Rahmung / Einstiegsbehauptungen

      „Im Jahr 2030 sollen wir nichts besitzen, aber glücklich sein.“
      ➡️ Irreführend.
      Das ist eine stark verkürzte, oft konspirativ gebrauchte Interpretation eines WEF-Szenarios (ursprünglich ein Meinungsbeitrag aus 2016, keine Agenda). Kein offizielles politisches Ziel.

      „Das Thema ‚Great Taking‘ – Lehren aus der Großen Depression, mögliche Konsequenzen für das Aktieneigentum.“
      ➡️ Irreführend.
      Es gibt das Buch „The Great Taking“ (David Webb, nicht Rogers). Aber die Darstellung, dass Aktienbesitz prinzipiell enteignet wird, ist eine spekulative These, keine nachgewiesene Entwicklung.

      2. Eigentumsrechte und Politik

      „In Österreich wurde ein Heizungszwangsgesetz erlassen, einfach so, und das hat Eigentumsrechte geschädigt, weil Immobilienpreise gefallen sind.“
      ➡️ Falsch.
      Es gibt Auflagen für Heizungssysteme (z. B. Ölkesselverbote, Sanierungsziele), aber das ist weder „einfach so“ noch eine Enteignung. Preisentwicklungen hängen von vielen Faktoren ab.

      „Wenn es gegen Eigentumsrechte geht, bedeutet das weniger Freiheit, größere Abhängigkeit.“
      ➡️ Normativ / Meinungsäußerung.
      Nicht falsch, aber ideologisch gefärbt.

      3. Geldtheorie und Zyklen

      „Boom-und-Bust-Zyklen entstehen, wenn Notenbanken Zinsen senken/heben.“
      ➡️ Irreführend.
      Zentralbankpolitik beeinflusst Konjunkturzyklen, aber Ursache sind vielfältige Faktoren (Technologie, Investitionen, externe Schocks). Die Vereinfachung ist typisch Österreichische Schule.

      „Wenn die Geldmenge verdoppelt wird, aber die Ressourcen gleichbleiben, steigen die Preise.“
      ➡️ Wahr (modellhaft).
      Das ist die Quantitätstheorie, stimmt als theoretisches Modell – aber in Realität wirken auch Produktivität, Umlaufgeschwindigkeit, globale Märkte.

      „Die EZB hat 2022 die Zinsen von 0 auf 4,5 % erhöht und die Wirtschaft in den Orkus geschickt.“
      ➡️ Irreführend.
      Die EZB hat erhöht (bis 4 % Leitzins). Die Folgen waren Dämpfung, aber keine Depression. Sprache („Orkus“) stark überzeichnet.

      4. Finanzkrisen und Derivate

      „Seit 2005 gibt es ‚gesicherte Gläubiger‘ (safe harbor), die Vorrang haben.“
      ➡️ Wahr, aber verkürzt.
      Es gibt tatsächlich rechtliche Privilegien für Derivate-Kontrakte (Insolvenzrecht USA/UK/EU). Aber die Darstellung als gezielte Enteignungsmaschinerie ist überzogen.

      „JP Morgan hat bei Lehman Kundengelder eingezogen, was vorher Betrug gewesen wäre.“
      ➡️ Irreführend.
      Tatsächlich: komplexe Rechtslage, Safe-Harbor-Klauseln. Aber es ist nicht „Kundengelder vereinnahmt“, sondern Abwicklung besicherter Geschäfte.

      „Die Deutsche Bank hat 42.500 Milliarden Euro Derivate-Exposure, das 686-fache ihres Eigenkapitals.“
      ➡️ Irreführend.
      Nominalwerte von Derivaten sind riesig, aber Brutto-Exposure ≠ Risiko. Das Netto-Exposure ist viel kleiner. Die Relation zum Eigenkapital ist bewusst verzerrt dargestellt.

      5. Eigentum / Entmaterialisierung

      „Früher hatte man effektive Stücke, heute nur digitale Sammelverwahrung – dadurch nur Anspruch, nicht Eigentum.“
      ➡️ Irreführend.
      Stimmt: Sammelverwahrung bedeutet Miteigentum über Sammelurkunden. Aber der Anspruch ist rechtlich Eigentum – es ist kein bloßes „Versprechen“.

      „Wenn ein großer Verwahrer pleitegeht, können Anleger ihre Wertpapiere verlieren.“
      ➡️ Falsch.
      Rechtlich sind Wertpapiere Sondervermögen und insolvenzgeschützt (außer bei Betrug). Das Gegenteil ist Standard im EU-/US-Recht.

