Devisen

Devisenhändler: Obacht beim Schweizer Franken

Obacht beim Schweizer Franken. Morgen steht die Zinsentscheidung der Schweizerischen Nationalbank an. Vieles ist möglich.

Der Schweizer Franken könnte ab morgen früh für Devisenhändler ein interessantes Thema sein. Denn morgen um 9:30 Uhr wird die Schweizerische Nationalbank ihre Zinsentscheidung verkünden. Schauen wir auf die Ausgangslage. Die Schweiz fungiert mitten in Europa als eine Art Insel der Inflations-Glückseligkeit, mit aktuell nur um 3 % steigenden Verbraucherpreisen. Dies verdankt man seinem festen Schweizer Franken, der gegen den Euro hoch notiert.

Somit konnte die Schweiz billig Waren im Ausland einkaufen, und damit die importierte Inflation zu guten Teilen abwehren. Man sieht, eine starke Währung kann Inflation abschirmen. Im folgenden TradingView Chart sehen wir seit 2018, wie der Euro gegen den Schweizer Franken immer weiter abwertete. Der Franken gewann also an Stärke. Im Sommer 2018 notierte EURCHF noch bei 1,15, jetzt ist es ein Wechselkurs von 0,9874. Im Chart sehen wir als orange Linie den Leitzins der Schweizerischen Nationalbank. Er stieg seit Juni von -0,75 % auf 0,50 %.

Euro gegen Schweizer Franken seit 2018

Mit diesen Zinsanhebungen konnte der Schweizer Franken ab Juni nochmal einen Aufwertungsschub gegen den Euro hinlegen. Und morgen wird es knifflig. Niemand kann so genau abschätzen, wie stark die Schweizerische Nationalbank den Zins weiter anheben wird. Eine breite Range von 25 bis 75 Basispunkten Zinsanhebung ist denkbar. Fällt sie stark aus, könnte der Franken aufwerten. Eine klare Tendenz auf wenig oder viel Zinsanhebung scheint vorher aber schwer erkennbar zu sein. Für Spekulanten, die sich vorher in der Schweizer Währung positionieren wollen, ergeben sich damit große Chancen, aber auch Risiken.

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