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Indizes

S&P 500: Der Leitindex der Welt in der Langfristperspektive

Das große Bild bei einem großen Index!

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Seit meiner letzten Betrachtung, vom 05.12.2017, hat sich der S&P 500 durch den Lauf bis zum 1.62 Retracement bei 2.846 Punkten, meiner damaligen Lesart entsprechend verhalten. Dieses Ziel hatte ich bereits vor drei Jahren prognostiziert, der obere Chart zeigt das. Damals hatte ich den Zielanlauf für Ende 2017 erwartet, wie das Zeitlineal es zeigt. Der tatsächliche wurde dann ca. fünf Wochen später, am 26.01.18 vollzogen. An meinem bisherigen Szenario halte ich unverändert fest. Diesem folgend bewegt sich der markbreite Index innerhalb eines intakten Aufwärtstrends.

(Alle Charts durch anklicken vergrößern)

Ausblick:


Der S&P 500 bildet aktuell noch Welle (
3) des Aufwärtstrends (V) aus. Dieser Trend stellt sich indes selbst als ein Teil einer wesentlich größeren Aufwärtsbewegung (III) dar. Doch ist deren temporärer Rahmen derart groß, daß ich diese Bewegung nur erwähnen werde. Durch den Anlauf an das 1.62 Retracement (2.846 Punkte) hat der Index das idealtypische Ziel für eine Welle „3“ erreicht. Die sich daran anschließende (4) nimmt allerdings erst mit Unterschreiten des 0.24 Retracements ihren Lauf, sodaß aktuell noch (3) die vorherrschende Welle ist. Auf der folgenden Seite werde ich näher auf diese Begebenheit eingehen. Die Ausbildung von (4) ist indes nur eine Frage der Zeit. Wie das obere Zeitlineal es aufzeigt, erwarte ich den Abschluß von (4) erst für Mitte des kommenden Jahres.

Aus größerer Höhe betrachtet steht dieser Korrektur kein besonders großes Potenzial zur Verfügung. Wie im Chart dargestellt erwarte ich kein signifikantes Unterschreiten der Unterstützung bei aktuell 2.277 Punkten. Die sich daran anschließende (5) wird den Aufwärtstrend wieder aufnehmen und aller Voraussicht nach sehr deutlich über das 1.62 Retracement (2.846 Punkte) führen. Dabei stellt das, in der Hierarchie sehr hochgestellte, 0.62 Retracement (3.937 Punkte) eine nahezu magische Zielzone dar. Wie bereits vor drei Jahren in meiner Analyse beschrieben, erwarte ich, daß der Index dieses Ziel auch erreicht. Höher geht es nicht, denn hier schließt sich die extrem große (III) ab. Die sich anschließende (IV) wird eine bis in die dreißiger Jahre reichende Korrektur bewirken. Größere Gefahren für das beschriebene Bild kann ich dem Chart aktuell nicht entnehmen.

Die kurz-und mittelfristigen Aussichten nehmen sich im Vergleich zu den längeren nicht so schön geradlinig aus, wie der Chart es zeigt. Seit Jahresanfang befindet sich der S$P 500 in einer Korrektur, deren Intention die Ausbildung der kleineren Welle (4) ist. Der bislang ausgebliebene Schlußkurs über dem 1.00 Retracement (2.875 Punkte) ist ein sicheres Indiz für diese Sichtweise und deutet zugleich auf eine größere temporäre Ausdehnung hin. Das Zeitlineal gibt als frühesten Termin einen Bereich um Mitte Juli vor; wenngleich die Angaben dieses Instruments nicht auf die Goldwaage gelegt werden sollten.

Nach vollendeter (4) wird die sich anschließende (5) den Index noch einmal steigen lassen und mit dieser Bewegung, die auf Seite „1“ beschriebene große (3) abschließen. Viel ist von der kleinen Rallye nicht zu erwarten, auch wenn es dann zum Überschreiten des 1.00 Retracements kommt. Wie im Chart dargestellt erwarte ich ein nur leichtes Überschießen über diese äußerst hartnäckige Barriere. Ein größerer Aufwärtstrend ist demnach nicht zu erwarten. Diese Aussage gilt für den längerfristigen Anlagehorizont. Kleinere Rallyes werden immer wieder auf der Agenda stehen.

