Die Industrie-Rezession in Deutschland läuft, die Insolvenzen haben im Oktober den höchsten Wert seit 20 Jahren erreicht. Daher darf man vermehrt Kreditausfälle erwarten, die zu Belastungen für Banken und Sparkassen werden. Aktuell sieht man, wie die Kreditinstitute sich konkret auf vermehrte Ausfälle vorbereiten.
Sparkassen mit Risikopool gegen Kreditausfälle – 194 Einzelposten
Die Landesbanken haben heute einen weiteren Pool gestartet, mit denen deutsche Sparkassen einen Teil ihrer Kreditrisiken gemeinschaftlich gegen Ausfälle absichern. Hintergrund ist dabei auch die steigende Zahl von Firmeninsolvenzen im Land. Bloomberg berichtet aktuell: Der sogenannte 21. Kreditbasket hat nach Angaben der Landesbanken zum Start ein Volumen von 502 Millionen Euro, was einem Anstieg von rund 12% gegenüber dem Vorjahrespool entspricht. Das Portfolio setzt sich aus 194 einzelnen Kreditrisiken von zunächst 53 Sparkassen zusammen.
Bei den Kreditbaskets bringen Sparkassen ausgewählte Kreditrisiken aus ihrem eigenen Bestand ein. Kommt es später zu Ausfällen, stehen alle am Pool teilnehmenden Sparkassen für Verluste gemeinsam gerade. Institute, die mitmachen wollen, zahlen eine Gebühr. Während Großbanken für die Absicherung von Kreditrisiken oft auf Credit Default Swaps (CDS) — eine Art Kreditausfallversicherung — zurückgreifen können, gibt es diese Option für Sparkassen meist nicht. Bei den typischen Kreditnehmern der Sparkassen handelt es sich nämlich oft um kleine und mittelständische Unternehmen, die am Kapitalmarkt oft nicht vertreten sind. Hier schaffen die gemeinsamen Sparkassen-Kreditbaskets Abhilfe.
Abgesichert werden über die Kreditbaskets in der Regel Blanko-Risiken der Sparkassen — also Kreditteile, die nicht schon anderweitig abgesichert sind, etwa durch Immobilien. Welche Kreditrisken in die Pools genau einfließen, wissen die jeweils anderen teilnehmenden Sparkassen jedoch nicht. Es handelt sich um sogenannte Blind Pools. Allerdings wurden gewisse Standards festgelegt. Jedes Kreditrisiko wird zudem von den Prüfungsstellen der Sparkassenverbände unter die Lupe genommen.
Im Mai nächsten Jahres kann der heute gestartete Pool noch einmal aufgestockt werden. Die Arrangeure — zu denen NordLB, Helaba, BayernLB, SaarLB und LBBW gehören — gehen davon aus, dass das Gesamtvolumen dann auf mehr als 650 Millionen Euro steigen könnte, das größte seit fünf Jahren. Hinter dem großen Interesse der Sparkassen in diesem Jahr dürfte das trübe konjunkturelle Umfeld stehen. Zuletzt waren die Insolvenzen von Unternehmen deutlich angestiegen, was zu mehr Kreditausfällen führen könnte.
So meldeten im Juli die Amtsgerichte nach endgültigen Zahlen insgesamt 1.937 beantragte Unternehmensinsolvenzen, wie das Statistische Bundesamt im vergangenen Monat mitteilte. Das waren 22,1% mehr als noch im Juli 2023.
FMW/Bloomberg
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Ein Hoch auf 1400 deutsche Hidden Champions.
Welche Banken sind oder waren dabei?
RATIONAL welche Erfindung der Kurs bei über 900 Euro.
Viele sind Familienfirmen.
Wer stellt die meisten Arbeitsplätze?
Die Anzeigendemüdige Presse, Medien kennt Konzerne, Deutsche Bank, mehr nicht. Die Regierung kennt nur Konzerne, Deutsche Bank, mehr nicht.
Flaschenproduktion in der Regierung und Konzernleitungen, mehr nicht.