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S&P 500 und Dow Jones: Wie geht es weiter?

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S&P 500

Bedingt durch den weiteren Anstieg bis nahe an das 1.00 Retracement (2.923 Punkte) heran, konnte der S&P 500 meine jüngste Sichtweise sehr genau nachvollziehen. Ungeachtet des positiven Eindruckes, welcher sich hier eröffnen könnte, bleibe ich bei meiner Sichtweise. Dieser folgend bewegt sich der S&P innerhalb einer großen seit weit über einem Jahr währenden Korrektur und eben nicht am Fuße eines neuen weitreichenden Aufwärtstrends. Der Langzeitchart zeigt meine Lesart auf und vermittelt zudem auch einen temporären Ausblick auf die aktuelle Bewegung.

 

Ausblick:

Momentan bildet sich noch Welle (v) des Diagonals Impulses (i-ii-iii-iv-v) der übergeordneten Welle (D) aus. Eine Welle (v) tritt häufig sehr deutlich aus der eigentlichen Formation aus. Auch für den vorliegenden Fall ist ein derartiges Verhalten zu erwarten. Dabei stellt das 1.00 Retracement (2.923 Punkte das nächste zu benennende Ziel dar. Ein deutliches Überschreiten dieses sehr massiven Widerstandes erwarte ich im Grunde nicht, sollte aber auch, wenn es denn eintritt, nicht überraschen. Gesetzt den Fall, könnte sich der Index dann bis zur 1.62-Linie (3.008 Zähler) steigern.

 

Höher verläuft die Himmelfahrt indes nicht. Nach Abschluß von (D) wird die sich anschließende (E) dem Index wieder kräftig zusetzen und wie im Chart angedeutet eine größere Korrektur bedingen. Auch wenn aktuell noch einige Unklarheiten vorhanden sind, sollte ein Abverkauf bis zur 0.62 Unterstützung (2.543 Punkte) ins Kalkül gezogen werden. Aber auch hier sehe ich keine Dramatisierung, wie etwa den Bruch dieser sehr wichtigen Kurslinie. Entgegen der Darstellung sollte sich diese Korrektur etwas mehr Zeit nehmen, sodaß aktuell noch keine Veranlassung besteht, über den endgültigen Verlauf zu spekulieren.

Fazit:

Der S&P 500 steht unmittelbar vor dem Abschluß des seit Dezember´18 währenden Aufwärtstrends. Resultierend daraus rate ich von einer erneuten Positionierung in den Index ab. Das bisherige Signal bleibt dementgegen auch weiterhin bestehen. Sichern Sie Ihre kurz-bis mittelfristigen Positionen auf dem 0.62 Retracement bei 2.832 Punkten ab.

 

 

Dow Jones

 

Der Dow Jones ist im Verlauf der beiden letzten Wochen etwas höher gestiegen als zunächst von mir angenommen. Meine Wellenzählung habe ich diesen Umstand außer Acht lassend, nur leicht angepasst. Nach wie vor sehe ich den ältesten Aktienindex der Welt in einer Korrektur und nicht etwa in einer großen Aufwärtsbewegung. Wie der Langzeitchart es zeigt, wird eine neue Rallye noch längere Zeit auf sich warten lassen und wohl erst im folgenden Jahr ins Leben gerufen.

 

Ausblick:

Durch den Anstieg über das Niveau von (a) hinaus, bildet sich Welle (b) als eine überschießende Welle aus. Mit dem 1.38 Retracement bei 26.647 Punkten liegt das idealtypische Ziel dieser Welle bereits in überschaubarer Entfernung. Dennoch ist dessen Erreichen nicht zwingend nötig. Doch sehe ich den Lauf bis zum Zielbalken bereits an den kommenden Tagen. Selbst ein leichtes Pendeln um diesen Widerstand herum läge noch im Rahmen des Reglements. Ein signifikantes Übertreten dieser sehr massiven Barriere erwarte ich dementgegen nicht. Vielmehr sollte sich nach Abschluß von (b) eine etwas größere Korrektur, in Gestalt von Welle (c) anschließen.

