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Sentiment für 2020: Was erwarten die Anleger?

Positives Sentiment für 2020?

An der Börse sollten eigentlich die Gewinne und Verluste der Unternehmen in den Kurswerten umgesetzt werden. Soweit die Theorie. Denn zum einen blickt die Börse weit in die Zukunft (6 bis 9 Monate) und die Unternehmensergebnisse kommen noch einmal eine Zeitlang später und zum anderen bestimmen wankelmütige Anleger kurzfristig den Stand der Indizes. In einem permanenten Wechselspiel der Gefühle, gefangen zwischen Angst und Gier und in der Masse liegen sie zumeist daneben, vor allem in ihren Prognosen – wie die Sentiment-Forschung Jahr für Jahr nachweist. Was also erwarten die Anleger für 2020? Eine Befragung des Handelsblatts gibt darüber Auskunft.

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Ein Rückblick auf Silvester 2018

Was hatte man in Anlegerkreisen für 2019 erwartet? Auf keinen Fall einen guten Aktienjahrgang, nach dem Katastrophen-Dezember, man präferierte Edelmetalle, Immobilien, Öl und Industriemetalle. Das Sentiment war mau. Einiges lief tatsächlich gut, aber mit den Aktien konnte keine Klasse (Ausnahme: Öl) mithalten. Man fürchtete sich vor einem Ende der lockeren Geldpolitik, vor dem harten Brexit, vor Italiens Schuldenpolitik und vor Donald Trump. Es kam in vielen Fällen anders und die Aktienmärkte erlebten die beste Periode seit fast einem Jahrzehnt. So bewahrheitete sich die Erkenntnis der Behavioral Finance, dass die Mehrheitsmeinung zumeist danebenliegt. Was erwartet man für 2020?

Sentiment 2020 – Anleger erwarten ein sehr moderates Aktienjahr

Die Umfrage erbrachte im Durchschnitt einen Dax-Anstieg bis Jahresende von 13.419 Punkten. Ein recht mickriges Plus, welches bereits in der ersten Woche des Jahres übertroffen wurde, dazu noch die durchschnittliche Erwartung eines Maximums von 13.750 Punkten. Nur etwas mehr als fünf Prozent der Umfrageteilnehmer glauben an einen Endstand von über 14.000 Punkten, aber auch nur elf Prozent erwarten einen Dax-Endstand von 12.500 Zählern. Dies alles korreliert schon sehr mit den letzen Voraussagen von 30 Bankinstituten, die auch eine Prognose von um die 14.000 Punkte getätigt haben. Bei den ersten Dezemberumfragen war man noch etwas skeptischer gewesen. Vorsicht ist angebracht, schließlich lagen die Institute mit ihrer 2019-er-Prognose von 12.053 Punkten doch deutlich daneben. Aber muss nach einem solch starken Börsenjahr nicht ein mageres Jahr folgen? Nicht unbedingt, wenn man die Historie bemüht.

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