Der deutsche Sozialstaat ist längst pleite und am Ende? Ansichtssache, oder eine Frage der Formulierung? Wenn jemand ständig frisches Geld in ein konstantes Defizit pumpt, bleibt es ja weiterhin liquide! Das deutsche Rentensystem ist längst zum größten Schneeballsystem der Welt geworden, das mit immer größeren Nothilfen von Außerhalb (vom Steuerzahler) auf Krampf am Leben gehalten wird. Und jetzt zeigen die gesetzlichen Krankenkassen durch eine große Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland, wie die Bundesregierungen seit Jahren tatsächliche Kosten verdecken und die Krankenkassen damit quasi in den Ruin treiben!
Sozialstaat-Debakel: Krankenkassen verklagen Deutschland
Seit Jahren ist es bei Krankenkassen ein bekanntes Dilemma, und jetzt kann man schlicht und einfach nicht mehr: Der Sozialstaat kommt an seine Grenzen, die Krankenkassen stehen quasi vor der Pleite. Warum? Der Staat will nicht transparent anerkennen, wie hoch die Kosten für Bürgergeldempfänger im Sozialstaat tatsächlich sind. Die Kosten will man nicht tragen, also sollen die Krankenkassen dies selber tun, aus Rücklagen, oder durch Luft und Liebe etwa? Auf jeden Fall zahlen die Beitragszahler schon drauf durch steigende Beiträge. Und die Tendenz geht weiter bergauf.
Die Krankenkassen bekommen laut dem GKV (Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen) von der Bundesregierung aus dem Steuerhaushalt pro Monat 108 Euro Pauschalzahlung pro Bürgergeldempfänger, obwohl die tatsächlichen Kosten bei 311 Euro liegen. Die Lücke (der Verlust) liegt bei 10 Milliarden Euro jährlich. Und diesen Verlust müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber über steigende Krankenkassenbeiträge tragen. Und die Krankenkassen müssen dafür auch an ihre Rücklagen gehen. Aber irgendwann geht es eben nicht mehr.
Deswegen hat der GKV gestern Abend verkündet, dass man im Auftrag der gesetzlichen Krankenkassen die Bundesrepublik Deutschland verklagen wird, und zwar vor dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen. Der Bund soll endlich ausreichend Geld zur Deckung der Kosten für Bürgergeldempfänger überweisen. „Seit vielen Jahren setzen wir uns auf allen Ebenen dafür ein, dass diese rechtswidrige Unterfinanzierung beendet wird. Ohne Erfolg. Nun reicht es“, so die GKV-Aussage.
Der Bund als Träger der Fürsorge habe die Krankenkassen damit beauftragt, die gesundheitliche Versorgung der Bürgergeldbeziehenden zu übernehmen. Und die Krankenkassen machen das, sie sorgen dafür, dass die Menschen gut versorgt werden, so der Verband. Aber statt für diese Leistung voll zu bezahlen, lässt der Bund die Krankenkassen auf rund zwei Dritteln der Kosten sitzen, so der GKV. Es liege eine „systematische Unterfinanzierung“ der gesundheitlichen Versorgung von gesetzlich versicherten Bürgergeldbeziehenden vor, die beendet werden müsse.
Man erlebe bei den Beiträgen für Bürgergeldbeziehende, dass sich der Staat auf Kosten der GKV-Beitragszahlenden entlastet. Die Leidtragenden seien die 75 Millionen gesetzlich Versicherten und ihre Arbeitgeber. Die Folge seien höhere Arbeitskosten für die Unternehmen und weniger Netto vom Brutto für die Beschäftigten. Dieses Vorgehen der Bundesregierung schade dem Wirtschaftsstandort Deutschland, denn so werde Arbeit immer teurer, so der GKV.
Jahr für Jahr bleibe der Bund den gesetzlichen Krankenkassen rund zehn Milliarden Euro schuldig. Aber anstatt Fairness herzustellen, habe es das Problem nicht einmal mehr in den Koalitionsvertrag geschafft. Die Bundesregierung scheine die Augen vor dieser sozialpolitischen Ungerechtigkeit zulasten der gesetzlich Versicherten und ihrer Arbeitgeber zu verschließen. Da könne man nicht länger zuschauen, so der Verband. Wir meinen: Klarer kann man die Probleme im deutschen Sozialstaat wohl nicht offenlegen!
Renten-Debakel
Abgesehen von den Krankenkassen ist der viel schlimmere Brocken der jährliche Bundeszuschuss (Steuergelder) an die Deutsche Rentenversicherung. Sie ist schon längst de facto pleite, und wird nur durch gigantische jährliche Subventionen weiter künstlich am Leben gehalten. Natürlich gibt es auch Aufgaben, die die Bundesregierung an die Rentenversicherung als Eckpfeiler im deutschen Sozialstaat auslagert. Daher stellt die Bundesregierung der Rentenkasse über den Bundeszuschuss Geld für diese Aufgaben zur Verfügung. Aber auch in ihrem „Kerngeschäft“ ist die Rente massiv defizitär. Über 20 % der Kernaufgabe der Rentenversicherung (die normale Rente auszahlen) wird inzwischen durch den Steuerzuschuss abgestützt. Der gesamte Bundeszuschuss liegt laut Bundesregierung derzeit bei 127 Milliarden Euro, und bis zum Jahr 2029 soll dieser jährliche Zuschuss auf 154 Milliarden Euro ansteigen. Man bedenke: Dieser Bundeszuschuss zur Rente ist der mit Abstand größte Einzelposten im gesamten Bundeshaushalt!
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Moin, moin,
war klar, was da kommen wird. Alle Kassen der Sozialversicherung durch die vorherigen Regierungen geplündert, dass Geld dann in die Welt verpulvert. Langsam kommen bei Otto Normalverbraucher Fragen nach Amtshaftung auf. Daher auch die Angst in Berlin vor einer echten Opposition, die spricht solche Fragen an.
Die Tatsachen sind wie sie sind, Gelder weg, Kassen leer, also soll und wird der Steuerbürger wieder in Anspruch genommen werden. So geht etablierte Politik.
Kennt noch jemand Norbert Blüm? Wie war von ihm live in der Kreisstadt Heide vor Jahren zu hören, die Renten sind sicher. Na, war ihm wohl klar, dass das alles nach ihm auffliegt.
Fazit: Öffentliche Gelder müssen vor Politikern geschützt werden. Es darf nicht zu einfach sein Steuergeld zu verpulvern.
Laut
https://www.adg-ev.de/publikationen/publikationen-altersvorsorge/1387-versicherungsfremde-leistungen-2015?showall=1
haben sich alle Regierungen von 1957 bis heute zum Schaden der Dt. Rentenversicherung und damit an allen Einzahlern bedient.
Wäre das nicht geschehen, stünde die DRV gut dar und wir Rentner würden nicht bei 48% herumkrebsen.
Es sind die gewählten Politiker_innen_außen, die die vollen Kassen geplündert haben.
Die Renten sind auch sicher, solange sie nicht unsicher gemacht werden.
Man hätte sich auf Renten konzentrieren können, beduetet höhere Beiträge aber die scheint man zugunsten Bürgergeld abschaffen zu wollen.
Das wurde aktiv so gewählt und nun wird gejammert, das das alles so teuer ist.
Massenhysterischer Kollektivirrtum die letzten 10 Jahre.
Großer Bär
….Massenhysterischer Kollektivirrtum die letzten 10 Jahre…
Ich habe das seit 30 Jahren erfahren und bin deshalb schon 25 Jahre weg aus Deutschland.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„Nun reicht es“?
Es fängt gerade erst an.
Jetzt kann noch einige Zeit alles mit noch mehr Schulden zugekleistert werden.
Mal sehen wie lange es noch geht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Naja. Also lange Zeit waren die Edelmetalle als Fieberkurve eben NICHT angesprungen. Wenn sich das nicht wieder beruhigt ist es wohl nicht mehr so lange hin.
