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S&P 500 nur noch 1% vom Allzeithoch entfernt, Draghis Spitze gegen Trump

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am

Von Naeem Aslam, chief market strategist bei ThinkMarkets

 

Die US-Futures nehmen die positiven Impulse aus den europäischen Märkten auf. Die Anleger sind inzwischen offenkundig weniger besorgt über die Abkühlung in China und das globale Wachstum. Es gibt deutliche Anzeichen für eine Verbesserung der Handels- und Kreditdaten Chinas. Dies geschieht trotz der Tatsache, dass wir eine Reihe von Warnungen des IWF in Bezug auf die Verlangsamung des globalen Wachstums erhalten. Am Mittwoch werden wir ein genaueres Bild haben, wenn das BIP sowie Industrie- und Einzelhandelsdaten aus China veröffentlicht werden.

Dennoch befinden sich die asiatischen Aktienmärkte auf einem neuen Halbjahreshoch -ähnlich ist die Situation auch in Europa. Der CAC 40-Index führt die Gewinne mit einem Plus von 16 Prozent im bisherigen Jahresverlauf an. Der Dax-Index erreichte 13,65 Prozent, obwohl in Deutschland die Konjunkturdaten nicht so robust sind.

Es scheint, als würde die optimistische Stimmung vorerst anhalten – man fokussiert sich auf die bisherige starke Entwicklung der Aktienmärkte. Die Tatsache, dass die EZB eine Lockerung der Geldpolitik anstrebt, erhöht die Attraktivität der europäischen Märkte für Investoren. Infolgedessen rutschen die Anleiherenditen in Europa nach unten, was den Rentenmarkt weniger attraktiv macht.

 

Die US-Märkte, Trump und die Fed

Der S&P 500 Index schloss am Freitag dank des robusten Starts der Ertragssaison solide. Der Index ist nur noch knapp ein Prozent von seinem Allzeithoch entfernt. Wenn sich die Ertragsdynamik in dieser Woche in diesem Tempo fortsetzt (die Wall Street-Giganten Goldman Sachs und Citi Bank geben heute ihre Zahlen bekannt), kann der Index diese Distanz wohl leicht schließen.

Die Unabhängigkeit der Zentralbank bleibt für viele Anleger ein wichtiges Diskussionsthema. Präsident Trump attackierte erneut die Fed, indem er sie beschuldigte, ein höheres BIP-Wachstum zu verhindern. Die Bedeutung der Unabhängigkeit der Zentralbank wurde auch vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hervorgehoben. Er kritisierte Donald Trump ziemlich hart dafür, dass er sich in di Unabhängigkeit der Federal Reserve einmischte.

 

Rohstoffe und Währungen

Im Rohstoff-Bereich sind WTI und Brent um 36 Prozent bzw. 30 Prozent gestiegen-  einige Investoren haben sich offenkundig entschlossen, einige Gewinne mit zu nehmen. Vielleicht keine schlechte Idee, vor allem, wenn wir sechs aufeinander folgende Wochen mit Gewinnen erlebt haben. Die Ölförderanlagenaktivitäten in den USA haben zugenommen, was sich weiterhin auf die Angebotsseite der Gleichung auswirken könnte.

Was die Währungen betrifft, so wird das aufregendste Ereignis in Australien stattfinden. Die Reserve Bank of Australia muss eine Entscheidung in Bezug auf ihre Geldpolitik treffen. Es wird erwartet, dass die Bank ihre Haltung nicht ändert und die Geldpolitik unverändert lässt. Die allgemeine Schwäche der Wirtschaftszahlen ist jedoch etwas, das von der Bank anerkannt werden muss. Allerdings sind sich die politischen Entscheidungsträger auch der höheren Wahrscheinlichkeit bewusst, dass eine neue Regierung die Verantwortung übernimmt, und die Finanzpolitik wäre der wichtigste Bestandteil. Die australische Notenbank muß das sorgfältig abwägen, bevor sie sich entscheidet, einen neuen Impuls zu geben. Fürs Erste ist das Einzige, was Investoren von der Bank hören möchten, dass sie tendentiell die Geldpolitik lockern wird.

 

Naeem Aslam

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Giovanni Cicivelli: Ausblick auf Dax, EURJPY, und zahlreiche Aktien

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An dieser Stelle zeige ich euch einen kurzen Ausblick auf mein heutiges ausführliches Video. Short-Marken für den Dax nenne ich genau so wie eine konkrete Forex-Idee. Auch gibt es heute zahlreiche Aktien-News. Wollt ihr das ausführliche Video sehen, dann meldet euch einfach hier an. Es ist kostenfrei!

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Finanznews

Zwei Dinge sind jetzt klar! Videoausblick

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Zwei Dinge sind jetzt klar geworden! Erstens: es wird im Juli keine „große“ Zinssenkung (0,5%) durch die Fed geben – das hat gestern das mit Abstand dovishste stimmberechtigte FOMC-Mitglied, James Bullard, klar gemacht. Damit ist die Zinssenkungsfantasie der Märkte deutlich gebremst – der Dollar wertet wieder auf. Die zweite Vor-Entscheidung sind Aussagen von US-Offiziellen, wonach es auf dem G20-Gipfel sicher noch keinen Deal zwischen den USA und China geben werde. Insgesamt fehlt damit kurzfristig die Fantasie, die die Märkte zuletzt so stark nach oben getrieben hatte – nun setzt scheinbar ein typisches Muster ein: nach dem Verfall im Juni ist die Folgewoche eher schwach..

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Indizes

Fed-Chef Powell: Aussagen vor dem US-Abgeordnetenhaus

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Vorhin Aussagen des dovishten der derzeit stimmberechtigten FOMC-Mitglieder, James Bullard, der eine 0,5%-Zinssenkung für die Juli-Sitzung ausgeschlossen hat („Situation doesnn´t call for a 50 basis point rate cut“ – die Fed Fund Futures hatten eine 40%-Wahrscheinlichkeit dafür eingepreist – nach den Aussagen Bullards der Dollar stärker, Gold schwächer..)

Hier aber Powell vor dem Council on Foreign Relations des US-Abgeordnetenhauses:

Die Aussagen Powells können Sie unter folgendem link sehen:

https://www.cfr.org/event/conversation-jerome-h-powell

– schädlich, wenn Geldpolitik politischen Intererssen ntergeodnet wäre (FMW: klare Spitze gegen Trump!)

– Gründe für akkomodierende Geldpolitik haben sich verstärkt (FMW: das war schon die Aussage Powells bei seiner letzten PK)

– Dinge haben sich deutlich geändert seit 01.Mai

– Powell: „If you see weakness in the economy, it’s a good practice in a low-rate world to come in earlier rather than later“ (FMW: klarer Hinweis auf eine 0,25%-Zinssenkung im Juli)

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