Die große Euphoriewelle bei S&P 500 und Co über den Wahlsieg von Donald Trump in den USA ist etwas abgeebbt. Zunächst ausgelöst durch einen großen Short Squeeze, der binnen 24 Stunden einen deutlichen Kursanstieg bei den Indizes verursacht hat, weil es natürlich gerade für professionelle Anleger jede Menge Absicherungsbedarf gab. Nach ein paar Tagen weiter moderat steigender Kurse, begann man sich darauf zu fokussieren, welch große Veränderungen mit der neuen Ära Trump auf die Märkte hinzukommen könnten. Wie zum Beispiel höhere Zölle für alle Länder, die ein Handelsüberschuss mit den USA besitzen, als Gegenfinanzierung zu Steuersenkungen, aber auch das Unterfangen der millionenfachen. Ausweisung von Migranten. Was vor allem in der US-Landwirtschaft ein kleines Beben auslösen würde. Vor vor allem aber erkennen die Märkte, welche radikale Denker die obersten Positionen in seiner Regierung besetzen sollen. Bei Kandidaten, bei denen selbst manch altgediente Republikaner die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Daneben gab es in dieser Woche noch die mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von Nvidia, die wieder einmal die Erwartungen übertrafen, aber einige Fragezeichen aufwarfen.
Damit kommt es derzeit zu einem kleinen Wettstreit von Investoren, die unbedingt eine Jahresendrally haben wollen, weil sie erfahrungsgemäß davon profitieren und anderen, die bereits mit Vorsicht agieren. Weil eben die neue Ära Trump, die nach dem 20. Januar so richtig beginnt, mit extremen Zerreißproben verbunden ist – wenn er sich zumindest nur annähernd an seine bisherigen Versprechen hält, die voller Widersprüche sind. Hierzu später mehr. Zunächst ein Rückblick auf die vergangene Börsenwoche.
S&P 500: Versöhnlicher Jahresausklang oder beginnt das Zittern vor Donald Trump?
Eigentlich befinden wir uns in der besten Börsenzeit des Jahres mit einer sehr wahrscheinlichen Jahresendrally. Vor allem, wenn die ersten zehn Monate eines Jahres so grandios verlaufen sind. Eigentlich warten 100 Milliarden Dollar an Buybacks, die investiert werden sollen und viele aktive Fondsmanager hoffen auf einen hohen Indexstand zum Jahresende, um satte Boni einzustreichen.
Eigentlich wäre das positiv, wenn da nicht der hohe Optimismus und die hohe Zuversicht von Big Money für amerikanische Aktien wäre, aus der selten eine Jahresendrally erwuchs. In den letzten Jahren entstand so etwas stets an einer Wand der Angst. Und wenn nicht ein Präsident die Wahl gewonnen hätte, der mit dem radikalsten Programm in der jüngeren Geschichte ins Weiße Haus einziehen wird.
Die Märkte bewegen sich seit Tagen nicht wirklich groß von der Stelle, es ist auch kein Wunder, denn der S&P 500 hat bis dato im November bereits 4,62 Prozent zugelegt. Das ist mehr als es in den letzten 10 Jahren durchschnittlich in diesem Monat nach oben ging.
Was also werden die Märkte in den nächsten Wochen spielen? Ist natürlich wie immer nicht seriös zu beantworten. Der Kampf der Zuversichtlichen gegen die Vorsichtigen, aber eines ist absehbar: Sollte sich die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe über 4,50 Prozent bewegen, wird das die Aktienmärkte in die Schranken weisen. Denn der natürliche Feind – nicht nur für eine schuldenverliebte Regierung – , sondern auch für die Aktienmärkte, ist eben der Anleihemarkt.
Vor allem, wenn die Rendite der Benchmark über der der Rendite des Aktienmarkts liegt. Berechnet durch den Quotienten: 100 durch die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe, verglichen mit dem KGV des großen S&P 500, welches deutlich über 22 steht. Jahrelang war der Anleihemarkt als Alternative abgemeldet, aber das ist seit geraumer Zeit anders.
