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So scheitern Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter bei Langzeitarbeitslosen

Seit Jahren überschütten Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter Arbeitslose und vor allem Langzeitarbeitslose mit ihren „legendären“ Maßnahmen. Dort werden Papierschwalben gebastelt, es wird das…

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Seit Jahren überschütten Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter Arbeitslose und vor allem Langzeitarbeitslose mit ihren „legendären“ Maßnahmen. Dort werden Papierschwalben gebastelt, es wird das Kassieren in Probe-Supermärkten gelernt, es gibt Ausflüge und Häkel-Kurse. Spöttisch sprachen wir auch schon mal von Maßnahmen wie „den Wald fegen“. Es ist, da sind sich wohl alle Außenstehenden einig, eine sinnlose Beschäftigungstherapie.

Sie hat nur einen Sinn, nämlich die Arbeitslosen für den Zeitraum der Teilnahme an der Maßnahme aus der Arbeitslosenstatistik streichen zu können. Denn wer sagen wir mal zwei Monate in so einer Weiterbildungs- oder Eingliederungsmaßnahme untergebracht ist, gilt offiziell nicht als arbeitslos, obwohl er Arbeitslosengeld oder Hartz 4 bezieht. Die Maßnahmen sind im Großen und Ganzen sinnlos, da machen wir uns doch nichts vor.

Jahr für Jahr geht das so, und niemand wundert sich, warum der Sockel der Langzeitarbeitslosen nicht kleiner wird. Untermauert wird das durch eine aktuelle Info. Laut Einsicht der PNP in eine Anfragen-Antwort der Bundesagentur für Arbeit gegenüber der Bundestagsfraktion der Linken sind nämlich Hartz 4-Empfänger immer länger arbeitslos. Die „arbeitsfähigen“ Langzeitarbeitslosen seien in 2016 im Schnitt 629 Tage arbeitslos gewesen.

Das sei gegenüber dem Jahr 2011 eine Steigerung von 13,3% oder 74 Tagen. Das ist Wahnsinn. Jedes Jahr Tonnen von neuen Maßnahmen, aber die Arbeitslosen sind immer länger arbeitslos. Und wir reden hier nur vom Schnitt. Spitzenwerte werden wohl drastisch darüber liegen! Laut der Linken habe die Perspektivlosigkeit für Hartz 4-Empfänger in den letzten Jahren zugenommen. Die Bundesregierung überlasse Millionen Menschen ihrem Schicksal.

Wo sich Beobachter eigentlich einig sind: Besser als völlig sinnlos Maßnahmen, die für die reale Arbeitswelt völlig nutzlos sind, wäre eine intensivere Betreuung durch Sachbearbeiter. Dazu müsste der einzelne Sachbearbeiter möglichst weniger Arbeitslose betreuen. Aber wir haben ja vorhin schon den Grund beschrieben, warum die Maßnahmen egal ob bei CDU oder SPD-geführter Regierung auch weiterhin massiv durchgeführt werden. Damit bekommt man die Arbeitslosen aus der Statistik. Hier nochmal unser Hinweis, den wir jeden Monat zu den Arbeitslosenzahlen neu erwähnen.

Offiziell sind zwar 2,47 Millionen Menschen arbeitslos, aber eigentlich sind es fast 3,5 Millionen Menschen. Denn die Zahl der „Unterbeschäftigten“ (offizielle Bezeichnung) von 3,5 Millionen beinhaltet all die Menschen, die aus diversen Gründen vom Amt aus der Zahl der Arbeitslosen gestrichen werden, obwohl sie arbeitslos sind!


Grafik: Bundesagentur für Arbeit

47 Kommentare

47 Comments

  1. Avatar

    walter

    11. Juli 2017 14:22 at 14:22

    Das sind „gewollte Zwangsmassnahmen“damit die verlogene Arbeitslosenstatistik seit „Von der Leiden“…aufrecht erhalten wird,nein,muss!
    Schaut man nach USA,da reicht schon 1 STUNDE ARBEIT in der Woche,um die VOLLBESCHAEFTIGUNG zu propagieren!
    Es sind aber ab dem 18 Lebensjahr,tatsaechlich mind.10 Mio.Menschen,die ohne Arbeit sind!
    …und zur Armut will ich noch sagen…nur wer nichts mehr zu beissen hat,ist lt.Verbrecherregierung dann wirklich ARM!(Dank der Tafeln,die schon am Friedhofsgelaende plaziert wird)
    Ich koennte mich schon wieder uebergeben….

  2. Avatar

    leser

    11. Juli 2017 14:26 at 14:26

    Ich bin da anderer Meinung. Wer will schon „betreut“ werden? Selbst die Alten wollen das in der Regel nicht. Die Arbeitslosen wollen einen Arbeitsplatz. Den kann die „Agentur“ nicht bieten.

    Was wäre die Alternative?
    – komplette Schließung der „Agentur“
    – eingesparte Mittel in Milliardenhöhe fließen an die Steuerzahler zurück
    – Der Arbeitnehmer kann sich privat gegen Arbeitslosigkeit versichern (sofern der Gesetzgeber die Voraussetzung schafft) und wird dann im „Schadenfall“ auch nicht durch die Versicherung drangsaliert, sondern wie ein Kunde behandelt

    • Avatar

      walter

      11. Juli 2017 15:01 at 15:01

      Wieder eine Loeschung,die nicht unbedingt,sein haette muessen!!
      Aber es kann sich ja kein Finanzprifi vorstellen,wenn einem der Hahn abgedreht wird,ne wa Herr Fugmann!!
      Viele Buerger hatten sich so am Wochenende ei Zubrot verdient um seine Familie zu unterhalten!!
      Aber anscheinend sind Sie mit dem goldenen Loeffel auf die Welt gekommen,oder?
      Wollen sie ewta verneinen,dass die Selbstmordraten nicht steigen und das jedes Jahr?
      Es wird aber nicht im mainstream zu lesen/hoeren sein!

