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Schwacher Euro kann dem Dax heute nicht helfen – am Allzeithoch abgeprallt, aber in Lauerstellung

Jetzt sind wir alle schlauer. Der Dax hatte erst mal nicht genug Kraft um zum Wochenstart das zwei Jahre alte Allzeithoch bei 12.390 Punkten aus 2015 zu knacken. Man ist nur ganz knapp daran…

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FMW-Redaktion

Jetzt sind wir alle schlauer. Der Dax hatte erst mal nicht genug Kraft um zum Wochenstart das zwei Jahre alte Allzeithoch bei 12.390 Punkten aus 2015 zu knacken. Man ist nur ganz knapp daran gescheitert – in der Tagessitzung fehlten nur 15 Punkte, kurz vor dem Start nur 1 Punkt. In den letzten Tagen hatte der schwache Euro den Dax ganz gut unterstützt. Da viele Exportwerte im Dax sind, ist ein schwacher Euro tendenziell gut für deren Auslandsgeschäfte. Von Anfang letzter Woche ging der Euro gegen den US-Dollar von 1,09 runter auf heute 1,0650. Man ist zwar immer noch im Abwärtstrend, legt aber heute eine Pause ein.

Geht man nur nach dem Euro, stagniert somit auch der Aufwärtstrend im Dax. Die Korrelation zwischen schwachem Euro und starkem Dax sieht man gut im dritten Chart, wo die Entwicklung vor einer Woche startete. Abgesehen davon sieht man im zweiten Chart ganz gut, worum es ganz aktuell vor allem geht: Um die reine Psychologie! Können wir ein neues Allzeithoch knacken, nach ganzen zwei Jahren Wartezeit?

Heute sind wir erst einmal abgeprallt. Nach der US-Eröffnung ging es dann weiter bergab, und nun sind wir im Dax 120 Punkte vom Allzeithoch entfernt. Die US-Märkte haben also erstmal die Party verhagelt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Im Langfrist-Chart sieht man gut, wie stark das Top aus 2015 ist. Es muss kraftvoll überwunden werden, dann ist der Weg nach oben frei, auch wenn es noch Rücksetzer geben könnte.


Der Dax seit Freitag früh.

Wir hatten heute bereits darauf hingewiesen. Der Euro war zuletzt aufgrund der Eurozonen-Inflation und der EZB-Aussagen schwach. Die Signale für ein Ende der EZB-Geldpolitik sind wie weggeblasen, woran sich auch so schnell nichts ändern dürfte. Das schwächt tendenziell weiter den Euro und hilft dem Dax. Abhängig ist man diese Woche natürlich auch von weiteren Konjunkturdaten und dem Treffen von Donald Trump und Xi Jinping aus China. Also, grundlegend kann der Dax in Lauerstellung bleiben.


Dax (schwarz) vs Euro (orange) seit Ende vorletzter Woche.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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