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Shitstorm gegen Burger King

Burger King hinterläßt nicht nur nach einem Besuch ein flaues Gefühl im Magen, sondern sorgt nun auch für massiven Protest gegen seine Pläne, durch den Kauf der Kaffeekette Tim Hortons seinen Hauptsitz nach Kanada zu verlegen – dort sind die Unternehmenssteuern deutlich niedriger als in den USA. So äußerten zahlreiche US-Abgeordnete ihr Mißfallen, am Prägnantesten der demokratische Abgeordnete Dick Durbin: „Ich bin enttäuscht über Burger Kings Entscheidung, ihre US-Staatsbürgerschaft abzulegen. Mit jeder neuen Unternehmensinversion nimmt die Steuerlast für den Rest von uns zu. Wir müssen zahlen, was diese Firmen nicht mehr überweisen.“ Gut gebrüllt, Dick!

Auch in sozialen Medien ergießt sich eine regelrechter Shitstorm gegen Burger King. Daraufhin sah sich Burger King veranlaßt, eine eigene Facebook-Seite einzurichten mit der zentralen Aussage: „Wir hören Sie. Wir ziehen nicht um, wir wachsen nur und finden Wege, um Ihnen besser zu dienen“. Na klar!

Dass der Hauptsitz durch den Kauf von Tim Hortons wirklich nach Kanada verlegt werden muß, ist nicht ausgemacht. Es ist durchaus möglich, dass Burger King aufgrund des massiven Protests entschließt, weiter brav in den USA zu zahlen. Die Aktie von Burger King jedenfalls zeigt sich heute „not amused“:

BurgerKing



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