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Sind Sie Supermarktmitarbeiter/in? Der Job-Killer kommt schneller als Sie denken!

Amazon fegt nicht nur Buchhandlungen, Klamottengeschäfte (H&M schließt Filialen) und Elektrogeschäfte leer. Nein, Amazon hat schon lange erkannt, dass das Wachstum im Onlineshopping zwar gigantisch ist, dass aber ein…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Amazon fegt nicht nur Buchhandlungen, Klamottengeschäfte (H&M schließt Filialen) und Elektrogeschäfte leer. Nein, Amazon hat schon lange erkannt, dass das Wachstum im Onlineshopping zwar gigantisch ist, dass aber ein großer Teil der Einzelhandelsumsätze auch in Zukunft stationär in richtigen Geschäften stattfinden wird. Deswegen kaufte man dieses Jahr unlängst die US-Biokette „Whole Foods Market“. Aber wenn Sie jetzt denken, dass Amazon vorhat auch in Deutschland Supermarktketten aufzukaufen: Das wird wohl kaum passieren.

Wir hatten schon vor einiger Zeit über „Amazon Go“ berichtet, den Test-Supermarkt von Amazon in Seattle, wo komplett auf Kassierer und auch komplett auf Kassen verzichtet wird. Der Kunde checkt einmal beim Betreten des Supermarkts ein mit seiner Amazon-Kundenkarte. Was er/sie aus den Regalen nimmt, wird in Echtzeit gescannt und gefilmt. So weiß das Amazon-System, was der Kunde in seine Tüte packt. Der Kunde verlässt den Laden, einfach so, das war´s

Setzt sich so ein System durch, sind womöglich alleine in Deutschland hunderttausende Jobs im Einzelhandel in Gefahr. Und alle Kunden, die es wie die Pest hassen an der Kasse Schlange zu stehen, werden es kaum erwarten können bei Amazon einzukaufen. Dem Druck werden sich andere Ladenketten nicht lange entziehen können! Offensichtlich scheint das System zu funktionieren. Denn Amazon´s Deutschlandchef sagte heute gegenüber der Funke Mediengruppe, dass es nicht mehr eine Frage sei, ob Amazon in Deutschland in den Stationären Einzelhandel geht, sondern wann. Auch in London sucht man schon konkret einen ersten Standort.

Auch lässt der deutsche Amazon-Chef durchblicken, dass man plane auch normale Privatpersonen in die Amazon-Lieferkette einzubeziehen. Die könnten als Nebenverdienst auch Pakete austragen, natürlich alles im Rahmen der Arbeitsschutzbestimmungen. Schöne neue flexible Arbeitswelt? Die Revolution in den Supermärkten könnte viel schneller kommen, als man es sich vorstellen kann. Hier nochmal Amazon´s eigener Clip zum Amazon Go-Supermarkt ohne Kassen aus Dezember 2016.

Hier eine Präsentation drei Monate nach Amazon´s Veröffentlichung, wo schon darauf verwiesen wird, adss man die Technologie von Amazon Go weiterentwickelt habe. Interessant anzusehen!

Und hier die Satire zum Amazon-Video.


Amazon CEO Jeff Bezos. Photo: U.S. Department of Defense photo by Senior Master Sgt. Adrian Cadiz / Public Domain

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    asyoulike

    18. Dezember 2017 17:44 at 17:44

    Moin, moin,
    soweit, so gut. Nur wer packt die Regale nach? Wer räumt zwischen den Regalen wieder nach dem „Kundenbesuch“ auf? Wer kann Fragen beantworten? Was passiert, wenn die Technik abstürzt oder „böse“ Buben diese zum Absturz bringen? Was passiert mit den Einkaufsdaten? An Datenschutz braucht wohl niemand mehr zu denken, da wäre Amazon sicher der erste Fall von verstandenem Datenschutz.
    Mir persönlich wäre es fast zu unpersönlich ohne die Kassiererin. Fehlt nur noch Mc D., wo Hamburger aus einem Schacht aufs Tablett fallen. Dann lieber das gestresste Personal ertragen.
    Apropo Automatisierung. Wann wird der Bundestag automatisiert? Wäre doch eine riesen Einsparung für den Steuerzahler.

    • Avatar

      leser

      18. Dezember 2017 18:07 at 18:07

      Datenschutz würde mich auch daran hindern, dort einzukaufen. Denn die nächsten Schritte sind dann schon absehbar: Weitergabe der Daten an die Kranken- und Lebensversicherung? Magarine statt Butter gekauft > der Hauskredit wird teurer.

