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So identifizieren Sie die nächste Amazon für Ihr Depot

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Lieber Börsianer,

träumen Sie nicht manchmal davon, nochmals so ein Knaller wie die Amazon-Aktie für Ihr Depot zu finden? 670 % machten Investoren mit diesem US-Titel. Wer geduldig war, konnte in 10 Jahren sogar satte 3.200 % einfahren. Und Sie wissen, das ist kein Einzelfall. Tech-Aktien wie Alphabet, Apple oder Adobe sind in diesen Zeiträumen ähnlich abgehoben. Ohne Frage, es ist nicht ganz einfach, solche Kursraketen zu identifizieren, und es gehört Glück dazu. Aber wir können unserem Glück an der Börse durchaus auf die Sprünge helfen. Erfahren Sie jetzt in zwei Minuten, was dafür zu tun ist.

Im RENDITE TELEGRAMM habe ich eigens zur Identifizierung solcher Kursraketen ein dreigliedriges Prüfsystem entwickelt. Aber der Reihe nach! Zunächst suchen Sie als Investor nicht nach einem Unternehmen, sondern nach einem potenziell bahnbrechenden neuen Produkt oder nach einem völlig neuartigen Produktionsverfahren (disruptive Technologie). Sie fragen sich also, welches Produkt kann im Markt so einschlagen wie z.B. vor der Jahrhundertwende das Handy und später dann das Smartphone. Oder welches Produktionsverfahren revolutioniert die…..

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Handelskrieg USA-China: Was bedeutet das für Anleger?

Einige Daten verdeutlichen, warum die USA den Aufstieg Chinas fürchten

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Zwei Jahre Handelskrieg zwischen den USA und dem Emporkömmling China: Auf den ersten Blick geht es um den Handel zwischen beiden Staaten und seinen Restriktionen. Auf den zweiten erkennt man den großen Kampf der bisherigen Nummer eins der Weltwirtschaft gegen den rasant nach vorne stürmenden Aufsteiger aus Asien. Doch was bedeutet dies für die Anleger, die ihre Depots für die nächste Dekade aufstellen wollen?

Handelskrieg und die bisherige Vormachtstellung der USA

Betrachtet man sich die Wirtschaftsentwicklung beider Staaten in der letzten Dekade, so wird rasch deutlich warum die USA den Aufstieg Chinas fürchten.

In den 10 Jahren nach der Finanzkrise 2009 ist das chinesische Bruttoinlandsprodukt von 5,121 Billionen Dollar auf 13,368 Billionen (2018) gewachsen, die Schätzungen für 2019 liegen bereits bei 14,14 Billionen Dollar (statista). Die USA hingegen wuchsen in diesen Jahren zwischen 1,55 und 2,93 Prozent per annum. Absolut betrachtet bedeutet dies eine Steigerung von 14,448 Billionen Dollar (2009) auf 20,58 Billionen (2018) und geschätzten 21,439 Billionen Dollar im letzten Jahr. Da braucht es keine großen mathematischen Kenntnisse, um zu erkennen, wie schnell das Land mit seinen 1,4 Milliarden Einwohnern selbst bei einem reduzierten Wachstum von fünf Prozent in einer Dekade an die führende Nation heranrücken könnte.

Betrachtet man hingegen die Gewichtung der Aktienmärkte, muss man feststellen, dass die USA mit ihrer Volkswirtschaft mit 63 Prozent im MSCI World im Kreise der 23 größten Industrienationen eingestuft sind. China hingegen wird trotz seiner 14 Billionen Dollar-Ökonomie noch als Emerging Market eingeordnet und macht selbst dort nur einen Anteil von 31 Prozent aus.

Was könnte das für die Zukunft bedeuten?

Der chinesische Finanzmarkt wird sich in den nächsten Jahren schrittweise für den Westen öffnen. Nach Aussagen der chinesischen Fondsmanagerin bei Fidelity, Vanessa Chan, will die chinesische Regierung in den nächsten fünf Jahren, dass sich der Anleihemarkt verdoppelt von seinem heutigen Volumen von ungefähr 12 Billionen Dollar aus gesehen. Auch die Aktienmärkte in Shanghai und Shenzhen sollen wachsen, auch erkennbar an der stufenweisen Höherbewertung in den internationalen Indizes.

