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„Selten so viele gute Trader gesehen, die in den letzten Tagen immer wieder auf der falschen Seite erwischt wurden“

Über wachsende Frustration..

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„Ich habe selten so viele gute Trader gesehen, die in den letzten Tagen immer wieder auf der falschen Seite erwischt wurden“ – sagt Markus Koch mit Blick auf die extrem turbulenten Märkte mit starken „Aufs“, aber eben auch starken „Abs“ an der Wall Street! Und in der Tat: es gibt nicht nur wilde Aufwärts-Gaps (in der Post-G20-Euphorie) und ebenso wilde Abwärts-Gaps (nach Bekanntwerden der Verhaftung der Huawei Finanzchefin), sondern auch intraday immens große Schwünge rauf, runter und wieder rauf – und dann wieder runter. In der Summe hat sich gar nicht viel verändert – aber das Ganze kostet viele Nerven!


(Chart durch anklicken vergrößern)

Und so verlieren viele Leute viel Geld – nur wenige dürften aus den Turbulenzen nachhaltig „Gewinne herausschneiden“. Und iregndwann reicht es dann einigen – so wie eben Markus Koch, der nun keine Lust mehr hat und bis Ende des Jahres die Füße stillhalten will beim Trading:

Und Koch (auf Facebook schreibend) weiter:

„Ich habe selten so viele gute Trader gesehen, die in den letzten Tagen immer wieder auf der falschen Seite erwischt wurden. Ich mache jetzt Weihnachtsshopping und freue mich 2018 noch immer rund 10% Performance gemacht zu haben. Vor vier Tagen waren es noch mehr als 15%. Know your Limits – ich habe meines jetzt erreicht. Enough is Enough.“

Markus Koch wird sicher nicht der Einzige sein, der frustriert ist..

2 Kommentare

2 Comments

  1. Dösbaddel

    13. Dezember 2018 17:27 at 17:27

    Tja, wenigsten ehrlich der Markus.Ich bin gespannt wenn der Markt erst richtig volatil wird wenn es eine Großbank zerreißt.
    Dann werden viele ihr Hab und Gut verlieren und so mancher sein Leben… frohes Festtage.

  2. Altbär

    13. Dezember 2018 19:22 at 19:22

    Ich habe ja schon oft gedacht u.kürzlich geschrieben, DASS ER ZU BULLISCH IST, scheint auch noch relativ jung . Aber grossen Respekt vor seiner EHRLICHKEIT, ER BLEIBT AUF DEM BODEN U.“SEGELT „NICHT
    In den Wolken. Ich würde mich weiterhin auf seine Einschätzungen auf dieser Plattform freuen, auch wenn sie nicht immer eintreffen.Für gute Prognosen müsste man die VERÜCKTHEIT DES PRÄSIDENTEN u.das flatterhafte VERHALTEN der FED als Insider kennen.Die Fundamentals werden sich nur mittel- und langfristig auswirken.

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Der Boom ist zu Ende

Nach Jahren des Booms soll es 2019 einen Rückgang von bis zu 20% im Bereich von Fusionen und Übernahmen in Deutschland geben. Dabei setzte bei der Spitzendisziplin des Investmentbankings (M&A) im ersten Quartal bereits ein Schrumpfen von 67 % bei den Ankündigungen ein, wie der Finanzdatenanbieter Refinitiv ausgerechnet hat. Im ersten Quartal 2018 hatte es noch einen richtigen Rausch auf diesem Gebiet gegeben.

Und wen erschwischt es dabei besonders? Dreimal dürfen Sie raten, richtig, die Deutsche Bank. Den deutschen Branchenprimus traf es im ersten Quartal besonders deutlich. Das Geldhaus erscheint bei Refinitiv nicht mehr unter den ersten zehn Topadressen bei Fusionen und Übernahmen in Deutschland, in früheren Zeiten eine Unmöglichkeit. Man glaube zwar im Gesamtjahr wieder zulegen zu können, gerade nach einer Fusion mit der Commerzbank. Aber…..?

Auch das Geschäft mit Börsengängen (IPOs) ist im ersten Quartal richtiggehend eingeschlafen. Das Geschäft mit Aktienemissionen brach laut Refinitiv um 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. Zuletzt hatte Volkswagen den Börsengang seiner Nutzfahrzeugsparte unter dem Namen Traton abgesagt.

Der Leiter des Bereichs Börsengänge bei EY, Martin Steinbach, fasste es so zusammen: „Eine Mischung aus Konjunktursorgen, Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten wie dem Brexit hat viele Börsenkandidaten dazu veranlasst, zunächst abzuwarten und zu schauen, ob sich in den Folgequartalen wieder IPO-Fenster öffnen“.

Attentismus eben.

 

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