Silber ist nicht das kleine Gold. Es ist die unterschätzte Chance auf ein Vermögens-Upgrade – für alle, die bereit sind, gegen den Strom zu schwimmen. Während Anleger weltweit über Aktien, Bitcoin und Gold philosophieren, fristet Silber ein Dasein im Schatten. Und gerade deshalb ist es so spannend. Denn hier liegt ein historisches Missverhältnis vor – zwischen Angebot, Nachfrage, Preis und Wahrnehmung. Ein Asset, das sowohl Industrie wie Investoren braucht. Und das genau deshalb den idealen Hebel zwischen Krisenschutz und Wachstumsstory bildet.
Wer sich die aktuellen Entwicklungen anschaut, erkennt schnell: Silber ist längst kein reiner „Krisenschutz“ mehr. Rund 60 % der weltweiten Nachfrage nach dem Edelmetall kommen aus der Industrie – Tendenz steigend. Ob Solarzellen, E-Mobilität, Medizintechnik oder Künstliche Intelligenz: Überall dort, wo Technologie auf Präzision trifft, ist Silber im Spiel. Gerade im Solarbereich sehen wir eine massive Nachfrage, insbesondere aus China und Indien. Und bisher ist es ein kopf an Kopf rennen zwischen der Rendite in Gold und der in Silber, obwohl Silber die Nase derzeit etwas vorne hat.
Und das ist erst der Anfang. Analysten sprechen bereits vom „industriellen Superzyklus“, in dem Silber seine eigentliche Stärke zeigen könnte – nämlich als Hybrid zwischen Rohstoff und Wertspeicher.
Was viele nicht wissen: Silber ist wesentlich volatiler als Gold – aber genau das macht es so interessant. Die Schwankungen sind Chance und Risiko zugleich. Während Gold gemächlich steigt, explodiert Silber oft in Wellen – nicht selten mit dreistelligen Prozentgewinnen innerhalb weniger Monate. Genau hier liegt die Essenz: Wer Timing beherrscht, kann mit Silber massiv outperformen. Gerade jetzt ist das Setup vielversprechend. Die Gold-Silber-Ratio – das Verhältnis der beiden Edelmetalle – liegt bei über 90.
Historisch gesehen pendelte es lange Zeit um die 50, in Phasen extremer Unterbewertung sogar bei 30. Eine Rückkehr in diesen Bereich würde bedeuten, dass Silber deutlich nachziehen muss. Sprich: Wenn Gold weiter steigt, wird Silber überproportional reagieren, wie man anhand des Silber-Bullenmarktes 2011 beobachten konnte.
Im Vergleich zum Aktienmarkt bietet Silber etwas, das vielen nicht bewusst ist: eine fast schon antizyklische Kraft. Während Aktien von Zinsen, Liquidität und Konjunktur abhängen, ist das Edelmetall durch seine industrielle Basis und gleichzeitige monetäre Eigenschaft einzigartig positioniert. Es verbindet zwei Welten: die Realwirtschaft und das Misstrauen gegenüber Fiat-Währungen. Und genau deshalb wird es in einem multipolaren Geldsystem, das gerade entsteht, eine ganz neue Rolle spielen. Denn während die Aktienmärkte immer stärker von Zentralbankliquidität abhängen, wächst im Hintergrund ein alternatives Wertbewusstsein – für harte, greifbare Assets. Bitcoin ist die digitale Antwort. Silber ist die industrielle.
Natürlich gibt es auch Nachteile. In der EU unterliegt Silber im Gegensatz zu Gold der Mehrwertsteuer. Das schmälert kurzfristig die Rendite, ist aber bei langfristiger Perspektive und richtiger Lagerung (z. B. Zollfreilager oder Direktkauf in der Schweiz) vernachlässigbar. Denn was zählt, ist die fundamentale Unterbewertung und die strukturelle Angebotsknappheit. Die Produktion hängt stark vom Abbau anderer Metalle ab – Kupfer, Zink, Blei. Wird dort weniger gefördert, sinkt automatisch auch das Silberangebot. Gleichzeitig nimmt die industrielle Nachfrage zu. Dieses Spannungsfeld wird sich in den kommenden Jahren massiv zuspitzen.
