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S&P stuft Griechenland ab, Tsipras bekräftigt „Nein“-Referendum

S&P hat Griechenland um eine weitere Stufe abgestuft. Die Ratingagentur senkte ihre Einstufung für das Land von „CCC“ auf „CCC-„, Ausblick negativ. Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone habe sich deutlich erhöht und liege nun bei 50%.

S&P reagiert damit offenkundig auf die Ankündigung eines griechischen Regierungsvertreters, dass Athen die morgen fällige Rate an den IWF nicht bezahlen wird.

Soeben Aussagen von Tsipras:

– wollen mit dem Referendum in der Eurozone bleiben, aber mit passendem Programm

– rufe die Bevölkerung auf, gegen die Vorschläge der Gläubiger zu stimmen

– je höher die „Nein“-Quote, desto stärker sind wir

– haben alles getan für einen Deal

– Gläubiger wollten keinen Kompromiß, wollten nur ihre Massnahmen umsetzen

– Gläubiger wollten kein Referendum, weil sie ein „Nein“ fürchten

– unser Vorschlag bleibt auch nach dem Referendum auf dem Tisch



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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