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“Steuervermeidung”: 2012 verschoben US-Konzerne 500-700 Milliarden Dollar

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FMW-Redaktion

Es klingt wie ein Witz. Der Geschädigte tut nichts dafür zukünftig nicht mehr geschädigt zu werden. So kann man es zusammenfassen, was derzeit in Brüssel passiert. In ihrer gestern veröffentlichten Studie “Still Broken” zeigen das Tax Justice Network, Oxfam, die Global Alliance for Tax Justice und Public Services International auf, in welchem Ausmaß US-Konzerne in den letzten Jahren Gewinne, die in Hochsteuer-Ländern anfielen, in Steueroasen verschoben haben um dort extrem niedrige oder gar keine Steuern zahlen zu müssen.
Bermuda viele US-Konzerne
Bermuda vor der US-Küste. 68.000 Einwohner und 80 Milliarden Dollar Unternehmensgewinne durch US-Konzerne. Foto: Ekem / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Allein in 2012 haben laut dieser Studie US-Konzerne zwischen 500-700 Milliarden Dollar aus G20-Staaten wie den USA, Deutschland und Großbritannien verschoben in Steueroasen wie die Niederlande, Luxemburg, Irland oder die Bermudas. Laut der Studie haben US-Konzerne in 2012 nur auf den Bermudas (!) 80 Milliarden Dollar an Gewinnen deklariert – das ist eine größere Summe als sie zusammenaddiert in Ländern wie Japan, China, Deutschland und Frankreich angegeben haben. Kann hier irgendwas nicht stimmen?

Luxemburg, die Niederlande, Schweiz, Irland und Bermuda erhielten laut der Studie gut 2/3 dieser “Mehrgewinne”. Aber die Menschen bzw. die Volkswirtschaften dort würden fast nichts davon haben bis auf ein paar kleine spezialisierte Servicedienstleister (Steuerberater, Unternehmensberater). Gerade Großbritannien, dass als höhere Autorität Entscheidungsgewalt über Steueroasen wie Bermuda, Guernsey oder Jersey hat, ist laut der Studie einer der größten Verlierer dieser Steuerflucht. Während einerseits viele Gewinne nach Großbritannien fließen würden, weil dort die Steuern geringer sein als in vielen anderen Ländern, seien die Abflüsse raus aus Großbritannien in Länder mit noch niedrigeren Steuersätzen größer. Also kann man sagen Großbritannien sägt mit seinen Übersee-Steueroasen an seinem eigenen Steuer-Ast, und merkt es fast gar nicht.

Und ja, Sie hatten vorhin richtig gelesen… verschoben in Steueroasen wie z.B. die Niederlande, unser direkter Nachbar! Wie kann das sein, wo wir doch alle in der EU sind? Jüngste Enthüllungen zeigen, dass sich gerade die Niederlande und Luxemburg massiv gegen eine Steuer-Harmonisierung innerhalb der EU wehren, die Anreize zur Steuervermeidung beseitigen würden. Auch wehren sich gerade diese beiden gegen Neuregelungen innerhalb der EU, dass Konzerne ihre Gewinne dort versteuern, wo sie erwirtschaftet werden. Wirklicher Druck wird durch Länder wie Deutschland oder Frankreich (Hauptgeschädigte in der EU) auf Länder wie Luxemburg oder die Niederlande bisher aber auch nicht ausgeübt.

Komisch eigentlich. Gerade uns Deutschen und den Franzosen gehen massiv Steuern verloren, von daher müsste Wolfgang Schäuble seinen Nachbarn zusammen mit anderen EU-Partnern mal kräftig die Meinung geigen und Druck ausüben. Alleine Deutschland seien laut der Studie alleine in 2012 gut 7 Milliarden Dollar Steuern entgangen nur durch Gewinnverschiebungen von US-Konzernen. Der Verlust durch Steuervermeidung von Konzernen aus anderen Ländern, die Gewinne in Deutschland erwirtschaftet haben, ist da noch gar nicht berücksichtigt.

