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Schweizer Franken nach der Schweizer Zinsentscheidung: Das Problem heißt „Euro“

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der Schweizer Franken bleibt einfach zu stark für eine Zinswende in der Schweiz. Und diese Stärke liegt nicht am Franken selbst, sondern ist begründet durch die Schwäche des Euro. Das ist das Schlimmste, wenn die Notenbank einer kleinen Volkswirtschaft hilflos zusehen muss, wie sie mit ihrer Politik eigentlich nur reagieren kann auf einen viel größeren Wirtschaftsraum. In keinem Fall trifft das mehr zu als auf die Schweiz, die sich geografisch und wirtschaftlich quasi im totalen Würgegriff der Eurozone befindet.

Der Euro schwächelt seit Wochen dank der neuen Regierung in Italien, und in wenigen Tagen vielleicht auch wegen der Regierungskrise in Deutschland? Ist der Euro schwach, wertet der Schweizer Franken damit automatisch auf. Und genau das will die Schweizerische Nationalbank (SNB) doch eigentlich nicht. Sie will den Schweizer Franken schwächen. Deswegen veranstaltet sie schon seit Jahren eine gigantische Gelddruck-Orgie, um dann mit neuen Franken Dollar und Euro zu kaufen. Ebenso liegt der Leitzins schon lange bei -0,75%.

Heute hat die SNB in ihrer aktuellen Zinsentscheidung wie es zu erwarten war verkündet, dass der Leitzins bei -0,75% bleibt. Die Geldpolitik werde nicht verändert. Wie auch, wenn der schwache Euro alle eigenen Anstrengungen zunichte macht. Es muss frustrierend für die Notenbanker der SNB sein. Man rechne für das laufende Jahr 2018 mit einem BIP-Wachstum von 2% und einer Inflationsrate von 0,9% (vorherige Schätzung 0,6%). Dennoch kann und wird die SNB auch in naher Zukunft wohl nichts ändern, und auch keine Andeutung für Änderungen vornehmen. Der (nervige?) Euro gibt es einfach nicht her. Hier auszugsweise im Zitat von der SNB:

Seit der Lagebeurteilung im März 2018 hat sich der Wert des Frankens insgesamt kaum verändert. Der Franken ist weiterhin hoch bewertet. Nach der Lagebeurteilung wertete er sich zunächst gegenüber dem US-Dollar und dem Euro leicht ab. Vor dem Hintergrund politischer Unsicherheit in Italien setzte aber zwischenzeitlich vor allem gegenüber dem Euro eine Gegenbewegung ein. Die Lage am Devisenmarkt ist also weiterhin fragil, und der Negativzins sowie die Bereitschaft der Nationalbank, bei Bedarf am Devisenmarkt zu intervenieren, bleiben deshalb unverändert notwendig. Die Attraktivität von Anlagen in Franken wird damit tief gehalten und der Druck auf den Franken verringert.

Hier finden Sie die komplette heutige Veröffentlichung der SNB.

Dieser Chart zeigt es ganz gut. Der Euro hatte gegen den Schweizer Franken im April eigentlich schon die 1,20-Marke erreicht, aber dann setzte vor allem dank Italien die Euro-Unsicherheit ein. Die Euro-Schwäche (Franken-Stärke) geht auch aktuell weiter. Seit der heutigen Entscheidung fällt EURCHF leicht weiter um 30 Pips auf jetzt 1,1490. Für Trader wäre eine erste kleine Unterstützung bei um die Marke von 1,14 zu finden.

Euro vs Schweizer Franken seit November 2017
Euro vs Schweizer Franken seit November 2017.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Marko

    21. Juni 2018 14:54 at 14:54

    Exakt, EUR/CHF 1,20 – bis 1,40 wäre für den „Schweizer- Laden“ durchaus gerechtfertigt, dies wäre für so einen kleinen Staat „normal“, bei allem nötigen Respekt vor der Schweiz, dem „Hort aller Sicherheit“ ?

    „Seit der Lagebeurteilung im März 2018 hat sich der Wert des Frankens insgesamt kaum verändert. Der Franken ist weiterhin hoch bewertet…“

    Und das kann man wohl sagen ! Viel zu hoch !

    „Heute hat die SNB in ihrer aktuellen Zinsentscheidung wie es zu erwarten war verkündet, dass der Leitzins bei -0,75% bleibt. Die Geldpolitik werde nicht verändert. Wie auch, wenn der schwache Euro alle eigenen Anstrengungen zunichte macht. Es muss frustrierend für die Notenbanker der SNB sein.“

    Die SNB hat gegenüber der EZB keine Chance, die müssen auf den März 2019 „hoffen“ / Zinserhöhung der EZB zu 0,25 % , das ist die Realität !

    Die Schweizer sind mit anderen Worten abhängig von der EZB !

