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Aktien

Sind Unternehmensgewinne und der Buchwert sinnlose Kennzahlen?

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Der Börsen-YouTuber Jens Rabe nimmt aktuell eine wichtige Aussage von Warren Buffett auf, die dieser jüngst bei der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway gemacht hatte. Der Blick in Unternehmensbilanzen sei nicht mehr besonders aussagekräftig. Schuld daran seien zu großen Teilen neue Bilanzierungsrichtlinien. Kennzahlen wie der Unternehmensgewinn oder der Buchwert seien nicht mehr wirklich nützlich. Jens Rabe erklärt den Hintergrund dieser Aussagen im folgenden Video sehr gut. Sein Fazit: Der Privatanleger sollten nicht versuchen in Bilanzen oder Unternehmensberichten zu stöbern. Nein, man solle eher auf die reale Perspektive des Unternehmens schauen. Was ist das Produkt, und wie ist die Aussicht dieses Produkts am Markt? Aber schauen Sie selbst (Video bitte erst ab Minute 4 anschauen).

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Michael

    21. Mai 2019 22:40 at 22:40

    So einfach ist das alles: Der Privatanleger sollten nicht versuchen in Bilanzen oder Unternehmensberichten zu stöbern. Nein, man solle eher auf die reale Perspektive des Unternehmens schauen. Was ist das Produkt, und wie ist die Aussicht dieses Produkts am Markt?

    Alles klar, die Damen und Herren Privatanleger: Haben Sie vor 2 bis 3 Jahren geschaut, wie es um die Boeing 737 max steht? Um all die deutschen Dieselfahrzeuge? Um die sog. visionären Produkte bei Tesla? Um Huawei? Haben Sie vielleicht nicht die Innovationen und technologischen Visionen bei Apple bis zum Jahr 2005 erkannt, als Steve Jobs wegen der Idee eines Smartphones noch als verrückt erklärt und bestenfalls belächelt wurde? Bevor sich der Aktienkurs fast verfünfzigfacht hatte? Haben Sie nicht erkannt, dass prinzipiell völlig sinn- und wertlose Datenkraken und -händler, die als studentisch-spätpubertäre Stalkerplattformen gegründet wurden, einmal als größte und wichtigste Wirtschaftszweige gehandelt werden?

    Sollten Sie all dies verpasst haben, schauen Sie weiterhin auf die Perspektiven auf dem Markt, auf die Aussicht, wie sich Firmen und Technologien entwickeln werden.
    Setzen Sie auf Wasserstoff oder Öl?
    Auf Windkraft oder Sonne?
    Auf Gas oder Batterietechnik?

    Als mündiger Privatanleger wissen Sie mit diesem Leitfaden sicher, wie Sie sich künftig in Ihren Investments zu entscheiden haben.

  2. joah

    21. Mai 2019 22:56 at 22:56

    «Optimismus ist nur Mangel an Information!» Heiner Müller

    (negatives Eigenkapital = „kreative Buchführung“ = Insolvenzverschleppung)

  3. Altbär

    22. Mai 2019 07:34 at 07:34

    Buffet von einem Widerspruch zum nächsten. Hat er nicht früher erklärt , er kaufe nur was er verstehe ? Obwohl er Aktienrückkäufe kritisiert, macht er es trotzdem. Auch seine Strategie , Aktien kaufen u. liegen lassen ist nicht mehr so sicher wie früher. Alles ist schnelllebiger u.kurfristiger orientiert, oder wer garantiert, dass eine Firma über lange Zeit, keinen Skandal, keinen firmenzerstörenden Unfall ( ohne Schutz des US -Staates) hat. Die Gratisgeldorgie der Notenbanken u.die Lohnsysteme der Firmen. die sich mehr um die Börsenkurse als um die Produkte kümmern, haben die Börsen in ein unberechenbares Casino verwandelt.
    Interessant ist das nur noch für Leute, die mit fremden Geldern spielen dürfen u.sichere Kommissionen kassieren , bei Gewinnen mitverdienen,u.bei Misserfolg mit prächtigen Abfindungen in den nächsten hochbezahlten Job katapultiert werden.