Edelmetalle: Die einzige Anlageform, die vor Altersarmut schützte/schützt/schützen wird. Ok. Minenaktien gibts auch noch
Wenn der Staat ordentlich und gerecht Steuern eintreiben würde gebe es genug Geld.
Mann spielt die unteren 50% der Arbeitnehmer gegen die Bürgergeldempfänger aus.
Die Anzahl der Milliardäre und Millionäre steigt wesentlich schneller als die Grundsicherung.
Gute Steuerfandet werden in den Vorruhestand geschickt oder für arbeitsunfähig erklärt.
Am stärksten sind die ca. 60% in der Mitte belastet. Die sind überlastet, weswegen auch so wenig in Deutschland vorankommt. Die unten können sich im Vergleich nicht beschweren, für die tut die Politik doch einiges im Sinne von „Brot und Spiele“.
Und oben müßten Sie mal etwas differenzierter hinschauen. Definitiv gilt aber: das Privateigentum ist der Eckpfeiler des Wohlstands, weil ohne sicheres Privateigentum keine Sau was macht. Unternehmer die für sich besonderen Wohlstand wollen, schaffen nebenbei unsere Arbeitsplätze. Wenn Sie dem Lottomillionär den gewinn wegsteuern, spielt keiner mehr Lotto. Alles, was besteuert wird, wird weniger.
Es geht nur um max 5% mehr Steuern die jetzt mehr eingenommen werden müssten. Und ja der Staat muss effektiv mit dem Geld umgehen.
Wir haben das größte Parlament der Welt und dazu 3 Lobbyisten pro Abgeordneten. 🙈🙈
Die besten Zeiten hatte Deutschland als die Steuern 10-20% höher waren.
Bei jeder Krise hies es, mit den Schulden finanzieren wir Wachstum, mit dem Wachstum haben wir mehr Steuern um die Schulden wieder zu verringern Und wenn dann das Wachstum da ist kommen hundert Ausreden warum man gerade jetzt nicht Steuern erhöhen kann. Sinnlos
Die Steuern müssen runter. Die Möglichkeiten, die Steuern zu senken ebenfalls. Bei letzterem muss aber ein seriöser Buchhalter darauf schauen. Warren Buffet hat dazu in seinen jährlichen Briefen genug gesagt.
Der früher höhere Spitzensteuersatz funktionierte in einer anderen, geteilten Welt, wurde aber erst bei viel höheren Einkommen fällig. Heute zahlt den praktisch jeder, der sich ein paar Jahrzehnte bemüht hat, durch Arbeit zu etwas zu kommen.
@Torsten
Ich stimme komplett zu und ergänze Ihren Kommentar um ein paar „Kleinigkeiten“.
Deutschland gibt jährlich 70 Milliarden Euro an Steuergeldern aus, um fossile Energien zu fördern. Davon sind alleine mehr als 16 Milliarden Euro pro Jahr klimaschädliche Subventionen für die Industrie.
Nach IWF-Zahlen wurde hierzulande während der Energiekrise im Jahr 2022 fossile Energie sogar mit 120 Milliarden Euro direkt oder indirekt subventioniert.
Schätzungen zufolge entgehen Deutschland jährlich weitere rund 100 Milliarden Euro an Steuereinnahmen durch Steuerhinterziehung und Steuerbetrug. Und dabei ist die Hälfte des Problems in den letzten Jahren durch automatisierten Informationsaustausch etc. schon beseitigt worden.
Steuern haben bei konservativen Politikern und Reichen ein Image-Problem, indem sie als ein staatliches Instrument diskreditiert werden, das die Wirtschaft gefährdet und Investitionen verhindert. Das ist allerdings völliger Quatsch, denn die großen Vermögen werden ohnehin nicht so investiert, dass es einen positiven Effekt auf die deutsche Wirtschaft oder gar die Allgemeinheit hätte.
Reiche investieren bestenfalls Geld, um Diskurse in ihrem Sinn zu beeinflussen – etwa um Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen, um Steuerprivilegien für sich durchzusetzen.
Das sind alles unvorstellbare Summen, die Deutschland in den letzten 10 bis 15 Jahren für die Interessen weniger Mächtiger verschleudert hat.
Gleichzeitig überschlagen sich die Populisten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wegen vergleichsweise kleiner Beträge, die für Totalverweigerer beim Bürgergeld oder für die EEG-Umlage ausgegeben werden. Die sogenannte Missbrauchsquote beim Bürgergeld liegt bei etwa vier Prozent = 260 Millionen Euro.
Ihre Zahlen strotzen vor Umdeutungen und Schätzungen von linker Seite. Subventionen für fossile Energien? Wo denn? Weil die Dieselfahrer den einen oder anderen Vorteil haben, weniger hoch besteuert zu werden? Subvention ist, wenn jemand Steuergeld bekommt, nicht wenn er weniger Steuern zahlt.
Den Grund, warum jemand weniger Steuern zahlt, kann man analysieren und diskutieren. Und evt, abschaffen.
Das Bürgergeld wird zur Hälfte an Menschen gezahlt, die hier nie beigetragen haben und es vermutlich auch nie werden. Zudem gibt es Millionen Menschen, die sich ins Bürgergeld und dessen Vorläufer geflüchtet haben. Ich behaupte, mit Zähne zusammenbeißen und sich aus eigener Kraft ernähren, würde die Mehrzahl davon langfristig glücklicher sein. Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Sicht, die mir aber mit Blick auf die Geschichte und die gesamte Welt sehr wahrscheinlich erscheint.
Ich glaube einfach nicht, dass es jemand gut geht, der in seinem Wohnklo die ganze Zeit am PC spielt und sich einmal in der Woche von einer Sozialkraft die Unterhose wechseln läßt.
@Felix
Ach, wie herrlich bequem: Wenn einem die Realität nicht gefällt, definiert man einfach die Wörter um. „Subvention ist nur, wenn der Staat einen Scheck schreibt.“ – Das klingt nach einem Kneipenspruch, nicht nach ökonomischer Realität. Leider haben OECD, IWF, Weltbank, EU-Kommission und das Umweltbundesamt vergessen, deine Privatdefinition zu übernehmen. Für sie gilt: jede staatliche Bevorzugung – ob Barzahlung oder Steuervergünstigung – ist eine Subvention. Und genau deswegen tauchen in seriösen Inventaren diese „nicht existenten“ Subventionen für Diesel, Kerosin, Dienstwagen und Co. auf.
Allein Deutschland: rund 41 Milliarden Euro fossile Subventionen im Jahr 2023. International: 7 Billionen US-Dollar jährlich, laut IWF. Aber klar, wenn man die Augen fest genug zudrückt, verschwinden die Milliarden ganz von selbst. Das nennt man dann nicht Wissenschaft, sondern Selbsthypnose.
Dein Diesel-Beispiel ist entlarvend: „Die haben halt einen Steuervorteil, ist doch keine Subvention.“ Genau das ist eine Subvention – eine Steuervergünstigung für eine bestimmte Gruppe. Würdest du das bei Kindergeld oder Landwirtschaftsförderung auch behaupten? Wahrscheinlich nicht, denn dort ist es einfacher, „die anderen“ als Kostgänger darzustellen. Beim Sprit allerdings trifft’s den eigenen Tank – da ist Wortklauberei plötzlich Gold wert.
Dann dein Ausflug ins Bürgergeld. Halbseidene Zahlen („die Hälfte Ausländer“) ohne Quelle, garniert mit einem ranzigen Sozialporno von „Wohnklo, PC-Spielen und Unterhosenwechsel“. Das ist kein Argument, das ist Stammtisch-Slapstick. Empirisch ist die Lage komplexer: Menschen im Bürgergeld sind eine heterogene Gruppe, viele krank, viele in Weiterbildung, viele schlicht Opfer eines Arbeitsmarktes, der nicht jeden integriert. Aber differenzieren stört die Pointe. Also bastelt man sich lieber das Bild vom faulen Gamer, der in Schweiß und Pizza-Kartons versinkt – damit man sich überlegener fühlen kann.
