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Schweizer Franken: Massive Aufwertung, höchster Stand seit drei Jahren – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Das Matterhorn in der Schweiz

Der Schweizer Franken wertet heute deutlich auf. Heute früh um 8 Uhr notierte das Währungspaar Euro vs Schweizer Franken noch bei 1,0820. Im Tagesverlauf ist EURCHF gefallen auf 1,0760 im Tief (aktuell 1,0776). Also eine deutliche Aufwertung für den Franken, welche auch seinen höchsten Stand gegenüber dem Euro seit Frühjahr 2017 mit sich bringt!

Schweizer Franken manipuliert?

Der Fränkli zeigt schon seit einiger Zeit Stärke. Und jetzt noch das…manipuliert die Schweiz ihre Währung? Nun ja… eine Frage für Philosophen? Oder eine Frage des Blickwinkels? Die Regierung wird den Schweizer Franken wohl kaum manipulieren, aber die Schweizerische Nationalbank (offiziell ja kein Teil der Regierung) druckt seit Jahren gigantische Mengen an Franken, und verkauft sie dann gegen Euro und US-Dollar, um so den Franken am Steigen zu hindern. Doch seit Jahren ist der Drang der internationalen Anlegergemeinde hin zum Sicheren Hafen namens Schweizer Franken groß, und das sogar bei Negativzinsen von -0,75% in der Schweiz!

Ob die Schweiz ihre Währung manipuliert? Diese Frage ist ganz aktuell wieder auf den Tisch gekommen, weil das US-Finanzministerium mit seiner Veröffentlichung von heute Nacht die Schweiz wieder auf seine „Beobachtungsliste“ genommen hat für Staaten, die im Verdacht stehen ihre Währung zu manipulieren. Und nun wird es knifflig. Heute früh hat das schweizerische Staatssekretariat für internationale Finanzfragen SIF laut Berichten der Manipulation im Schweizer Franken widersprochen. Was auch sonst. Man betone, dass die Schweiz in keiner Weise ihre Währung manipuliere, um zum Beispiel einen „ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteil“ zu erreichen. Damit aber steht die Schweizerische Nationalbank mehr denn je im Fokus der Beobachter. Wird sie nun auch weiter Franken drucken und gegen die Majors verkaufen, um den Franken am Steigen zu hindern?

Spekulation auf Zögern der SNB

Wohl in der aktuellen Hoffnung, dass die Notenbanker in Bern durch das „verschärfte“ Auge der USA sich zurückhalten könnten, springen Spekulanten heute wohl auf den Zug auf, und jagen den Schweizer Franken nach oben. Und so läuft aktuell dieser Trade, welcher der Nationalbank überhaupt nicht gefallen dürfte. Sie veröffentlicht nie offiziell Daten ihrer Interventionen, aber an der Höhe der Sichteinlagen kann man sie eventuell erkennen. Also, hält sich die SNB zurück, um dem US-Finanzministerium nicht noch mehr Gründe für eine noch verschärftere negative Sichtweise auf die Schweiz zu geben? Haben die Long-Spekulanten genau auf so ein Szenario gewartet, und jagen den Schweizer Franken genau deswegen jetzt nach oben? Im Chart sehen wir Euro vs Franken seit 2016, von daher muss man ihn sich spiegelverkehrt vorstellen. In diesem großen Bild sieht man, dass sich der Fränkli seit nun gut zwei Jahren im Aufwertungs-Trend befindet.

Der Verlauf von Euro vs Schweizer Franken seit Anfang 2016
Der Verlauf von Euro vs Franken seit Anfang 2016.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Prognosti

    14. Januar 2020 16:27 at 16:27

    Die Amis sind noch dümmer als man meinend könnte, die CH -Notenbank druckt Geld u.kauft Euros um den Fr. zu schwächen, sie stärken also den Euro u. helfen dem Dollar. Zudem kaufen Sie Tonnenweise Tech Aktien was auch im Sinne des zukünftigen Ex-Präsidenten ist. Sie sollten die Schweizer nicht verärgern,
    sonst könnte der GröPaz in Davos unter eine ferngesteuerte künstliche Lawine kommen ? ? Trump würde den Kopf schütteln u.fragen, wo ist da die Klimaerwärmung?