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Aktien

Deutsche Wohnen: Berlin attackierte, jetzt beschränkt man sich selbst

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Der Immobilien-Riese „Deutsche Wohnen“ ist im Aktienkurs arg angeschlagen. Die Stadt Berlin mit ihrem aktuellen Mietendeckel (am 18. Juni beschlossen) und vorher schon die Massendemonstrationen für die Enteignung von Deutsche Wohnen, Vonovia und Co, sorgten seit Wochen schon für ein mehr als unbehagliches Gefühl für die Aktie. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf der DW-Aktie seit Oktober 2018 (orange) in Relation zum Dax (schwarz). Gut sieht man den Absturz der Aktie, während der Gesamtmarkt gut steigen konnte.

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Deutsche Wohnen Aktie seit Oktober 2018

Von 42,42 Euro am 5. Juni fällt die Aktie bis heute auf 33,43 Euro. Erst ein steiler Absturz, aber auch die letzten Tage ging es weiter bergab (zweiter Chart seit 23. Mai). Hat das Management der Deutsche Wohnen Panik, dass auch andere Kommunen nach Berlin auf die Idee kommen könnten einen Mietendeckel einzuführen, so dass jahrelang keine Mietpreise mehr erhöht werden können? Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass nur knapp eine Woche nach Beschluss des Deckels in Berlin das Unternehmen am Wochenende eine firmeninterne Richtlinie namens Unser Versprechen an unsere Mieter auf der eigenen Webseite veröffentlicht hat. Egal ob normaler Wohnungsbestand oder nach einer Modernisierung. Die maximale Belastung der Mieter solle künftig bei 30% des jährlichen Nettoeinkommens liegen. Zitat Deutsche Wohnen auszugsweise:

Keine Mieterin und kein Mieter der Deutsche Wohnen soll seine Wohnung durch eine odernisierungsmaßnahme
verlieren.

Wir werden Mieterhöhungen nach Modernisierungen (§ 559 BGB) nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresbruttowarmmiete für eine bedarfsgerechte Wohnung mehr als 30 Prozent des jährlichen Nettoeinkommens einer Mieterin oder eines Mieters und der im Haushalt lebenden Personen betragen würde.

Wir werden Mieterhöhungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresnettokaltmiete für eine bedarfsgerechte Wohnfläche mehr als 30 Prozent des jährlichen Haushaltnettoeinkommens betragen würde.

Und was sagt dies dem Börsianer? Bei Deutsche Wohnen sowie anderen Wohnungsaktien könnte erst einmal die Luft raus sein.

Deutsche Wohnen Aktie seit 23. Mai

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: Aktien, Bitcoin und Gold

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Es gibt einige Aktien-News zu besprechen. Auch spricht er über Bitcoin und Gold.

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Aktien

Daimler mit Gewinnwarnung!

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Daimler hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Dabei geht es um Rückstellungen für eventuelle Folgekosten rund um das Thema „Diesel“. Hört das Thema denn nie auf? Vorbörslich notiert die Aktie mit -3,6%. Hier das Unternehmen im Wortlaut:

– Erhöhung der Rückstellungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen bei Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag wird das Ergebnis von Daimler im zweiten Quartal 2019 beeinflussen und im Konzern-EBIT berücksichtigt werden.

– Ausblick auf das Konzern-EBIT 2019 jetzt in der Größenordnung des Vorjahres prognostiziert.

– Umsatzrenditeprognose von Mercedes-Benz Vans für das Geschäftsjahr 2019 nun mit minus 2% bis minus 4% prognostiziert.

Die Daimler AG hat heute eine Neueinschätzung der Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans und den Konzern vorgenommen.

Maßgeblich für die Neueinschätzung ist ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge.

EBIT und Umsatzrendite sind auf S. 344/345 des Daimler Geschäftsberichts 2018 definiert.

Daimler - Mercedes Benz
Foto: Tokumeigakarinoaoshima CC BY-SA 4.0

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