Dazu kommt ein oft übersehener Punkt: die strategische Bedeutung von Silber in geopolitischen Spannungen. In einem Szenario, in dem Lieferketten brechen, Energieversorgung neu gedacht und Digitalisierung beschleunigt wird, ist das Edelmetall das zentrale Material für Technologie und Transformation. Es ist nicht nur Geld, es ist das Metall der Zukunft. Und während Gold die Notenbanken dieser Welt interessiert, geht Silber an die Substanz der Realwirtschaft. Genau das macht es so spannend.
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Danke Herr Friedrich, durch sie bin ich auf Silber aufmerksam geworden und hab schon eine ordentliche Rendite einfahren können. Vielen Dank auch für den Friedrich Report für mich der beste Investment Brief
Da gibt es noch etwas.
Silber ist zwar bei vielen Produkten nicht zu ersetzen, wirkt sich aber nur recht wenig auf den Endpreis des Produktes aus. Ob die 2 oder 3 Unzen, die für den Bau eines Elektroautos benötigt werden, 30, 100 oder 300 Dollar kosten, werden die Absatzzahlen der E-Autos nicht signifikant beeinflussen.
…Eine Tomahawak-Marschflugkörper enthält bis zu 500 Unzen (etwa 15 Kilogramm) Silber. Dieses Edelmetall wird vor allem in der Elektronik der Waffe, wie z.B. für Radar, Navigation und Kommunikation, benötigt…
Nach dem heutigen Silberpreis etwa 18.000 Dollar.
Aber bei den Kosten von 1 Millionen Dollar im Schnitt für einen Tomahawk auch nicht besonders viel im Verhältnis.
Bei anderen Waffensystemen sieht es auch nicht viel anders aus.
Aber Silber hat in allen Waffensystemen eines gemeinsam:
Es kann nach dem Gebrauch nicht recycelt werden.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Bevor ich für 100.000€ 100 kg Silber samt Mehrwertsteuer schleppe und vergrabe (den Banken und Sicherheitslagern traue ich als eingefleischter Edelmetallfan ja ohnehin niemals), nehme ich dann doch gerne einen Bitcoin. Die Bandscheiben werden‘s danken.
Der Einstiegszeitpunkt für Silber war während der Pandemie. Ich glaube einmal fiel der Preis auf die 10 Euro herum.
Ansonsten ist das seit fast 15 Jahren ein zinsloses Trauerspiel und im Moment schmälert auch der starke Euro die Gewinne. Jetzt einsteigen würde ich sicher nicht.
Hallo Mani,
das sehe ich nicht so.
Seit 2000 hat sich der Silberpreis in Dollar etwa verachtfacht.
Ich halte Gold für die Versicherung gegen das Unbekannte.
Und Silber für die Versicherung gegen das unbekannte Unbekannte.
Ich habe hier seit Jahren geschrieben, dass Silber eine massive Kurssteigerung vor sich hat.
Natürlich schleppt kein vernünftiger Mensch hunderte von Kilos Silber durch die Gegend.
Ich habe recht problemlos und preisgünstig teilweise Silber gegen bereits eingelagertes Gold getauscht.
Lagergebühren, einschließlich Versicherung, im Zollfreilager 1 %.
Dafür kann aber auch der Betrag am Kapitalertrag teilnehmen, der ohne Zollfreilage für die Mehrwertsteuer entrichtet werden muss. Und das deckt die Lagerkosten gleich mehrfach.
Ganz abgesehen davon, was eine Versicherung (falls überhaupt möglich) für einem privaten Tresor kosten würde.
Ich hatte hier unter einigen Kommentaren seit Jahren zu Gold immer mal geschrieben:
Achtung: Silber nicht vergessen.
Aktuell hat Silber in den letzten 3 Jahren (in Dollar) um etwa 113 % zugelegt.
Innerhalb des letzten Jahr um etwa 40 %
Bei Silber rechne ich in den nächsten Jahren mit deutlich höherem Kapitalertrag als bei Gold.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut