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Shitstorm gegen Burger King

Markus Fugmann

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Burger King hinterläßt nicht nur nach einem Besuch ein flaues Gefühl im Magen, sondern sorgt nun auch für massiven Protest gegen seine Pläne, durch den Kauf der Kaffeekette Tim Hortons seinen Hauptsitz nach Kanada zu verlegen – dort sind die Unternehmenssteuern deutlich niedriger als in den USA. So äußerten zahlreiche US-Abgeordnete ihr Mißfallen, am Prägnantesten der demokratische Abgeordnete Dick Durbin: „Ich bin enttäuscht über Burger Kings Entscheidung, ihre US-Staatsbürgerschaft abzulegen. Mit jeder neuen Unternehmensinversion nimmt die Steuerlast für den Rest von uns zu. Wir müssen zahlen, was diese Firmen nicht mehr überweisen.“ Gut gebrüllt, Dick!

Auch in sozialen Medien ergießt sich eine regelrechter Shitstorm gegen Burger King. Daraufhin sah sich Burger King veranlaßt, eine eigene Facebook-Seite einzurichten mit der zentralen Aussage: „Wir hören Sie. Wir ziehen nicht um, wir wachsen nur und finden Wege, um Ihnen besser zu dienen“. Na klar!

Dass der Hauptsitz durch den Kauf von Tim Hortons wirklich nach Kanada verlegt werden muß, ist nicht ausgemacht. Es ist durchaus möglich, dass Burger King aufgrund des massiven Protests entschließt, weiter brav in den USA zu zahlen. Die Aktie von Burger King jedenfalls zeigt sich heute „not amused“:

BurgerKing

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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