      • Markus Fugmann

        Markus Fugmann

        11. Juli 2017 15:03 at 15:03

        @Walter, darum ging es nicht, sondern um andere Bestandteile Ihres Kommentars! Am besten einfach bei der Sache bleiben!

        • Avatar

          walter

          11. Juli 2017 15:10 at 15:10

          Ok….ich werde sie daran erinnern..Durch A.H.(damalige REGIERUNG)wurde die dt.Bevoelkerung stark reduziert…..das in naher Zukunft jetzt jeder einzelne Buerger fuer sich entscheiden darf.
          Das kann der Regierung in Zukunft ganz recht sein,dass sie dann keine Renten,Harz4 ect.entrichten muessen,denn die Kassen sind ja bereits LEER…
          Die alten bringen keine Leistung mehr!
          So war das gemeint

      • Avatar

        berti

        11. Juli 2017 15:04 at 15:04

        Walter, was ist heut nur los mit Ihnen

        :-)

        • Avatar

          walter

          11. Juli 2017 15:21 at 15:21

          @berti,
          nichts,nur den Finger in die Wunde gelegt…es ging von mir die erwaehnte „wiedereinfuehrung der Schwarzarbeit des kl.Buergers“,so wie ich sie noch kenne…nicht um Reich zu werden,so wie Finanzprofis in der Oase der Schweiz!

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      Denny Silling

      13. Juli 2017 05:37 at 05:37

      Dann müsste man sich aber privat krankenversichern und selber in die Rente einzahlen laut deiner Überlegung . Dann bist du genau so Arm Dran weil man den Höchstsatz zahlt

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    BerndL

    11. Juli 2017 15:02 at 15:02

    Wusste gar nicht das FMW seit neulich zur Lügenpresse gehören will: „Dort werden Papierschwalben gebastelt, es wird das Kassieren in Probe-Supermärkten gelernt, es gibt Ausflüge und Häkel-Kurse. Spöttisch sprachen wir auch schon mal von Maßnahmen wie „den Wald fegen“.“ Das ist totaler Schwachsinn und diffamierend. Es gibt kein Papierschwalbenbasteln oder Häckelkurse und ähnliches für L-Arbeitslose. AA-Maßnahmen werden grundsätzlich ausgeschrieben nach europäischen Standards bzw. im Rahmen von Bildungsgutscheinen vergeben – die man sich dann selbst raussucht. Da bekommt man für seine Beiträge, die man gezahlt hat dann auch mal (s)eine Wunschfortbildung für 10.000 Euro bezahlt. Das find ich fair und sinnvoll. Welcher Arbeitgeber macht sowas? Vom Jobcenter bekommt man in der Regel garnix weil auf dieser Ebene kein Geld da ist. Darüberhinaus liegt die Perspektivlosigkeit nicht per se am HarzIV Bezug sondern am Menschen selbst und es ist eine Errungenschaft des Sozialstaates das diese Menschen nicht in Ihrem Kot liegen gelassen werden. In der Tat ist es aber so, das durch die EK-Anrechnungsregelungen bei HarzIV einem die Motivation genommen wird sich aus seiner Situation herauszuarbeiten. Was aber wiederum vorzüglich geht wenn man sich mit HarzIV auskennt und sich im Handel selbstständig mach. Man muss dann nur gut rechnen können und kann sich so eine gute Grundlage über gebundenes Kapital schaffen um dann den Absprung zu schaffen – was jeder will. Ich hab noch keinen kennengelernt der HarzIV nicht loswerden will. Warum also diese Hetz liebe FMW? Im übrigen sollte FMW hier mal besser Differenzieren und nicht nur das vermeintliche Klischeedenken der Leser hier bedienen wollen. Unabhänig davon ist FMW in diesem Thema wohl nicht mehr ganz aktuell. Zu faul zum seriösen Recherchieren??? Warum jemand seit langer Zeit keine Arbeit findet kann an vielen Dingen liegen und ist sicher von keinem gewollt bis auf das eine 1% das sich nebenher noch Geld verdient. Aber die arbeiten ja, wenn auch inoffiziell. Lange Rede kurzer Sinn: FMW hat hier Nachholbedarf in gutem Journalismus…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Juli 2017 15:10 at 15:10

      @BerndL, wir sind für sachliche Kritik an unseren Artikeln immer offen, und klar, Papierfliegerbasteln ist hier ein überspitztes Bild, das so in der Realität natürlich nicht stattfindet, aber als Metapher doch irgendwie doch erhellend ist. Warum gelingt es denn nicht, die Menschen in Arbeit zu vermitteln? Angeblich sind doch so viele Stellen unbesetzt!
      Das Problem ist doch, dass die Maßnahmen offenkundig an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes vorbei gehen. Warum versucht man nicht, die Leute handwerklich auszubilden und ihnen eine dementsprechende Lehre zu finanzieren? Hierzulande fehlen unüberschaubar viele Handwerker – nur ein Beispiel..

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        walter

        11. Juli 2017 15:16 at 15:16

        …die aber als Hungerlohn verguetet wird!
        Das Hanwerk stirbt nie aus,aber der entsprechende Lohn schon…

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          11. Juli 2017 15:19 at 15:19

          @Walter, man merkt, dass Sie in Thailand leben! Ich empfehle dringend einmal hierzulande einen Handwerker zu bestellen, Sie werden schlicht keinen finden – und schon gar keinen, der für einen Hungerlohn arbeiten würde. Das ist das Gesetz zwischen Angebot und Nachfrage, und es gibt schlicht zu viel Nachfrage für zu wenig Angebot..

          • Avatar

            walter

            11. Juli 2017 15:32 at 15:32

            Ich stehe ihnen gerne zur Verfuegung,aber ohne Rechnung,versteht sich…
            Aber als ich im Jahr 2000 bis 2004 von meinen Auftraggebern angehalten wurde,etwas billiger zu sein,weil ja die LEIHFIRMEN wie Pilze aus dem Boden schossen,dann war mir bewusst,dass Chin.Verhaeltnisse(Billiglohn) herrschen werden!!
            Und ich empfehle ihnen schon mal,sich auf eine Baustelle zu begeben,dann werden sie naemlich feststellen,dass da nur (na ja) billig Konkurenz zu finden ist(frueher war es der Tuerke,dann der Ostblock und jetzt die sog.Wuesten_Fachkraft!
            Welchen Stundenlohn werden Die wohl haben,wenn sie nicht gerade einen Ingeneur zu seinem Lohn befragen?
            Der Boss kassiert u.der Arbeiter kommt am Zahnfleisch daher,so schauts aus,Herr Fugmann M.

        • Avatar

          Michael

          11. Juli 2017 22:45 at 22:45

          @walter
          Das ist echt Blödsinn, den ich Ihnen aber nicht ankreide, weil Sie wie @Bauer in Thailand leben und die aktuellen hiesigen Verhältnisse nicht im Ansatz kennen.
          Handwerker wissen seit Jahren ihren Wert einzuschätzen und kassieren inzwischen Stundenlöhne bis zu 100 €. Dazu Anfahrtspauschalen, bei denen ich mich frage, ob sie mit dem Privathubschrauber unterwegs sind.
          Ein Bekannter in Berlin hat vor einiger Zeit einen Handwerker benötigt, weil sein TV-Empfang über Satellit nicht mehr funktionierte. Der Typ ist auf das Dach geklettert, hat 10 Minuten rumgemacht (da scheint Feuchtigkeit in den LNB zu gelangen) und 130 € abkassiert.
          Nach etwa 1 Woche war das Problem wieder da, auf Nachfrage hieß es: „Ich sagte Ihnen doch, dass Sie eine neue Schüssel samt LNB brauchen“.
          Ich lebe in Bayern und habe meinen Nachbarn, einen Handwerker für „Heizung, Lüftung, Sanitär“ benötigt, weil Luft in den Heizkreislauf der Solarmodule gelangt war. Einmal durchspülen, ich habe statt dem Gesellen als Hilfskraft fungiert, 35 Minuten: 63 €

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            walter

            12. Juli 2017 06:40 at 06:40

            War dort der „Chef“pers.anwesend,oder ein Handwerker auf Mindestlohh?
            Ich rede hier nicht von Unternehmern,die z.b.bei dir aufkreuzten!

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        BerndL

        11. Juli 2017 21:32 at 21:32

        meine sachliche kritik ist, dass für mein empfinden die grenze zwischen überspitzte und unsachlicher darstellung im o.g. Artikel überschritten wurde. wohl eine gradwanderung die es zu beherrschen gilt. das stellen nicht besetzt sind liegt sicher an mehreren gründen. wäre es so einfach wie von ihnen angenommen (lehre im handwerk) hätten das die AA / Jobcenter sicher schon gemacht (dumm sind die auch nicht!) das bedeutet das es eben nicht so einfach ist. sprich nicht jeder will fließenleger sein, nicht jeder kann es (zwei linke hände, religion gut kopfrechnen schwach auch bekannt unter fachkräftemangel). dann gibt es auch noch räumliche unvereinbarkeiten usw. usw. usw. insofern wünsche ich mir hier manchmal etwas mehr sachlichkeit zumal ihre ironie manchmal so subtil ist das ich drei mal nachdenken muss wie es gemeint ist (wenn es nicht freundlicherweise direkt wie in jungster zeit gleich dabei steht (das meine ich ernst, ist also keine ironie).

        • Avatar

          walter

          11. Juli 2017 21:53 at 21:53

          Da kann man nur noch hinzu fuegen:
          Lange Leitung kurzer Draht…hr.Berndl..
          Die AA/Jobcenter-Mitarbeiter sind event.nicht dumm,aber Die sind LAKAIEN von der regiereden.RAUTE…und Die muessen parieren,wie beim Bund unter „von der Leiden“…
          Der sog.Abschaum,soll von der Strasse verschwinden,denn die ist fuer die Wuesten-Facharbeiter reserviert…so will es die RAUTE in Zukunft sehen…
          Jeder soll sehen,dass DE schwarz wird!

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        Theodor am Brunnen

        15. Juli 2017 13:29 at 13:29

        Es gibt diesen Schwachsinn tatsächlich und nicht gerade selten:

        Am 30.04.2009 wurde ich arbeitslos. Befristeter Vertrag nicht mehr verlängert. Rentenantrag mit Bezugsbeginn Ende 8 war gestellt.
        Mein Alter damals 62 Jahre. Maßnahme vom AA Cochem:
        Eingliederungsmaßnahme Bewerbungen schreiben lernen.
        Ich bin Betriebswirt, mehrsprachlich, aus leitender Stellung nach
        vertragsende zum Arrebeitesselosenamt verdonnert.
        Ich dachte mich trifft der Schlag. Der zuständigen Mitarbeiterin
        für mich als Kunden ( ein Hohn ) war das auch nicht ganz geheuer. O-Ton: wenn ich hier nichts mache bekomme ich Probleme. “ Also Hauptsache Statistik bereinigt, Geld aus dem Fenster geschmissen aber sonst alles OK:
        Zur Ergänzung: diese Eingliederung war bis 14.12.2009
        vertraglich vereinbart.
        Mein Rentenberginn ( Zahlung ) war 30.08.2009

        Idiotie nenne ich so etwas und denke dass da einige mir zustimmen würden.