Psychologisch nennt man das Entmenschlichung: anderen ihre Würde absprechen, um sich nicht mit ihren realen Lebenslagen befassen zu müssen. Es ist auch ein feines Mittel, eigene Ängste zu bändigen. Denn tief im Inneren weißt du: Niemand ist vor Arbeitslosigkeit oder Krankheit sicher. Doch anstatt diese Realität zu ertragen, wird sie in eine Karikatur verbannt – „der andere ist faul, ich bin fleißig“. Das beruhigt die Nerven, macht aber keinen Deut wahrer.
Und dann der moralische Oberton: „Mit Zähne zusammenbeißen wären sie langfristig glücklicher.“ Ach ja? Studien zur Arbeitspsychologie und zum Wohlbefinden zeigen ziemlich klar: Zwang, Prekarität und Perspektivlosigkeit machen nicht glücklich. Aber klar – wenn man sein eigenes Lebensmodell der Härte und Abhärtung zur Tugend hochstilisiert, muss natürlich gelten: Wer leidet, ist moralisch rein. Das ist protestantischer Masochismus in neoliberaler Verpackung.
Kurz gesagt:
– Subventionen fossiler Energien existieren massiv – und zwar in Deutschland wie weltweit. Wer sie leugnet, betreibt semantische Akrobatik, keine Analyse.
– Das Bürgergeld ist kein Schlaraffenland – sondern ein soziales Netz mit klaren Regeln, Kürzungen und Zumutungen. Wer daraus eine Horror-Comedy vom PC-Zocker im Wohnklo bastelt, betreibt keine Politik, sondern Populismus.
– Psychologisch: Dein Kommentar trieft vor Abwehr, Projektion und Überlegenheitsfantasien. Der Trick ist durchschaubar: Erst Fakten für „linke Umdeutung“ erklären, dann eigene Erfindungen als „Realismus“ verkaufen.
Wenn man das ganze Theater abkürzt, bleibt ein einziger roter Faden:
Du willst nicht über harte Zahlen reden – du willst dein Weltbild verteidigen. Nur blöd, dass die Zahlen trotzdem existieren.
Dann ist Kindergeld auch Subvention?
Subventionen sind als Anschubfinanzierung sinnvoll.
Aber nicht das sinnlose versenken von zig Milliarden an/in Technologien, die nie funktionieren können.
Wenn nicht diese zig Milliarden so viele Schmarotzer reich machen würden, die den Menschen diese Klima-Hysterie einreden, dann wäre die menschengemachte Klima-Erwärmung schon gar kein Thema mehr.
Mal sehen wann (wie in den USA) die Reißleine gezogen wird.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Sorry, was uns die Bürgergeldbeführworter aus dem linken Spektrum auftischen ist an Zynismus nicht zu überbieten.
Erst soll man allem tolerant entgegenstehen, dann wird man zur Kasse gebeten. Die linke Antwort: Wir müssten es nur den Reichen nehmen. Ja voll coole Antwort. Das wird aber nicht gemacht. Und Menschen auf Dauer zu finanzieren die hier nie was beigetragen haben ist trotzdem falsch.
Das Falsche sieht man am Wahlergebnis der SPD. Die Idee war mal, die Arbeiter stützen sich gegenseitig mit einer sozialen Marktwirtschaft. Diese meiner Meinung beste Form des Kapitalismus wird von allen Seiten attakiert, auch von der SPD selbst.
Die linke Idee hat sich einen gravierenden Fehler eingebaut. Die werden keine Chance mehr haben…
@Felix
In letzter Zeit fällt auf, dass Sie Andersdenkende ähnlich häufig als „Linke“ polemisieren, wie The Wonderful MAGA-Donnie und seine devote Bande. Fehlt eigentlich nur noch der Zusatz «Sozialisten und Terroristen» 😘
“Umdeutungen … von linker Seite. Subvention ist, wenn jemand Steuergeld bekommt, nicht wenn er weniger Steuern zahlt.“
Ihre Haarspaltereien sind der dürftige Versuch, Tatsachen durch Diskreditierung und Schönfärberei zu verschleiern. Die Kommentatorin schreibt nicht umsonst von Steuergeldern, um fossile Energien zu fördern sowie von direkter und indirekter Subventionierung.
Von einer expliziten Subventionierung laut Ihrer eingeschränkten Definition ist zu keinem Zeitpunkt die Rede.
Letztendlich übertreffen direkte und indirekte Förderungen für fossile Energien in erheblichem Ausmaß die Summen, welche die Klimaschädlinge für Emissionsrechte aufbringen müssen. Und mit Gaskraft-Kathie an der Spitze des BMWE wird dieses desaströse Missverhältnis alles andere als besser.
Linksgrün-sozialistische Terrororganisationen wie OECD und IWF 😉 listen dazu u. a. auf:
Verbraucher- und Preisentlastungen:
Unterstützung von Haushalten und Unternehmen durch Energiepreisbefreiungen oder Verkehrssubventionen wie etwa das Dienstwagenprivileg. Alleine auf letzteres entfallen dreimal so hohe Förderungen wie auf das Deutschlandticket.
Steuerliche Vergünstigungen:
Beispiele sind die Steuerbefreiung für Flugbenzin (7,5 Milliarden Euro), die Energiesteuerbefreiung der gewerblichen Schifffahrt und die Subventionierung von Dieselkraftstoff. Alleine nur der “eine oder andere Vorteil von Dieselfahrern“ beläuft sich auf ca. 8,5 Milliarden Euro.
Befreiung von Abgaben:
Unternehmen mit hohem Energieverbrauch, wie Stahl- und Zementwerke, sind oft von Umlagen für erneuerbare Energien befreit und/oder profitieren von Ausnahmen bei der Stromsteuer. Ein weiterer Faktor ist die kostenlose Zuteilung von Emissionsberechtigungen in der fossilen Energiewirtschaft.
Direkte Förderungen:
Direkte staatliche Hilfen für Kohlekonzerne, die den Kohleabbau und die Stromerzeugung aus Kohle unterstützen.
In einem stimme ich Ihnen zu: Es ist ein skandalöses No-Go, dass nach wie vor Von-Bis-Schätzungen in einer gewissen Bandbreite vonnöten sind, weil die übermächtige Fossillobby weiterhin erfolgreich eine umfassende und transparente Berichterstattung in der deutschen Selbsterklärung zu Subventionen für fossile Energieträger verhindert.
Und auch das wird mit Gaskraft-Kathie an der Spitze des BMWE nicht besser werden.
Tatsächlich arbeiten die übernationalen Institutionen mE nicht sauber und können nicht zur Orientierung herangezogen werden. Derzeit herrscht dort im allgemeinen eine linksgrüne Ideologie vor, die den Status der Organisationen nützt, um schlechte Ziele zu verfolgen.
Es bleibt ein Fakt: unser Geld ist immer gedeckt durch unsere Produktion. Im Goldstandard ist die vorher geleistete Arbeit gespeichert, in unserem ungedeckten System verliert das Papiergeld unmittelbar an Wert, wenn die Arbeitsleistung sinkt. In der Praxis bedarf es einige Zeit, bis der letzte Brötchenkäufer das gemerkt hat.
Wenn nun ein Mensch seinen Lebensunterhalt nicht selbst schafft, dann benötigt er Hilfe. Soweit besteht Einigkeit.
Diese Hilfe fällt aber nicht vom Himmel. Sie wird ermöglicht, in dem wir denen die können und leisten etwas mehr wegnehmen und es umverteilen.
Das geht aber nur begrenzt. Wer es übertreibt, gefährdet damit die Hilfeleistung genauso wie der Raubtierkapitalist, der die Hilfe ganz ablehnt.
Zusätzlich führt die Hilfeleistung auf dem Weg zur Übertreibung auch dahin, dass immer mehr Menschen sie als verlockende Abkürzung wahrnehmen. Und dass schadet ihnen selbst am meisten. Ich kenne etliche derart zerstörte Leben. Menschen, teils mit gutem Studium, inzwischen über 40 Jahre und kein Fuß auf dem Boden.