      6. Große Depression / Geschichte

      „Die Fed hat die Große Depression verursacht.“
      ➡️ Irreführend.
      Die Fed-Politik hat verschärft, aber nicht allein „verursacht“. Komplexe Gemengelage (Spekulationsblase, Goldstandard, Bankenregulierung).

      „1933 waren ein Drittel der US-Banken für immer geschlossen.“
      ➡️ Wahr (im Kern).
      Tatsächlich viele Bankpleiten; Roosevelt ließ zahlreiche Banken nicht wieder öffnen.

      7. Schlussfolgerungen

      „In einem überschuldeten System sind Eigentumsrechte potenziell gefährdet.“
      ➡️ Teilwahr.
      Schuldenkrisen können Vermögenswerte gefährden (Inflation, Schuldenschnitte, Haircuts). Aber die Pauschalisierung „alles ist potenziell Enteignung“ ist überzogen.

      „Die Zentralbanken zentralisieren die Weltwirtschaft.“
      ➡️ Irreführend.
      Globalisierung und Machtkonzentration sind real, aber Zentralbanken sind nicht der alleinige Treiber.

      Schwurbelfaktor

      Ich würde den Schwurbelfaktor auf 7/10 einstufen.

      Warum?

      Viele echte Begriffe (Safe Harbor, Derivate, Boom-Bust) werden korrekt benannt, aber konspirativ gedeutet.

      Zahlenspielereien mit Nominalwerten werden dramatisiert.

      Politische Narrative („2030 nichts besitzen“, „Heizungszwang“) werden eingebaut, ohne saubere Trennung von Fakten und Meinung.

      Klassische Technik: mischt Fachwissen mit Übertreibungen und konspirativen Andeutungen.

  8. Varta enteignet Kleinanleger und verliert Börsennotierung – DER SPIEGEL

    Varta enteignet Kleinanleger und verliert Börsennotierung – DER SPIEGEL https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/varta-batteriehersteller-enteignet-kleinanleger-und-verliert-boersennotierung-a-07034c19-8c76-4dd0-b0b7-05591655250e

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  9. RettungsG – Gesetz zur Rettung von Unternehmen zur Stabilisierung des Finanzmarktes https://share.google/3VAKGT2zyTarlqckD

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

  10. Columbo
    ICH gebe zu, wenn ich von etwas keine Ahnung habe.
    Daher besteht meine private Altersversorgung auch nur aus Edelmetallen.
    Aber wenn Du doch so schlau bis, dann erkläre doch mal den Unwissenden hier, was in den Videos falsch erklärt ist.
    Genauer gesagt: Warum können die Aktienbesitzer nicht auf die in beiden Videos aufgezeigte Art enteignet werden? Und das ersatzlos.

    Auf die Ausrede, warum Du es nicht willst/kannst bin ich jetzt aber mal gespannt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Ach @Helmut, ich glaube, du schaust zuviel von diesen Videos, die dich mit Horrorgeschichten, Untergangsvisionen und allen möglichen Unheilsverkündungen bombardieren.
      Lass das mit dem „großen Kino“, das macht nur unnötig Angst und Angst macht krank.
      Sei zuversichtlich, du und ich, wir leben jetzt seit über siebzig Jahren mehr oder weniger gesund und munter und das Geld ist uns auch noch nicht ausgegangen. Selbst deine Krankheit hast du gut in den Griff bekommen.
      Morgen bricht kein dritter Weltkrieg aus, wir beide werden nicht enteignet und mit großer Wahrscheinlichkeit werden wir an irgendeiner Krankheit oder an Altersschwäche sterben und niemals unsere besch…nen Goldbarren oder Aktien brauchen.
      Also was soll‘s @Helmut, denk weniger ans Geld und mehr ans Leben und vergiß die Videos und das Kino.
      Hier noch was zum Nachdenken von Rainer Maria Rilke:
      „Eines Tages alt sein und noch lange nicht alles verstehen, nein, aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen mit Fernem und Unsagbaren bis in die Sterne hinein“.

      (PS: Irgendwann komm ich dich da unten besuchen und dann reden wir bei einem guten Glas die ganze Nacht über Gott und die Welt).