      Die breite Masse wird darüber aber nicht nachdenken. Das tut sie schon heute schon nicht bei dem billigen Tausch Kundendaten gegen Kundenkarte.

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      Helmut Josef Weber

      19. Dezember 2017 09:01 at 09:01

      Hallo asyoulike.
      die Regale füllen die Lieferanten nach und einmal am Tag kommt eine Reinigungskraft
      Wenn die Technik abstürzt, ist auch heute ALDI geschlossen.
      Zu den Daten: Ich denke das heute auch viele Daten gesammelt werden, denn kaum habe ich ein Flasche Rotwein gekauft, habe ich zu Hause die Werbung auf dem Computer.
      Ich hoffe, dass ich dann bei Amazon, wie mit einem NAVI, anhand meiner Einkaufsliste, durch die Regale navigiert werde.

      Viele Grüße aus Andalusien
      H. J. Weber

  2. Avatar

    baeuerin

    18. Dezember 2017 17:59 at 17:59

    Amazon hat doch seine Facharbeiter,schon im Merkelland!
    Alles laeuft nach Plan…
    Fuer einfache Arbeiten,ist der Michl nicht geschaffen….
    Dass ihr ueberhaupt nach Amischrott schreit,ist mir ein Raetsel?
    Ist das so geil,dass man seine dt.Arbeitskraft an US-Firmen verheizt?
    Amerika first and DE last…
    Da hat ja der Asiate noch mehr stolz als ihr!!!

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      leftutti

      18. Dezember 2017 21:18 at 21:18

      @baeuerin, es schreit doch keiner danach, das sind doch nur verdrehte Ideen von ein paar Elons aus dem Wunderland. Sicher wird es wie immer 10 bis 15% supermoderne und dauergestresste Michels geben, die in allen Lebenslagen (Autofahren, Einkaufen, Biergarten, Volksfeste, Sportveranstaltungen, Freizeitaktivitäten usw.) von anderen Menschen genervt sind. Die lieber alleine und frei von nervigen Mitmenschen auf diesem Planeten wären mit ihrer geliebten Technik, ihren 350 PS-Autos und 6-Zoll-Smartphones. Oder ihrem Vermögen. Die gibt und gab es schon immer.
      Aber es gibt doch einen großen Prozentsatz an deutschen Bürgern aus allen Schichten, die derartigen Entwicklungen sehr skeptisch gegenüber stehen. Sie können doch nicht aus einem Wahlergebnis auf die Einstellung oder den Stolz eines Volkes verallgemeinern. Und wenn doch, die Raute hat doch einen ganz gewaltigen Tritt in den fetten Hintern erhalten. Was sich protestmäßig links und rechts der CDU/CSU getan hat, war doch veritabel. Fast ein Drittel der Michels protestiert massiv! Praktisch genau so viele, wie die Raute gewählt haben.
      Also bedenken Sie, wen Sie immer beschimpfen und pauschalisieren. So macht man sich keine Freunde, auch nicht unter Gleichgesinnten.

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      lucki

      18. Dezember 2017 21:24 at 21:24

      Stimmt, habe einmal 1,5 Jahre für eine Ami-Bude gearbeitet.
      Der dort vorhandene IQ war wie es hier kolportiert wird, etwa um die 85. Die Weißen MA waren ein wenig besser. 90 % der Jobs waren völlig verstrahlte dummdreiste Hühner. Die Arbeitsplätze waren in etwa in der Größe eines Lokushäuschens aus dem 30 er Jahren in der Eifel. Es waren ausschließlich Primitivjobs, wie Lochkartenstanzen, Listen drucken bis zum geht nicht mehr.
      Jobs, die Denken erforderlich machten gab es nur in den europäischen Niederlassungen. Schlimm und nach vergeblichen Versuchen System in den Haufen zu bringen unconditional surrender.

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      frank

      18. Dezember 2017 22:21 at 22:21

      von diesen neuen Merkel-Fachkräften sehe ich nur nie jemanden arbeiten. Wenn man morgens zur Arbeit fährt schlafen diese noch, man fühlt sich fast an alte Zeiten zurück erinnert. Sonst sehe ich diese Klientel auch nur herumlungern oder Kaffee trinken. Aber arbeiten werden die sicher nicht. Wozu auch, wenn alles finanziert wird…

