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S&P 500: Wohin geht es beim Leitindex der Welt?

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Wie erwartet konnte sich der marktbreite S&P 500 im Verlauf der zurückliegenden Handelstage, weiter aufwärts bewegen. In Bezug auf meine jüngste Analyse hat sich lediglich die kleine Korrektur wesentlich schwächer ausgebildet, als von mir beschrieben. Mit der gezeigten Performance ist der S&P 500 in den eigentlichen Zielbereich vorgestoßen, und in der Tat weisen die ersten Indikatoren auf eine unmittelbar bevorstehende Trendwende hin. Angst muß man vor dieser Entwicklung natürlich nicht haben. Denn der S&P befindet sich auch weiterhin in einem völlig intakten Aufwärtstrend, wie der  Chart es zeigt.

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Ausblick für den S&P 500:

Momentan bildet sich noch Welle (d) des expandierenden Triangles (a-b-c-d-e) aus. Diese Formation stellt sich als übergeordnete Welle (b) dar. An den folgenden Tagen kann der Trend noch bis zur 0.62-Linie bei 3.031 Punkten verlaufen, wesentlich höher sollte die kleine Welle nicht steigen können. Erst durch einen sehr deutlichen Sprung über diesen Widerstand würde wieder etwas Raum öffnen. Das nächste herleitbare Ziel wird dann durch das 1.00 Retracement (3.107 Punkte) gebildet. Sehr realistisch erscheint mir das Eintreten dieser Option indes nicht.

 

Die Perspektiven für den S&P 500

Wie das unterhalb liegende Zeitlineal es aufzeigt, hat der Trend auch in temporärer Hinsicht, das Ziel bereits erreicht. Der Aufwärtstrend endet mit Unterschreiten des 0.76 Retracements bei aktuell 2.932 Punkten. In der Folge fällt der Index sehr schnell bis zur 1.00-Unterstützung (aktuell 2.831 Punkte). Das Zeitlineal liefert wie immer Anhaltspunkte über den zeitlichen Verlauf der einzelnen Wellen. Demzufolge sollte Welle (e) des Triangles nicht vor Ende August abgeschlossen werden. Das bedeutet, daß sich diese Welle nicht sonderlich dynamisch ausformt.

 

Fazit:

Der S&P 500 bewegt sich aktuell noch in einer kleineren Aufwärtsbewegung, welcher sich allerdings als Teil der größeren Korrektur versteht. Daher rate ich von einer erneuten Positionierung in den Index ab. Das aktuelle Kaufsignal bleibt zunächst noch bestehen. Sichern Sie auf dem 0.76 Retracement bei 2.932 Punkten ab.

 

Készítette: Meutia Chaerani / Indradi Soemardjan http://www.indrani.net – A feltöltő saját munkája, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2206055

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Aktienmärkte und US-Dollar: Korrektur – oder Beginn der Risiko-Aversion?

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Der Weckruf von gestern Morgen, der durch den Anstieg des Goldpreises signalisiert worden war (wobei Gold als Absicherung gegen eine Korrektur der Aktienmärkte gekauft wurde), hat begonnen, seine Auswirkungen zu zeigen: die Börsen haben etwas begonnen, was vorerst als Gewinnmitnahmen betrachtet werden kann.

Der S&P500 hat sich von seinen Höchstständen im Bereich von 3.390 wieder deutlicher entfernt, der Dax ist der Bewegung der amerikanischen Aktienmärkte gefolgt und handelt im Bereich zwischen 13.570 und 13.650 Punkten als wichtige Marken. Für den S&P 500 gilt: bricht die Unterstützung bei  3.330 Punkten, dürfte der Index zunächst weiter bis 3.305 Punkte fallen.

Aktienmärkte: Risiko-Aversion oder nur Korrektur?