    Nur, die Schweizer haben ein klitzekleines Problem, den Vertauensverlust beim „Schweiz-Event“ :D
    jenen dürfte man bis heute noch, niemals gutmachen können, wahrscheinlich gar nicht mehr. Beim „Schweiz-Event“ musste die Schweiz gegenüber dem EUR aufgeben… und genaus das ist die Realität !

    Und das ist doch nicht unser Problem, dass die Schweizer nicht dem EUR beitreten wollen, was eigentlich Sinn machen würde ? Siehe Deutschland die starke (DM) bezüglich jetzt den (schwachen) EUR ? :D

    Herr Kummerfeld, bravo ! A bisserl Feedback sollte schon sein…

  2. Avatar

    Altbär

    21. Juni 2018 14:55 at 14:55

    Bezeichnend wieder einmal für die die Superprofis, die den CH Franken vor wenigen Wochen als Save– Haven aufgegeben hatten. Natürlich waren ja zu dieser Zeit in der EU keine Probleme vorhanden u. auch nicht zu erwarten!!!!!

  3. Avatar

    Marko

    21. Juni 2018 15:44 at 15:44

    „Wie auch, wenn der schwache Euro alle eigenen Anstrengungen zunichte macht. Es muss frustrierend für die Notenbanker der SNB sein.“

    Das, was wir sehen, ist defintiv ein starker EUR ! Siehe EUR/USD, Zinsabstand Europa-USA ? Und ich beziehe mit meiner Bewertung die Notenbanken mit ein, o.k., nicht gerade die SNB .. :)

  4. Avatar

    Marko

    21. Juni 2018 16:21 at 16:21

    „Das ist das Schlimmste, wenn die Notenbank einer kleinen Volkswirtschaft hilflos zusehen muss, wie sie mit ihrer Politik eigentlich nur reagieren kann auf einen viel größeren Wirtschaftsraum. In keinem Fall trifft das mehr zu als auf die Schweiz, die sich geografisch und wirtschaftlich quasi im totalen Würgegriff der Eurozone befindet.“

    Der Würgegriff des EUR ist aber von der Schweiz selbst gewollt !

    Die Schweiz wird auf Jahre hinaus immer das Problem CHF haben ? Das Bankengeheimnis ist sowieso für die Füße ?
    Und die Lösung kann für einen Staat wie die Schweiz nur der Beitritt zum EUR sein, weil die Schweiz sich dann wie wir Deutschen hinter dem EUR „verstecken“ könnte… :D

    Mit anderen Worten, da wäre der „Hort der Sicherheit“ in „Mama EZBs“ Sicherheit… ?

    Und das, genau das, ist die Zukunft. Der CHF wird früher oder später Vergangenheit sein.

    Und… wäre das schlimm für die Schweiz, eher nicht !

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Euro vs US-Dollar: Der Euro wehrt sich zum Wochenstart

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Ein 20 Euro Schein

Wie ich in meiner gestrigen Euro vs US-Dollar Analyse erwähnt habe, hatte der Major zum Wochenstart ein leichtes Erholungspotential gehabt. Die Unterstützung bei 1,1612 ist stark und die Wahrscheinlichkeit war relativ hoch, dass sich der Euro zum Wochenbeginn über dieser Marke halten kann. Die Bären haben zwar schon in der asiatischen Session in der Nacht zum Montag kurzfristig versucht, den Euro zu schwächen, doch der Bereich bei 1,1614 konnte nicht mehr nach unten durchbrochen werden. Die Short-Trader haben schnell gemerkt, dass der Verkaufsdruck auf den Euro nachgelassen hat. Viele Händler, die letzte Woche Short positioniert waren, haben vor dem Wochenende ihre Gewinne realisiert. Auch aus technischer Sicht war eine Gegenreaktion auf der Oberseite absolut realistisch.

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Am Montagvormittag haben die Bullen angefangen, vorsichtig die Long-Seite anzugreifen. Als der Kurs den Widerstand bei 1,1634 überschritten hat, sind auch die Break-Out Trader aktiv geworden und haben frische Kauforders am Markt platziert. Das hat dem Euro vs USD neue Kraft verliehen. Die Aufwärtsbewegung hat sich beschleunigt. Auf dem Niveau von 1,1647 verlief gestern der 120er Moving Average. Diese Hürde wurde ebenfalls ohne Schwierigkeiten genommen und der Euro wurde weiter gesucht. Gegen Mittag notierte das Währungspaar schon über 1,1660. Hier hat EUR/USD eine kleine Pause eingelegt. Die kurzfristigen Long-Trader haben ihre Trades geschlossen und der Euro ist danach leicht gefallen. Unter 1,1660 haben die Bullen aber erneut angegriffen. Der Euro hat wieder an Kraft gewonnen und der Kurs ist erneut angestiegen. Der Widerstand bei 1,1681 war für den Euro jedoch zu stark.