  2. Pingback: Aktuelles vom 14. Januar 2020 | das-bewegt-die-welt.de

  3. Avatar

    WannKnalltEsEndlich

    14. Januar 2020 20:38 at 20:38

    „Sie veröffentlicht nie offiziell Daten ihrer Interventionen, aber an der Höhe der Sichteinlagen kann man sie eventuell erkennen“. Das stimmt so mMn nicht ganz, die SNB veröffentlicht sehr wohl Ihre Daten, aber je nach Daten 1 Monat oder 3-4 Monate später. Nebenbei sind die Interventionen sehr gut ersichtlich, man muss sich nur die „digital-Kurven“ in entsprechendem Zeitintervall anschauen, es ist offensichtlich, wann die SNB interveniert und wann nicht.

    https://data.snb.ch/de/topics/snb#!/cube/snbcurrc?fromDate=2000-Q3&toDate=2019-Q4&dimSel=D0(T0,ICHF0,T1,ICHF1,T2,ICHF2,T3,ICHF3,T4,ICHF4,ICHF5,ICHF6)

  4. Avatar

    Tellensohn

    15. Januar 2020 12:15 at 12:15

    Das Problem der Schweiz ist, dass die Flucht in den Franken seinen Wechselkurs in die Höhe treibt und so die hiesige Exportwirtschaft sowie den Tourismus abwürgt. Die von den Regierungen überschuldeter Staaten herbeigesehnte und von der EZB angekurbelte Inflation findet statt, vielleicht nicht innerhalb der Eurozone, bestimmt aber im Aussenwert der Einheitswährung. Der Euro verkommt allmählich zur „Europäischen Drachme“. In dieser Situation vom stabileren Franken in der Diminutivform zu sprechen scheint mir nicht gerechtfertigt. Zudem ist diese Form im Inland nicht gebräuchlich. Und wenn schon müsste es grammatikalisch „DAS Fränkli“ heissen.

  5. Avatar

    Wilhelm Tell senior

    15. Januar 2020 13:20 at 13:20

    Bei den altenPolitikern erkennt man die Lügen halt erst später:
    Blüm sagte ,die Rente ist sicher,
    Kohl sagte, der Euro werde so stark wie die D- Mark,immerhin denke ich ,dass sie noch selber daran glaubten. Wie schon oft erwähnt leidet die CH am schwachen Euro u.verhindert nur eine extreme Aufwertung, von Manipulation sollte man da nicht sprechen.
    Die Lügen der heutigen Elite sind natürlich viel dreister u.werden wissentlich ausgesprochen.Der ex -EU Schluckspecht hat sogar gesagt, dass man bei Bedarf lügen muss?

  6. Avatar

    Martin1

    17. Januar 2020 02:50 at 02:50

    Die Grafik ist so zu verstehen wie viel CHF für einen EUR gezahlt werden müssen! Nix „spiegelverkehrt“!
    Man kann auch sagen EUR in CHF, also CHF/EUR.

    Versteht vllt. nicht jede(r) Wirtschaftsredakteur(in)…

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Euro vs US-Dollar: Der Euro im Kampf um einen Rebound

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Verschiedene Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar hat am gestrigen Handelstag mehrmals versucht, nach dem starken Absturz der letzten Tage, eine Gegenreaktion auf der Oberseite zu erzielen. Die wichtige Unterstützung bei 1,1632 hat in den Vormittagsstunden gut gehalten. Das hat den Euro-Bullen gut gefallen. Noch dazu haben sich im Chart mehrere Spikes ausgebildet, die darauf hingewiesen haben, dass der neue Abwärtstrend bald zu Ende sein könnte. Der Kurs ist zuerst in eine Seitwärtsphase übergegangen. Das hat gezeigt, dass der Verkaufsdruck auf den Euro nachgelassen hat. Viele Händler, die Short positioniert waren, haben ihre Trades glattgestellt. Das hat den Euro zum USD ein wenig entlastet. Natürlich von einer Trendwende konnte noch nicht die Rede sein, aber zumindest hat der Euro gegen den USD nicht mehr so stark an Wert verloren.

Am Nachmittag dann, während der amerikanischen Session, haben die Bullen die Long-Seite angegriffen. Der Kurs ist aus der engen Seitwärtsrange nach oben ausgebrochen und der kleine Break-Out war somit gelungen. Der Major ist angestiegen und erreichte gestern im Hoch die Marke von 1,1685. Die Bullen hätten sich natürlich mehr gewünscht. Das Ziel war die 1,1700 „big figure“. Dieses Niveau konnte jedoch gestern nicht erzielt werden, da im Bereich von 1,1685 der 120er Moving Average verlief. Diese Hürde konnte nicht mehr überwunden werden. Dafür hat der Euro nicht genügend Kraft entwickelt. Das haben die Long-Trader schnell gemerkt und mussten ihre Positionen glattstellen, um wenigstens die kleinen Gewinne abzusichern. Danach ist EUR/USD erneut gefallen. Im späten Handel notierte das Währungspaar bei ca. 1,1670. Der Kurs ist erneut in eine Seitwärtsphase übergegangen und bewegte sich nur in einer engen Range von ca. 12 Pips. Die Händler waren nicht mehr bereit in den Euro vs USD zu investieren.

