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Devisen

Schweizer Franken gegen Euro vor der Bewährungsprobe

Agata Janik

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am

Wie es im 4 Std. Chart vom Euro vs Schweizer Franken (siehe unten) gut zu erkennen ist, bildete das Währungspaar in der letzten Handelswoche einen Abwärtstrend aus. Nachdem die 1,0700 Marke nicht halten konnte, bildete sich im Chart ein großer Spike, der die Abwärtsbewegung eingeleitet hat, aus. Während der ganzen Woche konnte sich der Schweizer Franken gegen den Euro besser behaupten und hat wieder aufgewertet. Am Freitag hat sich das klassische Muster (die Gewinnmitnahmen) auch bei EUR/CHF durchgesetzt. Zuerst haben die Bären am Vormittag noch einmal versucht, den Euro weiter unter Druck zu setzen, doch die Verkaufsorders haben gefehlt. Die Unterstützung bei 1,0630 konnte halten und die Short-Trader haben ihre Positionen glattgestellt. Der Euro erholte sich anschließend und der Kurs kletterte am Nachmittag wieder über 1,0635. Es ist erneut zu einer Korrelation mit EUR/USD gekommen. Ohne diese, wäre vielleicht der Euro gegen den Schweizer Franken am Freitag noch tiefer gefallen.

Wenn man die Charts von EUR/USD und EUR/CHF vergleicht, dann sieht man, dass die Preisentwicklung bei beiden Währungspaaren ähnlich verlief. Es ist also empfehlenswert auch heute, EUR/USD im Auge zu behalten, wenn man EUR/CHF handeln will. Der Euro besitzt auf breiter Front ein Erholungspotential. Die europäische Leitwährung wurde in der letzten Woche abgestraft. Jetzt ist es Zeit für eine Erholung. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Schweizer Franken gegen den Euro kurzfristig abgewertet wird. Wer also in den Schweizer Franken investieren möchte, sollte eventuell noch etwas Geduld mitbringen. Das Timing ist gerade beim Devisenhandel sehr entscheidend. Wer das weiß und klug agiert, kann davon oft profitieren. Den „perfekten“ Einstieg gibt es zwar nicht, aber man kann oft durch Disziplin und Geduld die Gewinne optimieren.

Aus technischer Sicht kann es demnächst bei EUR/CHF zu einer Gegenreaktion auf der Oberseite kommen. Die Indikatoren sind auf der Unterseite ausgereizt und werden vermutlich bald drehen. Da wir aber heute Montag haben und viele Händler erst am Nachmittag aktiv werden, kann es noch ein wenig dauern, bis der Ausbruch stattfinden wird. Es besteht also kein Grund, zu früh eine Position zu eröffnen. Am Nachmittag in der amerikanischen Session wird die Dynamik am höchsten sein.

Der Ausblick für den Euro vs Schweizer Franken

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro zum Schweizer Franken bei ca. 1,0645. In der asiatischen Handelssitzung wurde der Euro leicht favorisiert. Der Kurs stieg kurzfristig über die Marke von 1,0650. Da aber auf diesem Niveau, momentan der 120er Moving Average verläuft, gab es nicht genügend Kraft im Markt, um diese Hürde zu erobern. Die Bullen werden vermutlich heute erneut versuchen, diesen Widerstand zu durchbrechen. Sollte es ihnen gelingen, wird sich der Rebound bei EUR/CHF fortsetzen. Der nächste signifikante Widerstand befindet sich bei 1,0665.

Hier stößt der Kurs auf den 420en Moving Average, der einen sehr starken Widerstand darstellt. Wenn er aber doch überschritten wird, werden die Long-Trader die 1,0700 „big figure“ erreichen wollen. Es ist eher unwahrscheinlich, dass dieser Bereich heute durchbrochen wird. Wer also kurzfristig orientiert ist, kann hier seine Long-Positionen schließen oder mit einem Trailing-Stop arbeiten. Auf der Unterseite liegt die erste wichtige Unterstützung bei 1,0625. Wenn diese unterschritten wird, wird die 1,0600 Marke angesteuert. Der Daily Pivot Point beim Euro vs Schweizer Franken befindet sich heute bei 1,0636.

Dieser Chart zeigt den Euro gegen den Schweizer Franken

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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am

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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