In meinem regelmäßig erscheinenden Börsenbrief werde ich die kurzfristige Performance verfolgen und Sie über eventuelle Veränderungen auf dem Laufenden halten. Gefahren für das von mir aufgezeigte Bild würden mit Unterschreiten des 0.38 Retracements (2.541 Punkte) die Bühne betreten. Gesetzt den Fall wird das auf Seite „1“ beschriebene Szenario sofort aktiviert. Die nächste Chance auf eine kleinere Bodenbildung würde sich dann erst wieder Ende Oktober ergeben.

Fazit:


Der S&P 500 bildet einen seit´09 laufenden Trend aus, in dessen finaler Phase sich der Index befindet. Die aktuell währende kleinere Korrektur (
4) sollte nicht zwangsläufig als Kaufgelegenheit angesehen werden, da noch kein Kaufsignal generiert wurde. Ein solches Signal ist zeitnah nicht zu erwarten, zudem nimmt sich das zur Verfügung stehende Korrekturpotenzial schon etwas größer aus. Zur Absicherung längerer Positionen sollte das 0.24 (1); für kürzere das 0.38 Retr. (2.277/2.541) verwendet werden.

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Aktien

Aktienmärkte: Die 8-Billionen-Dollar Bombe – 20%-Korrektur voraus

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der USA haben ein Klumpenrisiko – sie sind eine Bombe, die entschärft werde auf Kosten einer heftigen Korrektur. Das sagt nicht ein sogenannter „Crash-Prophet“, sondern der eher als „Dauer-Bulle“ bekannte Hans. A. Bernecker. Alle Indizes der amerikanischen Aktienmärkte seien extrem überkauft, getrieben vor allem in den letzten Monaten durch die Tech-Werte. Bevor dann ab dem 09.November mit der Pfizer/BioNTech-Meldung über den Impfstoff eine gewaltige Rotation erfolgte – raus aus Tech, rein in die sogenannten Value-Werte (die jedoch in vielen Fällen eigentlich alles andere als „value“ sind). Man wechselt also von einer Überbewertung in die andere, und dabei entfernen sich die Aktienmärkte immer mehr von der ökonomischen Realität.

Aktienmärkte: Nach dem Entschärfen der Bombe kommt die Erholung

Der Hype der Aktienmärkte, so Hans Bernecker, sei vor allem von Kleininvestoren getragen gewesen (die sogenannten „Robinhooder“). Das alles erinnert an die Euphorie des Jahres 1987, der dann im Oktober diesen Jahres ein gewaltiger, wenn auch nur kurzfristiger Absturz folgte. Nun aber gebe es eine Schwachstelle: das seien extrem überbewertete Aktien wie eine Tesla mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar, die nun ein großer Hedgefonds-Manager geshortet habe. Es werde nun, so Bernecker, bald eine heftige Marktbereinigung geben bei den großen und marktschweren Titel der amerikanischen Aktienmärkte, die alleine acht Billionen Dollar auf die Waage bringen.

Wann kommmt der Einbruch? Eher zeitnah, meint Bernecker. Es handele sich dabei um eine Markt-Bereinigung, der dann jedoch wieder eine Aufwärtsbewegung folgen werde. Sehen Sie hier die Aussagen des „Altmeisters“ Bernecker:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Die überbewrteten Aktienmärkte der USA als Bombe, die bald entschärft wird

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Finanznews

Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte dürften heute aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving einen ruhigen Handelstag vor sich haben. Aber es gibt dennoch sehr wichtige Botschaften, die das größere Bild in den nächsten Tagen und Wochen prägen sollten: so dürfte die Fed Änderungen bei Anleihekäufen vornehmen (operation twist) und denkt bereits über Tapering (Reduzierung des Kaufvolumens) nach. China dagegen will bereits die Stimulus-Maßnahmen zurück fahren. Und Italien will von der EZB einen Schuldenerlass – das ist der Beginn von Forderungen, die ausufernden Schulden einfach zu streichen (aber wer hat dann den Schaden?). Kann der Dax ohne die US-Indizes heute Dynamik entwickeln? Ohne die Aktienmärkte der USA ist Europa aber wohl allein zu Haus – und langweilt sich..