    • Avatar

      walter

      11. Juli 2017 15:14 at 15:14

      Dann wirds Zeit,das Sie @Berndl..arbeitslos werden!!!
      Von Sanktionen ganz zu schweigen,wenn man Hr.Fugmanns Auflistung nicht folge leistet…

    • Avatar

      Jürgen

      11. Juli 2017 16:23 at 16:23

      Natürlich werden sinnlose Jobs vergeben :-)…mein Neffe hat bei gespendeten Puzzles deren Vollständigkeit überprüft, indem er sie zusammensetzen musste…ist an Schwachsinn nicht zu überbieten….
      Meine Exfreundin hat auch an sinnlosen Weiterbildungen teilgenommen, in dem Weiterbildungszentrum herrschte ein heilloses durcheinander. Da wurden noch Menschen in der Verwaltung geführt, die es schon längst nicht mehr dort gab.:-) Die Kurse waren ein Desaster, Teilnehmer waren oft gebildeter als die Dozenten :-)….Naja, dort hat man die Dozenten angestellt, die keine Uni nehmen würde , weil unfähig…aber für HartIV-Empfänger waren sie eben gut genug…und alles schön vom Steuerzahler bezahlt, der ganze Müll :-)

      • Avatar

        walter

        11. Juli 2017 16:33 at 16:33

        Wird dort ein @Walter auch gebraucht,der den Dozenten auf den Zahn fuehlt?
        Aber Du hast nat.vollkommen Recht,denn sowas kann sich ja nur die „Raute“ausdenken und vorallem die Nahles,die ihr bisheriges halbes Leben studiert hat und von Pippi Langstrumpf traeumt…ja ja das ist die Bundes Republik Deutschland wie es singt u.leibt….
        Mit Ritalin in die Uni u.mit Harz4 in die sinnlose Arbeitsbeschaffung.

        • Avatar

          Theodor am Brunnen

          15. Juli 2017 13:32 at 13:32

          Bei Anales gilt:
          Kreißsaal
          Hörsaal
          Plenarsaal.

          Im Leben nichts geschafft ausser das große Maul aufgerissen.

    • Avatar

      Michael

      11. Juli 2017 23:12 at 23:12

      Zum Thema Lügenpresse:
      http://www.n-tv.de/politik/G20-sperrte-kurzfristig-Journalisten-aus-article19931245.html
      Wer beschneidet denn die Presse und wird zum „Lügner“ in der Meinungs- und Pressefreiheit?

  4. Avatar

    Christoph

    11. Juli 2017 15:05 at 15:05

    Daran wird sich auch nichts ändern. Mutti hat ja das Ziel Vollbeschäftigung ausgegeben. Also weiter schön raus mit dem Steuergeld und raus mit den Arbeitslosen aus der Statistik. Helfen tut es nur wenigen…den Anbietern für die Maßnahmen und dem kurzsichtigen Politiker, der damit die dummen Wähler verarscht. Toll!

    • Avatar

      walter

      11. Juli 2017 16:17 at 16:17

      Die Agenda 2010 hats moeglich gemacht,dass jetzt Zustaende herrschen,wie FMW es beschrieben hat.
      Aber DE hat ja Arbeit ohne ENDE…klar,aber das ENDE naht in der Arbeitswelt!
      Nur ein Beisp…1 Zi-Apartement in MUC,38qm fuer sage u.schreibe 1150 Euro aber KALT!
      Da kommt Freude auf….Platte,Wohnwagen,Unter den Bruecken ect.,das werden die neuen Wohnverhaeltnisse sein,trotz ARBEIT!

  5. Avatar

    Jürgen

    11. Juli 2017 16:25 at 16:25

    So langsam müsste doch die Jobcenter mal merken, dass nicht für jeden Arbeit da ist, so dumm kann doch keine Institution sein. :-) Also die Bearbeiter kennen doch dann ihre Schäfchen…wer wirklich keine Lust zum arbeiten hat, wird sich immer wieder krank melden etc…..also gebt den Leuten die paar Euro und kümmert Euch um die, welche arbeiten wollen!!!! was ist denn da so schwer daran??? Naja, wer nur auf seinen Bürostuhl sitzt und Daten verwaltet, hat das Denken wohl etwas verlernt :-)

    • Avatar

      walter

      11. Juli 2017 16:49 at 16:49

      Es wurde eine Maschine erfunden,die man „Computer“nennt und seitdem ist „Denken“verboten.
      Heutzutage braucht man genuegend Sitzfleisch und einen dicken Finger,der die Tastatur in Schwung haelt bzw.die Boerse.
      Fragen Sie mal 10 Leute nach ihrer Tel.Nr.?
      Werden sie eine schnelle Antwort bekommen,ohne das Smartphon vorher zu fragen?

      • Avatar

        walter

        11. Juli 2017 16:58 at 16:58

        Oldscholl waehrt am laengsten,vorallem wenn der Strom ausfallen sollte.
        Ist doch so einfach,indem man ab u.zu das Hirn einschaltet!
        Fmw kann man auch ueber Megaphon verfolgen….

        • Avatar

          walter

          11. Juli 2017 17:13 at 17:13

          …diesen Komment.kann man getrost loeschen,denn dieses Szenario kann sich doch keiner mehr vorstellen…..

      • Avatar

        gerd

        11. Juli 2017 21:06 at 21:06

        Sehr gut beobachtet. Obwohl ist ja auch nicht so schwer das festzustellen.
        Muss gestehen, dass ich es heute genau so machen musste, als mich eine schöne Lady um meine Nummer bat. Als mein Handy endlich an war, war sie weg. Also nicht die Nummer, die war noch da.

        Was ganz anderes: in der seitlichen ‚Inhalts-Vorschau‘ lese ich
        „Wie kam ich vor gut 20Jahren darauf,
        dass RFID-Chips …“.
        Aber unter dem Artikel ‚Marktgeflüster‘ steht der Kommentar nicht.
        Haste wohl mal wieder die nackte Wahrheit und nichts als die Wahrheit aus dir raussprudeln lassen – aber leider zu ungeschminkt und überschwänglich, oder?

        • Avatar

          walter

          11. Juli 2017 21:29 at 21:29

          Hallo Gerd!!
          dann beschwere dich bei M.Fugmann,warum er meinen Post geloescht hat!
          Dann klick halt nochmal auf das Video und dann auf STOP..dann siehst du mehree Videos,die man anklicken kann (Youtube..NEUE WELTORDNUNG)
          Sag mal,bist du noch auf der Hoehe der FMW?
          Deinen letzten Satz,wuerde ich nochmal ueberdenken,auser du bist ueberarbeitet!!
          Die nackte Wahrheit,die wirste noch frueh genug erfahren…und da hilft dir das
          endlose Jammern NICHTS mehr!

