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Finanznews

So ein Zufall! Videoausblick

Über Politik und Finanzindustrie – und den allerreinsten Zufall..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Waren die Aussagen von Donald Trump am Freitag Zufall? Trump war plötzlich optimistisch, dass es bald einen Deal zwischen den USA und China geben werde, es würden nur noch ein paar Punkte fehlen – die US-Indizes schossen daraufhin am Freitag nach oben, scheiterten jedoch allesamt an wichtigen Widerständen. Das alles hat sich abgezeichnet, nachdem die Hardliner in der Trump-Adminstration (Peter Navarro und John Bolton) zuvor „zurecht gestutzt“ worden waren. Die Auseinandersetzung zwischen dem US-Vizepräsidenten Mike Pence (der selbst zu den Hardlinern gehört) und China Xi Jinping stellen die Freitags-Rally jedoch wieder in Frage. Damit es zu einer Jahresnedrally kommen kann (die die US-Finanzindustrie so dringend will), müssen die US-Indizes über die Widerstände vom Freiag steigen!

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    19. November 2018 08:02 at 08:02

    Schöner Videoausblick.
    Langsam reift bei FMW die Erkenntnis – ich sage es ja schon lange:
    Trump und seine Junta gehen long oder short… und dementsprechend wird kommentiert, manipuliert und getrickst.
    „Die Märkte“ als Spielball einer Gruppe, deren Fear&Greed-Index auf Dauer-Greed steht.
    Denn dazu sind dem Finanzdiktator die Fake-Journalisten gut genug: Meldungen lancieren.
    Der gute Kostolany hat derweil lange, lange ausgedient. Vergesst Börsenwissen. Und Elliottwellen nur, wenn es um die Schwingungen der Trump-Junta geht,
    So wird die Weihnachtsrallye dann „produziert“ wenn die richtigen Leute richtig positioniert sind.
    Da reicht dann ein Zettel mit der Aufschrift „Einigung“ = 2500 Punkte up.
    Börse 2018: kein Casino (das hätte noch mit Glück zu tun), sondern pure Schummelbude.

    • Avatar

      Zimmermann

      19. November 2018 08:20 at 08:20

      Sehie ich auch so. Die näherstehenden Trumpianer verdienen sich dumm in dusslig.

      • Avatar

        Bärbel

        19. November 2018 08:39 at 08:39

        Ja genau und das fällt der SEC und den Demokraten nicht auf! So eine Sache wäre im Land des Geldes das schnelle Aus für einen US-Präsidenten.

  2. Avatar

    Macwoiferl

    19. November 2018 09:16 at 09:16

    Irgendeine Aufsicht wird sich hüten was zu tun…die Demokraten verdienen im Zweifelsfall auch lieber mit.
    Die Botschaft ist: Vergesst das Börsenwissen. Wer heute behauptet, dass die Höchststände mit „guter Konjunktur“ zu tun hätten hat nix verstanden und glaubt ans Rotkäppchen…

  3. Avatar

    Wolfgang M.

    19. November 2018 09:34 at 09:34

    Die Vorgehensweise von Vizepräsident Mike Pence in Asien riecht doch sehr nach Taktik. Wer gesehen hat, wie Donald Trump mit seinem Stellverteter bei der Nach-Wahlpressekonferenz umgegangen ist (Mike, zeig dich, wo bist? Oder auf die nächsten Wahlen bezogen „Do you want to be my mate Mike?“ daraufhin Pence „Yes“), weiß, dass dieser kein Wort ohne vorheriger Genehmigung tätigen wird. Es wird an der Wall Street angenommen, dass Pence derzeit die Rolle des „Bad Cop“ zu übernehmen hat, damit Trump beim kleinsten Kompromiss den „Good Cop“ mimen kann. Trumps oberstes Anliegen ist der Abschluss von eigenen Verträgen (bilateral und nicht multilateral). Deshalb steigt er aus vielen früheren internationalen Vereinbarungen aus.
    Donald Trump über sich selbst 1987:
    So wie andere Menschen malen oder Gedichte schreiben, betreibe er Kunst – nämlich die, Deals auszuhandeln. So sollte man seine Wirtschaftskriege einordnen.
    Da hat er natürlich mit China einen extrem schweren Gegner vor sich. Deals auf der Ebene der Weltwirtschaft sind auch ungleich komplexer als Immobiliengeschäfte.
    Meine Sicht.
    Grüße

  4. Avatar

    Beobachter

    19. November 2018 11:58 at 11:58

    @ Wolfgang M., Ich schätze ihre fundierten Kommentare über Alles. Einzig meine Meinung zu den Aktienrückkäufen divergiert ein wenig.Habe soeben einen Artikel von Buffett gelesen ,der auch kein Fan dieser Rückkäufe ist, zumindest nicht um jeden Preis.
    Googeln- Buffett – Strategie – Aktienrückkäufe
    Gruss

    • Avatar

      Wolfgang M.

      19. November 2018 13:42 at 13:42

      Hallo @Beobachter. Wir liegen doch in der Bewertung des Rückkaufs eigener Aktien nach 9 Jahren Hausse doch gar nicht so weit auseinander. Klar wäre es sinnvoller nicht zu hohen Kurse zu kaufen, sondern das Geld für Investitionen, Restrukturierungen u.ä. zurückzuhalten. Aber wir werden nicht mehr allzu lange über die Buybacks sinnieren müssen, denn Rekordzahlen sind auf diesem Gebiet ein guter Indikator für die Reife eines Zyklus und außerdem nicht von unbegrenzter Dauer (Cashreserven, Zinshöhe). An der Börse gibt es in bestimmten Phasen das Primat der Gier. Wie lautet ein süffisantes Bonmot an der Börse, dessen Ursprung ich gerade nicht parat habe: „Mit der Gier an der Börse verhält es sich wie mit dem Geschlechtstrieb – er (sie) ist unauslöschlich!“
      Viele Grüße

  5. Avatar

    Macwoiferl

    19. November 2018 12:33 at 12:33

    Aktienrückkäufe sind verlässliche Größen in diesem „Spiel“. Man weiß schließlich als Trump, wieviel Geld im Ausland durch US-Unternehmen geparkt ist und zurückgeholt wird.
    Das ändert nichts dran dass in einem Tradermarkt die kurzfristigen Kurse durch gezielte Kommentare in die gewünschte Richtung gelenkt werden.
    Das gab es zwar in früheren Zeiten auch schon. Doch da waren es eher interessierte Investorenkreise – also Börseninsider.
    Nunmehr mischt die Politik mit und dreht die wirklich großen Räder: herrsche – und stopfe dir die Taschen voll.
    Eine Investor, der ein Gerücht durchsticht hört nicht jeder zu.
    Einem Trump, der etwas lanciert und rechtzeitig zuvor short oder long gehen lässt, sehr wohl.
    Wenn man es dann noch schafft Börsenkurse und Wahlergebnisse in Einklang zu bringen: bingo!!
    Übertragbar weltweit übrigens.

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