Im Moment sind die Bewegungen auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen, nach den vorherigen starken Anstiegen der Aktienmärkte. Gestern haben wir im Rahmen unserer Argumentation dargelegt, warum die klassischen Korrelationen zwischen den verschiedenen Anlageklassen vorerst verschwunden sind – da der Dollar im Allgemeinen gekauft wird und Gold als Absicherungsinstrument eingesetzt wurde, um keine direkten Short-Positionen an den Börsen einzugehen („US-Dollar: warum er derzeit so unglaublich stark ist!“). Wenn wir eine Ent-Koppelung zwischen Dollar-Yen und all den anderen Dollar-Währungspaaren sehen würden, dann liefert uns das einige bedeutendere Erkenntnisse über die Finanzmärkte. Technisch gesehen gibt es in der Tat noch keine strukturellen Voraussetzungen für eine mögliche Trendwende, so dass wir mit Vorsicht argumentieren müssen.

Rohstoff-Währungen

Der Rückgang des australischen und des neuseeländischen Dollars setzt sich fort, aufgrund der anhaltend starken Käufe von US-Dollars – und aus charttechnischen Gründen: zentrale Unterstützungen wurden gebrochen, sodass wir nun Kursniveaus erreicht haben,  die wir seit 10 Jahren nicht mehr gesehen haben. Die Furcht vor möglichen Zinssenkungen belastet weiterhin die australische Währung, was wiederum den neuseeländischen Dollar („Kiwi“) mit sich reißt. Vorerst verfolgen wir weiterhin eine mögliche Vertiefung der Baisse in Richtung 0,6525, wo wir weitere Versuche einer bärischen Kurs-Tendenz sehen könnten, falls der Markt weiterhin US-Dollar kauft.

(Hinweis: Der Autor Matteo Paganini ist chief market strategist bei dem australischen Broker Pepperstone)

Die Aktienmärkte und ihre Korrelation mit dem US-Dollar

Der Chart AUD/USD als Singalgeber der Aktienmärkte

 

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Finanznews

Aktienmärkte: Inflation und Ent-Globalisierung! Videoausblick

Eines aber haben die Aktienmärkte vermutlich noch nicht so richtig auf dem Schirm: den Anstieg der Inflation aufgrund der Folgewirkungen des Coronavirus

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Gestern reagierten die Aktienmärkte plötzlich – und das ohne eine Nachricht, die ein Trigger hätte sein können für den impulsiven Abverkauf an der Wall Street. In diesem Fll gilt: Kurse machen Nachrichten – zu Zeiten der heißen Phase im Handelskrieg war es andersherum. Eines aber haben die Aktienmärkte vermutlich noch nicht so richtig auf dem Schirm: den Anstieg der Inflation aufgrund der Folgewirkungen des Coronavirus: die Krise zeigt die Abhängigkeit des Westens von China und ist ein weiterer Meilenstein der Ent-Globalisierung (nach der Einführung von Zöllen im Handelskrieg). Wir stehen am Beginn einer Verlegung von Lieferketten (Deutschland ist derzeit gar nicht mehr in der Lage etwa Antibiotika zu produzieren). Aber das heißt auch: die Inflation wird steigen, weil die Produktion im eigenen Land viel teurer ist als zuvor – der starke Anstieg der Erzeugerpreise in den USA und Deutschland ist ein erster Hinweis darauf..

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Gold in einer win-win-Situation? Marktgeflüster (Video)

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Ist Gold nun in einer win-win-Situation? Offenkundig nutzen derzeit viele Investoren Gold erstens als Absicherung gegen die ökonomischen Folgen des Coronavirus. Und zweitens erwarten die Märkte – sollte sich die Lage verschlechtern – dass die Fed (und andere Notenbanken) die Zinsen weiter senken, was wiederum gut für das unverzinste Gold wäre. Heute die Wall Street mit einem plötzlichen Abverkauf – der Nasdaq 100, der seit dem 27.Januar mehr als 8% hat zulegen können, mit einer schnellen Bewegung nach unten. War eine Meldung der „Global Times“ über Apple der Auslöser? Inzwischen rückt in Sachen Coronavirus Südkorea immer mehr in den Fokus – die Sorgen vor einer globalen Ausbreitung nehmen zu..

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