  3. Avatar

    frank

    18. Dezember 2017 22:18 at 22:18

    Sehe kein Problem darin, ganz im Gegenteil. Das ist technischer Fortschritt. Vielleicht stellt man dann neue Leute ein die Einkäufe einpacken oder einfach den Service verbessern. Heutzutage ist es ja eine Zumutung als Kunde in einem deutschen Supermarkt. Man steht ewig an der Kasse, das Kassenband ist versifft und dreckig, die Leute vor einem brauchen Ewigkeiten zu zahlen, der Hintermann drückt seine Einkäufe auf die eigenen, man muss ewig langsam mit Karte bezahlen oder Kleingeld suchen und dann muss man im Bruchteil einer Sekunde seine Einkäufe verpacken, sofern man vorher eine dieser neuen klobigen unhandlichen Papiertüten für 0,50 Euro pro Stück ergattert hat. Also wenn ich es mir recht überlege, freue ich mich sehr auf das neue moderne Einkaufen…

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      Michael

      18. Dezember 2017 23:28 at 23:28

      @frank, würde Ihnen das gefallen, wenn Sie und Ihr Smartphone durch den Supermarkt stürmen würden, und Kunta Kinteh würde Ihr Klopapier, Ihre Pariser und sonstigen Einkäufe diskret, demütig und unterwürfig einpacken und vielleicht noch zum Auto tragen?
      Wo kaufen Sie denn eigentlich ein? Bei uns im Supermarkt dauert es nicht ewig, sondern etwa 15 Sekunden, bis eine Kartenzahlung abgeschlossen ist. Ich oder der Hintermann stellen einen Warentrenner hinter meinen Einkauf, manchmal unterhält man sich sogar während der paar Minuten von Mensch zu Mensch. Vokal, face to face, Smalltalk. Man steht auch nicht ewig an der Kasse, sondern je nach Tageszeit 1 bis max. 5 Minuten.
      Ewiges Kleingeldsuchen weist auf fehlende motorische und kognitive Fähigkeiten des Zahlenden hin und kann nicht den Supermärkten angekreidet werden. Wir müssen auch nicht einpacken, sondern die Waren nur in den Einkaufswagen zurück legen und können dann in aller Ruhe hinter der Kasse einpacken. Schlau und nachhaltig, wie wir nun einmal sind, haben wir sogar eigene größenmäßig geeignete Einkaufstaschen dabei. Wir dürfen sogar mit dem Einkaufswagen bis zum Auto auf dem Parkplatz fahren, um dort umzupacken.
      Ist das alles vielleicht subjektiv empfundener, selbstgemachter Stress?

      • Avatar

        leftutti

        19. Dezember 2017 00:45 at 00:45

        @Michael, ich denke, da haben Sie schon zum Teil Recht. Respektieren und bedenken Sie aber die enormen Belastungen des modernen Einkäufers. Diese implizieren Zeitmanagement und Stressmanagement. Im Idealfall über eine Smartphone-App, die ihm parallel live und laufend seine Fitness- und Stresswerte liefert, am besten von einer Smartwatch gemessen und übertragen.
        Darin liegt aber auch der Hund begraben: Wie soll @frank stressfrei und schnell wie ein Nicht-Smart-Digitaler an der Kasse live bezahlen, während seine Live-Vital-Stresswerte bei nicht akzeptablen ein bis zwei Empfangs-Balken nur noch mit Verzögerung synchronisiert werden? Wenn die App nicht mehr das Kleingeld sucht und im Bruchteil einer Sekunde seine Einkäufe verpackt. Während ihn gleichzeitig biologische Lebensformen körperlich und kommunikativ von vorne und hinten bedrängen?
        Oder wenn ihm an der Kasse bei gutem Empfang gerade sein Smartphone mitteilt, dass die Temperatur in Gäste-WC seines Smarthomes um 0,1° C zu hoch ist?
        Was aber erst dann, wenn sein Smartphone, seine Smartwatch, sein Smarthome, seine Apps fehlerhaft arbeiten? Muss er dann diese neuen klobigen unhandlichen Papiertüten essen, statt die schönen Plastiktüten im Smart-Ofen zu verfeuern?
        Einkaufen ist unmenschlich, technischer Fortschritt muss her, lol ha ha ;)

        • Avatar

          frank

          19. Dezember 2017 11:58 at 11:58

          haha. Ich hab natürlich etwas übertrieben und es sind keine echten Probleme. Aber eben viele Kleinigkeiten die beim Einkaufen nerven. Wenn das Einkaufen durch neue Technik angenehmer wird ist es trotzdem ein Fortschritt… Und Kuntah Kinteh wäre vielleicht genau froh über so einen Job. Die Servicewüste Deutschland ist auch einmalig. In den USA ist es Standard dass einem die Einkäufe eingepackt werden…

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Zinskosten: So gigantisch sind die Ersparnisse für Kreditnehmer im Langzeitvergleich

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Dass Kreditnehmer in einem jahrelangen Umfeld immer weiter fallenden Zinsen die großen Gewinner sind, das ist kein Geheimnis. Aber es ist mal interessant zu sehen, wie viel Zinsen ein Häuslebauer vor 20 Jahren gezahlt hat, im Vergleich zu einem heutigen Abschluss, bei selber Kreditsumme und Tilgungshöhe. Die Interhyp AG hat aktuell einen Vergleich veröffentlicht, der die tatsächliche Dimension aufzeigt, wie viel Geld man heutzutage spart.

