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Nach der Trump-Wahl: Das sagen Marc Faber und Carl Icahn zu den Börsenaussichten (VIDEO)

FMW-Redaktion

Marc Faber und Carl Icahn liegen auch nicht immer richtig mit ihren Prognosen, aber beide gelten als kluge Köpfe mit scharfem Verstand. Und beide sind keine Theoretiker, sondern echte Investoren. Nach der Trump-Wahl äußern sich beide konkret dazu, wie sie die Börsenentwicklung sehen. Marc Faber spricht die wohl bevorstehenden kräftig steigenden Infrastrukturausgaben der neuen Trump-Regierung an. Trump werde das Defizit stark ausweiten, und damit für höhere Rohstoffpreise sorgen. Außerdem, so betont Faber nicht erst seit der Trump-Wahl, würden verstärkte Investitionen in Asien für höhere Rohstoffpreise sorgen.

Ein Thema scheint Faber besonders am Herzen zu liegen. Frei übersetzt: Trump würde sich wohl ganz anders als Clinton nicht um geopolitische Machtspiele mit Russland kümmern. Daher sei ein Präsident Trump positiv für Geldanlagen in russischen und kasachischen Anlageklassen zu betrachten – er erwähnt hier Aktien und Anleihen. Trump respektiere andere politisch Ansichten ausländischer Anführer. Er erwarte durch Trump keine Probleme wie zum Beispiel Handelsbeschränkungen.

Und Carl Icahn? Der als „Brutalo-Investor“ gehasste und geliebte Investor sagt zum einen, dass er jetzt durch Trump eine Regierung erwarte, die anders als Obama nicht gegen, sondern mit der Wirtschaft arbeite. Er sieht die ganze Sache positiv. So habe er gestern während des kurzzeitigen Kurseinbruchs an den Börsen in großem Umfang zu günstigeren Kursen gekauft. Er sah über Nacht, wie die Kurse irrational fielen, sagte Ican zu CNBC. Also sei er sofort nach Hause gefahren, und habe kräftig Aktien zu niedirgen Kursen eingekauft. Er habe im S&P investiert. Icahn gilt schon lange als Unterstützter von Trump, da er auch hofft, dass Trump die lästige Doppelbesteuerung für US-Unternehmen abschafft, die dann ihre gigantischen Gewinne in die USA holen könnten, die im Ausland vor sich hin schlummern. Er sehe die Trump-Präsidentschaft sehr positiv für die Wirtschaft.



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2 Kommentare

  1. Aber zu nah mag der „K(r)ampfinvestor“ dem Trumpeltier auch nicht kommen wollen – da müsste man ja dann Verantwortung übernehmen.

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