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"Let it burn - and than pick up the pieces!" Silber, Gold: Der inszenierte Crash – Fed-Chef und Dollar-Rettung! Marktgeflüster

Silber crasht mehr als 20%, Gold mehr als 8% nach der Nominierung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh durch Donald Trump! Warum passiert das? Warsh gilt als „hawkish“: er will die Bilanzsumme der Fed reduzieren (bedeutet weniger Liquidität für die Märkte) und den Fed-Put abschaffen (Unterstützung der Märkte durch die Fed). Nun waren vor allem Gold und Silber (aber auch andere Metalle wie Platin und Palladium) zuletzt massiv gestiegen und überkauft – nun ändert sich mit Warsh das Narrativ. Die Frage aber ist, ob er wirklich so agiert, wie die Märkte glauben – oder ob er schließlich nicht doch die Interessen von Donald Trump durchsetzen wird und so das „Debasement“ weitergeht. Trump jedenfalls glaubt das: heute sagte er, dass Warsh die Zinsen senken werde, ohne dass er auf die Fed Druck ausüben müsse. Sollte am Wochenende die US-Attacke auf den Iran kommen, dürfte das Gold jedoch wieder unterstützen..

Hinweise aus Video:

1. Gold- und Silberminen – Newsletter: https://www.renditemanufaktur.de/LM/Minenliste/willkommen-fwy

2. China ist die Gold-Waschanlage für Russland!



Markus Fugmann

Über den RedakteurMarkus Fugmann

Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“

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8 Kommentare

  1. Was ist passiert?
    Die Kurse von Gold und Silber sind etwa auf den Stand von Mitte Januar zurückgekommen.
    Für physische Horter doch wohl kein Problem.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  2. Man stelle sich vor ein paar Krisen wären vorüber, wo Stünde dann der Goldpreis? Da wo er vor Jahren war?
    Halt da wäre noch ein Wackliges Geldsystem, so wird darüber gesprochen. Fiat und so……Gut man kann mit dem fahren…..Wer hat heute die Short Geschütze ballern lassen? Die Händler waren recht sauer. Also war der gestrige Blitz eine Warnung für gewisse Kreise. Was solls der Zirkus fährt weiter der Golden Nugget läßt sein Glänzen nicht. Bestimmt gibt es reichlich davon vom Golde. Jedoch schwer zu erreichen. Tief unter der Erde.
    Weit im Weltenraum. Und nochmal bedenke wär es nur schaffen kann. 2 Neutronensterne die sich besoffen vereinen in einem Kanall Gold und Anderes entstehen lassen. Schwer sei es und doch wär Materie grenzenlos ein Nichts…

  3. Gewähren wir doch dem höchstwahrscheinlich designierten Fed-Chef Kevin Warsh die legendären 100-Tage-Frist, für den Fall, daß er definitiv die Nachfolge von Fed-Chef Jerome Hayden Powell antritt. Für den Fall, daß der 47. US-Präsident Donald John Trump die Flugzeuge Richtung OPEC+-Mitgliedsland Islamische Republik Iran aufsteigen lässt, gilt es zu prüfen, ob Präsident Trump als Fall für den IStGH anzusehen ist.

  4. Kommt Zeit, kommt Realität

    Die Märkte glauben nicht an einen Falken der den Riesenadler ( grösster Raubvogel der Finanz- Vogelwelt)
    bändigen möchte, sonst hätten die Aktienmärkte anderst reagiert.
    Egal was die Notenbank auch macht, das angerichtete Chaos ( siehe Japan) ist ohne baldige oder spätere Nebenwirkungen nicht heilbar.
    Man kann Tatsachen negieren, aber man kann die Auswirkungen der negierten Tatsachen nicht verhindern.

  5. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Gold galt um die Jahrtausendwende noch als Langweiler…hatte Mühe…. die 250 zu halten….

    Der dümmste Satz der immer kam : „Gold zahlt keine Zinsen….!“ ….

    Jetzt hat das gelbe Edelmetall alle Indizes outperformt…

    Silber stand vor wenigen Jahren noch bei unter 15….