    2. @Helmut
      seit wann? Oh man, du hast von so vielen Dingen keine Ahnung und demonstrierst das hier jeden Tag vom Neuem:
      Geschichte, Physik, Chemie, Biologie, Steuern, … die Liste ist wirklich sehr, sehr lang.

  11. @ Luftgold/ Permanix, diese dumme Story haben sie schon einmal gebracht. Betrügereien gibt’s mit allen Produkten.Den Goldbashern sollten endlich die Argumente ausgehen, ausser man wird vom Neid zerfressen.

    1. Swiss Gold Treuhand AG – Betrugsfall mit Phantom-Gold
      Anleger investierten Millionen in angeblich physisches Rohgold aus Afrika, das in der Schweiz gelagert werden sollte.
      – Problem: Es wurde kein physisches Gold eingelagert – die versprochenen Barren existierten nicht.
      – Schaden: Über 84 Millionen Schweizer Franken.

      SGB Vault AG – Ungültige Prüfzeichen auf Goldbarren
      In Verbindung mit dem Swiss Gold Treuhand-Fall wurden bei SGB Vault AG Goldbarren mit ungültigen Prüfzeichen gefunden.
      – Problem: Die Echtheit und Herkunft der Barren war nicht nachvollziehbar – sie galten als nicht vertrauenswürdig.

      Gefälschte Lagerzertifikate & Phantom-Gold
      Anleger erhielten gefälschte Zertifikate, die angeblich die Lagerung von Gold in Schweizer Tresoren bestätigten.
      – Problem: Die Lagerfirmen existierten entweder nicht oder hatten nie Gold für diese Kunden eingelagert.

  12. In der DDR, gar im ganzen Ostbolock wurden Aktien enteignet. Schon vergessen? Die politische Beliebigkeit kennt keine Grenzen.
    Buchpfehlung: Ayn Rand „When Atlas schruggs“

  13. Bashing ist wie Fashing, lauter Narren

    @ Columbo. Mich wundert, dass Goldkritiker immer wieder betonen,dass sie einiges an Gold haben, das ist dann eher widersprüchlich, Helmut ist wenigstens konsequent und ist überzeugt von seinen Anlagen.
    Aktien müssen auch nicht enteignet werden, sie können ganz leicht auch fast wertlos werden.
    Einer der grössten Gurus, Philip Hopf, sieht in nächster Zeit beim NASDAQ eine Korrektur von 50%,
    das heisst, dass einzelne Titel noch viel tiefer fallen können. Sie sind eine dumme Nervensäge, sie machen sich Sorgen um die sicherste und nervenschonendste Anlage anderer und sitzen auf der grössten Aktienzeitbombe die es je gegeben hat und das Schlimmste daran, DIE TAUSENDFACHE WIEDERHOLUNG.Helmut hat es schon gesagt, ausser Goldbashing haben sie noch nie einen vernünftigen Kommentar geschrieben.

    ,

    1. @Wechselbalg, einer der größten Visionäre in der Finanzwelt schrieb am 13. April 2025 16:23 Uhr einen legendären Kommentar und langte damit so tief ins Klo, dass er monatelang abgetaucht war:

      „@ Permanix, die ganze Profiwelt zittert vor einem weiteren Absturz oder hofft auf Stabilisierung , nur ein ganz Schlauer redet von Melt- Up. Fazit: Sehr jung oder sehr naiv ! Wer solche Visionen hat sollte zum Arzt gehen.“

      Wir wissen heute, dass die Börsen in der Folge eine der größten Rallys in der Geschichte hingelegt haben. Wechselbalg ist in dieser Zeit pleite gegangen, während Permanix steinreich geworden ist. 🤣

      https://finanzmarktwelt.de/rente-neue-selbstaendige-muessen-einzahlen-345635/#comment-202771

    2. Fallhöhen Profiteur

      @ Klobalg / Permanix, ganz falsch, das genaue Timing kann niemand, auch Buffett und Stefan Risse sehen es genauso und stehen an der Seitenlinie ,aber ich liebe Übertreibungen und grosse Fallhöhen.
      Ich habe es ihnen schon mehrmals erklärt, ( sie kapieren es nie ) die Kunst ist es bei der Übertreibung mit kleinem Geld wenig zu verlieren und bei Eintritt der Korrektur das Mehrfache zu gewinnen. So habe ich bei der letzten Korrektur den Riesengewinn gemacht den sie immer anzweifelten. Ich habe ihnen angeboten über FMW Beweise zu liefern wenn sie einer gemeinnützigen Gesellschaft 500 Euro gespendet hätten. Sie als kleiner grossmauliger Trader haben es nie gewollt. Also Fakt ist, ich warte ganz entspannt und mit grosser Reserve auf die nächste Korrektur, das wird dann mein Jahrhundert Trade.

      1. „…ganz falsch, das genaue Timing kann niemand,…“

        Permanix konnte es nachweislich und nachvollziehbar, Wechselbalg nicht.

      2. @Wechselbalg, andere Frage noch, welche Suppe gibt es heute in der Suppenküche? 😂

  14. @Johann
    Vollkommen richtig.
    In der Krise hilft nur eine abbezahlte Wohnung, Konserven, einen großen Garten und einen eigenen Brunnen.
    Nach der Krise kann dann gesichertes Vermögen wieder in die dann gültige Nationalwährung umgetauscht werden.
    Das kann aber dauern.
    Ich vertraue dabei auf physisches Gold und Silber.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. „In der Krise hilft nur eine abbezahlte Wohnung, Konserven, einen großen Garten und einen eigenen Brunnen.“

      @Helmut, das ist bezeichnend, du hast Gesundheit, soziale Kontakte und Bildung vergessen.

      1. @vergess,
        auf soziale kontakte kann man aufgrund mangelnder bildung verzichten,
        siehe auch hier an den angeblichen °°akademikern°°,
        welche sich seit langer zeit nur im gossenjargon artikulieren,

      2. Vergessmut-Fan
        Soziale Kontakte hat man hier auf dem Land automatisch; sogar zwangsläufig.
        Meine Bildung/ Ausbildung ist optimal dafür zugeschnitten, hier auf dem Land leben zu können.
        Meine 3 Berufe helfen mir da sehr.
        Außerdem die Meisterprüfungen, bei denen Kenntnissen ins Recht, Steuerrecht und Sozialpädagogik Prüfungsfach waren.

        Viele Grüße aus Andalusien Helmut

        1. @Helmut, das ist doch ein Hundeleben was du da in der Einsamkeit führst:

          Eingeschränkte Infrastruktur: Müllentsorgung, Post und Einkäufe erfordern weite Wege (3–20 km).

          Unzuverlässige Versorgung: Häufige Stromabschaltungen, tagelange Wasserabsperrungen; in manchen Sommern nur wenige Stunden Wasser pro Woche. Kein Anschluss an die Kanalisation.

          Hoher Aufwand bei Eigenversorgung: Gemüsegärten müssen ständig bewässert werden, Pools und Grünanlagen sind kaum ohne große Vorratssysteme und Technik betreibbar.

          Kosten & Vorsorge: Erhebliche Investitionen in Wasserzisternen, Pumpen und Notstrom (Dieselgenerator, große Dieselreserven) sind notwendig.

          Lebensqualität eingeschränkt: Im Winter massive Luftverschmutzung durch Müllverbrennung inkl. Plastik in den Dörfern, im Sommer Schadstoffglocke über Málaga.

          Lage-Nachteil: Nur sehr wenige Interessenten sind bereit, die Belastungen des Landlebens in den Bergen auf sich zu nehmen – die Mehrheit zieht die Küste mit besserer Infrastruktur vor.

          Behördliche Anforderungen: Tourismusrechtliche Vorschriften sind schwer zu erfüllen und verursachen zusätzliche Kosten.

          Insgesamt ist das Leben dort mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden und für die meisten Spanieninteressierten wenig attraktiv.

          1. Mitten in einem dieser schönen andalusischen „Pueblos Blancos“ zu wohnen, ist sicher auch im fortgeschrittenen Alter attraktiv. Man trifft sich abends mit einheimischen Freunden in der Bar und hat Spass. Zugleich kann man gleich um die Ecke einkaufen.
            In der Pampa kilometerweit vom nächsten Dorf und Einkaufszentrum entfernt, ist es sicher unbequemer. Will man Freunde treffen oder einkaufen, ist man aufs Auto angewiesen.
            Was, wenn man im Alter behindert und nicht mehr fahrtüchtig ist? Dann wird‘s einsam. Der schönste Landschaftsblick wird einem dann verleidet.
            Man muß sich im höheren Alter halt rechtzeitig nach einer behindertengerechten Wohnung umsehen.

