Was war die Ursache für den großen Strom-Blackout in Spanien und Portugal? Der böse Putin, Cyberangriffe, der Klimawandel? Unbekannt. Man suche noch nach den Gründen, so liest man es derzeit in vielen Medien. Aber die Solarenergie als Ursache rückt doch in den Mittelpunkt. Der Energieexperte Fritz Vahrenholt berichtet im folgenden Video über Aussagen des spanischen Netzbetreibers. Vereinfacht ausgedrückt: Zu viel Solarstrom hat offenbar das Netz in Spanien überlastet, so dass es zum Zusammenbruch kam. In gut verständlichen Aussagen erklärt Vahrenholt, dass zu viel nicht regelbarer Strom aus Solaranergie auch für Deutschland zunehmend zum Problem werden kann.
Auch das ZDF wies gestern zum Stromausfall in Spanien auf das Problem von zu viel erzeugtem Solarstrom hin. Herkömmliche Kraftwerke wie Wasser- oder Wärmekraftwerke seien mit ihren großen, rotierenden Generatoren in der Lage, die Netzfrequenz zu stabilisieren und kurzfristige Frequenzschwankungen abzufedern. Wind- und Photovoltaikanlagen könnten das nicht, weil sie über Wechselrichter an das Netz angeschlossen sind. Dies bedeute: Je höher der Anteil der Erneuerbaren Energien, desto empfindlicher sei das Netz gegenüber Schwankungen. Ein Stromnetz mit einem hohen Anteil an wechselrichtergestützter Erneuerbarer Erzeugung habe weniger Spielraum, um auf Störungen zu reagieren, so zitiert das ZDF einen spanischen Experten.
Schon vor über zwei Jahren habe ich in meinem Buch „Lichtblick statt Blackout“ über die Gefahren flächendeckender Stromausfälle geschrieben:
„Die Erneuerbaren haben keine netzstabilisierende Funktion. Im Gegenteil. Je höher der Anteil an schwankendem Wind- und Sonnenstrom wird,… pic.twitter.com/kS0rHEXCfd— Vince Ebert (@VinceEbert) April 29, 2025
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Columbo bitte übernehmen sie! Ihre unfassbare Klugheit wird den Fall lösen und den Helmutianern zeigen das sie auf der falschen Spur sind, zumindest laut ihrem Intellekt, der jeden Fall auf jeden Fall lösen wird ;)
Vermutlich war es doch der Ruzze oder die afdler oder vielleicht ein exil fpöler aus dem südosten
@Columbos Lehrling
Danke für Ihr Vertrauen, aber ich bin im Urlaub.
Bitte wenden Sie sich an Hauptkommissar Derrick, München.
Das ist eben „Murphys Gesetz“.
„Was passieren kann passiert auch“.
Man muss eben darauf vorbereitet sein.
Dabei muss nicht unbedingt die Ursache eines Ereignisses erahnt werden, sondern das Ergebnis vorstellbar sein.
Stromausfälle können daher natürlich mehrere Ursachen haben.
Und sie werden mit Sicherheit immer öfter in Europa vorkommen.
Ein Dieselgenerator mit ausreichend Treibstoff am Lager, kann dabei gute Dienste leisten um einen längeren Stromausfall zu übersteht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut
man sollte auch einfach richtig zitieren. Murphys Gesetz lautet:
„If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.“
„Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonst wie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“
Nun ja, in Andalusien kommen Stromausfälle wenigsten weniger oft vor als Denkausfälle. Gut, wenn man nicht in Andalusien wohnt, wo Stromausfälle „ein paar mal“ im Jahr stattfinden…
Du zitierst Finagles Gesetz und das heisst richtig:
“Anything that can go wrong, will—at the worst possible moment.”
„Alles, was schief gehen kann, wird schief gehen – und das im ungünstigsten Moment.“
Also erstens hat auch ein Windkraftrad einen Generator und zweitens hat es nichts mit dem Wechselrichter zu tun, wenn das Netz nicht ausgeglichen ist, weil der Verbrauch nicht der Erzeugten Menge Strom entspricht.
Falls man also wirklich den erneuerbaren dafür die Schuld geben will, hätte man anführen können das ein Batteriegroßspeicher (ms), Wasserkraftwerk (s) & Gaskraftwerk(min) schnell regelbar wären, wobei ich das bei Wind und Sonne zumindesten nach unten auch kann. Warum der Ausfall zu lange dauerte, hätte man mal fragen können. Meine Vermutung es gibt auf der Halbinsel viele Kernkraftwerke (Tag), welche wenn sie einmal runter gefahren sind, lange brauchen um wieder hoch zufahren. Und die Netzanbindung ins EU Netz ist sehr schlecht. Was der wirkliche Grund war, werden wir sicher nicht erfahren, den das würde den Verursacher, falls greifbar, durch den entstandenen Schaden, in den Ruin führen. Ich denke das ist von den Entscheidern nicht gewollt.