Brief und Siegel: hätten die einfach arbeiten müssen, um etwas Essen zu können, hätten sie das getan und wären heute viel besser dran.
@Felix
genau, was „Subventionen“ sind, bestimmen jetzt die Rechten und MAGA. Was interessiert uns, was schon immer galt? Warum haben wir seit Jahrzehnten Volkswirtschaften, deren Definitionen von den internationalen Organisationen herangezogen werden? Waren die in den 50/60/70er auch schon links?
Du solltest weniger deine Schwurbelliteratur lesen, als Fachliteratur, egal, ob es um Politikwissenschaft (wobei dir dabei auch ein Englischkurs hilft, Rechtstexte, z.B. wie die Mitglieder des Electroral College bestimmt wird, zu verstehen), Physik oder Volkswirtschaftslehre.
@Felix
Zahlen von OECD und IWF mit dem Hinweis auf eine vermutete linksgrüne Ideologie ohne jeglichen Beleg mal einfach lapidar abzuwinken, erscheint doch sehr oberflächlich und pauschal – trotz des einleitenden, suggestiven Adverbs «tatsächlich». Oder in Ihren Worten: Diese Interpretation strotzt vor Umdeutungen und Schätzungen von rechtslibertärer Seite 😘
Während ich von direkten und indirekten Subventionen für die fossile Industrie und deren klimaschädliche Energieträger schreibe und diese konkretisiere, schwenken Sie komplett um auf faule Bürgergeldempfänger. Das ist ein archetypisches Ablenkmanöver par excellence.
Ist der Grund vielleicht jener, dass Ihrem voreiligen und überhasteten Argument alle Felle ebenso rasant wieder davonschwimmen, wie sie von Ihnen ursprünglich durchs Dorf getrieben wurden?
Grundlegende Reformen der Sozialsysteme sind unbestreitbar vonnöten; da will ich gar nicht widersprechen.
Sich allerdings auf die geringe Missbrauchsquote beim Bürgergeld zu konzentrieren, ist purer Populismus von der rechten Außenbahn. Die Summen stehen gegenüber den von @Cara Burnotte genannten mindestens 150 Milliarden p.a. in keinem ernstzunehmenden Verhältnis.
P.S. Wenn Sie schreiben, „das Bürgergeld wird zur Hälfte an Menschen gezahlt, die hier nie beigetragen haben und es vermutlich auch nie werden“, zielen Sie vermutlich auf geflüchtete ausländische Mitbürger ab.
Dazu sollten Sie bedenken, dass bspw. männliche Flüchtlinge mit 86 % eine höhere Erwerbstätigenquote als die durchschnittliche männliche Bevölkerung in Deutschland mit 81 % aufweisen, sobald ihnen die Bürokratie ermöglicht, in den Arbeitsmarkt einzutreten. Der Großteil davon arbeitet in sozialversicherungspflichtigen Jobs.
Bei Frauen dauert es zwar ein paar Jahre länger, doch auch die erreichen nach einer gewissen Aufenthaltsdauer die durchschnittliche Beschäftigungsquote.
Viele dieser nach Ihrer Ansicht „zerstörten Leben“ arbeiten in Jobs, für die sich «Biodeutsche» längst zu schade sind.
Definitionen gibt es weitaus länger als IWF & Co. Ich diskutiere das gerne mit Volkswirten, die die Ideengeschichte der letzten 150 Jahre präsent haben, nicht mit verhetzten jungen Leuten, die nur wissen, was vorgestern in eine Broschüre gedruckt wurde.
Mit den „zerstörten Leben“ waren offensichtlich Menschen gemeint, die schon länger hier leben. Menschen, die nie viel mußten und sich über die vielen Ausweichmöglichkeiten in einen Zustand des nicht Könnens hineingelebt haben.
Wenn Ihr wirklich interessiert seid, im Detail Eure Ansichten zu hinterfragen, kauft Euch ein paar Bücher, Mises und Hayek z.B., aber auch Keynes, und diskutiert das Gelesene mit Euren Freunden. So haben wir das auch gemacht. Nächtelang. Es geht nicht anders.
@Felxi
Ein Volkswirt wird dir erklären, dass deine Ideen Unsinn sind und sich nicht weiter mit einem Jungen beschäftigt, der noch ganz grün hinter den Ohren ist. Er wird dir raten, erst mal ein paar Vorlesungen und Proseminare zu besuchen und ordentliche Bücher zu lesen.
@Felix
Als naturwissenschaftlich-technisch orientierte Ingenieurin im Bereich F&E erachte ich es als Selbstverständlichkeit, meine Ansichten laufend zu hinterfragen und neue Erkenntnisse – auch aus und in Diskussionen – in mein Weltbild zu implementieren.
Ihre Sichtweisen hingegen wirken nach jahrelanger Wahrnehmung und Apperzeption doch das eine oder andere Mal eher antiquiert, borniert, dogmatisch, statisch und wenig flexibel.
Von Ihnen vielgescholtene, radikal verhetzte junge Generationen würden vielleicht sagen: Erzreaktionär.
Im vorliegenden Fall hinterfrage ich lediglich Ihre Ansichten unter der Prämisse «Alter schützt vor Torheit nicht» und würde das unter Fremdeinschätzung und Evaluation kategorisieren.
Auch dieser Ansatz ist legitim im Rahmen eines Diskurses, den Sie aus Alters- und Zugehörigkeitsgründen leider kategorisch ablehnen. Er repräsentiert bei weitem keine oberflächliche und kurzlebige Eigenart von „verhetzten jungen Leuten“.
Vielmehr erscheint mir Ihre dahingehend diskreditierende und herablassende Einordnung als ein hilfloser Versuch, sich aus der argumentativen Sackgasse einigermaßen gesichtswahrend herauszuwinden, in die Sie sich ohne Not so unüberlegt und affektiv hineinmanövriert haben.
Schon Zeit meines Lebens liebe ich gebundenes Papier und ziehe das Kopfkino aus Büchern und Zeitschriften dem chaotisch-hektischen Tap & Swipe-Geschwurbel aus Kurznachrichtendiensten und Social Medias oder gar dem komplett abstrusen Poolkino aus andalusischen Bergregionen vor.
Pi mal Daumen lese ich bei vollem Textverständnis mindestens 50.000 bis 60.000 Seiten pro Jahr. Ich erfasse einen eingeblendeten transkribierten Nachrichtentext mindestens fünfmal schneller, als ihn ein guter, professioneller Sprecher im Video verständlich vorträgt.
Lesen ist vor allem eine Frage von Gewohnheit, Disziplin, Begeisterung, Übung und Konzentrationsfähigkeit.
Ich lese selbstverständlich auch die großen und kleineren Klassiker der Weltliteratur sowie relevante Werke aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Den verschiedenen Ansätzen volkswirtschaftlicher Theorien wohnt ohne jeden Zweifel ein gewisses Maß an intellektuellem Unterhaltungswert inne. Auch denen aus der Österreichischen Schule der Nationalökonomie des späten 19. bis mittleren 20. Jahrhunderts. Ich kenne durchaus deren Theorien und die kruden Schlussfolgerungen, die sich in der Praxis bisher durchgängig als wackelig-zerbröselnde bis gescheiterte Legitimationsgrundlage von Libertären und Sozialdarwinisten erwiesen haben.
Nach meiner Einschätzung sind volkswirtschaftliche Theorieansätze letztendlich klägliche Versuche «wachsweicher» Weder-Noch-Akademiker, irgendwo im luftleeren Raum zwischen Philosophie, Soziologie, empirischen Wissenschaftsdisziplinen und Naturwissenschaften ein Habitat zu finden.
Volkswirte agieren hauptsächlich wie fantasievoll parlierende Ratefüchse, die mit ihren Analysen und Prognosen zumeist meilenweit daneben liegen und dabei nur karge, stark eingeengte Sichtweisen kommunizieren. Dazu zählt nicht zuletzt die Gilde der Österreichischen Schule, die mit ihrer heterodoxen Lehrmeinung des Subjektivismus und methodologischen Individualismus bis heute die Ansicht vertritt, dass ihre Theorien letztlich nicht durch Geschichte oder Empirie widerlegbar seien.