Vor allem in deutschen Wertpapierdepots ist China völlig unterrepräsentiert. Während Chinas Wirtschaft in etwa 16 Prozent der Weltwirtschaft entspricht, liegt der Anteil chinesischer Dividendentitel in den Depots hierzulande unter einem Prozent, so die Commerzbank.

Fazit

Aus diesen ganzen finanzmathematischen Überlegungen wird deutlich, warum es mit der handelspolitischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Großmächte in den nächsten Jahren weiter gehen wird – Pause im Wahljahr 2020 hin oder her.

Egal in welchen Maßnahmen sich das in Zukunft äußern wird, eines wird sich auf keinen Fall halten lassen: Die geringe Gewichtung chinesischer Aktien in den großen Sammmelindizes. Die USA mit 63 Prozent Anteil am MSCI World, während die zweitgrößte Ökonomie der Welt mit einem BIP von bald 14 Billionen Dollar noch als Emerging Market eingestuft wird – und selbst das noch in einem bescheidenen Verhältnis.

Auf alle Fälle hat der Handelskrieg von Donald Trump auch dazu geführt, dass sich China in Zukunft wirtschaftlich unabhängiger aufstellen wird, vor allen Dingen von Zulieferungen aus den USA.  Auch in seinen Kapitalmärkten wird das Land eine ganz andere Dimension als in der Vergangenheit im globalen Maßstab erreichen . Aus vielen Maßnahmen wird ersichtlich, dass sich Chinas Kapitalmärkte nach außen öffnen werden.

Was ist wahrscheinlicher: Dass sich der chinesische Aktienmarkt in vielleicht einem Jahrzehnt von sieben auf 14 Billionen Dollar verdoppeln wird – oder der US-amerikanische von 35 auf 70 Billionen? Eine Fernostchance für ausländische Kapitalanleger? Wahrscheinlich ja!

Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird durch den Phase 1 Deal nicht beendet

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Warum General Motors selbstfahrende Autos hat und Tesla nicht!

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Elon Musk und seine Fans stellen Tesla gern als Vorreiter in Sachen autonomer, selbstfahrender Autos dar. Schon in Kürze würde eine Million Robotaxis von Tesla die Welt bevölkern und alle anderen Autos nutzlos werden lassen. Die Realität sieht jedoch anders aus. Während ein Tesla nicht einmal sicher über einen Parkplatz navigieren kann, stellte General Motors gestern Nacht ein echtes Robotaxi vor.

Teslas enorme Marktbewertung von derzeit rund 100 Milliarden US-Dollar hat viel damit zu tun, dass die Aktien mehrheitlich in den Händen von Insidern, passiv gemanagten Fonds und Fans liegen, die sich wenig mit Teslas Fundamentaldaten und der Wettbewerbssituation auseinandersetzen. Glaube, Hoffnung und eine Filterblase ersetzen den realistischen Blick auf die Realität. Und so wird der von Elon Musk proklamierte Umstieg auf voll autonomes Fahren noch in diesem Jahr für bare Münze genommen, während der Rest der Industrie Tesla eher weit abgehängt und Teslas Ansatz für das autonome Fahren als untauglich ansieht.

Die Fakten sprechen für sich:

  • Tesla hat keinen einzigen Kilometer autonom in Kalifornien zurückgelegt, wo sich Firmensitz und Entwicklung befinden und wo autonome Fahrfunktionen auf der Straße getestet werden dürfen
  • zuletzt wurden 2016 einige hundert Kilometer autonom gefahren und die Statistik der nötigen Deaktivierungen während der Fahrt war katastrophal
  • Waymo und Cruise fahren seit Jahren Millionen Kilometer voll autonom durch Kalifornien und müssen das System so gut wie nie deaktivieren

Tesla kann nicht voll autonom fahren und tut es daher auch nicht

Kalifornien erlaubt den Test autonomer Fahrfunktionen auf öffentlichem Straßenland, sofern sich das Unternehmen dafür anmeldet und den aufgestellten Regeln unterwirft. Dazu gehört auch, eine Statistik über die gefahrene Strecke und die dabei vorgenommenen Systemdeaktivierungen vorzulegen. Diese Statistik erlaubt einen Einblick in die Fortschritte der verschiedenen Unternehmen.

