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Soll man das ernst nehmen? US Midterms und der Markt

Neue Chancen durch Midterms? Eines vorweg: Für mich als Trader ist das Thema ziemlich belanglos. Ich gebe nicht viel auf solch subjektive Trigger, wie Wahlen..

Redaktion

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Eine Analyse von Peter Seidel

Neue Chancen durch Midterms? Zumindest gibt es zahllose Spezialsendungen und Artikel, die sich mit dem Warum und Wieso der US Zwischenwahlen befassen. Eines vorweg: Für mich als Trader ist das Thema ziemlich belanglos. Ich gebe nicht viel auf solch subjektive Trigger, wie Wahlen.

Viel interessanter sind die momentanen Geschehnisse in den Charts und die haben es in sich.

Dow Jones und die US Midterms

Schaue ich mir bspw. den US Leitindex Dow Jones im H4 Chart an, fällt mir gleich der jüngste bearishe Ausbruch unter die 25530 Punktemarke und der anschließende Retest von unten auf. Da es in Richtung Süden noch zahlreiche Kursmarken zu testen gibt, bevor meiner Meinung nach eine ordentliche Rally starten kann, sollten sich die Bullen nicht auf ihren Erfolgen ausruhen. Näheres dazu im Video.

(Dow Jones 4-Stundenchart; alle Charts durch anklicken vergrößern)

Nicht einmal das Ausbruchsniveau des abwärtsgerichteten Trendkanals konnte bislang getestet werden. Nach den sehr erfolgreichen bearishen Trading-Ideen meines Follower Service, konzentriere ich mich mittelfristig langsam auf eine mögliche Endjahres-Rally. Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie hier: https://tr8ersmind.de/tr8ersmind-premium/

 

Neue Chancen oder nur Sternenstaub?

Man kann natürlich alles Mögliche herbei phantasieren, warum die Midterms oder deren Ergebnis diesen und jenen Markt beeinflussen könnten, aber Fakt ist: Ich kann mich nicht daran erinnern, dass es sich in der Vergangenheit gelohnt hätte, Zeit dafür zu opfern.

Bild Öl

Stattdessen konzentriere ich mich auf charttechnische Gegebenheiten, wie bspw. die aktuelle mögliche Bodenbildung im WTI Rohöl. Siehe auch der Wirtschaftskalender von investing.com: Keine Meldung bzgl. Midterms. Richtig so! Nach den massiven Abverkäufen befindet sich der Kurs augenscheinlich in einem stark überverkauften Marktumfeld und konnte außerdem eine Morning Star Formation ausbilden und bereits testen. Weiteres zu möglichen Zielen und Barrieren erfahren Sie im Video.

 

EURUSD und der steinige Weg nach oben

Wie prognostiziert konnten sich die Bullen im EURUSD oberhalb des abwärtsgerichteten Trendkanals im H4 Chart etablieren und auch der gewünschte Retest fand bereits statt.

Bild EURUSD

Dennoch fehlt es dem Kurs an Dynamik und die schwache Entwicklung an den 20er Fibonacci Retracements lässt mich an einem weiteren, glatten Durchmarsch zweifeln. Vielmehr würde sich der Bulle in mir über einen weiteren Kursrückgang in Richtung 1.13450 oder sogar 1.13115, um möglichst günstig in die erwartete Rallye einsteigen zu können.

Auf jeden Fall werden wir uns auch in den kommenden Tagen und Wochen mit den drei vorgestellten Handelsobjekten beschäftigen.

Der Autor dazu auch im Video:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

 

Von Andrew Bossi – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=774367

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Wie ist die Ausgangslage der Wall Street und der USA insgesamt am letzten vollständigen Tag der Präsidentschaft von Donald Trump? Auf der einen Seite extrem hohe Kurse der Aktienmärkte und die Hoffnung auf Stimulus – der aber die innere Spaltung der USA nicht schnell heilen kann und wird. Daher wird diese Spaltung wahrscheinlich erst noch schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Nur eines ist sicher: auch unter Biden werden die Schulden der USA weiter explodieren, daher ist der entscheidende Trigger für die Aktienmärkte die Entwicklung der Kapitalmarktzinsen – die wiederum an die Inflationserwartung gekoppelt sind. Heute die Wall Street am letzten Tag Trumps volatil – eine Folgewirkung des Optionssverfalls letzten Freitag..

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MDax war auf lange Sicht die deutlich bessere Wahl als der Dax

Claudio Kummerfeld

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Der MDax repräsentiert sozusagen nach den 30 wichtigsten deutschen Börsentiteln (Dax) die nachfolgenden 50 wichtigsten Unternehmen. Sozusagen die „zweite Reihe“ in Sachen Größe, Volumen, Wichtigkeit und Bekanntheit. Auch wir bei FMW beachten in der Regel die großen Indizes wie den Dax, aber praktisch gar nicht den MDax. Dabei war der auf lange Sicht viel erfolgreicher als der Dax. Darauf hat die Deutsche Börse heute mit einer Info zum 25. Jubiläum des Index hingewiesen. Demnach hat der MDax seit seiner Auflegung eine Rendite von 1.083 Prozent erzielt, während der Dax um 485 Prozent zulegte – wobei der Großteil der Outperformance in den vergangenen zehn Jahren entstand.

Laut Deutscher Börse gab es den größten Tagesverlust im MDax mit -10,9 Prozent am 12. März 2020, und den größten Tagesgewinn mit +12 Prozent am 13. Oktober 2008. Zum Start im Jahr 1996 sah man einen Indexstand von 2.629 Punkten, und nun zum Jubiläum sehen wir 31.206 Punkte. Das entspricht einer jährlichen Performance von 10,9 Prozent. Schauen wir mal auf den folgenden Chart. Hier haben wir seit Sommer 2006 (also rechtzeitig vor Ausbruch der Finanzkrise 2008) den Dax vergleichen mit dem MDax. Der kleine Bruder erzielte 257 Prozent Plus, der große Brude „nur“ 130 Prozent.

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