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SpaceX meldet 60 Milliarden Dollar Übernahme des KI-Startups Cursor

Bezahlt wird mit eigenen Aktien: SpaceX meldet aktuell die 60 Milliarden Dollar-Übernahme des KI-Coding-Startups Cursor.

KI-Grafik generiert mit ChatGPT.

Gerade erst ging der 75 Milliarden Dollar-Börsengang von SpaceX erfolgreich über die Bühne, und bis jetzt wurden quasi „Werte“ von 2,5 Billionen Dollar Marktkapitalisierung durch steile Kursanstiege binnen zwei Börsentagen „geschaffen“. Da fällt es leicht, gigantische Übernahmen mit der Bezahlung durch eigene Aktien zu stemmen, die winzig erscheinen. Aber 60 Milliarden Dollar, das ist eine ganze Menge!


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SpaceX gab vor wenigen Minuten offiziell bekannt, dass man das KI-Coding-Startup Cursor mit eine Bewertung von 60 Milliarden Dollar übernimmt. Man festigt damit laut Bloomberg damit einen wichtigen Teil von Elon Musks Bemühungen, bei Coding-Tools zu den Konkurrenten aufzuschließen. Cursor-Investoren haben laut einer heute eingereichten Unternehmensmeldung das Recht, SpaceX-Aktien auf Basis des implizierten Eigenkapitalwerts von Cursor in Höhe von 60 Milliarden Dollar zu erhalten. Die Fusion soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden. SpaceX hatte im April erstmals bekannt gegeben, dass es sich das Recht gesichert habe, Cursor noch in diesem Jahr zu kaufen, dies jedoch aufgrund des Börsengangs des Raketenunternehmens zurückgestellt habe.

Der Deal soll die KI-gestützten Programmierfähigkeiten von SpaceX kurz nach einem beispiellosen Börsengang stärken. Das Unternehmen konkurriert mit Anthropic PBC und OpenAI bei der Entwicklung generativer KI-Tools für Verbraucher und Unternehmen. Musk hat erklärt, dass xAI insbesondere bei Software-Codierungstools hinter der Konkurrenz zurückbleibt und bereits Ingenieure von Cursor rekrutiert habe.


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Cursor verkauft Tools, die Programmierern helfen sollen, Code effizienter zu schreiben und zu debuggen. Das Unternehmen entwickelte sich schnell zu einem der am schnellsten wachsenden Startups aller Zeiten und zu einem zentralen Akteur in der „Vibe-Coding“-Ära der Tech-Branche, da die Nachfrage unter Softwareentwicklern nach Tools, die auf Chatbot-Eingabeaufforderungen basieren, stark ansteigt.

FMW/Bloomberg



Über den RedakteurClaudio Kummerfeld
Claudio Kummerfeld verfügt über langjährige Kapitalmarkterfahrung. Er berichtet als Finanzjournalist über aktuelle Marktereignisse. Dazu kommentiert er politische und wirtschaftliche Themen.
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1 Kommentar

  1. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Das erinnert an die Voicestream Übernahme durch die Telekom im Jahre 2000…damals hauptsächlich mit den eigenen Aktien bezahlt…

    Die Voicestream Aktionäre hatten dann nichts besseres zu tun als die Telekom Aktien wieder auf den Markt zu schmeißen…vor der Übernahme stand die Telekom noch bei um die 40 Euro und hinterher hatte sich der Wert mehr als halbiert…

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