Im Jahr 2018 musste die Google-Tochter Waymo ihr System in den 111 Autos nur alle 17.847km deaktivieren. Bei einer durchschnittlichen Jahresfahrleistung eines Autos in Deutschland wären das seltener als einmal pro Jahr. General Motors‘ Tochter Cruise testete sogar mit 162 Autos und deaktivierte das System einmal alle 8.328km. Alle anderen testenden Hersteller ließen jeweils weniger als 15 Autos testen und die meisten kamen auf Deaktivierungen alle paar Kilometer bis alle paar hundert Kilometer. So musste Mercedes ihr System alle 2,3km deaktivieren, BMW 7,3km, Apple 1,8km und Nvidia 32,2km. Uber war Schlusslicht mit alle 600 Meter. Nicht auf der Liste steht Tesla, da Tesla seit 2016 keine Autos mehr autonom fahren ließ. Außer Waymo und General Motors testet auch kaum jemand öfter die Systeme. Von den 3,26 Millionen Testkilometern im Jahr 2018 stammen 84% von diesen beiden Platzhirschen.

2016 produzierte Tesla ein wunderbar anzusehendes Video eines angeblich problemlos vollautonom durch Kalifornien fahrenden Tesla Model S. Die Realität zeigte sich einige Monate später, als Tesla veröffentlichen musste, wie oft sie ihre Autos mit wie vielen Systemunterbrechungen autonom fahren ließen. 4 Autos fuhren zusammen 900km und kamen dabei auf 180 Systemunterbrechungen. Also alle 5km musste der Fahrer eingreifen. Daran scheint sich noch nicht viel geändert zu haben, sonst würde Tesla im Vorfeld einer angeblich noch in diesem Jahr stattfindenden Aktivierung der autonomen Fahrfunktionen auf Kundenfahrzeugen intensive Tests durchführen. Schließlich ist es unwahrscheinlich, die Erlaubnis zur Aktivierung der Funktionen zu bekommen, wenn vorher nicht getestet wurde.

Tesla hat kaum Geld für die Entwicklung

Tesla kämpft beim Thema autonomen Fahren gleich an mehreren Fronten auf verlorenem Posten. Im Vergleich zum Wettbewerb kann Tesla nur begrenzte Mittel investieren und muss das Vorhandensein einer seit 2016 in hunderttausenden Fahrzeugen vorhandenen Hardwarebasis berücksichtigen, von der man versprach, dass sie für voll autonomes Fahren ausreichend sein würde. Die installierte Technik ist im Vergleich zum Wettbewerb sehr günstig gehalten und keinesfalls ausreichend, um unter allen Umständen autonomes Fahren zu ermöglichen. Diese Unmöglichkeit wiederrum kollidiert mit Teslas vollmundigen Ankündigungen, das Besitzer der Fahrzeuge ab 2020 im Schlaf Geld verdienen könnten, weil das Auto voll autonom Passagiere bezahlt durch die Gegend fährt.

Tesla investierte in den ersten drei Quartal 2019 nur 998 Millionen US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Davon sollen entwickelt werden: Model Y Kompakt-SUV mit den Ausmaßen eines Mittelklassewagens, aber angeblich Platz für sieben Personen, ein fliegender Sportwagen mit 1000km Reichweite, ein aus Edelstahl hergestellter 4500kg Pickup-Truck mit bis zu 800 Kilometern Reichweite, dessen Basispreis aber unter dem des halb so schweren und großen Kompakt-SUV Model Y liegen soll, selbst fahrende Robotaxis, ein lediglich 180.000 US-Dollar kostender Sattelschlepper für 40 Tonner mit 800km Reichweite und 1,6 Millionen Kilometer Ausfallgarantie (bzw. einer Garantie des Nichtausfalls) sowie Solardachziegel, die günstiger sein sollen als ein normales Dach noch vor Berücksichtigung der erzeugten Energie und binnen acht Stunden installiert werden können sollen. Daneben baut Tesla laut Elon Musk nebenbei Autotransporter für den eigenen Bedarf (die noch niemand sah) und entwickelt jetzt auch eigene Batteriezellen, die natürlich nach Ansicht von Fans alles in den Schatten stellen sollen, was derzeit angeboten wird. Was sich anhört wie eine Ansammlung von Witzen, sind leider die tatsächlich von Tesla und Elon Musk angekündigten Produkte. Das alles soll mit einem sinkenden Entwicklungsetat von nicht einmal 350 Millionen US-Dollar pro Quartal entwickelt werden. Ach ja, und eine Maschine, die Autos in einem einzigen Produktionsschritt bauen kann, die soll laut Patentanmeldungen natürlich auch noch kommen.