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Indizes

DAX dailx: Der Dax ist heute auf sich allein gestellt

Stefan Jäger

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Die US-Anleger beschäftigen sich heute eher mit ihrem Truthahn als mit den Märkten, daher dürfte es im Dax eher gemächlich zugehen. Im gestrigen Handel tat sich der deutsche Leitindex erneut schwer die 13.300er Marke nachhaltig zu bezwingen. Zwar gelang es dem Index zur Börseneröffnung kurzzeitig den Widerstand zu überwinden, aber für mehr als einen Fehlausbruch hat es dann doch nicht gereicht. Auch im weiteren Handelsverlauf konnte er die Hürde bei 13.300 nicht mehr überschreiten. Schließlich ist der deutsche Leitindex unverändert zum Vortag bei 13.289 aus dem Handel gegangen.

Von den sonst so euphorischen US-Börsen erhielt der Dax auch keine Unterstützung. Nachdem der Dow Jones am Dienstag erstmals über der Rekordmarke von 30.000 Punkten geschlossen hatte, legte dieser eine Verschnaufpause ein. Wahrscheinlich haben ein paar Anleger ihre Gewinne vor dem verlängerten Wochenende eingesammelt. Am heutigen Tag ist der US-Aktienhandel geschlossen, daher ist mit geringer Volatilität zu rechnen. Schauen wir mal wie sich der Dax heute ohne die Hilfe der US-Börsen schlägt, meist enden solche Handelstage in einer gähnenden Seitwärtsbewegung. Zudem dürfte sich die derzeitige Risikofreude hierzulande aufgrund der Corona-Situation in Grenzen halten.

News und fundamentale Daten

Aufgrund des Thanksgiving Feiertags sind die US-Börsen wie Dow Jones und Nasdaq heute geschlossen, somit können keine US-Aktien gehandelt werden. Die Terminbörsen laufen allerdings auch am Feiertag weiter. Der Handel findet jedoch unter dünnstem Volumen statt, daher ist der Dax heute auf sich allein gestellt.

Bei ein paar institutionellen Anlegern hat der gestern veröffentlichte Finanzstabilitätsbericht der Europäischen Zentralbank gegebenenfalls zu Gewinnmitnahmen geführt. In dem Bericht wurde zwar hervorgehoben, dass die Banken heute solider als noch zur Zeit der Finanzkrise aufgestellt seien, aber man dennoch von einer Welle an Firmenpleiten und Kreditausfällen infolge der Pandemie ausgeht. In dem aktuell hohen Kursniveau ist ein derartiges Szenario sicherlich nicht eingepreist.

Datenseitig steht heute auch nicht viel auf dem Programm. Aus Deutschland wurde vor wenigen Minuten der GfK-Konsumklimaindex veröffentlicht. Dieser gilt als Frühindikator für die Verbraucherausgaben und kann zudem konjunkturelle Wendepunkte anzeigen. Der Index notiert wie erwartet weiterhin im negativen Bereich, hat aber sogar die niedrigen Erwartungen mit einem Wert von -6,7 enttäuscht (Prognose -5,0; Vormonat -3,1). Zuletzt konnte der Index im April einen positiven Wert anzeigen. Zur Mittagszeit um 12:30 Uhr erscheint dann noch das EZB Sitzungsprotokoll sowie um 13:30 Uhr der Geldpolitische Begleittext.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im frühen Handel notiert der Dax leicht über der 13.300er Marke. Auch heute stellt sich wieder die Frage, ob ihm der nachhaltige Ausbruch gelingt oder er wieder in die Range zurückfällt. Ein positives Signal wäre, wenn der Dax das gestrige Hoch bei 13.346 überwindet. Dann stehen die Chance gut, dass er auch das außerbörsliche Hoch bei 13.373 rausnimmt. Darüber wäre der Weg frei zur 13.460. Fällt der Dax unter die 13.300, dann befindet sich im Bereich von 13.275 eine erste Unterstützung. Die zweite folgt am gestrigen Tagestief bei 13.235. Weitere Unterstützungen befinden sich bei 13.200 und 13.140. Am wahrscheinlichsten ist, dass der Dax um den Pivot Punkt bei 13.303 hin und her pendelt.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 26.11. - H1-Chart - Thanksgiving-Handel

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.442 – Pivot Punkt R2

13.371 – Pivot Punkt R1

13.303 – Pivot Punkt

13.232 – Pivot Punk.t S1

13.163 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.270 – M15-Chart

13.192 – Tagestief 24.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.336 – Nachbörsliches Hoch

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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