Die Kaufkraft war nicht mehr vorhanden, was zu einer schnellen Kurskorrektur auf der Unterseite führte. Am Anfang der amerikanischen Session notierte EUR/USD wieder bei 1,1642. Auf diesem Level haben sich die Long-Trader wieder gemeldet und angefangen, den Euro gegen den USD zu kaufen. Die Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster haben frische Long-Signale geliefert und der Major hat seine Erholung fortgesetzt. In den Abendstunden ist es dem Euro sogar gelungen, erneut den Widerstand bei 1,1681 zu testen. Mehr war zwar gestern nicht drin, doch der Handelstag verlief für den Euro vs USD insgesamt positiv. Der Kurs konnte über 50 Pips zulegen. Für einen Wochenstart war es eine gute Leistung.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Dienstagmorgen, notiert der Euro zum USD bei. 1,1675. In der asiatischen Session heute Nacht, haben die Bullen versucht, die 1,1700 Marke anzugreifen. Dafür hat die Dynamik jedoch nicht ausgereicht. Der Widerstand bei 1,1681 ist stark, und es wird ein neuer Impuls benötigt, um diese Hürde zu nehmen. Sollte es den Long-Trader gelingen, diese Marke zu überschreiten, wird der Kurs klar die 1,17 „big figure“ suchen. Hier kann es richtig spannend werden. Es ist eine psychologische Grenze, die über den langfristigen Aufwärtstrend entscheiden kann. Wenn EUR/USD es schafft, über 1,1700 nachhaltig zu steigen, kann sich der übergeordnete Long-Trend weiter fortsetzen.

Wenn nicht, werden die Bären die Short-Seite erneut angreifen. Wer also konservativ ist und sein Risiko klein halten will, sollte zuerst abwarten, wie sich der Euro vs USD in den nächsten Stunden verhält. Für den USD können die nächsten Tage ebenfalls von großer Bedeutung sein. Die gesamte Finanzwelt wartet schon ungeduldig auf das erste live TV-Duell zwischen Donald Trump und Joe Biden, welches am Mittwochmorgen um ca. 3.00 Uhr unserer Zeit beginnen wird. Der Daily Pivot Point beim Euro vs USD liegt heute bei 1,1656.

Chart zeigt Verlauf von Euro gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Türkische Lira mit neuem Rekordtief – warum die Zinsanhebung verpufft ist

Redaktion

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am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira stand seit letzter Woche Donnerstag vor einer möglichen Kurswende. Denn seit geraumer Zeit hangelt sie sich von einem Rekordtief zum nächsten – ein Desaster! Hauptverantwortlich dafür war die von Präsident Erdogan befürwortete Politik der türkischen Zentralbank, den Leitzins tief unterhalb der Inflationsrate zu belassen – Hauptsache es gibt günstige Kredite für Unternehmen und Verbraucher in der Türkei. Aber damit war am Donnerstag Schluss. Völlig überraschend wurde der Leitzins von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent angehoben – eine mutige, kräftige Anhebung!

Türkische Lira aktuell mit neuem Absturz auf Rekordtief

Und die türkische Lira reagierte entsprechend positiv mit einer Aufwertung. US-Dollar vs Lira fiel bis Freitag von 7,69 auf 7,51. Endlich mal ein Aufatmen für die Lira, könnte man sagen. Aber vor allem seit Start des Devisenhandels heute Nacht wertet die türkische Lira wieder deutlich ab, auf neue Rekordtiefs gegen US-Dollar und Euro. Der folgende Chart, der bis letzten Mittwoch zurückreicht, zeigt den beschriebenen Verlauf seit Donnerstag. Aktuell muss man 7,78 Lira für 1 US-Dollar zahlen (Hoch heute schon bei 7,86). Und für einen Euro muss man heute schon 9,08 Lira aufbringen.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

Geopolitik durchkreuzt Lira-Erholung

Da könnte man bei der türkischen Zentralbank in Ankara ja fast verrückt werden, möchte man meinen. Da erhöht man den Leitzins um kräftige 200 Basispunkte, und nur zwei Handelstage später notiert die türkische Lira tiefer als jemals zuvor. Aber in diesem Fall muss man die Notenbanker von jeglicher Schuld freisprechen. Die geopolitische Lage hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Denn direkt um die Ecke sind zwischen Armenien und Aserbaidschan sind heftige Kämpfe entfacht. Jetzt gilt in beiden Ländern sogar der Kriegszustand. Schweres Artilleriefeuer, zahlreiche Tote und Verletzte – die Kämpfe zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach gehen weiter. Die Türkei hat sich umgehend an die Seite Aserbaidschans gestellt, so besagen es aktuelle Berichte. Dies setzt die türkische Lira plötzlich kräftig unter Druck. Heute verkündete Maßnahmen der türkischen Bankenaufsicht (siehe hier) gehen bei diesem kriegerischen Konflikt derzeit völlig unter.