 

Das Ziel dieser Bewegung liegt dann auf dem Level des 0.38 Retracements (24.409 Zähler) und kann durchaus mit hoher Dynamik angelaufen werden. Einen grundlegenden Trendwechsel erwarte ich demnach nicht. Denn eine überschießende „B“ kann und darf selbst nur als eine Welle „B“ in Erscheinung treten. Schlussfolgernd daraus wird die auf (b) folgende (c) die Notierungen wieder kräftig steigen lassen. Dabei bleibt noch offen, ob sich dieser kleinere Trend auch gut nutzen läßt. Aber bis es soweit ist, fließt noch etwas Wasser den Rhein herunter.

Fazit:

Der Dow Jones bewegt sich im Rahmen einer größeren Korrektur aufwärts. Das dieser Welle zur Verfügung stehende Potenzial nimmt sich sehr bescheiden aus. Aufgrund dessen rate ich von einer erneuten Positionierung in den Index ab. Das bisherige Signal behält dementgegen seine Gültigkeit. Sichern Sie Ihre Positionen auf dem 0.62 Retracement bei 25.039 Punkten ab. Längere Positionen können bei 24.409 Punkten abgesichert werden.

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Vor der Entscheidung! Marktgeflüster (Video)

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Auch wenn heute im Vorfeld der Fed-Entscheidung an den Aktienmärkten nicht viel passiert, so brodelt es dennoch auch heute wieder am Repo-Markt: trotz einer erneuten Liquiditätszuführung durch die New York-Fed sind die Zinsen für Refinanzierungen nach wie vor erstaunlich hoch – hat die Fed die Kontrolle verloren? Wichtiger aber noch: muß die US-Notenbank darauf vielleicht sogar mit dem Start eines neuen QE reagieren, wie Markt-Gerüchte besagen? Daneben heute wieder verstärkte Rezessionssorgen, nach dem „bellweather“ Fedex seine Prognosen drastisch senkt wegen Handelskrieg und geopolitischer Unsicherheit. Ansonsten wollen die Saudis heute offiziell erklären, dass der Angriff auf die Raffinerien aus dem Iran kam, während Trump wohl einen Krieg vermeiden will und nur neue Sanktionen gegen den Iran ankündigt..

Hinweis: Live-Webinar Fed-Enscheidung, 18.09.; 19.55Uhr – Sie können die Live-Kommentierung der Fed-Entscheidung am Mittwoch unter folgendem Link mitverfolgen:

https://www.youtube.com/watch?v=pf-dBWKa0Js

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Indizes

Rüdiger Born: Fed-Entscheidung heute Abend – Chancen im Dow

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Die Fed-Entscheidung heute Abend ist sehr wichtig! Im Dow gibt es eine Chance auf weiter steigende Kurse. Kurzfristig sieht er eher bärisch aus. Dazu mehr im folgenden Video. Die Tesla-Aktie ist aktuell mein „Trade des Tages“. Lesen Sie diese und alle noch folgenden Analysen gratis. Dazu melden Sie sich bitte hier an.

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Aktien

Schwarze Schwäne und wichtige Termine – geliebter Herbst

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Die noch verbleibenden 14 Handelswochen dieses Jahres versprechen Spannung pur. Allein die schon bekannten Termine bergen enormen Sprengstoff. Und dann gibt es ja noch Schwarze Schwäne, die wieder gehäuft auftauchen. Werfen wir also einen Blick voraus bis zum Jahresultimo.

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Schwarze Schwäne lieben den Herbst

Der Herbst ist historisch betrachtet die spannendste Phase an den Märkten. Nicht umsonst fanden 6 der 11 größten Crashs der Börsengeschichte im September und Oktober statt. Dafür gibt es zwei nachvollziehbare Gründe: Erstens kommt der Börsenhandel nach der Sommerpause wieder in Schwung und etliche Marktteilnehmer bilden sich zunächst ein neues Bild von der Gesamtlage und passen ihre Portfolios dem entsprechend an. Zweitens ist der Herbst ökonomisch betrachtet das Gegenstück zur Frühjahrsbelebung. Dieses Phänomen ist in einigen Bereichen signifikant ausgeprägt und gesamtwirtschaftlich spürbar, z. B. beim Tourismus und der Gastronomie, am Bau und im Immobilienmarkt und sogar bei den Automobilverkäufen. Die Konsumenten halten sich generell bis zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts Mitte November etwas zurück. Ausnahmen sind hier die „Back to School Season“ von Ende August bis Anfang September und Kleiderkäufe für die kalte Jahreszeit. In Summe ist die Zeit vom Ende der Sommerferien bis in den November hinein jedoch von saisonaler wirtschaftlicher Schwäche geprägt.