Ganz kurzfristig steht die Woche mit Thanksgiving und Black Friday in den USA an. Eine Periode, in der es ganz selten Kursverluste gibt, schließlich feiert man hier so etwas wie den Kapitalismus amerikanischer Prägung. Anschließend gab es häufig den Beginn einer kleinen Weihnachtsrally. Wie es die Statistik-verliebten Amerikaner hier darstellen?
Hier der Chart des Futures auf den S&P 500 mit der Entwicklung in den Tagen vor und nach der US-Wahl. Die Wahlparty ist abgeebbt, etwas Vorsicht hat sich breitgemacht:
Die Wochen-Heatmap auf den S&P 500 zeigt: Big Tech zieht nicht mehr richtig – „The Rally is broadening out!“

S&P 500 und das Sentiment: Die Euphorie schwindet etwas
Die Euphorie bei den Kleinanlegern hat zur Wochenmitte ein wenig abgenommen. Erkennbar an der prozentualen Entwicklung des Bullenlagers bei US-Privatinvestoren, welches sich auf 41,3 Prozent verringert hat. Aber noch interessanter ist der Anstieg der pessimistischen Investoren auf 33,2 Prozent, einer Quote, die über dem historischen Durchschnitt liegt. Damit entsteht wieder etwas Zweifel an der Kursentwicklung der Märkte und wie bereits öfters erwähnt, wäre dies die „conditio sine qua non“, eine unerlässliche Bedingung, für ein versöhnliches Jahresende am Markt.
Vor einem Monat hatte ich einen Wochenendartikel betitelt: S&P 500: Mit Euphorie in eine Jahresendrally – wirklich? Ob der aktuelle Rückgang der Euphorie bereits reicht für eine spürbare Rally an den Märkten, ist natürlich alles andere als gewiss. Aber die Voraussetzungen für einen stabilen Jahresausgang haben sich verbessert. Weil eben auch der Elefant im Raum – der 3,6 Billionen Dollar schwere Wert Nvidia – bei seinen Quartalszahlen keinen Einbruch verursacht hat.
Die Investitionsquote der aktiven Fondsmanager liegt mit 91,33 Prozent auf demselben Niveau wie in der Vorwoche. Hoch, aber nicht extrem, es sind nicht mehr ganz 25 Handelstage bis zur nächsten großen Bilanz, aber die Fondsmanager wissen natürlich auch um die mögliche Schwäche der Märkte Ende November/Anfang Dezember wegen steuerlicher Aspekte (Verkauf von Verlustbringern, Tax Loss Selling) und halten vielleicht noch etwas Kapital zurück. Hierzu mehr in den nächsten Wochen.
Jetzt noch das Stimmungsbarometer von CNN, der Fear&Greed Index. Dieses steht bei 61 Punkten, also im Eingangsbereich zur Gier. Mit einem Unterindikator, der Marktbreite, der sich in extremer Angst präsentiert. Nach vielen Wochen seltsamer Stimmungsanzeigen, könnte man fast spöttisch bemerken: Mit dem Fear&Greed Index ist derzeit nichts mehr anzufangen.
Die Konjunkturdaten der Woche – Wo ist die Abschwächung der Konjunktur?
Von Seiten der Konjunkturdaten war es eine sehr meldungsarme Woche. Die Daten für die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe kamen mit 213.000 statt 220.000 besser herein, als erwartet. Allerdings enttäuschten einmal mehr die Baugenehmigungen in den USA sowie der Phily Fed Herstellungsindex mit minus 5,5 Punkten, anstelle der erwarteten plus 7,4.
Das große Augenmerk lag aber auf den Einkaufsmanagerindizes vom Freitag, die als Frühindikator Hinweise für die Wirtschaftsentwicklungen in den großen westlichen Ländern geben sollten.