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Euro vs US-Dollar: Schafft der Euro zum Wochenstart den Rebound?

Agata Janik

Veröffentlicht

am

Mehrere Euro-Geldscheine

Der Euro zum US-Dollar musste in der vergangenen Handelswoche herbe Verluste hinnehmen. Innerhalb nur weniger Tage hat der Euro gegenüber dem US-Dollar über 200 Punkte verloren. Aus technischer Sicht war diese Reaktion auf der Short-Seite zu erwarten. Die Indikatorenlage war im mittelfristigen Zeitfenster ausgereizt. Zu oft hat der Major vergeblich versucht, die höheren Regionen über 1,19 nachhaltig zu erobern. Nach der letzten Seitwärtsbewegung und einem erneuten misslungenen Angriff, kam es zu einer großen Enttäuschung im Markt. Der Widerstand bei 1,1875 hat endgültig bestätigt, dass es für den Euro an der Zeit war, eine Korrektur zu erfahren. Die Bullen haben ihre Long-Trades sukzessive in Laufe der Woche geschlossen und den Euro vs USD somit unter Druck gesetzt.

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Während der ganzen letzten Woche wurde die Short-Seite von den Händlern klar favorisiert. Der frische Abwärtstrend wurde zusätzlich durch die allgemeine Dollar-Stärke beschleunigt. Der Greenback scheint momentan eine kleine Renaissance zu erleben. Nicht nur gegen den Euro, sondern auch gegen die anderen Majors konnte sich die amerikanische Währung in der letzten Handelswoche gut durchsetzen. Obwohl es in den USA weiterhin brodelt und die Lage sich vor den Präsidentschaftswahlen immer mehr zuspitzt, gewinnt der USD gegen die anderen Hauptwährungen wieder an Wert. In Europa haben die Experten die zweite Welle des Covid-19 fast schon fest einprogrammiert. Die infektionszahlen steigen an und immer mehr Regionen werden zum Risikogebiet erklärt. Die Sorgen und Ängste vor der wirtschaftlichen Krise kommen zurück. Das belastet den Euro. Das Vertrauen in die europäische Leitwährung scheint zu schrumpfen.

Am Freitag wurde der Euro vs USD weiter abverkauft. Nachdem der wichtige Widerstand bei 1,1681 gehalten hatte, schlugen die Bären erneut zu und schicken den Euro weiter in den Keller. Es hat sich frische Dynamik auf der Unterseite entwickelt und der Kurs rutsche im Laufe des Tages immer tiefer. Im Low notierte EUR/USD vor dem Wochenschluss bei 1,1610. Diese Unterstützung war stark und konnte die Short-Bewegung stoppen. Am Nachmittag, während der amerikanischen Session, erholte sich der Euro dann wieder leicht. Es waren aber überwiegend die Gewinnmitnahmen der Daytrader, die diese Gegenreaktion auf der Oberseite ausgelöst haben. Im späten Handel notierte der Euro zum USD bei ca. 1,1637.

Der Tagesausblick für den Euro vs US-Dollar

Aktuell, am Montagmorgen, notiert der Euro vs USD bei 1,1632. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, geriet der Euro erneut leicht unter Druck. Der Kurs rutsche bis 1,1615. Hier hat die Dynamik wieder nachgelassen. Der Angriff auf die 1,1600 Marke war somit gescheitert. Danach hat sich der Euro wieder ein wenig erholt. Die 1,1600 „big figure“ wird für die weitere Entwicklung von EUR/USD von großer Bedeutung sein. Es ist eine wichtige psychologische Marke, die nicht zu vernachlässigen ist. Die Bären werden heute wieder versuchen, den Euro unter Druck zu setzen.

Der Weg bis 1,1600 ist nicht lang. Darunter liegen viele Stop-Loss Marken. Wenn diese gezogen werden, wird sich der neue Abwärtstrend weiter fortsetzen. Die nächste signifikante Unterstützung befindet sich erst bei 1,1516 (120er Moving Average). Wenn dagegen die 1,1600 Marke aber hält, kann es zu einem schnellen Rebound kommen. Auf der Oberseite hat EUR/USD den ersten wichtigen Widerstand bei 1,1663 und dann bei 1,1681. Wenn auch diese Marke erobert wird, wird der Kurs die 1,1700 Marke suchen. Der Daily Pivot Point beim Euro vs US-Dollar liegt heute bei 1,1641.

Chart zeigt Euro gegen US-Dollar im Kursverlauf

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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