          • Avatar

            gerd

            11. Juli 2017 23:26 at 23:26

            Walter, die w i r k l i c h e letztendliche Wahrheit kenne ich nicht – und kennst du auch nicht. Es gibt sowieso niemals d i e Wahrheit. Aber täusche dich nicht, ich kenn sie wenn, dann bestimmt immerhin mindestens genauso gut wie du.
            Wobei ich zugeben muss, ich habe mich heute mal wieder gewundert wie viele unterschiedliche LINKS du hier anführst – die du ja wahrscheinlich selbst auch gelesen oder gesehen hast. Und das nimmt Zeit in Anspruch.

            Aber ich lese ja auch ständig alternativ. Und deshalb nehme ich an, bevor der neue Kanzler nicht vereidigt worden ist (Oktober/November), bleibt die (Gefahren)lage in Deutschland noch auf dieser Schrecklichkeitsstufe wie sie zur Zeit ist. Das heißt, es ist schon schlimm genug, aber noch lässt es sich vor der Masse noch geheimhalten, was hier bereits jeden Tag passiert. Und wenns der Bürger nicht weiß, machts die Finanzmärkte auch nicht heiß.
            Und deshalb geht der DAX auch wieder auf 12800.

            Es bringt aber auch nichts, wenn du die „Wahrheit“ hier immer versuchst mit dem Holzhammer an den Mann zu bringen. Diejenigen hier mit „offenen“ Augen, wissen es sowieso – und die anderen glauben bestimmt, du erzählst Spinnereien, nehmen es dir nicht ab oder wollen es am liebsten gar nicht lesen. Wir Menschen sind halt so gestrickt. Die meisten von uns brauchen erst den Schmerz, damit sie ihr Verhalten überdenken. Es muss erst richtig wehtun. Oft ist es dann aber schon zu spät.
            Ich fürchte allerdings, dass wir in Deutschland den ‚Point of no return‘ schon überschritten haben, dass es auch schon unumkehrbar zu spät ist. Und die Masse hat bloß überhaupt noch nicht mal einen Ansatz von einem Schimmer davon.

            Deshalb das (Zweit)-Wichtigste: ich habe mir heute zum ersten Mal genauer angeschaut, wie ich mich definitiv in Gold überhaupt engagieren könnte.
            Denn das gegenwärtige Preisniveau ist für einen Teileinstieg schon verlockend, selbst wenn es noch 10% tiefer gehen w ü r d e.
            Effektives zum Blankputzen käme für mich z Zeit aber noch nicht in Frage. Hätte heute Abend beim nachstehenden LINK beinahe schon probeweise was gekauft. Habs aber erstmal auf Morgen vertagt.
            Gute Nacht. Bei euch ist ja schon spät oder bald schon wieder früh.

            https://www.comdirect.de/inf/zertifikate/detail/uebersicht/indexzertifikat.html?timeSpan=1D&ID_NOTATION=22703847

        • Avatar

          walter

          11. Juli 2017 21:35 at 21:35

          „Das Vernichtungsprogramm der neuen Weltordnung“ ,so jetzt darfst dir mal gedanken machen,was der vermummte Herr so von sich gibt…u.a RFID!

          • Avatar

            walter

            12. Juli 2017 06:52 at 06:52

            @Gerd,
            da gibt es einen altbewaehrten Spruch zu deiner These…
            „wer nicht hoeren will,der muss halt eben fuehlen“
            Gerd,genau so ist es…Es muss erst richtig wehtun….
            Eigentum verpflichtet z.B.!
            Guten Morgen

    • Avatar

      Theodor am Brunnen

      15. Juli 2017 13:34 at 13:34

      Nein der hat nicht das Denken verlernt, der will auch nicht arbeitslos werden und hält deshalb die Klappe.
      Zivilcourage in Doischeland macht arm.

  6. Avatar

    gustl

    11. Juli 2017 16:54 at 16:54

    das unterstreicht klar den berechtigten ruf nach dem BGE (bedingungsloses grundeinkommen) oder halt eine sanktionsfreie grundsicherung, die diesen namen auch verdient. hartz 4 muss weg! ebenso sollte dieses auch nur für deutsche bürger sein, wofür die ganzen sozialsysteme einmal erfunden wurden. eines tages fliegt uns das um die ohren wenn weiter fremd alimentiert sind. aktuell gibt es eine statistik wonach 48% der türken in deutschland keiner tätigkeit nachgehen und sozialleistungen wie kindergeld, hartz 4 etc kassieren. man muss sich seitens der politik schon einmal überlegen was man will.

    • Avatar

      BerndL

      11. Juli 2017 21:53 at 21:53

      @gustl deutsche staatsbürger müssen nicht ethnisch deutsche sein. gibt es überhaupt noch ethnisch reine menschen. wohl kaum. gab es die jemals? für was auch. entscheiden ist die juristische lage und die werte bzw. kultur die jemand in sich trägt. also die brainware. mir sind da einfach die europaischen werte und kulturen sympatischer und vertrauter. vor allem nicht (mehr) ganz so blutrünstig und archaisch. genetisches erbe ist wurscht. und wenn das die rechten endlich mal kapiert haben und politisch auch so vertreten haben die endlich ihre wahre berufung gefunden und kommen dann hoffentlich auch endlich mit(!) an die macht. das wäre dann auch wirklich hilfreich.

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        walter

        11. Juli 2017 22:03 at 22:03

        Ein Pastor hat gesprochen…sind sie @Berndl,etwa mit Raute-Merkel verwandt?
        Aber die LINKEN sind ganz ok,oder?
        Wahnsinn,was ich um diese Zeit noch lesen muss….

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      Theodor am Brunnen

      15. Juli 2017 13:35 at 13:35

      Soziträume.
      Frau Thatcher und Adenauer:
      Was Sozis am besten können ?
      Das Geld anderer Leute ausgeben.