Europa enttäuschte auf ganze Linie mit 48,1 Punkten für den Gesamtindex (unter 50 ist Schrumpfung). Besonders ausgeprägt, die Schwäche von Frankreich (44,8) und Deutschland (47,3), da wundert es ist nicht, dass sich selbst Zinsfalken für eine Fortsetzung der Zinssenkungen durch die EZB aussprechen, egal welche Zollpolitik US-Präsident Trump in Kürze fahren wird.
Dann die USA, konjunkturell eine Insel, scheinbar in einer anderen Welt lebend. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe blieb mit 48,8 Punkten unter der Wachstumsschwelle, aber der wesentlich wichtigere Dienstleistungssektor stieg von 55,0 auf 57,0 Punkte. Der Sektor, welcher für 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steht. Deshalb wird die Antwort auf die Frage nach einer US-Rezession ein weiteres Mal vertagt.
Die Freitagsschlusskurse
Nach dem ersten Wochenminus in der Vorwoche, nach mehreren Wochen Anstieg, nun schon wieder ein Aufwärtstrend in dieser Woche. Noch erwartet man anscheinend Wunderdinge vom großen Reformer Donald Trump – oder ist es Big Money, welches diesen Bullenmarkt noch bis zum Jahreswechsel halten will? Und ewig locken die Boni! Nicht zu vergessen die Aktienrückkäufe von etwa 6 Milliarden Dollar täglich, die als Kursstürze wirken. Da fällt es gar nicht ins Gewicht, dass die Insider ihre eigene Aktien schon seit Wochen verkaufen. Die Korrektur in der Vorwoche beim S&P 500 war rückblickend sehr mild ausgefallen, aber das passt zu diesem Börsenjahr, welches noch nicht einmal eine Normalkorrektur von 10 Prozent erlebt hat. Interessant aber die Rotation im Markt.
Der Nebenwerte Index Russell 2000 hat nach dieser starken Woche fast sein Allzeithoch von 2022 wieder erreicht. Der Lieblingsindexvon Trump – der Dow Jones Average, endete die Woche mit einem neuen Allzeithoch.
Der Wochenschluss:
Dow Jones: plus 0,97 Prozent, 44.296 Punkte, Vorwoche 43.444 Punkte
S&P 500: plus 0,35 Prozent, 5969 Punkte, Vorwoche 5870 Punkte
Nasdaq Composite: plus 0,16 Prozent, 19.003 Punkte, Vorwoche 18.680 Punkte
Russell 2000: plus 1,80 Prozent, 2406 Punkte, Vorwoche 2303 Punkte
Dax 40: plus 0,9 Prozent, 19323 Punkte, Vorwoche 19.210 Punkte (Xetra-Schluss)
Volatilitätsindex VIX: 15,30 Punkte, Vorwoche 16,92 Punkte
10-jährige US-Staatsanleihe: 4,413 Prozent , Vorwoche 4,437 Prozent
2-jährige US-Staatsanleihe: 4,379 Prozent, Vorwoche 4,305 Prozent
Und jetzt wartet die kurze Woche mit dem Black Friday.
S&P 500 und mögliche frühe Auswirkungen der Zollpolitik von Trump
Wie bereits mehrfach deutlich angesprochen, ist eines der Hauptanliegen Donald Trumps die Erhebung von Zöllen, „um das Unrecht auszugleichen, welches der Wirtschaftsnation USA widerfährt.“
Trump glaubt, dass die USA mit ihren Importen den Rest der Welt finanziert. Dies ist sein jahrzehntealtes Narrativ, welches er demnächst umsetzen wird – die Frage ist nur die Höhe der Einfuhrzölle. Aber daraus ergeben sich unmittelbar einige sofort wirksame Konsequenzen.