Hat man im Jahr 2000 abgeschlossen, entstanden bei einer Darlehenssumme für einen Immobilienkredit über 300.000 Euro und 2 Prozent Tilgung in 10 Jahren insgesamt 172.000 Euro an Zinskosten. Damals lagen die Zinsen bei 6,5 Prozent. Mit heute nur noch 0,8 Prozent hat man gerade mal noch 22.000 Euro Zinskosten! Das lohnt sich natürlich besonders für Häuslebauer, weil die Darlehenssummen hier so hoch sind, so möchten wir anmerken – aber die Sache hat einen Haken. Wo man als Kreditnehmer für Häuschen oder Eigentumswohnung extrem stark bei den Zinskosten spart, da zahlt man auf der anderen Seite drauf bei den in den letzten Jahren explodierten Immobilienpreisen.

Sicherlich sind die aktuellen Informationen der Interhyp AG auch eine schlecht versteckte Eigenwerbung, aber sei es drum. Die Experten sagen, auszugsweise im Wortlaut:

Auch wenn vielerorts die gestiegenen Immobilienpreise höhere Darlehenssummen erfordern, bleiben die Raten für viele Menschen leistbar. Der Zinsvorteil ermöglicht in vielen Fällen eine höhere Tilgung als früher. Die Expertin rät Eigenheimbesitzern, die Sparchancen für ihre Anschlussfinanzierung zu nutzen und sich schneller zu entschulden. Bauherren und Käufer sollten die Finanzierung wohlüberlegt angehen. Wichtig sei, bei der Finanzierung einen möglichen Zinsanstieg in Zukunft einzukalkulieren und mit langen Zinsbindungen und hohen Tilgungen vorzusorgen.

Hier auszugsweise weitere Aussagen von Interhyp. Zitat:

Im März 2020 sind die Zinsen auf ein neues Allzeittief von rund 0,7 Prozent im Mittel gefallen und auch jetzt liegen sie nur knapp darüber, berichtet Interhyp. Zum Teil sind sogar Bestzinsen von unter 0,5 Prozent möglich. Die Monatsrate für einen Musterkredit über 300.000 Euro (0,8 Prozent) beträgt im Herbst 2020 bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung nur noch 700 Euro. Die Zinskosten über 10 Jahre liegen dafür heute nur bei 22.000 Euro – einem Bruchteil der Kosten bei Abschluss im Jahr 2000.

Rat der Experten: Sparchancen für schnelle Entschuldung nutzen

Um die Zinsersparnis zu verdeutlichen, hat Interhyp in der Beispielrechnung immer mit der gleichen Anfangstilgung gerechnet. Der Rat der Finanzierungsexperten ist jedoch, heute eine höhere Tilgung zu wählen. Das sei möglich mit Raten, die nicht wesentlich über denen früherer Jahre liegen. Mirjam Mohr: „Unsere Daten zeigen, dass Kreditnehmer ihre Entschuldung im Blick behalten. Die anfängliche Tilgung bei Bauherren und Käufern ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten von unter zwei im Mittel auf über drei Prozent gestiegen. Bei der Anschlussfinanzierung ist sie sogar von unter drei Prozent auf rund sechs Prozent gestiegen.“ Viel sparen im Vergleich zu früher könnten vor allem Eigenheimbesitzer mit Bedarf für eine Anschlussfinanzierung. Bauherren und Käufer sollten mit Blick auf hohe Kaufpreise und Darlehenssummen auf Sicherheit achten, zum Beispiel, indem sie günstige Zinsen mit langen Zinsbindungen festschreiben oder viel tilgen. „Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich das Zinsniveau über die Jahre deutlich ändern kann“, sagt Mirjam Mohr.

Grafik zeigt im Langfristvergleich sehr stark gesunkene Zinskosten

Chart zeigt langfristig extrem stark sinkende Zinsen

Grafiken und Daten: Quelle Interhyp

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Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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