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Aktien

Snap-Quartalszahlen: Aktie nachbörslich +21% – bescheidene Ansprüche bringen Euphorie?

Claudio Kummerfeld

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am

Snap Inc (Snapchat) hat heute Nacht seine Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 390 Millionen Dollar (Vorjahresquartal 286/erwartet 380).

Der Verlust pro Aktie lag bei 4 Cents (Vorjahresquartal -0,13/erwartet -0,07).

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer lag bei 186 Millionen (erwartet 184). Vor einem Jahr waren es 187 und im Vorquartal 186 Millionen Nutzer. Snap Inc spricht von einer Stabilisierung der Nutzerbasis. Naja… man könnte auch sagen, dass die Nutzerzahlen binnen eines Jahres nicht mehr wachsen, und das bei einem Unternehmen, dass angeblich jung, dynamisch und noch relativ weit am Anfang steht.

Im laufenden Quartal will man einen Umsatz von 285-310 Millionen Dollar erzielen. Das wären 24-34% mehr als im 1. Quartal 2018, aber natürlich deutlich weniger als im letzten Quartal, das natürlich das Stärkste des Jahres ist, in allen Belangen und in allen Branchen.

Beim Verlust (EBITDA) erwartet man 165-140 Millionen Dollar, immerhin weniger Verlust als -218 Millionen Dollar vor einem Jahr.

Die Aktie notierte nachbörslich mit +21,5%. Wow, Wahnsinn! Eine stagnierende Nutzerzahl und ein schrumpfender Verlust reichen aus, um die Aktie so stark hochzupushen? Da sieht man mal, wie bescheiden die Börsianer inzwischen mit ihren Ansprüchen bei dieser Flop-Aktie geworden sind.

Snap

Snapchat Snap-Quartalszahlen
Photo by Thought Catalog on Unsplash

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Aktien

Quartalssaison: Hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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am

Wall Street Schild

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken und Netflix. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen für die nächsten Tage. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 26. Januar

General Electric: 26. Januar

BASF: 26. Februar

Facebook: 27. Januar

Boeing: 27. Januar

Apple: 27. Januar

Caterpillar: 29. Januar

SAP: 29. Januar

Alphabet (Google): 2. Februar

Amazon: 2. Februar

Exxon: 2. Februar

Deutsche Bank: 4. Februar

Twitter: 9. Februar

Delivery Hero: 10. Februar

Commerzbank: 11. Februar

Daimler 18. Februar

Walmart: 18. Februar

Bayer: 25. Februar

Deutsche Telekom: 26. Februar

Volkswagen: Ende Februar

Zalando: 2. März

Lufthansa: 4. März

Adidas: 10. März

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – die Woche der Quartalszahlen

Redaktion

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Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Er bespricht die nun anstehende wichtigste Woche bei den Quartalszahlen in den USA.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Der nächste Corona-Impfstoff steht in den Startlöchern – Werbung

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Lieber Börsianer,

nach den Präparaten von Moderna und BionTech steht mit dem Wirkstoff von AstraZeneca der nächste Impfstoff vor der Zulassung in der EU. Die Freigabe durch die Gesundheitsbehörden wird Ende Januar erwartet.

Vor einem Jahr starteten innerhalb kürzester Zeit weltweit mindestens 171 Impfstoffprojekte. Noch vor wenigen Jahren hätte man für die Erforschung eines Impfstoffes mindestens 15 bis 20 Jahre angesetzt. So viel Zeit hat die Welt jetzt nicht. Neue Technologien ermöglichten eine enorme Beschleunigung der Forschung, so dass jetzt bereits mit 2 Präparaten in Deutschland geimpft werden kann.

Es kann kaum schnell genug mit der Zulassung gehen

Dennoch wird der Impfstoff von AstraZeneca sehnsüchtig erwartet. Die Produktionskapazität von Moderna und BionTech-Partner Pfizer reichen bei Weitem nicht aus, um große Teile der Bevölkerung schnell zu impfen. Zudem stehen die Lieferketten unter einem enormen Druck, weil die Impfdosen bei zweistelligen Minusgraden transportiert und gelagert werden müssen. Der neue Impfstoff von AstraZeneca kommt hingegen mit normalen Kühlschrank-Temperaturen aus.

Mehrere Staaten, darunter Österreich, Tschechien, Dänemark, Griechenland und die Balkan-Staaten forderten bereits, den Impfstoff schon vor der eigentlichen Zulassung zu verteilen.

Impfstoffproduktion führt zu Milliardeneinnahmen

Die zugelassenen Präparate werden den Herstellern derzeit förmlich aus den Händen gerissen. Die Herstellung und der Vertrieb der Impfdosen ist ein Milliardengeschäft. Die Konzerne verdienen noch mindestens so lange, bis genug Menschen geimpft sind, um die Krankheit wirksam zurückzudrängen. Doch sind die Unternehmen deshalb eine gute Geldanlage?

Machen Sie nicht jeden Trend mit

Viele Anleger investieren jetzt in Moderna. Die Aktie hat in den vergangenen Monaten mehr als tausend Prozent gewonnen. Die Story klingt ja auch zu schön. Es gibt eine Krankheit, die unsere ganze Welt in…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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