Bekanntermaßen wird Trump erst am 20. Januar in sein Amt eingeführt. Mittels Executive Order, also per Dekret. kann er Zölle relativ zeitnah einführen, ohne die Einschaltung des Kongresses in einem langwierigen Gesetzgebungsverfahren. Aber dennoch dürfte es dann ein paar Wochen dauern, bis diese Zölle wirksam werden. Was aber passiert in den drei Monaten bis dahin? Alle Unternehmen, die Waren in die USA importieren, werden so viel wie möglich vorher einkaufen, die Lager füllen, um dem erwarteten Preisanstieg zuvorzukommen. Signale dafür liefern schon die ersten Schifffahrtslinien, die von einer erhöhten Nachfrage sprechen, „the supply chain may accelerate in December“ (Everstream Analytics), die Lagerhaltung nimmt Fahrt auf.
Damit könnte ein kleines, temporäres, konjunkturelles Feuerwerk in den USA angefacht werden, welches die Wirtschaftsdaten in den nächsten zwei Monaten befeuern sollte.
Was passiert dann mit der Zinspolitik der Fed, kurzfristig, aber ist damit nicht gleichzeitig ein Einbruch im Frühjahr 2025 indiziert?
Die „Welt“ brachte es am Mittwoch die Problematik bereits auf den Punkt:
„Wird Trump es riskieren, die Weltwirtschaft in eine Rezession zu stürzen und die Inflation anzuheizen, indem er diese Zölle einführt? Eine Alternative kommt aus seiner ersten Amtszeit. Damals polterte er auch herum, handelte aber das Freihandelsabkommen zwischen Kanada, Mexiko und den USA neu aus.“
Nach meiner Erinnerung hatte er damals vom größten Deal aller Zeiten mit China gesprochen, was dabei herauskam, ist jüngere Geschichte.
Fazit
Noch sind es knapp acht Wochen bis zur Amtseinführung des neuen und alten US-Präsidenten Donald Trump. Er hat bereits weitgehend seine Regierungsmannschaft zusammengestellt, die zum Teil natürlich erst durch den Kongress bestätigt werden muss. Aber bei den Kriterien, die zu dieser Auswahl geführt haben, ist meines Erachtens vieles ganz einfach erklärbar:
– Unbedingte Loyalität der Kandidaten zu Donald Trump
In seiner ersten Amtszeit im Jahr 2017 hatte er nach 100 Tagen bereits schon einen Teil seiner Mannschaft ausgewechselt, weil die Stellen-Inhaber nicht in seinem Sinne agierten. Trump wird sich in seinem 79. Lebensjahr nicht geändert haben – und es zählt für den Narzissten Trump eben Trump first und nicht America first.
– Radikalität im Denken der Amtsinhaber
Die aufgestellten Kandidaten sollen nicht die weiche Politik der Biden-Regierung fortsetzen wollen, sondern müssen sich disruptiv und geradezu diametral zu der bisherigen Politik geäußert haben. Trump will möglichst den Mainstream der bisherigen Politik brechen, deshalb auch Elon Musk als Chef von DOGE (Department of Government Efficiency). Was auf der ersten Blick nicht unbedingt schlecht erscheint – Stichwort aufgeblähter Regierungsapparat.
Allerdings müssen die Minister keine Expertise auf ihrem Gebiet aufweisen, sonst sollte auch ein 4-Sterne-General an der Spitze des Verteidigungsministeriums oder ein Mediziner dem Gesundheitsministerium vorstehen.
– Verfechter einer radikalen Zollpolitik
Trump betont dies nicht erst seit ein paar Wochen, sondern bereits über mehrere Jahrzehnte. Die USA haben ein ausgeprägtes Handelsbilanzdefizit, das bedeutet für ihn, man bezahle den Wohlstand andere Länder über die Importe in die USA und dies müsse sich gründlich ändern. Mit Zöllen von 10 bis zu 100 Prozent. Zu dieser Grundidee müssen die neuen Amtsinhaber stehen, Selbiges gilt auch für seine Kritik bei der Zugehörigkeit zum Militärbündnis NATO.
Die sind, sehr vereinfacht, einige Kriterien für die Aufstellung der bisherigen Regierungsmannschaft.