Der gestrige Handel bei EUR/USD war nicht besonders spannend. Die Volatilität war relativ gering. Viele Trader haben sich zurückgehalten. Der Euro ist angeschlagen, aber jetzt noch zu verkaufen, kann mit einem höheren Risiko verbunden sein. Viele rechnen damit, dass der Kurs zuerst eine Erholung erfahren wird, bevor die nächste Verkaufswelle kommt.Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Major vor dem Wochenende einen Rebound schafft. Freitags wollen viele Händler ihre Positionen glattstellen, um die Gewinne zu realisieren und keine Trades übers Wochenende zu halten. Das kann dazu führen, dass die Volatilität bei EUR/USD heute steigen wird.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Freitagmorgen, notiert der Euro zum US-Dollar bei ca. 1,1668. In der asiatischen Session heute Nacht haben die Händler versucht, den wichtigen Widerstand bei 1,1675 zu durchbrechen. Dazu kam es jedoch nicht, weil der Kurs seit gestern schon durch den 120er Moving Average gedeckelt ist. Damit der Euro seine Erholung fortsetzen kann, muss zuerst diese Hürde überwunden werden. Solange das nicht gelingt, kann der Euro vs USD weiter unter Druck geraten. Auf der Unterseite befindet sich die nächste wichtige Unterstützung bei 1,1632. Sollte diese brechen, wird der Major die 1,1600 „big figure“ ansteuern. Hier sollte der Kurs aber halten, da sich ansonsten die Lage für den Euro noch verschlechtern würde. Wer konservativ denkt, kann auf diesem Niveau seine Positionen schließen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD befindet sich heute bei 1,1661.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktuell: Türkische Lira bewegt sich – Zentralbank mit großer Überraschung!

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira hat die letzten Tage immer weiter abgewertet. Ein Debakel! Nicht nur dass die Lira eh schon anfällig war. Nein, hinzu kommt seit einigen Tagen noch eine kräftige Dollar-Stärke, die gegen die türkische Währung drückt. Vor wenigen Minuten hat die türkische Zentralbank ihre neueste Zinsentscheidung verkündet. Die Erwartung am Markt lag bei einem unveränderten Leitzins von 8,25 Prozent. Verkündet hat die Zentralbank jetzt eine echte Überraschung. Sie erhöht den Leitzins um satte 200 Basispunkte auf 10,25 Prozent!

Aussagen der Zentralbank zum Leitzins

Die Erhöhung im Leitzins habe man beschlossen um den Disinflationsprozess wiederherzustellen und die Preisstabilität zu unterstützen, so sagt es die Zentralbank aktuell zur Entscheidung, die für die türkische Lira wichtig ist. Man sei der Ansicht, dass die Aufrechterhaltung eines anhaltenden Disinflationsprozesses ein Schlüsselfaktor sei, um ein geringeres Staatsschulden-Risiko, niedrigere langfristige Zinssätze und eine stärkere wirtschaftliche Erholung zu erreichen. Um den Disinflationsprozess auf dem angestrebten Pfad zu halten, sei die Fortsetzung eines vorsichtigen geldpolitischen Kurses erforderlich. In dieser Hinsicht werde der geldpolitische Kurs unter Berücksichtigung der Indikatoren des zugrunde liegenden Inflationstrends festgelegt, um die Fortsetzung des Disinflationsprozesses zu gewährleisten. Man werde weiterhin alle verfügbaren Instrumente zur Verfolgung der Ziele der Preisstabilität und der Finanzstabilität einsetzen, so die Zentralbank.

Türkische Lira erst einmal mit Kehrtwende?

Ob Präsident Erdogan mit dieser Entscheidung glücklich sein wird? Er hatte die Führung der Zentralbank bereits ausgetauscht, und will niedrigere Zinsen – immer weiter sollen sie fallen. Jetzt 200 Basispunkte rauf, das dürfte wenig Begeisterung bei ihm hervorrufen. Kredite in der Türkei dürften teurer werden, aber die türkische Lira dürfe erst einmal davon profitieren. Als erste Reaktion seit 13 Uhr wertet die Lira gegen den US-Dollar schon mal etwas auf. US-Dollar vs Lira verliert von 7,70 auf 7,57. Nur so wenig? Schließlich waren 200 Basispunkte eine echte Überraschung für den Devisenmarkt! Ist das kurzfristig- und mittelfristig eine Kehrtwende für die türkische Lira? Und Markt kann man diese Nachricht noch gar nicht richtig fassen? Wird die Lira nun tagelang weiter aufwerten, und USDTRY und EURTRY somit fallen? Der folgende Chart zeigt USDTRY im Verlauf der letzten zehn Tage. Der Abwärtsbalken am Ende zeigt die aktuelle Reaktion auf die Zinsentscheidung.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen Türkische Lira seit zehn Tagen

