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Anleihen

S&P: was der Grexit für die Eurozone bedeutet

Markus Fugmann

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Von Markus Fugmann

Angela Merkel ist sich sicher: alles tutti in Europa, wir sind gewappnet, es kann nix passieren: wir haben den ESM, den EFSF, die EZB und den Mario, ach ja, und Mutti ist ja auch dabei. Wie soll da was schiefgehen in der Eurozone, wenn diese von solch brillanten Personen und Institutionen regiert wird?

So einfach ist das nicht, sagt da jedoch heute die amerikanische Ratingagentur S&P – denn ein Ausscheiden Griechenlands hätte vor allem Folgen für Länder wie Spanien, Portugal und Italien in Gestalt höherer Zinskosten. Dazu S&P:

„Gemäß der Simulation würde dann flächendeckend ein Währungsrisikoaufschlag eingepreist, da die Mitgliedschaft in der Eurozone nicht mehr länger als unwiderruflich eingestuft würde“.

Und das trifft dann eben vor allem die Euro-Peripherie – trotz QE der EZB:

„Das Quantitative-Easing-Programm der EZB könnte den Anstieg eventuell etwas eingrenzen, aber der Risikoaufschlag für das Währungsrisiko wäre wahrscheinlich von Dauer“, so die Ratingagentur.

S&P geht davon aus, dass die Finanzierungskosten 2015/2016 um etwa 30 Milliarden Euro steigen würden, wovon auf Italien rund 11 Milliarden Euro entfallen würden.

Aber vielleicht ist das alles noch zu optimistisch..

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    KK

    2. Juli 2015 20:54 at 20:54

    Wer sich über den Lauf der Welt wundert: es gibt da ein wunderbares, langes englisches Gedicht

    ( das kürzlich zusammen mit einer Übersetzung ins Deutsche herausgegeben wurde – allerdings lässt sich der märchenhafte Sprach-Duktus nur unvollkommen deutschsprachig wiedergeben ).

    …. wer finden will, suche nach “ Headthcote Williams “ – good luck.

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Anleihen

Andre Stagge: Steigende US-Rendite, US-Wahl, Aktienmarkt – sein aktuelles Trading

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge spekuliert aktuell auf die steigende Rendite für US-Staatsanleihen, und hat daher den Future für Staatsanleihen geshortet (Renditen und Kurse bewegen sich logischerweise immer exakt gegenläufig). Im folgenden brandaktuellen Video erklärt er die derzeitigen Zusammenhänge am Kapitalmarkt. Als da wäre die heutige Wichtigkeit der US-Wahl in Georgia und deren Folgewirkungen auf die US-Politik und die Kapitalmärkte. Auch geht es darum, dass steigende Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen dauerhaft nicht parallel existieren können. Denn es ist, wie es ist. Deutlich höhere Renditen machen Anleihen attraktiver und sorgen eigentlich für einen Geldfluss raus aus Aktien.

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Hellmeyer, Halver, Leber und Co – optimistisch ins neues Jahr!

Claudio Kummerfeld

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Wie wird das Börsenjahr 2021 laufen, und wie werden einzelne Anlageklassen wie Aktien, Gold oder Anleihen performen? Dazu äußern sich im folgenden Video Folker Hellmeyer von Solvecon Investment, Robert Halver von der Baader Bank, Frank Fischer von Shareholder Management, Thomas Romig von Assenagon, Dr. Hendrik Leber von ACATIS und Johannes Hirsch von antea. Natürlich hat jeder der hier gezeigten Personen im Detail unterschiedliche Standpunkte. Aber wenn man das große Bild betrachtet, dann herrscht für den Aktienmarkt doch ein recht großer Optimismus. Klar, die Coronakrise scheint mit dem Impfungen ein Ende zu finden, und Joe Biden bringt Ruhe in die Kiste, nach vier chaotischen Trump-Jahren. Aber gelten „Experten“ mit ihren Jahresaussichten nicht oft als Kontra-Indikatoren? Aber gut, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Die Begründungen der Experten sind jedenfalls inhaltlich schlüssig und durchaus nachvollziehbar.

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