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    x

    11. Juli 2017 17:06 at 17:06

    “ scheitern “ ?

    die gesellschaftliche ausgrenzung ( arbeitstechnisch , finanziell , psychologisch und menschlich ) ist pure absicht und gewollt . alles klar und logisch aufgebaut , wenn man diese realität aus der sicht der nutznießer wahrnehmen versucht . in deutschland macht es sich eben nicht gut , wenn man menschen zwangsweise in arbeitslager steckt oder verhungern läßt . die modernen faschisten umschreiben ihre machenschaften deswegen verniedlichend als “ gemeinnützige 1 € – jobs “ oder betonen die wichtigkeit von sanktionen , damit “ spielregeln eingehalten werden “ ( schulz , SPD ) . das “ linksregierte “ bundesland bremen führt jetzt ( als pilotprojekt für ganz deutschland ) mehrjährige 0 € – jobs ein , welche auch im privatsektor bei “ normalen “ arbeitgeber eingesetzt werden sollen . d . h . auf deutsch , daß arbeitnehmer mittels steuern den lohn anderer arbeitnehmer finanzieren sollen , damit diese mittels sanktionserpressung für 0 € schuften . selbst arbeitende inhaftierte werden menschlicher entlohnt und behandelt .

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    EuSklave

    12. Juli 2017 20:15 at 20:15

    Ich schwöre allen hier das ohne ein BGE sich die Lage niemals entspannen wird, das BGE hätte im Jahr 2000 eingeführt werden müssen. Ich wusste das es dieses BGE niemals geben wird schon vor 10 Jahren war mir das klar und den Grund den es dafür gibt werde ich hier nicht niederschreiben, alls Sklave solltes es aber selber wissen.

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    Andreas Pitzschel

    12. Juli 2017 20:38 at 20:38

    Ich hab da Mal ne Frage wie kann ein arbeitsfähigiger Langzeitarbeitsloser an 620 Tagen im Jahr arbeitslos sein ??? SOWEIT ICH MICH ERINNERN KANN HAT DAS JAHR DOCH BLOS 365 TAGE. Oder sollte dies in 2016 anders gewesen sein.. komisch:-):-):-)oder wir rechnen wir da mit neuen Tageskomponenten , da kommen lustige Zahlen raus für die Statistik…

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    Andreas Pitzschel

    12. Juli 2017 20:54 at 20:54

    Halt Stop 629 Tage im Jahr Arbeitslos so steht’s im Artikel also noch 9 Tage mehr….wie ich geschrieben hatte.. :-):-):-)

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      Lars

      13. Juli 2017 01:02 at 01:02

      Die „arbeitsfähigen“ Langzeitarbeitslosen seien in 2016 im Schnitt 629 Tage arbeitslos gewesen.
      Da war sicher gemeint, dass die Langzeitarbeitslosen im Jahr 2016 durchschnittlich bereits seit 629 Tagen arbeitslos waren.
      Also korrekt formuliert: Die „arbeitsfähigen“ Langzeitarbeitslosen seien in 2016 im Schnitt seit 629 Tagen arbeitslos gewesen.

      Der Oberlehrer

      • Avatar

        Theodor am Brunnen

        15. Juli 2017 13:37 at 13:37

        Das zeigt den geistigen Horizont der deutschen Behördenesel.

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    Charles

    13. Juli 2017 06:41 at 06:41

    Also „überspitzt“ ist hier garnichts, und wer solche „Maßnahmen“ irgendwie gut oder sinnvoll findet, hat noch an keiner teilnehmen müssen. Ich berichte mal aus Erfahrung: Damals, in der Freien und Hampelstadt Humbug hätte ich eine zweijährigen Weiterbildung machen können, die hätte den Staat gerade mal 160,- DM monatlich zusätzlich gekostet, macht also insgesamt 3840.- DM. Als Arbeitsloser hätte ich das nicht selbst tragen können. Die Weiterbildung wurde abgelehnt, weil ich ja dann dem „Arbeitsmarkt solange nicht zur Verfügung stehen“ würde. Hm. Dann wurde ich in eine Maßnahme gesteckt (zum Glück nur acht Wochen), bei der von Akademikern bis zu Indern, die ihren Namen noch nicht auf Deutsch schreiben konnten, alles in einem Raum versammelt war, insgesamt 56 Menschen, allein in unserem „Klassen“zimmer; und das Gebäude war voll… Auf Nachfrage erklärt der Träger, daß das A-Amt, also der Staat, FÜR JEDEN Teilnehmer 4000.- DM zahlt, nur für die acht Wochen, zuzüglich unserer Fahrtkosten, also 224000 = ZWEIHUNDERTVIERUNDZWANZIDTAUSEND D-Mark. Allein für unsere Gruppe. „Geübt“ werden dann Dinge wie „eine Zeitung aufschlagen“, „eine Stellenanzeige entdecken“, „ein Telefon bedienen“ (und als Ergebnis von 8 Wochen dann — die Auskunft anrufen müssen!!!) und sinnlosere Sachen. Als Akademiker war ich nach zwei Stunden müde vom Nicht-konzentrieren-Müssen. Die ganze erste Woche ging übrigens für „Gespräch“ und Diskussion drauf, wie wir es fänden, hier sein zu müssen… EIN EINZIGER Teilnehmer der Gruppe gelangte während der 8 Wochen in Arbeit, und die Stelle hatte er sich auch noch SELBST gesucht. Wer da noch von „europäischen Standards“ usw. faselt, ist entweder total vernebelt oder dem faschistischen Menschenbild auf den Leim gegangen. Nach der Maßnahme war ich dann noch 11 Jahre arbeitslos, bis ich – dann in einer anderen Stadt und erst nach gehörigem Terror – die Weiterbildung genehmigt bekam, mittlerweile zu 160,- Euro den Monat und zzgl. extra Wohn- und Fahrtkosten, war ja nicht mehr in derselben Stadt. Danach war ich übrigens sofort in Arbeit, und bin es noch. Allein das Rechenbeispiel sollte jeden erschrecken, dagegen waren die Schildbürger echte Intelligenzbestien.

  12. Avatar

    Theodor am Brunnen

    15. Juli 2017 13:19 at 13:19

    Die wirklichen Versager Deutschlands sind nicht Arbeitslose oder Htz4 Empfänger sondern die Faulenzer in Ämtern und Behörden.
    BAMF ist ein Sumpf arbeitsunwilliger Nichtskönner und staatlich alimentierter Faulenzer.
    Der Abschaum der deutschen Gesellschaft.