In diesem Jahr gehen viele Volkswirtschaften bereits geschwächt in die Herbstberuhigung und das könnte die Abschwungdynamik in den nächsten Monaten nochmals verstärken. Unvorhersehbare Ereignisse, die zu Marktturbulenzen führen, finden gehäuft in den letzten Wochen des Jahres statt. Man könnte sagen, dass das Immunsystem sowohl der Wirtschaft als auch der Märkte im Herbst angeschlagen ist. Gestern gab es bereits einen Vorgeschmack auf das, was sich jetzt wieder öfter zeigen könnte: Schwarze Schwäne. Das erste Mal seit der Finanzkrise musste die US-Notenbank den Geldmarkt mit bislang 53,15 Mrd. US-Dollar vor dem Kollaps bewahren. Der Auslöser dafür ist erschreckend banal und sollte in seiner Dimension eigentlich für einen Markt mit „gesunder Finanzmarktstabilität“ (O-Ton der Fed) ohne Weiteres verkraftbar sein. Doch mit der Stabilität scheint es nicht weit her zu sein, wenn lange absehbare Zahlungen von Unternehmenssteuern und die Emission von US-Staatsanleihen in Höhe von 78 Mrd. US-Dollar das gesamte System ins Wanken bringen und die Zentralbank zu Notmaßnahmen zwingen.

Auch auf geopolitischer Ebene drohen Überraschungen, so wie die jüngsten Attacken auf saudische Ölanlagen am vergangenen Wochenende im Zuge der anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen den Regionalmächten Iran und Saudi Arabien und ihren Koalitionären (China und Russland vs. USA und Israel). Bereits in der kommenden Woche gibt es zu dieser Entwicklung einen sehr wichtigen Termin anlässlich der UN-Generaldebatte in New York. Ein weiteres politisches Großereignis ist der nach wie vor drohende harte Brexit am 31. Oktober. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte nach seinem ergebnislosen Treffen mit Premier Johnson am Montag: „Das Risiko eines harten Brexit ist nun mit Händen zu greifen“. In Deutschland könnte die SPD zum Jahresende für Turbulenzen sorgen, wenn sich die Genossen für eine neue Führungsspitze entscheiden sollten, die die große Koalition ablehnt.

Kursbeeinflussender Termine voraus

Im Folgenden finden Sie eine Liste, die ausgewählte börsenrelevante Termine in den kommenden Wochen und Monaten zeigt:

Schwarze Schwäne Terminliste

Fazit

Es brodelt gewaltig unter der Oberfläche, wie die massiven Umschichtungen und der Dollar-Liquiditätsstress zuletzt wieder gezeigt haben. Früher hätte schon allein der Kollaps der argentinischen Währungen die Alarmglocken der Marktteilnehmer schrillen lassen und sie zu mehr Risikosensibilität veranlasst. Doch diese Selbstschutzreflexe wurden den Marktteilnehmern durch Notenbank-Puts abtrainiert und auch die Algos wissen es nicht besser. Doch der Verlass auf die Zentralbanken und die Ignoranz gegenüber einer sich aufbauenden historischen Risikokulisse lassen Schwarze Schwäne nicht einfach verschwinden. Eher ist es so, dass man Ereignisse, die sich bereits als realistisches Risikoszenario seit Längerem abzeichnen ignoriert und sie dann bei ihrem Auftreten als unvorhersehbar deklariert. So gesehen sind viele Schwarze Schwäne nur eine Entschuldigung für die mangelnde Prognosequalität überbezahlter Analysten. Das gilt auch für die Kaiser der US-Fed, die sich heute wieder in ihrem Palast in Washington treffen. Sie könnten bald gänzlich ohne Kleider dastehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass dies genau im Herbst und für viele Marktteilnehmer völlig überraschend passiert. Die bis Jahresultimo anstehenden wichtigen Ereignisse sind jedenfalls diplomatisch formuliert in Summe „herausfordernd“.

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