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Aktien

Spielt nicht mit den Schmuddelkindern

Markus Fugmann

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Von Kilian Kimmel

Als die Zeiten schwierig wurden, musste die Commerzbank mit 18 Mrd. Euro vom Staat gerettet werden. Vor gut einem Jahr genehmigte die Hauptversammlung eine kräftige Kapitalerhöhung – um die Staatsbeteilung zu senken und die ungeliebte Sperrminorität von 25 % des Bankenrettungsfonds SoFFin loszuwerden.
Damit die Bank überhaupt neue Aktien ausgeben durfte, mussten je zehn der insgesamt 5,8 Mrd. Commerzbankpapiere zu einer Aktie zusammengelegt werden. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Aktienkurs der CoBa 1,15 Euro bzw. 11,50 Euro pro Aktie.
Zur Zeit pendelt der Kurs um 1,30 Euro bzw. 13 Euro pro Aktie. Aktuell beläuft sich die staatliche Beteilung noch auf 1,6 Milliarden Euro (für diesen Anteil von 1,6 Milliarden Euro hat der Staat, also wir alle, 5 Milliarden Euro bezahlen müssen, das aber nur mal nebenbei).
Ein Düsseldorfer Fachverlag beschäftigte sich nun mit dem Sportsponsoring der Commerzbank. Chefredakteur Axel Prümm fragte in diesem Zusammenhang den Fussball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt, warum ein seriöser Verein gerade mit dem Schmuddelkind der Bankenbranche eine Geschäftsbeziehung eingeht.
Die Commerzbank zog daraufhin vor Gericht und verlangte Unterlassung und Schadensersatz ob der Formulierung „Schmuddelkind der Bankenbranche“. Das damit beauftragte Landgericht Frankfurt fand die Ausdrucksweise aber okay. Die detaillierte Urteilsbegründung ist unter dem Aktenzeichen 2-03 O 205/13 nachzulesen.
Am 7. Mai kommen die Quartalszahlen, mal sehn wie sich das Verhältnis der zuletzt marginalen Gewinne zu hohen Risiken entwickelt hat. Ich drücke jedenfalls allen CoBa-Aktionären die Daumen – hoffen wir mal, dass Franz-Josef Degenhardt’s geflügeltes Wort von den Schmuddelkindern sich für die Aktionäre der CoBa nicht bewahrheitet…

commerzbank

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Big Tech mit „enttäuschend guten Ergebnissen“

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die großen Tech-Konzerne haben gestern sehr gute Quartalszahlen gemeldet. Er geht darauf ein, welche Haare in der Suppe die Anleger dennoch fanden, weshalb die Kurse dann nachbörslich fielen.

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Experte Andre Stagge über die Tech-Zahlen, US-Wahl und EZB

Claudio Kummerfeld

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Der Tradingexperte Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) bespricht im folgenden Video mehrere aktuelle Börsenthemen. Vermutlich wird die EZB ab Dezember aktiver werden in Sachen Rettungsmaßnahmen. Gestern Abend haben die vier großen Tech-Konzerne Apple, Google, Amazon und Facebook ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Andre Stagge weist darauf hin, dass alle vier zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn übertroffen haben – und er geht auf die Gründe ein, warum die Aktien nachbörslich nicht entsprechend positiv reagierten. Auch wirft Andre Stagge einen Blick auf die große Wahrscheinlichkeit, dass Joe Biden die US-Wahl nächste Woche gewinnen könnte.

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Aktien

Ballard Power vor gewaltigem Kursrutsch? – Werbung

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Lieber Börsianer,

da stimmen Sie mir sicherlich zu. Die Stimmung an den Börsen hat sich im Oktober eingetrübt. Vor allem das europäische Infektionsgeschehen schlägt uns aufs Gemüt. Auch im Alltag werden wir die Folgen nächstens wieder alle ganz gegenständlich spüren, wenn Deutschland in den Lockdown light geht. Das nämliche Bild bei unseren Nachbarn. In Wien werden derzeit ähnliche Maßnahmen vorbereitet, um die zweite Covid-Welle zu brechen. In Frankreich gelten sogar wieder harte Ausgangssperren. Man darf dort zur Arbeit und zum Einkauf fahren. Ansonsten gilt: Rien ne va plus.

Da überrascht es nicht, dass der DAX südwärts läuft und derweil auf Wochensicht über 8 % eingebüßt hat. Ähnlich wie im vergangenen Februar und März sind auch die Ölpreise wieder massiv rückläufig und verlieren zur Vorwoche rund 9 %. US-Aktien halten sich noch recht wacker, aber auch hier sehe ich Gefahr im Verzug.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich mache jetzt hier nicht den Pessimisten. Gleichwohl halte ich es für ratsam, kurzfristig in unseren Depots die Cashquoten zu erhöhen und den ein oder anderen Titeln zu veräußern, um dann am Ende zu günstigeren Kursen wieder in den Markt zurückzukommen.

Diese Taktik dürfte etwa bei dem Wasserstoff-Titel Ballard Power reizvoll sein, denn hier kündigt sich ein scharfer Ausverkauf an. Schauen wir uns zunächst einmal die letzten Zahlen aus dem zweiten Quartal an. Das kanadische Unternehmen meldete einen Umsatz in Höhe von 25,8 Millionen USD. Das entspricht einem recht vernünftigem Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal in Höhe von 9 %. Den Verlust konnte man spürbar eingrenzen, gleichwohl hat das…..

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