Dagegen arbeiten beim Konkurrenten General Motors allein 1.500 Menschen am autonomen Fahren. Die dafür gekaufte Tochter Cruise hat bis 2019 7,25 Milliarden US-Dollar Kapital für nichts anderes als die Entwicklung autonomen Fahrens eingesammelt.

Tesla nutzt Hardware, die nicht für autonomes Fahren ausreicht

Während der Rest der Branche die Umgebung mittels LIDAR abtastet und zusätzlich Radar, Kameras und Ultraschallsensoren einsetzt, um ein vollständiges Bild der Umwelt zu erhalten und auch bei schwierigen Witterungsbedingungen autonom fahren zu können, setzt Tesla lediglich auf niedrig aufgelöste Kameras, nach vorn gerichtetes Radar sowie Ultraschallsensoren. Die magere Sensorausstattung führt dazu, dass schon bei einer Regenfahrt die Kameras unbrauchbar werden, was die Fahrzeuge sogar als Warnmeldung auf dem Display anzeigen. Im Winter auf schneebedeckter Fahrbahn neigen die Fahrzeuge dazu, am Heck eine dicke Schneeschicht anzusammeln, da der bei anderen Fahrzeugen warme Abgasstrom fehlt. Die Heckkamera ist dann unbrauchbar und das Fahrzeug kann de facto keine sicheren Spurwechsel mehr allen durchführen, da von hinten herannahende Autos nicht mehr erkannt werden können.

Teslas Versprechen, ab 2020 könnten Besitzer ihre Fahrzeuge zum vollautomatischen Geldverdienen einsetzen, wird also nicht einlösbar sein. Im Falle eines Kameraausfalls würde das Auto nicht einmal sicher an den Fahrbahnrand navigieren können. Es müsste einfach dort anhalten, wo es sich gerade befindet. Und hätten Sie Lust, nachts um 3:00 quer durch die Stadt zu fahren, um ihr auf der linken Spur der Autobahn abgestelltes „vollautonomes“ Robotaxi abzuholen, nur weil im Regen die Kameras nicht mehr funktionieren?

General Motors stellte heute Nacht das selbst fahrende Auto vor

Das Rennen um Robotaxis hat Tesla ohnehin bereits verloren. Googles Tochter Waymo darf bereits ihre Fahrzeuge ohne Fahrer fahren lassen. General Motors Tochter Cruise kündigte heute Nacht das neu entwickelte Auto Origin an, das nicht nur kein Lenkrad, kein Strom- und Bremspedal hat. Es hat nicht einmal so etwas wie einen Fahrersitz. Das Auto ist im Prinzip eine einzige Sitzkabine, in der die Insassen sich wie in der S-Bahn gegenübersitzen. Laut General Motors ist das Auto keine Vision, sondern ein Produkt, das demnächst in General Motors eigenem Ridesharing-Dienst eingesetzt werden soll. Natürlich setzt Cruise auf LIDAR und nicht lediglich Kameras.

Wie so oft bei Tesla brachte uns diese Nachricht, die den häufig vorgebrachten Bull Case für die Aktie ad absurdum führt, natürlich keine fallenden Kurse. Vorbörslich stieg die Aktie aufgrund der schlechten Nachricht um mehr als 5%! Fragt sich nur, wie der Kurs jemals gerechtfertigt werden soll.

Tesla ist derzeit so hoch bewertet wie Volkswagen

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Daimler halbiert Jahresgewinn – egal, Dax auf Rekordhoch

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Der Dax klettert heute auf sein absolutes Rekordhoch bei 13.640 Punkten (aktuell 13.568). Damit schaffte der Dax es heute sein altes Rekordhoch von vor genau zwei Jahren um 44 Punkte zu übertreffen. Die Charttechnik kennt ein gewisses Phänomen. Werden alte Höchststände erreicht uns sogar schnell überlaufen, kann es öfters erstmal zu einem kleinen Rückschlag kommen, bevor der nächste große Anlauf nach oben gemacht wird. Kommt es diesmal auch so?