Zwar seien von den Geldbeträgen her die G20 die Hauptbetroffenen dieser Geldverschiebungs-Maschinerie, die immer noch stattfindet. Aber gerade arme Länder haben oft hohe Steuersätze, weil sie auf hohe Steuern angewiesen sind! Daher sind sie von Gewinnverschiebungen von der Relation her noch viel stärker betroffen als die G20-Staaten. Als Beispiel nennt die Studie Honduras. Das kleine Land in Mittelamerika könnte seine Ausgaben für Bildung und Gesundheit um 10-15% erhöhen, wenn US-Konzerne ihre Gewinne, die sie in Honduras erwirtschaften, auch in Honduras versteuern würden, anstatt sie umzubuchen auf die Bermudas etc. Dereje Alemayehu, der Chef der “Global Alliance for Tax Justice” sagte zu dieser Studie, an der er mitgewirkt hat:

“If big G20 economies with well developed tax legislation and well-supported tax authorities cannot put a stop to corporate tax abuse, what hope have poor countries with less well-resourced tax administrations? Poor countries need a seat at the table in negotiations on future tax reforms to ensure that they can claim tax revenues which are desperately needed to tackle poverty and inequality.”

Am kommenden Wochenende trifft sich die G20 in der Türkei – zeitlich geschickt kurz vorher platziert wollen die Ersteller der Studie nochmal kräftig Druck ausüben. Eigentlich dürfte der gar nicht nötig sein, denn normalerweise müsste es doch im ureigenen Interesse von Industrienationen liegen die Steuern einzunehmen, die ihnen eigentlich zustehen!



Hier geht´s zur kompetten Studie “Still Broken”.

5 Kommentare

5 Comments

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    Gabriel Scheer

    10. November 2015 11:14 at 11:14

    Super Artikel, danke dafür.
    Die Tastsache das dies von den Konzernen so genutzt wird solte uns doch nicht ärgern, diese Umstände sollten als Vorlage genutzt werden. Machen wir´s genau so. Wir folgen dem guten Beispiel :-)

  2. Avatar

    Chris

    10. November 2015 14:41 at 14:41

    Wir brauchen doch keine Steuermilliarden von irgendwelchen dahergelaufenen Konzernen!Wer sind wir denn?Gell Wolfgang,die Stützen der Republik mit einer höheren Abgeltungssteuer abgezockt,bringt viel mehr Ertrag&weniger Widerstand!Die momentane Mainstreampolitik,kotzt mich dermassen an,dass ich Symphatie mit den Idioten der AFD verspüre!So weit ist es also schon gekommen!Armes Deutschland!

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      eva

      11. November 2015 23:01 at 23:01

      Im 1. Teil hastr Du Recht aber wieso bist Du so respektlos und schreibst über Idioten von AFD. Ich bin ein weiblicher Idiot der 10000 Flyer verteilt, der demokratisch zu Demos geht , der die Leute aufklärt und von Dresden nach Berlin zur AFD Demo fährt…alles nur um Widerstand zu leben……Auch ich bin eine steuerzahlende Selbständige die über 200 Stunden im Monat hart arbeitet…ich habe nie etwas böses getan und ich bin nicht schuldig von Geburt Jahrgang 62.Wir!!! wollen keinen Krieg wir sind nicht die Neuen Faschisten die sich ANTIFA nennt. Wir sind die Einzigste ALTERNATIVE in Deutschland und wir warnen hier zurecht

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Dr. Jens Ehrhardt: Dax 2021 bei 16.000 Punkten, Deflation statt Inflation

Claudio Kummerfeld

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Laut Dr. Jens Ehrhardt wird der Dax weiter kräftig ansteigen

Dr. Jens Ehrhardt (hier mehr zu seiner Person) ist ein anerkannter Börsianer. Aber auch seine Meinung ist nur eine von vielen. Er betont in einem ganz aktuellen Videobeitrag, dass er auch im Tief des Börsencrash im März diesen Jahres seine Prognose bestätigt hatte. Der Dax werde nächstes Jahr bei 16.000 Punkten notieren.

Dax 16.000 Punkte laut Dr. Jens Erhardt

Und heute erneuert er diese Prognose. 16.000 Punkte für das nächste Jahr, das sei für den Dax sogar eher eine bescheidene Prognose. Bei Börsenkursen gehe es nun mal nicht um wirtschaftliche Realitäten, sondern um Angebot und Nachfrage im Handel, so seine Aussage. Die Notenbanken würden immer weiter Liquidität in die Märkte pumpen. Und irgendwo hin müsse all dieses neue Geld fließen. Es treibe die Börsenkurse an. Auch bei seiner letztjährigen Gold-Prognose von 2.000 Dollar hätte ihn so mancher schief angeguckt. Und jetzt sei sie eingetreten. Und warum der Dax derzeit noch so gut aussehe? Die Börsianer würden nun mal in den Kursen die realwirtschaftliche Entwicklung ein halbes Jahr vorwegnehmen! Und wie Dr. Jens Erhardt schon richtig sagt im Video… so weit entfernt sind die 16.000 Punkte von heutiger Sicht aus gar nicht mehr. Nur noch ein klein wenig zusätzliche Euphorie… der Sprung von 12.500 Punkten rauf auf 16.000 ist ja nicht mehr so groß?