-Z-
p.s. wenn es an PV und Wind liegt, ist die Frage wieso D. seit Jahren die zweitwenigsten Ausfallzeiten nach Südkorea hat ;-)
@Helmut: Ich wundere mich das Sie nicht wie früher erwähnt haben wie niedrig ihre Stromkosten in S. sind und mich würde interessieren ob A) jeder einen Dieselgenerator in S. hat B) was der kostet samt Wartung C) diese Kosten des Gen. mit in ihren Strompreis incl. wurden?
Alternative 1:
Die Lösung wäre ziemlich einfach und kostengünstig: “Mit neuen Algorithmen für eine intelligente Regelung ist es nun gelungen, die netzbildenden Wechselrichter auch bei einem Netzfehler weiterzubetreiben. Ein rigoroses Abschalten gibt es damit nicht mehr. Damit kann eine Windkraft- oder Photovoltaikanlage auch bei einem Netzfehler am Netz bleiben, weiterhin Strom liefern und so zur Stabilisierung der Netzfrequenz beitragen. Die Anlage kann so die Rolle übernehmen, die heute den klassischen Grosskraftwerken zukommt.
Da es sich um reine Softwareverbesserungen handelt, muss die Industrie keine Demonstrationsanlagen bauen, sondern kann die Algorithmen direkt in ihre Steuerungssoftware übernehmen.“
https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2025/04/wer-haelt-den-stromtakt-wenn-grosskraftwerke-vom-netz-gehen.html
Ein weiterer Bausten zur zusätzlichen Redundanz sind Schwungräder zum Vorhalten von träger Rotationsmasse und somit Momentanreserve:
https://www.en-former.com/ein-riesen-schwungrad-fuer-die-netzstabilitaet-in-irland/
https://www.dw.com/de/sind-100-prozent-erneuerbare-energie-möglich/a-62229950
https://www.en-former.com/tu-dresden-baut-riesigen-schwungradspeicher-fuer-windkraftanlagen/
Alternative 2:
Energiewendegegner jammern und hetzen weiter, bis ein Großteil der europäischen Bevölkerung zutiefst betrübt mit Tränen in den Augen endlich wieder dem Atomkraftwahn der 80er und frühen 90er Jahre nachtrauert 😢
Dann bauen wir mit Zustimmung der Bürger auf die Schnelle mal 70 GW kostengünstige Reaktoren für – extrem optimistisch kalkuliert – 850 Milliarden zzgl. Finanzierungs-, Haftungs-, Rückbau- und Müllentsorgungskosten für den aktuellen Bedarf. Und nochmal mindestens 100 GW für die künftige Elektrifizierung des Wärme-, Industrie- und Verkehrssektors 😄
https://ieefa.org/articles/oppositions-nuclear-costings-are-unrealistic
Und voilà! Ein paar Jarzehnte und zwei bis drei oder vielleicht vier Billiönchen später sind alle Probleme gelöst.
Bis dahin sollte es bereits auch ein paar glorreiche Ideen für die Müllentsorgung geben, solange lagern wir einfach einen Teil in Atomsprengköpfen zwischen.
Die benötigten 70.000 Ingenieure und sonstigen Fachkräfte stehen schon heute Schlange, ebenso wie die weiteren 200.000 für die Jahreshauptrevisionen.
https://www.kernenergie.ch/de/faq-detail-421.html
Energierohstoffe sind nur effizient, wenn sie eine hohe Dichte aufweisen. Da können Sonne und Wind wenig bieten.
Und die FPAS-Verseuchung der gesamten Meere und Felder rund um Windräder wird die Menschheit unendlich lange belasten, im Unterschied zu verwertbarem Uran aus KKW’s.
@Franz Hubert
Das ist einer der fundiertesten Kommentare seit Jahren 😏
Aus physikalischer Sicht berechnet sich die Energiedichte anhand der Masse oder des Volumens.
Wollen wir nun beginnen, die Masse von Quantenobjekten wie Photonen zu errechnen, die zwar keine Ruhemasse, aber nach Einsteins Relativitätstheorie eine dynamische Masse aufgrund ihrer Lichtgeschwindigkeit besitzen?
Spannend wäre natürlich auch, das Volumen von Wind zu ermitteln und es anhand der Geschwindigkeit in Energiedichte umzurechnen.