Klingt in etwa so antiquiert, borniert, dogmatisch, statisch und wenig flexibel wie Ihre Ansichten?
Ist es auch 😘
Im Gegenzug bzw. ergänzend zu Ihren Buchtipps lege ich Ihnen die «Philosophie des Geldes» von Georg Simmel sowie Max Webers Werk «Wirtschaft und Gesellschaft» nahe, sofern Sie diese noch nicht gelesen und nächtelang mit Freunden diskutiert haben.
Deren Perspektiven blicken weit über den beschränkten Tellerrand der Nationalökonomie hinaus und beleuchten – quasi ganzheitlich und quer durch linear in engen Grenzen skizzierende Sozial- und Geisteswissenschaftsdisziplinen hindurch – gesamtgesellschaftliche, politische, ökonomische und individuelle Zusammenhänge.
P.S. Wie viele „zerstörte Leben“ kann Ihre anekdotische Evidenz tatsächlich nachweisen?
Wie hoch schätzen den Anteil „zerstörter Leben“ an den fünf Millionen Bürgergeldempfängern ein?
Wen und wie viele genau meinten Sie mit den „Millionen Menschen, die sich ins Bürgergeld geflüchtet haben, im Wohnklo die ganze Zeit am PC spielen und sich einmal in der Woche von einer Sozialkraft die Unterhose wechseln lassen“?
Der Bundeszuschuss wird bei Einhaltung der „doppelten Haltelinie“ (20 % Maximalbeitrag und Standardrentenniveau nicht unter 48% des durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommens) bis zum Jahr 2050 auf ca. 60% des Bundeshaushalts steigen. Dies sind ca. 300 Milliarden Euro! Die Zahlen stammen vom Ifo-Institut aus 2021. Die Rentenmisere ist seit Jahrzehnten vorhergesagt. Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland wird von den Politikern notorisch gelogen! Kein Wunder, sind doch die Rentner die größte Wählergruppe….. Trotzdem baut die CSU noch die Mütterrente als Wahlgeschenk aus. Die können also nicht nur Maut-Millionen versenken, sondern auch Renten-Millionen, immerhin auch eine Art von Fachkompetenz…..
geschätzte anna luisa,
ich frage mich schon lange, weshalb sie mit ihren profunden wissen, ihrer beneidenswerten ausbildung und einzigartigen position hier ihre zeit verbringen. ein mensch mit einem solchen wissen und mannigfaltigen talenten, muss seine kostbare zeit doch zu etwas produktiveren und wertvolleren nutzten als hier missionarisch ellenlange abhandlungen für weniger begabte zu verfassen,
die diese ihre meisterwerke ja sowieso nicht verstehen.
meine hochachtung für ihren aufwand, sich aus ihrem olymp huldvoll in die tiefen der finsternis herabzubeugen und den ahnungslosen das licht ihrer erkenntnisse, fähigkeiten un wissen teilhaben zu lassen.
nochmals vielen dank dafür
@pupsi
Für Sie mache ich das doch immer gerne 😘
Die meisten meiner Kommentare schreibe ich während meiner flexiblen Mittagspause oder im ÖPNV während der Fahrt zur Arbeit bzw. nach Hause. Also immer, wenn mir einigermaßen langweilig ist und meine kostbare Zeit so oder so nicht sonderlich produktiv genutzt werden kann. Das geht übrigens deutlich schneller, als Sie vielleicht annehmen.
Außerdem finde ich viel Spaß und Freude im Diskurs mit anderen Menschen. Für mich ist das alles andere, als unproduktiv und wertlos.
P.S. Süßer und einfallsreicher Aliasname übrigens, den Sie verwenden. Warum eigentlich nicht «Furzelchen»?
@
ausgezeichnet,
ich hoffe, sie können mir die frage beantworten, warum, wie und womit das taumelnde russland,
dass, wie unsere heilige blondgelockte göttin in bruxelles und ihre ritter der natorunde verkünden,
spätestens 2030 die eu überfallen, plündern und aussaugen wird.
russland ist ja unserer qualitätsmedien zufolge bankrott, leidet unter hungersnöten, eine revoltierende bevölkerung, von korruption zerfressen und seine horden kämpfen mangels ausrüstung mit feldspaten.
selbt ihre einzige technische errungenschaft sollen gestohlene waschmaschinenchips sein.
erklären sie mir bitte, warum sich die eu vor so einem gammligen land fürchtet überfallen zu werden
und milliarden an geldern in die rüstung und in die ukraine fliessen, da die ukraine russland seit vier jahren besiegt und knapp vor dem sieg steht.
ich habe um meine familie angst (gleich wie damals bei corona, der erderwärmung und der energieknappheit), dass wir womöglich nach sibirien in eines dieser schrecklichen lager verschleppt werden und, wie die uiguren in china, uns langsam verhungernd zu tode arbeiten müssen.
sie können ihrem unermesslichen wissen bestimmt auch unabhängige quellennachweise beifügen
und mir meine ängste nehmen und ich wieder ruhig schlafen kann.
vielen dank im voraus
@Furzelchen 😘
Da die Diskussion Subventionen fossiler Energieträger und Einsparpotenziale beim Bürgergeld thematisiert, kann ich Ihnen bei Ihren Sorgen um die Reputation Russlands leider auch nicht weiterhelfen. Ebensowenig, wie bei Ihren Ängsten um Ihre Familie und Ihrer Schlaflosigkeit.
Für die Beantwortung und eventuelle Lösung Ihrer vielschichtigen Probleme empfehle ich den allwissenden @Helmut aus Andalusien, Google oder eine unfehlbare KI.
@anna luisa
gerade in sie habe ich die grössten hoffnungen gesetzt, da sie sich doch als eloquentste aller
eloquenten – nein, es ist nicht der spanische helmut gemeint – hier erwiesen haben.
bitte antworten sie aus aus ihrer sicht, wieso sich ein gigant wie die eu sich vor diesem zwerg russland, wie die qualitätsmedien den lesern tagtäglich berichtet, so fürchtet, überfallen zu werden
wir sind doch diesen horden aus dem osten haushoch überlegen,
sagt man und doch zittert europa vor ihm, den zwerg.
eine persönliche frage, ich nehme an, sie sind blond?
@Flatulenzi
Für Fragen zur Europäischen Union wenden Sie sich bitte an die Europäische Kommision.
European Commission
1049 Bruxelles/Brussel
Belgien
Dort beantwortet man gerne all Ihre Fragen an Werktagen von 9.00–18.00 Uhr MEZ gebührenfrei aus der gesamten EU in jeder EU-Sprache unter:
00 800 67 89 10 11 (aus EU-Ländern)
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00 +32 2 299 96 96 (auch aus anderen Nicht-EU-Ländern wie BB, MV, SN, ST und TH)
Objektive, «nüchterne» 🤪 Informationen zu Russland erhalten Sie von Herrn Dmitri Anatoljewitsch Medwedew:
Government of the Russian Federation
8 800 200 23 16 (Toll-free number throughout the Russian Federation)
+7 495 606 36 02 (Contact numbers of the Presidential Executive Office Information Service)
[email protected] 😘
P.S. Mein äußeres Erscheinungsbild überlasse ich gerne weiterhin Ihren (hoffentlich nicht allzu kranken) Fantasien.
„wir sind doch diesen horden aus dem osten haushoch überlegen,
sagt man und doch zittert europa vor ihm, den zwerg.
eine persönliche frage, ich nehme an, sie sind blond?“
@pupsie, wenn dein Freund aus Russland die Atombombe über Deutschland / Europa abwirft, haben wir alle dieselbe Frisur, nämlich keine mehr. Wenn du aber bereits haarlos bist, dann verstehe ich deine Sorglosigkeit.
