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Anleihen

Spanien: größter Anstieg der Risikoprämien seit EU-Beitritt

Markus Fugmann

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Die Risiken des schottischen Austritts aus UK beginnen zu strahlen: Spanien, das sich mit Katalonien ebenfalls einer Seperationsbewegung gegebübersieht, könnte ebenfalls als Gesamtstaat auseinanderfallen. Die Renditen der 10-jährigen Staatsanleihe Spaniens, die in den letzten Monaten nur nach unten gingen nd Allzeitrekord nach Allzeitrekord markierten, stiegen heute um 17 Basispunkte (0,17%) auf nun 2,26% – und damit an einem Tag so stark wie seit EU-Beitritt nicht mehr:

Spanien10-jährige
(chart von zerohedge.com)

Spanien hatte sich den Katalanen ähnlich wie Großbritannien gegenüber den Schotten verhalten: man drohte im Falle der Abspaltung mit absolutem Liebesentzug – und verweigert u.a. den weiteren Gebrauch der jeweiligen Landeswährung (so zum Beispiel heute erneut Mark Carney von der Bank of England). Es ist diese Drohung, die die Unterstützung für die Abspaltungsbewegungen noch weiter verstärkt.

Folgende Grafik (von armstrongeconomics.com) zeigt die Separationsbewegungen in Europa:

europe-separatist-movement

Dabei zeigt sich heute bei allen bedeutenden Staatsanleihen der Eurozone ohnehin Abgabedruck, da die Inflationserwartungen nach der EZB-Sitzung letzten Donnerstag auf breiter Front steigen (womit die derzeit sehr geringe Verzinsung langlaufender Anleihen unattraktiv wird). Es wird also Zeit, sich von der Rally der Rentenmärkte zu verabschieden…

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Anleihen

Andre Stagge: Steigende US-Rendite, US-Wahl, Aktienmarkt – sein aktuelles Trading

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge spekuliert aktuell auf die steigende Rendite für US-Staatsanleihen, und hat daher den Future für Staatsanleihen geshortet (Renditen und Kurse bewegen sich logischerweise immer exakt gegenläufig). Im folgenden brandaktuellen Video erklärt er die derzeitigen Zusammenhänge am Kapitalmarkt. Als da wäre die heutige Wichtigkeit der US-Wahl in Georgia und deren Folgewirkungen auf die US-Politik und die Kapitalmärkte. Auch geht es darum, dass steigende Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen dauerhaft nicht parallel existieren können. Denn es ist, wie es ist. Deutlich höhere Renditen machen Anleihen attraktiver und sorgen eigentlich für einen Geldfluss raus aus Aktien.

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Anleihen

Hellmeyer, Halver, Leber und Co – optimistisch ins neues Jahr!

Claudio Kummerfeld

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Wie wird das Börsenjahr 2021 laufen, und wie werden einzelne Anlageklassen wie Aktien, Gold oder Anleihen performen? Dazu äußern sich im folgenden Video Folker Hellmeyer von Solvecon Investment, Robert Halver von der Baader Bank, Frank Fischer von Shareholder Management, Thomas Romig von Assenagon, Dr. Hendrik Leber von ACATIS und Johannes Hirsch von antea. Natürlich hat jeder der hier gezeigten Personen im Detail unterschiedliche Standpunkte. Aber wenn man das große Bild betrachtet, dann herrscht für den Aktienmarkt doch ein recht großer Optimismus. Klar, die Coronakrise scheint mit dem Impfungen ein Ende zu finden, und Joe Biden bringt Ruhe in die Kiste, nach vier chaotischen Trump-Jahren. Aber gelten „Experten“ mit ihren Jahresaussichten nicht oft als Kontra-Indikatoren? Aber gut, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Die Begründungen der Experten sind jedenfalls inhaltlich schlüssig und durchaus nachvollziehbar.

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