Vielleicht macht es auch Sinn, etwas weniger in thermischen Energiemustern von Hitze und Dampferzeugung zu denken, und Windräder nicht leichtfertig als PSAF-Gift- und Todesquellen zu bezeichnen?
Mit derartigen Verschwörungsmythen kann es sehr schnell unseriös bis lächerlich enden:
https://www.agrarheute.com/energie/abrieb-windraedern-fuer-hohe-pfas-werte-wildschweinen-verantwortlich-633135
Verwertbares Uran aus KKW’s dagegen gibt es bisher nur in beeindruckenden PowerPoint-Präsentationen.
Derweil strahlt und vergiftet es weiterhin die Umwelt wegen verantwortungsvoller Kernkraftnationen, die ihre Müllfässer gerne mal im Meer verklappen.
Von den vielen anderen, nicht verwertbaren Spaltprodukten einmal ganz abgesehen, die in rostenden Fässern und undichten Bergbauschächten vor sich hin dümpeln.
Es spricht also immer mehr dafür,dass der Grund nicht die veraltete Netzinfrastruktur, sondern die Steuerung/ Synchronisation das Problem des Black -Out war. Die voreiligen Klugscheisser und Besserwisser,die damit einfach ein Spanien – Problem konstruierten, haben wieder einmal total versagt.
Schnellschüsse ohne genaue Abklärung sind immer dumm. Annalisi und Helix haben in dieser Sache auch nicht geglänzt, obwohl sie sich oft als Kenner der Materie aufspielen.
@Anton Wechselbalg
Es ist bedauerlich, dass Sie nicht in der Lage sind, über eine einzelne Dimension hinauszudenken.
Bei einem landesweiten Blackout ist niemals nur eine einzelne Fehlerquelle ursächlich, sondern eine Kaskade aus mehreren Schwachpunkten.
So ist nach aktuellem Stand der Dinge neben dem mysteriösen Verschwinden von 15 GW Leistung im Südwesten Spaniens auch der Interkonnektor in der HGÜ-Leitung nach Frankreich auf der genau entgegengesetzten Seite Spaniens ausgefallen. Der ist ein klassischer Teil des Übertragungsnetzes, also davon, was Sie unter Stromnetz verstehen.
Deutschland hatte Frankreich blitzartig größere Strommengen zur Weiterleitung nach Spanien zu Verfügung gestellt. Nur kamen die dort leider wegen mangelhafter Infrastruktur nie an.
Außerdem zählen zur Netzinfrastruktur nicht nur Stromleitungen zur Verteilung, sondern zahlreiche weitere Komponenten. Etwa zur Transformation der Spannungsebenen oder zur intelligenten Steuerung und zum Ausgleich von Leistungsschwankungen im Netz (Smart Grids). Zusammenfassend also Transformatoren, Schalter, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik.
Stromnetze müssen nicht mehr nur Energie, sondern vermehrt auch Daten transportieren und Informationen in Echtzeit verarbeiten. Dafür kommen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien und dazu passende Mess- und Steuereinrichtungen zum Einsatz – sowie zunehmend auch netzbildende Wechselrichter und andere Technologien mit leistungselektronischen Komponenten.
https://www.amprion.net/Netzjournal/Beitr%C3%A4ge-2024/Netzbildende-Regelung.html
Die, wie Sie schreiben, mangelhafte «Steuerung/ Synchronisation» ist also durchaus ein Hinweis auf veraltete oder unzulängliche Netzinfrastruktur.
Da Millionen kleinerer und mittlerer PV-Anlagen an der Mittel- und Niederspannungsebene angeschlossen sind, ist eine Umstrukturierung des Netzes entsprechend dem Ausbau von EE erforderlich. Wer zudem wie Spanien auch noch unkoordiniert gigantische Solarfelder mit Höchstspannungsanschluss aus dem Boden stampft – und das zum Teil in Regionen, in denen das Netz auf Höchst- und Hochspannungsebene durch Kernkraft geflutet wird – handelt einigermaßen leichtsinnig und verantwortungslos.
Noch ein Wort zu Ihrer unverschämten Wortwahl, die immer dann auftritt, wenn Sie mangels Argumenten völlig die Contenance verlieren (was in letzter Zeit zunehmend der Fall ist) 😤
Ich hatte lediglich geschrieben: Ein modernes, smartes, dezentrales Netz hat seine Vorteile nicht nur in ausreichender Kapazität für steigenden Strombedarf. Das ist nur ein Faktor unter vielen.