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Donald Trump und die Deutsche Bank – hochinteressante Doku

Redaktion

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am

Von

Warum hat Donald Trump von der Deutschen Bank immer wieder Geld bekommen? Das ist vielleicht die interessanteste Frage, die in der folgenden Doku besprochen wird. US-Banken wollten Donald Trump offenbar kein Geld mehr leihen. Aber die Deutsche Bank tat es, und gab immer mehr Geld, für immer mehr Immobilienprojekte des heutigen US-Präsidenten. Und das, obwohl er vorher zahlreiche Projektpleiten hingelegt hatte. Gab es Sicherheiten aus Russland?

Die Doku beleuchtet im Detail die Beziehungen von Donald Trump nicht nur zur Deutschen Bank, sondern auch wie eng tatsächlich seine Verbindungen zu russischen Geschäftskreisen in New York und in Russland selbst waren. Bisher kam der Präsident selbst bei den Mueller-Ermittlungen in den USA ungeschoren davon. Der Schlüssel liegt wohl in den Geschäftsunterlagen der Deutschen Bank. Wer machte mit wem Geschäfte? Wer hat eventuell Geld gewaschen? Auffällig oft haben russische Käufer bei Trump-Projekten Wohnungen gekauft. Beispielhaft beleuchtet wird dieses Lizenz-System an einem Hochhaus in New York, für das er nur seinen Namen gab, und dafür 18 Prozent der Einnahmen kassierte.

Wusste Donald Trump, dass über seinen Namen und seine Projekte womöglich in gigantischem Umfang Geldwäsche zwielichtiger russischer Kreise abgewickelt wurde? Nachweisen lässt sich bis jetzt definitiv nichts, aber die Dokumentation der Geschäftsabläufe, wie es im folgenden Beitrag gezeigt wird, ist doch sehr aufschlussreich.

Donald Trump im Jahr 2020
Donald Trump

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Immobilienpreise steigen kräftig an – keine Spur von Corona!

Claudio Kummerfeld

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Hausbau

Bei Immobilien ist keinerlei Spur von der Coronakrise zu entdecken. Unfassbar. Die Immobilienpreise klettern weiter nach oben wie in den letzten Jahren auch. Im zweiten Quartal sind die Preise für Wohnimmobilien nämlich im Vergleich zum 2. Quartal 2019 um 6,6 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt heute meldet. Die folgende Grafik zeigt den Häuserpreisindex seit dem Jahr 2015. Es ist keinerlei Einbruch erkennbar in den letzten beiden Quartalen. Nochmal… unfassbar, dass bei 10 Millionen Kurzarbeitern im Höhepunkt der Krise kein Einbruch der Immobilienpreise erkennbar war. Die Statistiker melden aktuell auch, dass die Preise für Wohnungen sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser gegenüber dem Vorquartal um 2 Prozent gestiegen sind. Damit verteuerten sich Wohnimmobilien trotz Corona-Krise weiterhin sowohl in der Stadt als auch auf dem Land.

Immobilienpreise klettern mitten in der Coronakrise immer weiter nach oben

Hier weitere Details von den Statistikern im Wortlaut:

Im 2. Quartal 2020 waren in den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) Ein- und Zweifamilienhäuser 6,5 % und Eigentumswohnungen 6,1 % teurer als im Vorjahresquartal. Damit setzte sich der Anstieg der Preise für Wohnimmobilien in Metropolen zwar fort, jedoch weiterhin mit einer abnehmenden Dynamik bei Wohnungen. Für Eigentumswohnungen hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresquartal im 2. Quartal 2019 noch 7,9 % betragen, im 2. Quartal 2018 lag sie bei 11 %. In den anderen Großstädten ab 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern stiegen im 2. Quartal 2020 die Häuserpreise um 7,3 % und die Preise für Eigentumswohnungen um 8,2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch in ländlichen Kreisen wurden Wohnimmobilien im Durchschnitt teurer. So erhöhten sich die Preise für Häuser in dichter besiedelten ländlichen Kreisen um 8,9 % und für Eigentumswohnungen um 5,9 %. In dünn besiedelten ländlichen Kreisen stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser um 4,8 %, Wohnungen verteuerten sich um 6,6 %.

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US-Wirtschaft: Warum es ohne KMUs keine Erholung gibt

Hannes Zipfel

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US-Wirtschaft ist angewiesen auf Arbeiter bei den KMUs

Die kleinen und mittleren Unternehmen sind für die US-Wirtschaft von besonderer Bedeutung. Sie stellen einen Großteil der Arbeitsplätze, stehen aber vor enormen Herausforderungen und viele sogar vor dem Aus. Ohne die KMUs wird es keine nachhaltige Erholung und erst recht keinen Wirtschaftsboom in den USA geben.

US-Wirtschaft braucht dringend neue Finanzhilfen

Als Steven Terner Mnuchin (Rep.), seit Februar 2017 US Finanzminister, am Dienstagnachmittag vor dem US-Repräsentantenhaus vom kommenden Boom der US-Wirtschaft im vierten Quartal schwärmte, muss dem ehemaligen Chef der Investmentbank Goldman Sachs die zuvor veröffentlichte Umfrage zum Paycheck Protection Program (PPP) seines früheren Arbeitgebers entgangen sein. Das Ergebnis der Umfrage kontrastiert die Jubelstimmung, die auch von seinem Amtskollegen Olaf Scholz (SPD) in Deutschland immer häufiger zu vernehmen ist.

Nüchterner war da schon die dringende Empfehlung des US-Notenbankchefs Jerome Powell an die Abgeordneten im US-Kongress, die kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) des Landes mit zusätzlichen fiskalischen Maßnahmen zu unterstützen, da ansonsten eine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft nicht möglich sei.