  15. Gut, Sozialisten und Edelmetalle sind auch nicht die richtige Mischung.
    Aber solange die Edelmetalle als Sondervermögen zumindest außerhalb der EU lagern, habe ich weniger Sorgen hinsichtlich Enteignungen wie bei Aktien.
    Bei Aktien werden mit der Enteignung Guthaben zerstört, und die Firmen können wieder durchatmen.
    Edelmetalle will der Pleitestaat ja gerade in die Finger bekommen, um eine neue Währung abzusichern. Deshalb zahlt er dann auch dafür in der neuen Währung.
    Silber heute Abend über 41 Dollar, Gold bei 3.565 Dollar.
    Da kann man nicht meckern.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    1. @Helmut, du bist ja sehr aktiv in diesem Forum. Ich neu. Nun, wenn man denkt man könne einer möglichen Anarchie mit Vorräten oder einer Art Selbstversorgung entkommen….. dann haben wir kein echtes Problem. Ich habe einen Glimpse von zusammen brechenden Systemen selbst erfahren dürfen. Asien Krise 1998. Sogenannte Freunde und Bekannte werden zu Raubtieren. Gewaltkriminalität eskaliert. Goldeinträgern wurden die Finger abgeschnitten. Geht schneller. Aber all das war nur ein lokales Ergebnis, das vorbei ging, weil der Rest der Welt Südostasien raus haute. Aber wenn es zu einer globalen Schuldenkrise kommt (nur eine Frage der Zeit) wer soll dann die Welt raus hauen?
      Vielleicht Marsmännchen?! Zuflucht im Grünen? Da will dann jeder hin.
      Wir können nur hoffen, daß es für uns alten Dackeln noch reicht.

      1. @Johann, glaub ich auch. Wenn‘s wirklich kracht, bringen die Prepperfluchtburgen samt Konserven und Rottweiler genau Null. Sogar schlimmer, da die Leute wissen, wo was zu holen ist.
        In solchen Situationen ist es am besten, nicht aufzufallen.

      2. 1. Keine Vorräte zu haben, ist die beste Methode ein evt. Chaos zu vergrößern. Noch die Regierung Merkel ließ allen via Tagesschau einen Hinweis zukommen.
        2. Hinzu kommt praktisch, wer im Fall eines Falles ein paar Tage nicht raus muss, weil Vorräte hat, geht dem kritischen Zeitraum automatisch aus dem Weg.
        3. Sollte es zu einer zeitweiligen Mangelverwaltung kommen, wird sich umgehend ein Schwarzmarkt bilden. Ob und wie man den nutzt, sollte sich jeder individuell überlegen.

        Keep calm and carry on.

  16. @ Klobalg,Vermutungen zu verbreiten und die Richtigkeit immer wieder zu verbreiten ist eine Sache, besser wäre es diese intelligenten Vorhersagen auch zu spielen und zu profitieren was sie anscheinend nicht gemacht haben, weil sie bekannt sind jedwelche Gewinne und Scheingewinne zu veröffentlichen.

    1. Wer meint, dass Permanix seine fantastischen Vorhersagen nicht gespielt hat, der kann sich das gerne einreden. Das ändert aber nichts an der Richtigkeit der Vorhersage, ganz im Gegensatz zu den völligen Fehleinschätzungen des ehrenwerten Wechselbalgs.

  17. Die schwäbische Hausfrau Erna lebt im schuldenfreien Einfamilienhaus mit Elektro-Ladestation für das schuldenfreie Elektro-Auto und kann von ihren 4.000 EUR netto Pension und / oder Betriebsrente gut und bequem leben.
    Daneben hat sie noch 100.000 EUR auf der Bank liegen.
    Ihre Tochter Emmy lebt ebenso, nur hat sie 5.000 EUR netto aus Arbeitseinkommen.

    Wieviele Ernas und Emmies gibt es in D ?
    Fünf Millionen ? Das wären 500 Mrd. EUR investierbares Geld.

    Wenn Herr Klingbeil 3% für ein Jahr bietet, ist das attraktiv.
    Im Jahr darauf bietet er schon 3,25 %, die Zinsen sind kein Problem, denn diese werden von den Ernas und Emmies sofort wieder in Staatsanleihen angelegt.

    Klingt zu schön, um wahr zu sein ?
    Hat Herr Klingbeil mit den schwäbischen Hausfrauen, die ihr Geld niemals zurückhaben wollen und über Generationen weiterverben, den Stein der Weisen gefunden ?