Aber damit ist ein ganz großer Widerspruch geradezu implementiert. Denn Donald Trump ist wie kein Präsident vor ihm auf die Entwicklung der Wall Street fixiert. In seiner letzten Amtsperiode musste ihm ein Mitarbeiter nicht nur täglich die Kurse des Dow Jones mitteilen, sondern er stand bei jedem Meilenstein im Index gerne vor der Kamera und verkündete dem Volk, dies sei der Verdienst seiner Politik.
Bei seinem Amtsantritt 2017 stand der S&P 500 bei etwa 2300 Punkten, aktuell sind es 5950 Punkte. Der Gesamtwert der amerikanischen Aktien (Wilshire 5000) liegt demzufolge derzeit bereits bei 60 Billionen Dollar und das Medianvermögen der amerikanischen Haushalte am Aktienmarkt beträgt 250.000 Dollar. Vieles steht hier für die Altersvorsorge, das heißt aber gleichzeitig, dass die Hälfte der Amerikaner ein Vermögen zwischen 250.000 Dollar und im Extrem über 100 Milliarden Dollar (Buffett, Musk, Zuckerberg, Gates) besitzen müssen.
Donald Trump bemisst seine Regierungsleistung an der Entwicklung der Aktienmärkte, unter seinem Vorgänger waren die Indizes aber um 50 Prozent gestiegen. Sollte es also am Aktienmarkt in nächster Zeit um 10 Prozent oder mehr nach unten gehen, aufgrund seiner Zollvorgaben oder anderer radikaler Pläne (Ausweisung von Migranten, schuldenfinanzierte Steuersenkungen), so sollte man für keinen seiner Kandidaten eine lange Amtszeit einkalkulieren. Trump wird einen Kursrückgang nicht auf die „eigene Kappe“ nehmen, sondern andere Ursachen dafür ausrufen. Die Zeit vergeht rasch, bereits in gut 23 Monaten sind Midterm Elections.
Denn auch unter dem 47. Präsidenten der USA wird – angesichts der gigantischen Abhängigkeit der US-Gesellschaft von einem halbwegs stabilen Aktienmarkt – folgender Grundsatz gelten:
It’s the Wall Street Stupid!
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„….. Inflation anzuheizen, indem er diese Zölle einführt?“
Wie Preissteigerungen und Inflation in den USA trotz Zölle umgangen wird, kündigt sich seit Wochen durch die zunehmende Dollarstärke an. Wertet der Dollar 10% auf, dann kompensiert das Zölle von 10% der Importe. Europa hat dann damit ein doppeltes Problem: Zölle beim Export und Inflationsschub aufgrund gestiegener Preise für Gas, Öl, Kohle und andere Rohstoffe. Das Inflationsrisiko steigt in Europa, und eben nicht in denUSA. MAGA- und die barbarisch primitive und dekadente grüne Wirtschaftspolitik fährt Deutschland sicher und reguliert-zertifiziert an die Wand.
Grösster Trugschluss, man bezahle mit dem Import den Wohlstand anderer Länder ! Richtig ist , mit der Verschuldung bei der Restwelt sind diese Importe gratis und die Amis leben auf Kosten der Restwelt.
Zusätzlich belastet die Abwertung des Dollars als Reservewährung langfristig die Gläubiger der Schuldenorgie. ( Dollar = Konfetti) Die Gegenmassnahmen der Brics sind verständlich und überfällig.
Und niemand wagt es anzusprechen. Wenn die Massnahmen kommen wie geplant, wird es sehr viele Leute hart treffen und die Gefahr von Ausschreitungen und Gewalt auch gegen den Präsidenten wird sehr gross sein.Und was auch selten gesagt wird, linke Kreise sind oft viel gewalttätiger als die bösen Rechten.
Beamte aus den Büros zu vertreiben wird sehr viel schwieriger werden als Arbeiter auf die Strasse zu stellen.