    PS: Wenn Warsh das macht was er angekündigt hat…nämlich eine restriktive Geldpolitik zu betreiben und zusätzlich die Bilanz stark zu reduzieren…. dann ist Amerika pleite…

    Insgesamt sind die USA mit knapp 107 Billionen US-Dollar verschuldet…wenn man alles miteinbezieht….

    Schon jetzt müssen Billionen nur an Zinsen gezahlt werden….

    Leicht auszurechnen was passiert …wenn Warsh am Rad dreht…

    1. Ich verstehe den Hype um diesen Posten nicht.

      Die Mathematik gibt den Handlungsrahmen vor. Es führt immer auf zwei Optionen zurück:

      1. Als Falke jagen. Bilanzreduktion, was die Wirtschaft abwürgen und an den Börsen mit ziemlicher Sicherheit zu Crashs führen würde. Der Kreditmarkt verträgt eine restriktive Geldpolitik mit Sicherheit nicht ohne heftige Nebenwirkungen und Bereinigungen. Einzelne Player und Branchen brechen zusammen, mit der Gefahr einer Kettenreaktion. Das ist Drama, schwer kalkulierbar.

      2. Wie ein Falke flattern aber Körner picken wie die Taube. Die große weite Allgemeinheit zahlt den Preis der Schulden in Form von Geldentwertung durch eine immer stärkere Geldmengenausweitung.

      Die „verdeckte“ Gefahr könnte sein, aber das ist reine Spekulation: Der Falke ist keiner und wird Waco machen, der Draht von T zu W wird viel enger als der von T zu P. Er könnte als Falke reinkommen aber als „freier Abgesandter“ von T agieren. Die kennen sich doch?

      Eine weitere Gefahr könnte sein, dass der Name durch ein Auflaufen im Senat für diesen Posten verbraucht wird. Das wäre aber ein politisches Spiel, das nicht so aufgehen könnte wie von T geplant.

      Ich persönlich halte eine falkische Fed für weniger wahrscheinlich. Ich fände es allerdings gut, wenn es an den Börsen der Welt mal eine Bereinigung gäbe, damit man auch mal wieder zyklisch planen und handeln kann. Die bewegen sich ja asynchron mit den Wirtschaftszyklen und irgendwie ist alles endlos aufgeblasen. Auch fände ich es gut, wenn die Zinsen wieder höher sind als die Inflation. Bis es soweit ist, muss jeder selber schauen wo er bleibt.

  6. Kevin ist nicht alleine zu Hause. Sein Vater wird Trump sein. Warsh wird sich biegen und drehen wie man es von ihm verlangt. Der Markt lag gestern falsch. Eine emotionale Einschätzung die Trump großartig steuerte. Die Fed wird das machen was sie immer macht, sollte ein Ausverkauf der Aktienmärkte stattfinden.
    Die Erholung steuern. Andreas Beck hat das ganz gut erklärt. Und es geht nicht anders, sonst ist Nichts aber gar Nichts mehr Wert, Vielleicht, zu negativ. „Herr Ober noch eine Halbe“ „O.k.macht eine halbe Stunde Kartoffelschälen.“

  7. Während der 47. US-Präsident Donald John Trump das OPEC+-Mitgliedsland Islamische Republik Iran zur Zeit umzingelt, schwadroniert Staatspräsident Dr. Massud Peseschkian z. Zt. irgendetwas von einem erforderlichen Dialog. Teheran kann in Sachen mögliches Ölabkommen erwarten, daß Präsident Trump diesbezüglich mit dem Iran fair und auf Augenhöhe agiert. Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrter Herr (Donald John) Trump, die Finger der Iranische Revolutionsgarde liegen am Abzug. Haben Sie das jetzt verstanden, Sir Donald? Stern-Chefredakteur Gregor Peter Schmitz stellt im aktuellen Stern-Heft zumindest die diskussionswürdige Frage, ob zur Zeit im Das Weiße Haus/Oval Office ein politisch Geisteskranker agiert.

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