Dax steigt trotz Daimler-Daten

Warum steigt der Dax heute auf ein neues Rekordhoch? Sicher nicht wegen Daimler. Dort hat man heute früh (Ergebnisse eigentlich erst am 11. Februar) ad hoc als Kurzmitteilung die wichtigsten Finanzdaten für das letzte Jahr veröffentlicht. Und siehe da. Im Vergleich 2018 (11,1) sinkt der Gewinn (EBIT) auf 5,6 Milliarden Euro. Weil die vorigen drei Quartale schon bekannt waren, und jetzt nur noch das 4. Quartal zur Gesamtjahreszahl hinzugefügt wurde, konnte man sowas schon erahnen (hier die Details). Aber dennoch, die Daimler-Aktie verliert heute 1,5%. Der Dax ist aktuell aber mit 0,1% im Plus nach der Überschreitung des alten Rekords heute früh.

Laut Börse Online spricht der Portfolio-Manager Thomas Altmann aktuell davon, dass die Gewinne der 30 Dax-Unternehmen ihren Rekordwert aus dem Jahr 2018 noch nicht wieder erreicht hätten. Aber der Dax erreicht aktuell Allzeithochs. Von daher werde die Luft im Dax dünner. Steigende Kurse und fallende Gewinne würden den Markt anfälliger für Korrekturen machen. Aber ja, meine Güte, warum steigt der Markt denn nun aktuell?

Lichtblicke von der Konjunktur

Gestern fiel der ZEW-Index deutlich besser aus als erwartet. Und die Bundesbank sieht laut Aussagen von vorgestern Anzeichen, dass sich das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland stabilisieren könnte. Also, es gibt einige kleine Bausteine für eine bessere Stimmung rund um die deutsche Wirtschaft. Können Bau und Dienstleistungen also doch derart stabilisierend wirken, so dass die aktuelle Rezession in der Industrie für die gesamte Volkswirtschaft doch noch zu verkraften ist? Gefühlt wirkt es jedenfalls derzeit so. Den tollen ZEW-Index sieht zum Beispiel Jasper Lawler von der London Capital Group heute als wichtigen Baustein für den Rekord im Dax.

Auch wirkt die Gefühlslage derzeit so, als könne China den Corona-Virus doch irgendwie eindämmen? Doch keine Konsumflaute in Asien aufgrund von Ängsten vor dem Virus? Dazu gibt es in Sachen Handelskrieg aktuell keine negativen Aussagen, und auch in Sachen Iran-Krise hört man derzeit gar nichts. Im Gegenteil. Donald Trump präsentiert in Davos eine rosa rote super tolle US-Konjunktur. Und by the way… erst gestern ist Deutschlands wohl offenbar vertrauenswürdigster Verbraucherschützer in Sachen Geldanlage Hermann-Josef Tenhagen von Finanztip im NDR aufgetreten. Tenor: Nullzinsen, rein in Aktien.

Langfristig wäre das eine gute Sache, so darf man Tenhagens Aussagen sinngemäß zusammenfassen. Und ja, warum auch nicht? Die Kurse steigen ja gerade alle? Gut, in Japan liegen die Kurse seit 30 Jahren immer noch im Minus. Aber Japan ist weit weg. Nein, nein, keine Angst, wir wollen hier niemanden davon abhalten Aktien zu kaufen. Wie lautet die Bauernweisheit nochmal? Aktien kaufen wenn sie teuer sind? Aktien kaufen wenn sie auf Rekordniveau notieren? Vielleicht legt die BILD bald nochmal nach mit dem Hinweis, dass man jetzt Aktien kaufen muss? Aber jetzt wirklich, Scherz bei Seite. Die Hausse läuft schon jahrelang. Und niemand weiß, wie lange sie noch weiter laufen wird. Einen Monat, ein Jahr, fünf Jahre?

Dax-Verlauf seit 1998
Der Dax seit 1998. Da fallen die Abstürze durch den Tech-Crash und die Finanzkrise 2008 ja kaum noch auf?

Frankfurter Börsengebäude
Die Frankfurter Börse. Foto: Mylius GFDL 1.2

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