@anna luisa,
zu ihrer frage, weil ich, als ich einmal unter durchfall litt, zum gaudium anderer, mutig weiter pupste
…also wir leben im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung ja in einem Solidaritätsprinzip…man kann de facto als GKV nicht anführen, dass Bürgergeldempfänger soviel kosten und man nur so viel bekommt und den Rest bitte ausgeglichen haben will…das ist eine ganz schwache Argumentation…weil es genauso bedeuten würde, dass ein Dialysepatient auch unterfinanziert ist und bitte jetzt seine Beiträge erhöht werden müssen…in unserem System ist es so, dass Junge oder Gesunde für Alte und Schwache bezahlen…man wird nicht aufgrund seiner Krankheit zur Kasse gebeten…das vielleicht über die Berechnung der Beiträge bei Bürgergeldempfängern nochmal geschaut werden muss, ob da etwas angepasst werden kann, von mir aus…im Endeffekt ist das aber linke Tasche rechte Tasche, weil im Nachgang einfach irgendwelche Steuerzuschüsse wieder gekappt werden…ist also eine Nebelkerze des SPIBU…wurde vielleicht von einer Kassenart initiiert, die besonders gut ausgestattet ist mit Bürgergeldempfängern…wer weiß…wobei die Beitragseinnahmen ja eigentlich direkt in den Gesundheitsfond abgegeben werden und die Kassen nur noch ihr Geld nach Morbidität der Versicherten bekommen…vielleicht sollte man einfach die Beitragsbemessungsgrenzen noch deutlicher anheben…das würde dann wirklich nur die Gutverdiener treffen und die würden es wahrscheinlich noch nicht mal groß merken…
Gute Argumentation. Ich teile Ihre Ansicht in diesem Punkt, was wahrscheinlich auf einige hier überraschend wirkt. Das Solidarprinzip muss einheitlich angewendet werden!
Allerdings ist es so, dass es auch faktisch möglich sein muss. Ich gehe davon aus, dass ein Sozialsystem wie eine Versicherung funktioniert: alle geben etwas ab, damit die Notfälle unterstützt werden können. Das ist human. Es funktioniert aber nur, wenn die „Versicherungsfälle“ selten sind, weil sonst keine Versicherung bezahlbar ist.
Selten, weil die Höhe der Abgabe nicht so sein darf, dass sie selbst inhuman wird, indem Betriebe nicht mehr wirtschaftlich überleben können und die Nicht-Notfälle nicht mehr normal leben können.
Angesichts dessen, dass Familien in aller Regel nicht mehr von einem Einkommen leben können und oft nicht von zwei Einkommen, halte ich diesen Fall für längst eingetreten.
@Ranzentier, ich bezweifle, dass wir ein Solidaritätsprinzip haben, wenn nur in der GKV Versicherte solidarisch sein müssen mit beitragslos Versicherten und alle Anderen nicht. Es besteht da eine Ungleichbehandlung gegenüber privaten Krankenversicherungen, die keine solchen solidarischen Kosten haben. Also, wenn der Staat die von ihm verursachten Kosten nicht vollständig ausgleicht, wird ein Teil der gesamtgesellschaftlichen Unkosten den Beitragszahlern der GKV aufgebürdet. Nur diese müssen solidarisch sein und privat Versicherte müssen das nicht. Wenn also Politiker gesetzlich krankenversichert und gesetzlich rentenversichert wären, könnten sie sagen, „wir schaffen das“. Aber ansonsten ist damit gemeint „ihr schafft das schon“. Wer soziale Gerechtigkeit ernst nimmt, darf die beitragsfinanzierten Sozialkassen nicht mit Staatsausgaben belasten. Wenn doch müssen diese Unkosten entweder vollständig ersetzt werden, um die Beitragszahler nicht zu benachteiligen. Oder es müssen alle dort Beiträge zahlen, nur dann wäre es solidarisch. Bisher ist es nicht solidarisch, wie die Unkosten verteilt werden. Der Griff in die Sozialkassen, um staatliche Aufgaben zu finanzieren ist seit der Wiedervereinigung mit Helmut Kohl legendär. Da mussten westdeutsche Beitragszahler zur gesetzlichen Rentenversicherung ihre Rente nun auch mit ostdeutschen Rentenempfängern teilen. Pensionäre mussten ihre Pensionen nicht mit Ostdeutschen teilen. Privat Rentenversicherte und Lebensversicherungen mussten auch nicht solidarisch sein. In den USA sind rechte Politiker und Elon Musk nun ebenfalls auf die Idee gekommen, dass man linke Sozialkassen plündern kann. Dann stehen viele Leute eben ohne Krankenversicherung und ohne Rente da. Nur die privat Versicherten haben keinen Nachteil. Solidarisch ist am Ende gar nichts mehr, wenn nicht grundsätzlich alle solidarisch sein müssen.
Ist faktisch falsch aber zugegebenermaßen kompliziert.
Zunächst zahlt z.B. jeder Mann mehr privat, als er versicherungstechnisch müßte, weil per Gesetz die höheren Kosten der Frauen auf die Männer umgelegt worden sind.
Zweiter Layer:
Die Privatpatienten zahlen für gleiche Leistung mehr, weil das gesamte System sonst nicht mehr funktionieren würde.
Beispiel für Nebenwirkung:
Viele sinnvolle medizinische Maßnahmen werden in Deutschland gar nicht erst angeboten, weil nicht bezahlbar. Da nützt auch eine private Versicherung nichts, der normale Arzt kennt die Möglichkeiten nicht einmal.
Ein Arzt der vollumfänglich helfen will, muss auf Privatrechnung arbeiten und kann dies, je nach seiner Fachrichtung auch nicht in allen Ländern, da vor allem die USA und Deutschland Big Pharma durch Verbote unterstützen.
Das Gejammer eines Privatversicherten ist faktisch nur Ablenkung vom Thema. Wenn man so viele Nachteile hat, warum nicht lieber freiwillig in der GKV bleiben, so wie ich? Vermutlich weil man dann solidarisch sein müsste und davon halten Egoisten nicht viel. Hauptsache man kann sich ein wenig erheben von der Unterschicht, um sogleich nach unten zu treten. Aber dann jammern wenn es etwas kostet. Deine Versicherungskosten sind nicht „inhuman“, wie oben kritisiert, sondern ein sozialer Beitrag zur Gesellschaft. Sie zu vermeiden wie angedeutet wäre inhuman, eine absichtliche Rücksichtslosigkeit, eines jeden Menschen unwürdig. Für halbwegs normale Menschen wäre das ein Rückschritt um über 50 000 Jahre, weil damals die Neandertaler schon verstanden haben, dass Kranke und Verletzte trotzdem versorgt werden sollten, auch wenn sie nicht mehr viel nützen können. Den Steinzeitmenschen war das nicht zu teuer und sie fühlten sich nicht „inhuman“ belastet. Die waren eben noch gesund im Kopf und hatten Empathie. Das schaffen sogar Tiere, aber manche schaffen das nicht. Es gibt soziale Menschen und es gibt asoziale Gestalten. Jeder darf sich ganz frei entscheiden wie er sein will und so schaut er dann aus.
Wenn nicht Millionen Menschen in den gesetzlichen Krankenkassen wären, für die der Staat noch nicht einmal die Hälfte der Beiträge bezahlt, die diese Menschen den Krankenkassen kosten (wie Bürgergeld- und Grundsicherungsempfänger) kann es nicht funktionieren.
Dazu gehören z. B. auch viele Rentner mit Minirenten.
An die eigene Nase gefasst:
Ich erhalte eine Minirente von 510,00 Euro und bin für 14,6 % (wovon ich selber die Hälfte tragen muss) in der gesetzlichen Krankenversicherung. Also für rund 37 Euro im Monat.
Ich hatte den Antrag gestellt, dass ich austreten kann, was abgelehnt wurde.
Daher bin ich Zwangsmitglied der KVdR in Deutschland.
