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Devisen

Schweizer Franken: Kommt der Ausbruch aus der Seitwärtsrange?

Agata Janik

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am

Wie es im 30 min. Chart von Euro vs Schweizer Franken (siehe unten) leicht zu erkennen ist, befindet sich das Währungspaar aktuell in einer Seitwärtsphase. Die Kerzen werden immer kleiner und die Energie im Markt fehlt. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass wir bei diesem Währungspaar kurz vor dem nächsten Ausbruch stehen.

In der gestrigen Handelssitzung hat sich der Schweizer Franken gegen den Euro klar durchgesetzt. In den Morgenstunden haben zwar die Bullen durch ihre Euro-Käufe noch einmal versucht, den wichtigen Widerstand bei 1,0675 zu erobern, aber der Kurs war durch den 120en Moving Average gedeckelt. Die Long-Trader wollten die psychologische Marke von 1,0700 unbedingt erreichen. Dieser Versuch ist jedoch misslungen und die Enttäuschung lies nicht mehr lange auf sich warten. EUR/CHF setzte seine Korrektur fort. Als die Unterstützung bei 1,0655 unterschritten wurde, entwickelte sich eine zusätzliche Dynamik auf der Unterseite, die durch die Stop-Lawine ausgelöst wurde. Der Schweizer Franken wurde gekauft und der Euro in den Keller geschickt. Gegen Mittag erreichte das Währungspaar sein Tagestief bei 1,0633. Auf diesem Niveau haben die Bären ihre Short-Positionen glattgestellt und die Gewinne abgesichert. Der Schweizer Franken wurde wieder kurzfristig verkauft. Der Cross ist am Nachmittag in eine Seitwärtsphase übergegangen. Im späten Handel pendelte EUR/CHF in einer engen Range von ca. 10 Pips.

Wir konnten gestern erneut eine Korrelation zum EUR/USD beobachten. Der Euro ist momentan auf breiter Front angeschlagen. Aus technischer Sicht sieht es danach aus, dass der Schweizer Franken auch in den nächsten Wochen gegen den Euro aufwerten wird.
Die Schweiz hat bis jetzt die Corona-Krise vorbildlich gemeistert. Obwohl es zeitweise hohe Infektionszahlen im Alpenland gab, haben unsere Nachbarn durch ihr kluges Verhalten, viel Disziplin und ein solides Krisen-Management die Lage schnell in den Griff bekommen. Inzwischen wurden schon fast alle Einschränkungen zurückgenommen und die Schweiz kehrt zur Normalität zurück. Das stärkt natürlich die Währung und schafft Vertrauen. Nach wie vor investieren viele Anleger (insbesondere in Osteuropa) sehr gerne in den Schweizer Franken.

Fällt die nächste Entscheidung beim Schweizer Franken gegen den Euro noch vor dem Wochenschluss?

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro vs Schweizer Franken bei ca.1,0640. Der Handel ist noch ziemlich verhalten und die Volatilität fehlt. Man spürt jedoch deutlich, dass sich die Energie im Markt aufgestaut hat, und dass es demnächst zum Ausbruch kommen wird. Aus technischer Sicht besitzt der Schweizer Franken weiter ein Aufwärtspotential. Das bedeutet, dass EUR/CHF weiter fallen kann. Natürlich muss man auf der anderen Seite damit rechnen, dass viele Händler vor dem Wochenende ihre Short-Positionen schließen werden. Das könnte den Euro kurzfristig entlasten.
Insgesamt, sieht aber die Lage für den Euro nicht sehr prospektiv aus. Auch, wenn der Euro von den Gewinnmitnahmen der Bären zeitweise profitieren kann, ändert es nichts daran, dass er angeschlagen ist.
Sollte die wichtige Unterstützung bei 1,0635 bald fallen, wird der Cross die 1,0600 Marke suchen. Wenn diese Marke heute erreicht wird, wird sich das charttechnische Bild weiter für den Euro verschlechtern. Die 1,0600 „big figure“ muss halten, ansonsten ist der übergeordnete Aufwärtstrend gebrochen. Das würde zu weiteren Käufen von Schweizer Franken führen.
Auf der Oberseite befindet sich der erste signifikante Widerstand bei EUR/CHF im Bereich von 1,0665. Wenn diese Marke überschritten wird, kann der Kurs noch weiter bis 1,0679 ansteigen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs Schweizer Franken liegt heute bei 1,0650.

Der Schweize Franken dürfte zum Euro bald weiter aufwerten

 

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Das Management der Schweiz in Sachen Coronavirus stützt den Schweizer Franken

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Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Von

Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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