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Euro vs US-Dollar: Wenig Hoffnung auf eine Erholung

Agata Janik

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am

Zahlreiche Euro-Geldscheine

Der Euro vs US-Dollar hat auch in der gestrigen Handelssitzung seinen frischen Abwärtstrend fortgesetzt. Der Euro gerät gegen den USD weiter unter Druck und es wird von Tag zu Tag für den Major schwieriger werden, den übergeordneten Aufwärtstrend aufrecht zu erhalten. Viele Händler, die langfristig den Euro favorisiert haben und Long-Positionen hielten, fangen jetzt sukzessive an, diese wieder glatt zu stellen. Niemand will zusehen, wie seine Gewinne dahin verschmelzen. Der Euro bekommt das zu spüren und verliert gegen den Greenback weiter an Wert.

Am Mittwochmorgen, als die Unterstützung bei 1,1675 noch gehalten hat, haben die Bullen kurzfristig versucht, den Kurs nach oben zu reißen und über den Bereich von 1,1730 zu bekommen. Der Euro hat sich auch zeitweise erholt und der Kurs ist bis 1,1720 angestiegen. Auf diesem Niveau traf jedoch der Major auf einen starken Widerstand. Der Euro konnte nicht genügend Dynamik entwickeln, um diese Hürde zu nehmen. Die Reaktion darauf ließ nicht mehr lange auf sich warten. Die Bären haben sofort frische Short-Orders am Markt platziert und den Euro erneut in den Keller geschickt. Die 1,1700 Marke wurde ohne Probleme unterschritten und der USD wurde weiter favorisiert.

Am Nachmittag, in der amerikanischer Session, hat sich die Abwärtsbewegung weiter fortgesetzt. Der Euro wurde immer schwächer. Als die wichtige Unterstützung bei 1,1675 unterschritten wurde, haben auch die Break-Out Trader angefangen, den Euro zu shorten. Der Kurs von EUR/USD ist immer weiter gefallen. Im später Handel notierte das Währungspaar bei ca. 1,1657.

Die aktuelle Situation beim Euro vs USD wird immer spannender. Es sieht fast so danach aus, als würde der große Aufwärtstrend zu Ende gehen. Der Dollar setzt seine Erholung auf breiter Front fort. Einer der Gründe, warum der Euro abverkauft wird, sind mit Sicherheit die Sorgen und Ängste der Investoren vor einem erneuen Lockdown in Europa. Die Zahlen der mit dem Covid-19 Neuinfizierten schießen in die Höhe und immer mehr Regionen und Städte innerhalb der EU werden zum Risikogebiet erklärt. Die Reisemöglichkeiten werden erneut eingeschränkt, was dazu führt, dass auch die Wirtschaft darunter leiden wird. Die großen Konzerne bauen ihre Stellen weiter ab und die düstere Stimmung in Europa breitet sich weiter aus. In den USA rückt das Thema Coronavirus langsam in den Hintergrund und der Fokus wird jetzt klar auf die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen gerichtet. Die Amerikaner haben sich schon fast an das Virus gewöhnt und schenken ihm nicht mehr so viel Aufmerksamkeit. Das wirkt sich auf den USD positiv aus.

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Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Donnerstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1645. In der asiatischen Session heute Nacht gab es für den Euro nur kurzfristig eine Hoffnung. Im Bereich von 1,1679 haben die Bären aber erneut angegriffen und seitdem bewegt sich der Major weiter in die südliche Richtung.Der Euro ist angeschlagen und es wird für ihn nicht einfach werden, einen Rebound zu erzwingen. Die Short-Seite ist jetzt angesagt. Jede Gegenreaktion auf der Oberseite wird von den Bären dazu genutzt, frische Short-Positionen zu eröffnen. Wer also auf eine Erholung bei EUR/USD setzt, sollte vorsichtig sein und eher kurzfristig Positionen halten. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass wir auch heute einen schwachen Euro sehen werden. Die nächste wichtige Unterstützung befindet sich bei 1,1632. Sollte auch diese Marke brechen, wird der Kurs die 1,1600 „big figure“ suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1674.

Chart zeigt Kursverlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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