Viele Grüße aus Andalusien
Helmut
Moin ertsmal,
Eines meiner >Lieblingsthemen. Als Arzt und Betreiber einer echten Kassenpraxis, das heißt mit nur wenig Privat und selbstzahlenden Patieten, in einem sozioökonomischen sehr schwachen Stadtteil einer norddeutschen Großstadt, naja da gibt es eigentlich nur eine echte Großstadt in Norddeutschland, muß ich natürlich sagen, wen wundert es. Als echter Kenner der Materie erlebe diese Menschen tagtäglich hautnah, seit mehreren Jahren. Junge Männer 30 Jahre alt, arbeiten irgendwie nicht so richtig, gibt ja Bürgergeld. Syrer, kommen mit ihren Frauen, die Frage dreht sich natürlich nur um was so kosmetisch möglich ist auf Kosten der Krankenkasse, Mengen an Ukrainer, Leute aus subsahara Stadten. Alle lassen sich sanieren auf Kosten der GKV. Ist ja alles möglich hier bei uns, obwohl die wenigsten von denen jemals etwas ins System einbezahlt haben und auch nicht werden. Schön das bei der GKV nun endlich auch mal jemand drauf gekommen ist, das das offensichtlich ein Problem ist. Hat ja auch nur ein paar Jahre gedauert.
Was mich jetzt aber echt wundert ist die Agressivität des GKV Spitzenverbandes mit Klage gegen Deutschland und so. Das gab es ja noch nie. Sonst heißt es ja immer bei den Praxen, also den Ärzten, gäbe es noch Wirtschaftlichkeitsreserven an die man rann muß. Von daher bin ich ganz erstaunt das die da so in die Vollen gehen. Kann nur bedeuten, das denen das Wasser bis zum Hals steht. Doof auch für mich, da ich da voll mit dranhänge mit meiner schönen Kassenpraxis.
Grundsätzlich sage ich als Arzt und Kenner unseres schönen Gesundheitssystems, das System ist nicht reformierbar, aus verschiedenen Gründen. Das fängt mit juristischen Überlegungen im Bereich des Grundgesetzes schon an, mit Menschenwürde und so. Ich finde es auch menschenunwürdig das ich so viel arbeiten muß und dann zahle ich auch so viele Steuern und Sozialabgaben ( für meine Angestellten). Das interessiert die Juristen am Verfassungsgericht aber nicht die Bohne, was mit den arbeitenden und zahlenden Bürgern los ist. Sozialleistungen und medizinische Versorgung einschränken geht aber wirklich nicht. Da sagt das Verfassungsgericht das wäre ja menschenunwürdig. Wo liegt denn hier nun der Fehler.
Es darf keine Denkverbote mehr geben, die Sache ist zu ernst, so oder so ähnlich hat einst ein bekannter deutscher Politiker gefordert. Ich glaub der Typ war sogar mal Vizekanzler, mir ist der Name aber gerade entfallen, war auch nicht so wichtig. Vergesslichkeit kann auch ein Segen sein.
In diesem Sinne, munter bleiben und schönes Wochenende
KK
👍👍
Mal abgesehen davon, dass mir der eigene Nachwuchs, der bis zum Abschluss der Ausbildung im Übrigen auch keine Beiträge einzahlt, lieber wäre, als die Demografie-Lücke mit Zuzug zu schließen und unabhängig von Ressentiments gegenüber anderen Kulturen, denke ich, dass unser Sozialsystem einfach falsch aufgesetzt ist.
Junge, gesunde und gut verdienende Menschen, können sich günstig in die Privatversicherung verabschieden und mit etwas Geschick im Alter wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren.
Deshalb plädiere ich dafür, dass jeder Bürger für eine medizinische Basisversorgung in die Krankenkasse einzahlt – und zwar wirklich jeder! Mit den reduzierten Beiträgen für eine echte Grundversorgung ohne Schönheitsoperationen etc., kann sich dann jeder gewünschte Versicherungsleistungen individuell dazu kaufen.
Hallo
leider ist diese arsehr schlecht und polemisch und verdreht die Wahrheiten.
die Rentenversicherungen ist nicht pleite.
im Gegenteil, würde sie nur die reine Versicherungsleistung der Beitragszahler audgeben wären die Beiträge günstiger als sie heute sind und die Rentenversicherung würde ein sattes Plus schreiben.
Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung ist keinn zuschuss weil die Rentenversicherung pleite ist.
sondern für die bezahlung der Versicherungsfremden Lesitungen die der Rentenversicherung von der politk aifs auge gerückt wurden.
Mütterrente, Anrechnung von Erziehungs, Ausbildungs zeiten, Spädaussiedlerrenten aber auch die Rente mit 63 Jahren.
würde der bund die tasächlichen Kosten der Wahlgedchenke begleichen wäre der Steurzuschuss noch höher. Die warheit ist der Beitragszahler subwentioniert mome tan den Steuerzahler und nicht umgekehrter.
das hört man von den neolieberalen Politikern und Forschern und Journalisten nicht.
genau so ist es mit der Krankenversicherung
auch sie wäre günstiger wenn der Bund die Versicherungsfremden Leistunge in tasächlicher höhe mit Steurgeld augleichen würde.
wieso miss der GKV versicherte die Coronamasken für die Privat und nichtversicherten bezahlen und nicht der Staat?
wieso muss für die verorgung von Bürgergeldempfängern der GKV versicherte bezahlen und nicht der Staat. wer nicht dafür bezahlt sind die Privatversicherten.
wieso sollte der GKV versicherte 20 miliarden Euro für eine Krankehaustefotm bezahlen die ja alle nutzen ?
kein wunder das bei so einer einseitigen Politik die Beiträge zur GKV explodieren.
Die Politik erwirtschaftet nichts, sie lebt von dem was andere erwirtschaften und die Politik ihnen wegnimmt! Weiter entscheiden Politiker meist ohne Qualifikation oder Fachqualifikation, nennen das Verantwortung tragen, tun dies aber nur um ihre viel zu hohen Bezüge zu rechtfertigen! Sie tragen keine Verantwortung, wie man an Habeck oder Scheuer sehen kann. Denn dann würden sie zu Schadenersatz herangezogen!
Hallo Herr Braun,
Dem muß ich leider wiedersprechen. Die GKV ist defacto pleite. Die Kosten im Gesundheitswesen galoppieren davon, aus mehren Gründen, da kann ich ein Lied von singen. Ich betreibe eine Praxis und weiß jetzt wie sich Inflation anfühlt und was neuste Arzneimittel kosten. Ich bin auch
lange im Klinikbereich tätig gewesen, bei privat Unternehmen, als auch an einer Universitätsklinik, also öffentlicher Dienst. Ich kenne das System aus mehreren Perspektiven.
Die Demographie Welle läuft, Welle ist das falsche Wort, das ist ein Tsunamie. Ebenso explodieren die Kosten in allen Bereichen des Systems und das kann es, so wie es jetzt gestaltet ist, nicht auffangen, bzw. das kann auf Dauer keine Gesellschaft mehr bezahlen. Die Privaten übrigens zahlen auch ihren Teil, die werden ja schließlich nicht umsonst in Krankenhäusern behandelt. Ist also Blödsinn zu behaupten die arme GKV wird vom Staat oder der Politik oder den Privatversicherten ausgeplündert. Das System ist auf Dauer eben nicht nachhaltig kostendeckend gestaltet. Da hilft alles diskutieren nichts.
Klar gehen auch sozialistische Ansätze, alle im Gesundheitssystem arbeiten mal alle 2 Monate ohne Geld dafür zu bekommen, oder einfach mal für die Hälfte oder so, dann kriegt man die Kosten ganz schnell in den Griff. Aber die DDR hat auch nicht überlebt.
Also effizient und kostendeckend, ganz einfach nach betriebswirtschaftlichen Grundzügen, so sollte Medizin getrieben werden und das muß die Krankenversicherung dann auch hergeben.