Gemäß der jüngsten verfügbaren Daten gab es in den USA im Jahr 2019 gut 31 Millionen Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Diese sogenannten „Small Businesses“ repräsentieren 99,9 Prozent aller Unternehmen und sind größter Arbeitgeber im privaten Sektor der US-Wirtschaft. Die amerikanischen KMUs schufen im letzten Jahr mehr als 1,5 Millionen neue Arbeitsplätze. Daher ist das Schicksal der kleinen und mittleren Unternehmen bei der Wiederherstellung der wirtschaftlichen Erholung von so großer Relevanz.

Weil das so ist, hat die Trump-Administration Ende April im Rahmen des CARES Act (Coronavirus Aid, Relief and Economic Security Act) das Paycheck Protection Program (PPP) über 659 Milliarden US-Dollar verabschiedet. Das ermöglichte es vor allem kleinen und mittelgroßen Unternehmen, zinsgünstige Privatkredite zu beantragen, um ihren Gehaltsverpflichtungen trotz Coronakrise weiter nachzukommen.

Die Höhe eines PPP-Darlehens entsprach dabei ca. dem Zweieinhalbfachen der durchschnittlichen monatlichen Lohnkosten des Unternehmens. Die Darlehen können neben der Zahlung von Löhnen (Paychecks) auch für Mieten, Zinsen und Nebenkosten verwendet werden. Das Darlehen wurde aber nur dann gewährt, wenn das Unternehmen versprach, die Anzahl seiner Mitarbeiter und die Löhne stabil zu halten. Die ursprüngliche Frist für die Beantragung eines PPP-Darlehens war zunächst der 30. Juni dieses Jahres und wurde später bis zum 8. August 2020 verlängert.

Der PPP-Stimulus läuft aus

Nachdem das Gesetz seit fünf Monaten in Kraft ist, läuft die Hilfe nun aus und kann wegen der Blockade im US-Kongress für ein fünftes Konjunkturpaket nicht aufgestockt und verlängert werden. Das bringt viele KMUs an den Rand des Ruins – ein enormes Problem für die US-Wirtschaft!. Gemäß einer aktuellen Umfrage von Goldman Sachs unter US-KMUs haben 88 Prozent ihre PPP-Kredite bereits vollständig ausgeschöpft. Ein Drittel der befragten Unternehmen sah sich bereits gezwungen, die Löhne zu kürzen oder Entlassungen vorzunehmen. Weitere ca. 30 Prozent gaben an, dass ihnen ohne weitere Finanzhilfen bis zum Ende des Jahres das Geld ausgeht.

Anders als Großkonzerne können sich kleine Unternehmen nicht direkt über den Kapitalmarkt refinanzieren und kommen somit auch nicht in den Genuss der Unternehmensanleihekäufe durch die US-Notenbank (Fed), die in diesem Jahr ein neues Rekordvolumen erreicht haben.

Die auf Banken zur Refinanzierung angewiesenen KMUs haben ein weiteres, sich verschärfendes Problem: Wegen der anhaltend schlechten geschäftlichen Situation, aufgebrauchter Rücklagen und ausgeschöpfter Kreditlinien sind die Perspektiven für viele potenzielle Kreditnehmer so schlecht, dass die Banken sie als zu risikoreich einstufen und weitere Kredite verweigern. Schattenbanken, v. a. Hedgefonds, die in diese Lücke springen, verlangen dem Risiko angemessene hohe Zinsen, die für die in Not geratenen KMUs nicht zu stemmen sind.

Da gleichzeitig die im Sommer vom US-Finanzministerium an US-Bürger mit geringen und mittleren Einkommen verteilten Schecks in Höhe von 1.200 US-Dollar pro Person zunehmend eingelöst und aufgebraucht sind, haben viele Kleinunternehmer, Soloselbstständige und Freiberufler auch immer stärker eingeschränkte private Finanzspielräume.

US-Wirtschaft mit Entlassungswelle ab 1. Oktober

Ohne neue Fiskalstimuli droht der US-Wirtschaft im Abschlussquartal eine sich wieder verstärkende Entlassungswelle. Zumal ab 1. Oktober auch die US-Fluggesellschaften trotz vorheriger finanzieller Unterstützung aus dem PPP wieder Massenentlassungen vornehmen dürfen und dies auch bereits für Anfang Oktober angekündigt haben. Allein die größte US-Fluggesellschaft American Airlines will ab diesem Stichtag 20 Prozent ihrer Belegschaft abbauen – also jeden fünften Mitarbeiter. Ähnliche Ankündigungen gibt es von der zweitgrößten US-Fluggesellschaft Delta Airlines und kleineren Fluggesellschaften. Damit wird in den USA das nachgeholt, was bei deutschen und europäischen Airlines wie Lufthansa oder Ryanair bereits Realität ist.

Besonders betroffen von dem Auslaufen des PPP sind neben den Branchen Verkehr und Touristik vor allem Gastronomen, Konzert-Veranstalter, Kreuzfahrt Reedereien, stationäre Einzelhändler, Unterhaltungskünstler, Wedding Planner und andere Event-Manager. Besonders in der US-Gastronomie sind viele KMUs tätig. Generell wird der Dienstleistungssektor von KMUs dominiert. Für die US-Wirtschaft hat dieser Sektor eine besondere Bedeutung: 79,4 Prozent aller Erwerbstätigen ist hier angestellt, davon über 90 Prozent bei KMUs (Daten von 2019, Quelle: Statista).

Fazit

Die Indizien verdichten sich, dass es im vierten Quartal entgegen der Beschwichtigungsrhetorik mancher Politiker statt eines Booms einen Pleite-Tsunami und Massenentlassungen in der US-Wirtschaft geben könnte. Das Erschreckende dabei ist, dass diese Entwicklung noch keine zweite Pandemie-Welle berücksichtigt, die den Schaden in der US-Wirtschaft nochmals maximieren würde. Es bleibt für die KMUs Amerikas zu hoffen, wenn aus heutiger Sicht auch unwahrscheinlich, dass sich der US-Kongress nach dem Wahltermin Anfang November schnell auf ein neues, billionenschweres Hilfspaket einigen kann.

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