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Schweizer Franken: Der Kampf um die 1,0500 Marke geht in die nächste Runde

Agata Janik

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am

Schweizer Franken Münze

Es ist kein Geheimnis, dass wer den Euro gegen den Schweizer Franken handelt, nicht nur eine besondere Strategie, sondern auch viel Geduld benötigt. In der gestrigen Analyse habe ich schon darüber geschrieben, dass der Cross sich seit dem Wochenanfang in einer engen Seitwärtsphase befindet. Auch der gestrige Handelstag hat keine Veränderung gebracht.

Die Bullen haben zwar am Vormittag erneut versucht, den Seitwärtstrend zu beenden und einen Ausbruch auf der Oberseite zu erzielen, doch der starke Widerstand bei 1,0530 hat zum wiederholten Mal gehalten. Danach hat man, wie so oft, eine Enttäuschung beobachtet, und der Kurs kehrte in die Seitwärtsphase zurück. Am Nachmittag notierte der Euro zum Schweizer Franken bei ca. 1,0515. Im Tief erreichte der Kurs den Preis von 1,0512. Ab dann war nicht mehr viel Bewegung im Markt. Am Abend hat sich der Euro noch leicht erholt, EUR/CHF schloss den Handel im Bereich von ca. 1,0519.

Charttechnisches Bild

Das charttechnische Bild hat sich nur wenig verändert. Der Euro zum Schweizer Franken steht immer noch vor einem größeren Ausbruch. Die Wahrscheinlichkeit steigt mit jeder Stunde. Wer sich jetzt auf der richtigen Seite positioniert, kann hohe Gewinne erzielen. Das Problem ist nur, dass in Seitwärtsphasen die Indikatoren kaum zuverlässige Signale generieren können. Wo keine Bewegung, da kann auch nichts berechnet werden. Das macht die Sache komplizierter. Auf der anderen Seite gibt es auch Handelsstrategien, die sich auf die Ausbrüche aus dem Seitwärtstrend spezialisieren. Eine meiner beliebtesten ist die Kombination aus dem ADX und einem Volumenindikator. Diese Strategie ist auch bei meinen Seminarteilnehmern sehr beliebt, da man mit ihr hohe Trefferquote erzielen kann.

Bei dem Euro vs Schweizer Franken kann es heute sehr interessant werden. Wenn der Ausbruch gelingt, wird der Cross viele Trendfollower anziehen. Spannend wird es, wenn die signifikante Unterstützung bei 1,0500 bricht. Darunter sitzen inzwischen so viele Stopp-Loss Marken, dass größere Dynamik entstehen könnte. Die Frage ist nur, ob die SNB (Schweizerische Nationalbank) tatenlos zusehen wird, wie der Schweizer Franken weiter an Kraft gewinnt. Der starke Schweizer Franken wird von der SNB nicht sehr gerne gesehen. Das weiß jeder Händler inzwischen. Umso interessanter wird es, wie sich jetzt der Kurs von eurchfweiter entwickeln wird.

Das mögliche Szenario beim Euro vs Schweizer Franken für heute

Aktuell notiert der Euro vs Schweizer Franken bei ca.1,0515. Im Bereich von 1,0517 verläuft der 120er Moving Average, der den Kursanstieg noch verhindert. Die Short-Seite bleibt also weiterhin im Fokus der Bären. Wer kurzfristig agiert, kann auf diesem Niveau einen Short-Einstieg wagen. Das Gute daran ist, man kann relativ eng den Stopp-Loss setzen und somit das Risiko begrenzen. Bricht zuerst die 1,0510 Marke, wird der Weg bis 1,0500 frei sein. Hier kann es erneut zu einem Kampf zwischen den Bullen und Bären kommen.

Der Pivot Point beim Euro vs Schweizer Franken liegt heute bei 1,0521. Diese Marke kann auch von Bedeutung sein, da sie als ein Widerstand gilt. Wenn man das langfristige Chartbild betrachtet, wird es deutlich, dass der übergeordnete Abwärtstrend nach wie vor in Takt ist. Das lässt vermuten, dass wir den nächsten Ausbruch auf der Down-Side sehen werden. Der Schweizer Franken ist beliebt und wird gerade in diesen Zeiten gerne gekauft.

Euro vs Schweizer Franken im Kursverlauf mit Indikatoren

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Devisen

Euro vs US-Dollar: Schnelle Erholung – Chance für ein Long?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

50 Euro Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat in der gestrigen Handelssitzung erneut seine Dominanz bestätigt. Nach der kurzfristigen starken Gegenreaktion auf der Unterseite, die durch die fundamentalen Daten (Pressekonferenz der Fed) am Mittwochabend verursacht wurde, konnte sich der Euro gestern fast gänzlich erholen. Der US-Dollar wurde nur zeitweise gegen den Euro favorisiert. Sobald die fundamentalen Nachrichten aber verdaut wurden, verlor der Greenback wieder an Attraktivität. Dieses Beispiel bestätigt erneut, dass die Wirtschaftsdaten meistens nur kurzfristig einen Einfluss auf den Devisenmarkt haben. Händler, die gerne News handeln, sollten das wissen und bereit sein, immer schnell zu reagieren. Der Euro hat am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag kräftig verloren und notierte im Tief bei 1,1735. Das hat jedoch die Euro-Bullen nicht abschrecken können. Sie haben gestern den Euro vs USD wieder gekauft und der Kurs bewegte sich fast den ganzen Tag fast nur noch in die nördliche Richtung.