Im Moment ist es aber so, der Supertanker ist auf Kurs, direkt auf den Eisberg zu, ausweichen unmöglich, wir werden auflaufen und sind dann am Ende, aber wir wissen noch nicht wann genau das passiert. Die Politiker wissen das doch alles. Alle wollen gerne Chef sein und den anderen sagen wie man es besser hinkriegen könnte, aber keiner möchte Kapitän mehr sein wenn es denn soweit ist und die Havariefall einsetzt. Jeder sieht nur zu, das er vorher rechtzeitig noch von Bord kommt.
Bei der Rente ist es leider auch nicht anders. Traurig aber wahr.
@KK – mein Vorschlag, jeder darf in die private Krankenversicherung, warum gibt es eigentlich ein Mindestbrutto dafür?
Dann wird sich zeigen wie effektiv die private Krankenversicherung ist.
Seltsam, in Spanien läuft das anders.
Arbeitnehmer müssen von ihrem Lohn etwa 7 % Sozialbeiträge für die Rentenversicherung und die Krankenversicherung ***zusammen*** einzahlen.
Wir haben eine App, mit der wir im Gesundheitszentrum im nächsten Dorf einen Termin ausmachen können.
Vergleichbar mit einer deutschen Gemeinschaftspraxis.
Ist etwas dringendes können wir auch sofort hinfahren, oder der Notarzt kommt Tag und Nacht.
Kann uns im Gesundheitszentrum nicht geholfen werden, und es eilt nicht, dann bekommen wir eine Benachrichtigung für einen Terminin der Universitätsklinik in Malaga. Das kann aber auch schon mal Wochen dauern.
In dringenden Fällen kann man mit einer Einweisung in die Universitätsklinik in Malaga selber fahren, oder der Krankenwagen übernimmt die Fahrt.
Nirgendwo entstehen Kosten für den Patienten. Auch nicht für Zuzahlungen bei einem Krankenhausaufenthalt.
Spanien hat seit 31 Jahren die höchste Transplantationsrate der Welt.
5-armige Roboter transplatrantieren einen Lungenflügel, ohne die Rippen zu zertrennen.
Rentner bezahlen keine Krankenkassenbeiträge und auch keinerlei Zuzahlungen.
Aber- es gibt nur eine gesetzliche Krankenkasse.
Rentner die in Deutschland dringend auch ein neues Organ warten, verlegen ihren Wohnsitz nach Spanien und kommen somit sofort auf die Transpantionsliste.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„…5-armige Roboter transplatrantieren einen Lungenflügel, ohne die Rippen zu zertrennen…“
Meine Güte, das gibt es ja schon fast in jedem Dorf. Zumindest in Deutschland, Schweiz, Österreich, Oberitalien…
@ Columbo
Spanien hat im Jahr 2024 einen neuen Rekord bei Organtransplantationen aufgestellt, mit 6.464 transplantierten Organen, was einer Steigerung von 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Land ist seit 33 Jahren weltweit führend in der Organspende und -transplantation.
In Deutschland wurden im Jahr 2024 insgesamt 3.701 Organtransplantationen durchgeführt, was eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt.
Selbst bei halber Bevölkerung fast die doppelte Menge an Transplantationen.
Da sterben Tausende von Menschen in Deutschland auf der Warteiste.
Ob die Toten nicht lieber in Spanien gelebt hätten?
Viele Grüßeaus Andalusie
Helmut
Meine Güte @Helmut, die Medizin besteht doch nicht nur aus Organtransplantationen. Diese hängen eher mit der Bereitschaft zur Organspende zusammen.
Du kannst ein Gesundheitssystem, die Qualität der Krankenhäuser und Arztpraxen doch nicht an der Organtransplantationsrate festmachen…🥴🙈.
Die höchste Qualität an medizinischem Know How, die besten Gesundheitssysteme Europas finden sich nunmal sind nun mal in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Holland, Norwegen, Dänemark.
@Helmut, solange sie dein Hirn nicht transplantieren, bin ich beruhigt 😂
nur eine Kasse, prima, besser als 94 gesetzliche und 39 private Kassen wie in Deutschland
das würde Kosten sparen aber zu viele verdienen daran und erzählen uns das das in Deutschland nicht geht und viel zu kompliziert ist – Lügner so weit das Auge reicht
@Helmut
Spanien schneidet in praktisch allen relevanten Kategorien im Gesundheitswesen schlechter ab:
– weniger Krankenhausbetten
– weniger Pflegekräfte
– weniger ICU’s
– weniger Ausgaben insgesamt: sowohl relativ als auch nominell
Und wenn ich an meine Erfahrungen mit spanischen Krankenhäusern denke: Lieber in D als in ES ins Krankenhaus.
Es ist halt wie mit allem: Spanien hingt hinter Deutschland her. Witzig ist, dass du dich so gegen den Sozialismus sperrst und dagegen wetterst, aber wenn es um deine Versorgung geht, dann kann es dir nicht sozialistisch genug sein: Hauptsache nichts zahlen. Aber Soziallismus ist schlecht.
Doppelmoral, Helmut, wie immer deine Doppelmoral!
Gesundheitsminister
Da kannst Du mal sehen, wie effizient in Spanien mit dem Geld umgegangen wird.
…Der Standard des öffentlichen Gesundheitssystems in Spanien ist allgemein hoch angesehen. Spanische Krankenhäuser sind modern und gut ausgestattet
und das Personal ist sachkundig und gut ausgebildet. ….
https://www.allianzcare.com/de/ressourcen/gesundheit-und-wellness/national-healthcare-systems/gesundheitswesen-in-spanien.html
Viele Grüßeaus Andalusien Helmut
@Helmut
Fakten statt Märchen: Weniger Pflegepersonal bedeutet nicht mehr Effizienz, und fehlende Intensivbetten kann man nicht „wegdiskutieren“. Genau das hat Spanien während Corona gezeigt: Überlastete Kliniken, massenhaft Tote in Altenheimen, deutlich höhere Übersterblichkeit und Sterblichkeit im Krankenhaus als in Deutschland.
Wer dann mit Transplantationszahlen um die Ecke kommt, beweist nur eins: Cherry Picking. Typische Schwurbler-Taktik – ein paar hübsche Zahlen rausziehen, den Rest verschweigen, und so tun, als hätte man ein Argument. Das ist nicht Debatte, das ist Ideologie auf Kosten der Realität.
@Helmut
Nix effizient, günstig oder sorgsamer Umgang mit Geld, sondern massiv staatlich gepampert!
Siehe dazu deinen Allianz-Artikel: „Alle, die in das spanische Sozialversicherungssystem einzahlen, können das staatlich subventionierte öffentliche Gesundheitssystem in Anspruch nehmen.“
Und weiter: „die meisten Expats und wohlhabenden Einheimischen [entscheiden sich] für eine private Gesundheitsversorgung. Expats, die eine private Gesundheitsversorgung nutzen, können die Warteschlangen und Wartelisten vermeiden, die mit dem öffentlichen Gesundheitssystem des Landes verbunden sind.
Die private Gesundheitsversorgung in Spanien kann sehr teuer sein. Ohne die Unterstützung einer privaten Krankenversicherung können einige Behandlungen in privaten Krankenhäusern unerschwinglich sein.“
Ach Helix52
Welches Gesundheitssystem wird nicht staatlich subventioniert?
Ich habe noch nie in der Schlange gestanden.
Abgesehen von Untersuchungen die nicht eilen.
Ich warte nun auch seit Wochen auf die Routinekontrolle beim Augenarzt.
Wäre es dringend, dann könnte ich sofort zur Notfallambulanz gehen.
Aber ich bin ja sonst der am besten medizinisch. überwachte Mensch.
4 große Blutbilder im Jahr.
Und alles in der Universitätsklinik in Malaga auf Termin.
Da warte ich keine 5 Minuten.
Viele GrüßeausAndalusien Helmut.
Schau dir „Krall & Bubeck: Staatsquote, Schulden & Gewalt“ auf YouTube an
https://youtu.be/Wrj77hlTEtw?si=UT9QNiSyQXgwUdzh
@Kurt, es gab mal eine Zeit, wo ich mir sowas angesehen hatte.
Jetzt nicht mehr.