    1. Ja, hmmm, die flüchtenden Juden die wertvolles bei sich hatten, oder Immos, Kunst und anderes schwer transportierbares wurden zuerst auf die Schlachtbank geführt. Die Armen hatten Karenzzeit. Ja, gar überleben war drin. Mich wunderts immer wieder wie leichtfertig Schulden gemacht werden. Hitler war König der Schulden-Macher. Wie vorher schon erwähnt, Erinnerungsvermögen an linke und rechte (das Gleiche) Spinnereien eine Halbwärtszeit im Nanobereich

    2. @Di Palma, du beschreibst das Perpito Mobile der Staatsanleihen. Dies dem eher minderbemittelten Klingbeil als seine Erfindung zuzuschreiben beleidigt all die Schuldenkaiser die ganze Kontinente zugrunde gerichtet haben.
      Sogar in Game of Thrones hat ein unbedarfter Feldherr die eiserne Bank ruiniert und die Welt ins Chaos gestürzt. Klingbeil reih dich ein unter den wirklich großen

  18. Tippfehler
    Sollte ‚arbeitspädagogische“
    heißen.

  19. @ Danebenbalg- Bluffer, die dreiwöchige Baisse im April haben sie nachweislich verpasst und den ersten Rebound wunderbar erwischt ? ? jetzt haben sie vielleicht die Verluste wider wettgemacht und mehr auch nicht. Sie sind und bleiben ein kleiner grossmauliger Kurzfristtrader der keine 500 Euro für einen guten Zweck übrig hat um die Wahrheit zu kennen.

    1. @Wechselbalg, du argumentierst wie immer im luftleeren Raum ohne Belege. Ich habe deinen völligen Käse belegt. Komm, zeig mir was du zu bieten hast.

    2. @Wechselbalg, schau doch nochmal, was du 13. April 2025 16:23 Uhr geschrieben hast:

      „@ Permanix, die ganze Profiwelt zittert vor einem weiteren Absturz oder hofft auf Stabilisierung , nur ein ganz Schlauer redet von Melt- Up. Fazit: Sehr jung oder sehr naiv ! Wer solche Visionen hat sollte zum Arzt gehen.“

      https://finanzmarktwelt.de/rente-neue-selbstaendige-muessen-einzahlen-345635/#comment-202771

      Viel lächerlicher kann man sich ja nicht mehr machen, wenn der Nasdaq100 nach diesem Kommentar in kürzester Zeit um 40% ansteigt. 😁

  20. Ja @ Johann,
    ich wollte damit erklären, dass in der Krise auch Gold und Silber nicht helfen.
    Wir haben das während Corona gemerkt.
    Wir brauchten Monate nicht zum Einkaufen.
    Wenn ich durch Malaga fuhr, standen die Leute Schlange vor den Geschäften, weil immer nur ein Kontingent reingelassen wurde.
    Wir sind auch als Ungeimpfte gut durch die Zeit gekommen.
    Edelmetalle sind für Danach.
    Wenn es wieder eine neue Währung gibt.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Da hast du auf jeden Fall einen Punkt Helmut.

  21. @ Blamage/ Perma, bist du beratungsresistent? Habe ich doch oben erklärt, dass Timing schwierig ist und ich mich an jeder Übertreibung diebisch freue weil die Fallhöhe immer besser wird, bei der Korrektur verdiene ich das drei bis Vierfache des Anstiegs. In den nächsten Monaten werde ich einen grossen Gewinn melden und du wirst dann als Tagestrader definitiv noch mehr durchdrehen.Als grösster Helmut- Basher wird dir der steigende Goldpreis noch den Rest geben.

    1. @Wechselbalg, Es tut mir leid, dass du kein Timing hast. 😂

      Aber was du am 13. April 2025 16:23 Uhr geschrieben hast, zeigt doch eindeutig, dass du erfolglos bist und das Timing von Permanix dagegen goldrichtig war:

      „@ Permanix, die ganze Profiwelt zittert vor einem weiteren Absturz oder hofft auf Stabilisierung , nur ein ganz Schlauer redet von Melt- Up. Fazit: Sehr jung oder sehr naiv ! Wer solche Visionen hat sollte zum Arzt gehen.“

      https://finanzmarktwelt.de/rente-neue-selbstaendige-muessen-einzahlen-345635/#comment-202771

      Viel lächerlicher kann man sich ja nicht mehr machen, wenn der Nasdaq100 nach diesem Kommentar in kürzester Zeit um 40% ansteigt. 😁

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