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Shopify: Massiv überbewerter Short-Kandidat! – Werbung

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Lieber Börsianer,

Shopify ist eine der Aktien, bei der ich mich frage, ob der Aktienmarkt kollektiv den Verstand verloren hat. Das Unternehmen ist derartig überbewertet, dass keinerlei Chance besteht, in einem typischen Anlagezeitraum in diese Bewertung auch nur hineinzuwachsen, geschweige denn darüber hinausgehendes Kurspotenzial durch die eigene Geschäftsentwicklung zu rechtfertigen. Wenn eine Aktie eine Chance auf fallende Kurse bietet, dann diese.

Doch der Reihe nach. Die Geschäftsidee bei Shopify ist durchaus gut. Doch sie rechtfertigt keine Unternehmensbewertung von mehr als 73 Milliarden US-Dollar. Shopify bietet kleinen und mittelständigen Händlern Werkzeuge an, mit denen diese eigene Onlineshops aufbauen können. Damit setzte Shopify im Vorjahr 1,6 Milliarden US-Dollar um, mit denen 125 Millionen US-Dollar Verlust gemacht wurden.

Bei Shopify steigen die Verluste genauso schnell wie die Umsätze

Verluste sind bei Wachstumsunternehmen keine Neuigkeit. Und Shopify wächst stark. Im Jahr 2019 um immerhin 47%. Doch dieses Wachstumspotenzial kennt erstens Grenzen und zweitens wachsen die Verluste seit Jahren genauso schnell wie die Umsätze. Es gibt also offenbar keinerlei Skaleneffekte und das Geschäftsmodell bei Shopify ist grundsätzlich defizitär. 2019 wurden pro Umsatz-Dollar 7,9 Cent Verlust gemacht. 2018 waren es 6 Cent. 2017 7,3 Cent, 2016 9,1 Cent, 2015 9,2 Cent, 201

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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