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Seltene Erden – der Handelskrieg wird konkret! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

China hat heute klar gemacht, dass es jenseits von Zöllen zurück schlagen kann – Peking droht mit Exportbeschränkungen für die USA bei Seltenen Erden. Das ist ein weiterer Nadelstich der Führung Chinas – und zeitnah könnten noch weitere folgen, denn die USA bringen alleine in dieser Woche Staatsanleihen im Volumen von 113 Milliarden Dolar auf den Markt (Laufzeiten 2, 5 und 7 Jahre), wobei die Chinesen traditionell unter den größten ausländischen Käufern sind (oder waren?). Die Aktienmärkte wollen weiter an die Beilegung des Konflikts glauben – aber nun erklärt mit JP Morgan-Chef Jamie Dimon ein „Dickfisch“ der Wall Street, dass die Lage ernster ist als er vorher geglaubt hatte. Sind es nur hohe Absicherungspositionen, die den Fall der US-Indizes verhindern?

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Hinweis: Live-Webinar Markus Fugmann und special guest „der Bullennörgler“: Handelskrieg, Weltwirtschaft – und die Finanzmärkte (heute, 20.00Uhr). Sie können das Webinar unter folgendem Link live mitverfolgen:
https://www.youtube.com/watch?v=32PTnyLHCyY


Von Brücke-Osteuropa – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17200220

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    bademeister

    28. Mai 2019 19:29 at 19:29

    Die USA haben doch massig selber genug Seltene Erden. Derzeitiges Problem ist die Unrentabilität vieler Minen, da die Konzentration der Erden oft sehr gering ist, die Umweltauflagen sind auch andere als in China.
    Wenn sich durch den Handelskrieg das Angebot verknappt, werden die Preise steigen.Wenn die Weltmarktpreise für Seltene Erden steigen, lohnt es sich ähnlich wie bei Gold, Silber, Kupfer, etc., in Zeiten niedriger Preise unrentable Minen in den USA wieder zu öffnen bzw. hochzufahren.
    Trump würde es in diesem Fall ähnlich angehen wie bei den Ölfrackern….je schneller und massiver die Chinesen die (vielleicht weltweite) Ausfuhr reglementieren…dieser Erfolg Trumps würde sich nahtlos bis zu den nächsten Wahlen ziehen und massenhaft Arbeitsplätze und Infrastruktur in meist strukturschwache Regionen bringen.

    • Avatar

      MK

      29. Mai 2019 06:19 at 06:19

      Laut Wikipedia haben die USA in 2017 0 Tonnen „Seltene Erden“ produziert. Ich weiß nicht wie der Stand heute ist, aber die Produktion in den USA „hoch zu fahren“ wird wohl nicht von gleich auf jetzt passieren. Und welche strukturschwache Regionen sind hier gemeint?

      • Avatar

        bademeister

        29. Mai 2019 19:03 at 19:03

        @MK Dieser alte Schinken wurde von einem heute eher fragwürdigen Medium veröffentlicht, die Zusammenhänge kurz und knackig aufgezeigt und immer noch, oder eben in Bälde, brandaktuell:

        https://www.zeit.de/wirtschaft/2012-03/seltene-erden-china/seite-2

        …die amis haben genug davon, wenn die Weltmarktpreise steigen wird es sich wieder lohnen die Erden selbst zu produzieren…und wie Wiki schon sagt: USA 0…in tausend Tonnen!?
        Somit hat Trump eben die Möglichkeit, Infrastruktur und Arbeitsplätze in Nordkalifornien und den angrenzenden Bundesstaaten im Rahmen der öffentlichen Sicherheit zu generieren…Umweltverschmutzung, Unrentabilität…die USA hatten es wegen dieser Faktoren nicht nötig selbst zu produzieren und konnten „billig“ auswärts einkaufen, anscheinend bisher auch im Rahmen der öffentlichen Sicherheit. Ein neuer Sektor in den USA…von 0 auf Trump.

  2. Avatar

    Beobachtet

    29. Mai 2019 19:47 at 19:47

    @bademeister, noch zu erwähnen, dass von den Reserven weltweit ( Stand 2017)
    Total 120 000 Tonnen , China etwa 44000 Tonnen besitzt u.die Amis nur etwa 1200 Tonnen.
    Der Verbrauch dieser seltenen Erden ( eigentlich Metalle ) ist steigend u.die Amis sind früher oder später auf Importe angewiesen.

    • Avatar

      bademeister

      30. Mai 2019 07:31 at 07:31

      …wären dann 44000×1000 Tonnen für China und 1200×1000 Tonnen in USA. China sucht und produziert, die USA konsumierten bisher ins Blaue…

      Diese 1,2 Mio. Tonnen seltener Erden wären ausreichend, um einen nationalen Schulterschluss nach trumpscher Manier zu starten. Darüber hinaus sind die von Wiki oder ähnlichem kolportierten Zahlen m.M. nach nicht wirklich belastbar. Diese Angaben beziehen sich auf die bekannten/oder preisgegebenen Reserven die unter den derzeitigen Marktbedingungen und technischen Möglichkeiten förderbar sind…Fracking 2.0 für Trump.

      Ich habe diesen Sektor anlagetechnisch eigentlich bisher immer gemieden, und bin erst durch die unmittelbaren Ereignisse darauf aufmerksam geworden…aber wenn man sich ansieht, wie z.B. eine australische Lynas seit einigen Tagen performt…und wo die mal war…

      Vielleicht kann ja die FMW mehr Licht in diesen Sektor bringen.

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Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute), mal herrscht Stimulus-Pessimismus..

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