Das spanische Netz dagegen ist aktuell weder hinreichend für volatile EE-Erzeugung gerüstet, noch für den ständig weiter steigenden Strombedarf durch Klimaanlagen beim derzeitigen irrwitzigen Tempo der Erwärmung speziell in Spanien. Früher oder später wird auch Spanien nichts anderes übrig bleiben, als «Millionen von Kilometern» des Stromnetzes auf moderne Bedürfnisse umzustellen.
Das ist nur die zutreffende Beschreibung von einem Teil des Problems, und kein simpler monokausaler Erklärversuch.
Womit wir wieder ganz oben bei den ersten beiden Sätzen meines Kommentars angekommen wären… 😘
@Toni Wechselbalg
Als „voreiliger Klugscheisser und Besserwisser“ kann ich dir nur sagen, es wurde kein Spanien-Problem konstruiert.
Es war plötzlich einfach da, hat sich wie ein Big Bang ereignet im Paradies, wo sonst sauberes Gas und noch sauberer Strom problemlos und ohne Unterbrechung in rauen Mengen fließen 🤣
Die eigentliche Ursache ist doch zweitrangig. Die wirkliche Ironie liegt doch darin, dass dein großer Liebling und Länder-Schwanzvergleicher mit seinen düsteren Blackout-Prognosen das perfekte Eigentor des bisherigen Jahrtausends erzielt hat – seit seiner Emigration in die wüste Ödnis und seiner endgültigen Metamorphose zum Heimatbasher und -hasser.
Nachdem er noch am Vormittag des Blackouts Spaniens schlaue, vorausschauende Energiepolitik gelobt und hämisch über Deutschlands Feinstaub und E-Autos hergezogen war:
https://finanzmarktwelt.de/us-medien-spottet-ueber-deutschlands-energiewende-346981/#comment-203889
Nachdem er Deutschland als abschreckendes Beispiel für Afrika bezeichnet hatte:
https://finanzmarktwelt.de/us-medien-spottet-ueber-deutschlands-energiewende-346981/#comment-203892
Und nachdem irgendein völlig verpeilter Vollpfosten aus der Schweiz sehr häufige Attentate von Linksaktivisten als wahrscheinliche Ursache in den Raum gestellt hatte 😅
https://finanzmarktwelt.de/us-medien-spottet-ueber-deutschlands-energiewende-346981/#comment-203961
Kannst du ihn mal fragen, ob Klein-Helmchen deshalb – für seine Verhältnisse – seit Tagen so ruhig und zurückhaltend ist?
Du weiß ja, der kleine Schlingel ghostet und löscht mich ständig 😮
Die normative Kraft des faktischen.
Grenznutzen.Grenzkosten.
So ,und wie ersetzt man jetzt die noch fehlenden 80 % der benötigten Primärenergie ?
Wenn 70% der reinen !!!Stromnutzung only!!! an ihre Grenzen stoßen ?
Round about nochmal 4mal soviel Menge und zu welchen Kosten und mit welcher nicht vorhandenen Speichertechnologie ?
Fragen über Fragen …………
Sie verars………..euch ,sagt der Kanzler zum Ideologen ,halt du sie dumm ,ich halt sie arm.
@klempner
Ich weiß, Sie stehen nicht so auf Details und Fakten. Ich wage es dennoch.
Die normative Kraft des Faktischen hinsichtlich Primärenergieverbrauch wird in folgendem Artikel verständlich erklärt:
https://www.klimareporter.de/strom/die-maerchenerzaehlung-mit-dem-primaerenergieverbrauch
Oder hier etwas technischer: “Der Primärenergieverbrauch sinkt bei fortschreitender Substitution von fossil-nuklearen Brennstoffen durch erneuerbare Energien, selbst wenn die gleiche Menge an Strom zur Nutzung bereitgestellt wird. Dieser rein statistische Effekt überzeichnet den tatsächlichen Verbrauchsrückgang, wie die Entwicklung des Bruttoendenergieverbrauchs zeigt.
Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Primärenergieverbrauch steigt dagegen unterproportional (siehe Abb. „Primärenergieverbrauch“). Es wird – rechnerisch bedingt – ein langsamerer Anstieg des Erneuerbaren-Anteils am PEV wahrgenommen.“
https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch#definition-und-einflussfaktoren
https://www.umweltbundesamt.de/daten/umweltindikatoren/indikator-erneuerbare-energien#die-wichtigsten-fakten
Kommen wir also zum Faktischen:
– Ein einigermaßen, nicht übermäßig gut gedämmtes Haus, das mit WP, Holzpellets und/oder Solarthermie beheizt wird, hat nicht selten einen Primärenergiebedarf von nur 20 bis 25% des Endenergiebedarfs.