Schon am Donnerstagmorgen erreichte EUR/USD kurzfristig die 1,18 „big figure“. Auf dem Niveau von 1,1813 traf der Major auf einen Widerstand, der vorerst gehalten hat. Der Kurs erfuhr eine leichte Korrektur. Bei 1,1781 war diese aber schon zu Ende. Ab diesem Zeitpunkt haben die Bullen erneut angegriffen. Die 1,18 Marke stellte für den Euro zum USD keine Hürde mehr dar. Der Kurs hat diesen Widerstand ohne Schwierigkeiten überwunden. Darüber lagen viele Stop-Loss Orders, die natürlich gezogen wurden. Dadurch hat der Euro eine zusätzliche Dynamik entwickelt. Ab dann ging es für das Währungspaar langsam aber konstant nach oben. Auch während der amerikanischen Session konnte sich der Euro klar durchsetzen. Im Bereich von ca. 1,1830 traf der Kurs auf einen doppelten Widerstand. Die beiden Moving Averages (120er und 420er) begegneten sich.

Es war unklar, ob der Euro diese Hürde brechen wird. Es hat aber geklappt, was schon eine kleine Überraschung war. EUR/USD stieg dann in den Abendstunden noch ein wenig weiter und erreichte gestern im Tageshoch die Marke von 1,1854. Die Volatilität hat dann aber nachgelassen und der Kurs ist in eine Seitwärtsphase übergegangen. Die Kerzen wurden ganz klein. Die Händler haben sich zurückgezogen. Der gestrige Tag hat bestätigt, dass der übergeordnete Aufwärtstrend bei EUR/USD noch nicht zu Ende ist. Der Euro zum USD bleibt stark. Es wird sich vermutlich in den nächsten Stunden entscheiden, ob die Bullen vor dem Wochenschluss noch einmal die 1,19 Marke angreifen werden.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1848. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, gab es kaum Bewegung im Markt. Die meisten Händler halten sich noch zurück. Das wird sich aber bald ändern. Heute erwartet uns bei EUR/USD ein spannender Handelstag. Wenn es den Bullen gelingt, das letzte High von gestern bei 1,1854 zu nehmen, kann es für den Major richtig interessant werden. Die Break-Out Trader werden dann vermutlich auch ihre Chance auf der Oberseite suchen. Über 1,1855 liegen viele Stops. Das wissen die Long-Trader und werden versuchen, den Kurs dahin zu ziehen. Wenn es klappt, kann sich die Aufwärtsbewegung schnell beschleunigen. Der nächste wichtige Widerstand befindet sich bei 1,1881. Wenn diese Marke bricht, wird die 1,19 „big figure“ angesteuert werden. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Major diese Marke noch vor dem Wochenende erobern wird. Auf der Unterseite hat EUR/USD die erste wichtige Unterstützung bei 1,1831 und dann bei 1,1803. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1812.

Der folgende Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Rüdiger Born: Interessante Möglichkeiten bei Dow, Nasdaq und Euro

Redaktion

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am

Von

Interessante Tradingmöglichkeiten könnten sich ergeben bei Dow Jones, Nasdaq und Euro gegen US-Dollar. Interessant dabei ist, dass die Ideen bei den US-Indizes nicht simultan laufen. Mehr dazu im folgenden Video. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Türkische Lira fällt spürbar auf neues Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt heute auf ein neues Rekordtief gegen den US-Dollar gefallen, nachdem sie erst Anfang der Woche weitere Schwäche zeigte aufgrund eines Downgrades einer Ratingagentur. Für einen US-Dollar musste man gestern noch 7,49 Lira bezahlen, heute sind es 7,55 Lira. Auch gegen den Euro erreicht die Lira aktuell ein neues Rekordtief bei einem EURTRY-Wechselkurs von 8,92 (gestern noch 8,89).

Dollar-Stärke drückt gegen türkische Lira

Der heutige weitere Fall für die türkische Lira begann um 7 Uhr früh. In Verbindung bringen kann man dies mit der Verkündung der US-Notenbank Federal Reserve von gestern Abend 20 Uhr. Die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell zeigen, dass die US-Konjunktur besser laufen soll als bislang angenommen. Und die Fed hat keine Andeutungen für neue eigene Stützungsprogramme für die US-Konjunktur geliefert. Diese Infos gaben dem US-Dollar über Nacht Auftrieb. Und wo der US-Dollar ansteigt, da verliert in der Regel alles, was gegen den US-Dollar gehandelt wird.

Und für die türkische Lira bedeutete das seit heute früh einen weiteren Abwertungsschub, der sich auch heute Nachmittag fortsetzt mit einem USDTRY-Anstieg auf 7,56. Zwar hat der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb des Dollar gegen andere Hauptwährungen) heute wieder einen Teil seiner Gewinne abgegeben. Aber gegenüber der türkischen Lira legt er auch jetzt weiter zu. Dies kann man als Indiz ansehen, dass aus markttechnischer Sicht womöglich etwas passiert ist. Wurden zahlreiche Stop-Buy-Orders in USDTRY ausgelöst, welche den Dollar gegen die Lira aktuell weiter stärken? Gut möglich. Jedenfalls gab es tagelang eine Seitwärtsphase in dem Währungspaar knapp unter der Marke von 7,50. Von daher ist es gut denkbar, dass sich viele Trader Einstiegsmarken über 7,50 ausgesucht haben, die heute ausgelöst wurden, und nun für weiteren Abwertungsdruck für die türkische Lira sorgen.

Chart zeigt US-Dollar gegen Türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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