– Ein Verbrennerauto hat bei gleicher Fahrstrecke einen viermal so hohen Primärenergieverbrauch wie ein mit Grünstrom geladenes E-Auto.
– Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken benötigt zwei- bis dreimal so viel Primärenergie für die gleiche Stromerzeugung wie aus EE.
– Ein mit Erdgas beheiztes Haus hat einen Primärenergiefaktor von 1 (Primärenergie = Endenergie). Wird dasselbe Gebäude mit einer Wärmepumpe und 100% Strom aus Gaskraftwerken geheizt, sinkt der Primärenergiebedarf trotz nur 50% Wirkungsgrad im Kraftwerk auf die Hälfte.
Außerdem hat niemals irgendwer geplant, 100% durch grüne Energien zu ersetzen. Schon gar nicht beim Primärenergieverbrauch.
Die maximalen Ziele bis in 20 oder 25 Jahren liegen bei 60% des Bruttoendenergieverbrauchs.
Und der wiederum beträgt aktuell etwa 78% des Primärergieverbrauchs.
Den Rest können vermutlich sogar Sie sich ausrechnen. Wann also hören Sie endlich auf, Halbwahrheiten und Fake News zu verbreiten?
Übrigens: Tägliches Herumnörgeln und Nachfragen beim Speicherausbau ist wenig sinnvoll in einem langjährigen Transformationsprozess. Jährliche oder monatliche Intervalle reichen völlig. Und so sieht es aus:
https://www.energy-charts.info/charts/installed_power/chart.htm?l=de&c=DE&legendItems=4w2&year=-1&interval=month
https://www.energy-charts.info/charts/installed_power/chart.htm?l=de&c=DE&legendItems=7w2w7&year=-1&interval=year
Immerhin: Alleine nur die 13,5 GW Batterieleistung plus 9,9 GW Pumpspeicherleistung hätten die spanischen 15 GW an ominösen Leistungsverlusten mehr als locker so lange kompensieren können, bis die Leistung thermischer Kraftwerke entsprechend angepasst ist.
Umgekehrt würde mich folgende normative Kraft des Faktischen persönlich beunruhigen:
https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=ES&week=18&legendItems=ky2yf
Sofortige, schlagartige Notabschaltung aller Kernkraftwerke, Vermeidung von Kernschmelzen hängt auf Gedeih und Verderb von der Funktionalität sämtlicher Notstromgeneratoren ab, frühestens 2,5 Tage später steht erst die halbe Leistung wieder zur Verfügung.
@jonas , ich übe immer harte Kritik,denn ohne geht nichts voran.Oder ohne Wissenschaft geht nichts voran.Oder ,Wissenschaft heißt Widerspruch und bringt immer etwas voran. Ich selbst benutze zu 100% EE,und um so mehr das für sich privat können und tun ,okay. Hat dann übrigens auch einen Kostenvorteil ,weil man keinen Schwachsinn der Allgemeinheit auf einer Betreiberrechnung hat.
Hat aber nix damit zu tun ,dass EE ,Stand heute, nicht die globale vernetze ,überall mögliche ,Weltenergieversorgungsproblematik lösen wird. Aus Kosten ,Rohstoff,physikalischen oder prozesstechnischen
Gründen. Mag sein ,daß DE im europäischen Verbund irgendwie über die Runden kommt,aber sicher nicht wenn ganz Europa nur noch EE hat.Partiell kann das alles sein.
Die zukünftige Entwicklung wird über einen Strommix weiter laufen . Ich habe hier immer geschrieben ,dass eine letztendliche Endkoppelung von externer Energie / Fossil gut ist. Und ,dass der zukünftige Energieerzeugungsprozess noch gar nicht bekannt ist.
Auch klar ist der chemisch-physikalische Einfluss von CO2 in der Luft. Nur über die tatsächlichen quantitativen Ausmaße und Folgewirkungen ,da habe ich teils erhebliche Zweifel an der Redlichkeit der Diskussion.
Die tatsächlichen Taten im Bereich Netz sind völlig indiskutabel ,wie man Anhand von Spanien jetzt sehen konnte ,das gestiegene Risiko sah man nicht.
So und jetzt wird es wieder ein Roman…….an dem sich letzendlich nix ändert ………
Und deswegen …..sie sind nicht dumm ,aber für manche eben doch nicht schlau genug.
Sie verars…….euch ,sagt der Kanzler zum Ideologen ,halt du sie dumm ,ich halt sie arm.
Oder mit Genderhintergrund, divide et imperare.