Inflation?

Wo viele andere Kommentatoren wie Markus Krall etc eine Hyperinflation oder zumindest eine deutlich spürbare Inflation anrollen sehen, da spricht Dr. Jens Ehrhardt heute eher von Deflation. Er nennt dafür auch konkrete Gründe. Ob er Recht hat oder doch eher die Krall-Fraktion? Wir werden das wohl erst in gut einem Jahr genauer wissen. Erhardt meint, dass Inflation für die nächsten 1-2 Jahre gar kein Thema sei.

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Künstliche Intelligenz: Die nächste Generation der Robo Advisor?

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Künstliche Intelligenz pusht den Robo Advisor in der Geldanlage?

Vor wenigen Jahren noch völlig unbekannt, ist die Geldanlage über einen Robo Advisor für viele deutsche Verbraucher heute zu einer echten Alternative geworden. Jeder dritte Deutsche (29 Prozent) weiß bereits was ein Robo Advisor ist. Von denjenigen, die mit dem Begriff vertraut sind, kann sich sogar jeder fünfte (20 Prozent) vorstellen, sein eigenes Geld über einen Robo Advisor verwalten zu lassen. (Info: Begriffserklärung Robo Advisor) Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführte Studie ,,Robo Advice in Deutschland – Status quo und Entwicklungsperspektiven 2020“, welche von der European Bank for Financial Services in Auftrag gegeben wurde.

370,10 Prozent Anstieg des Anlagevolumens bis 2024 erwartet

Belief sich das Anlagevolumen im Segment Robo Advisor im Jahr 2017 in Deutschland noch auf 756 Millionen Euro, wird für das Jahr 2024 ein satter Anstieg auf insgesamt 29,860 Milliarden Euro Anlagevolumen prognostiziert. Bereits in diesem Jahr (2020) wird mit einem Anlagevolumen von über 8 Milliarden Euro allein in Deutschland gerechnet. (Quelle: Statista.com) Kein Wunder also, dass Banken und Finanzdienstleister weiterhin massiv in Neuentwicklungen und Verbesserungen der Analysefähigkeiten der digitalen Berater investieren. Nachdem anfängliche Kinderkrankheiten nach und nach beseitigt wurden, sollen Robo Advisor in Zukunft deutlich cleverer werden als ihre ,,Vorfahren“.

Die nächste Generation kommt – mit ihr die Künstliche Intelligenz

War der Anlagevorschlag der „ersten Generation“ noch aufgrund einer einfachen Risikoabfrage und Auswahl an möglichen Anlageklassen relativ statisch und konnte sich bei kurzfristigen Marktveränderungen nur bedingt schnell anpassen, wird die nächste Generation schneller und individueller arbeiten.

Die laufenden Verbesserungen der Künstlichen Intelligenz bieten besonders im Segment Robo Advisor ein enormes Potenzial. Es ist bereits in naher Zukunft denkbar, dass Robo Advisor eine smarte Steuerung des Portfolios durch eine Echtzeit Risikosteuerung ermöglichen und besondere Anlegerwünsche wie ESG-Investing (Environment, Social and Governance – sprich: Ethisches Investieren) vermehrt berücksichtigen.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz könnte mittel- und langfristig ganzheitlichen Charakter erlangen, welcher ein solides Cashflow-Management, einen entscheidenden Teil der Altersvorsorge, die übergreifende Investitionsplanung, das Finanzrisikomanagement und individuelle Steuerplanungen des Anlegers begleitet.

Fazit: Wo führt das hin?

Dort wo Wachstum stattfindet, wird investiert. Dort wo investiert wird, entstehen neue Möglichkeiten. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass die Geschwindigkeit der Veränderung in Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz nie wieder so langsam sein wird wie heute. Von diesem Standpunkt aus betrachtet wird die Zukunft viele Chancen bieten, aber auch enorme Risiken in sich bergen, die heute noch kaum vorstellbar sind. Eine kritische Betrachtung möglicher Veränderungen ist daher durchaus gesund.

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TikTok: Opfer des US-Monopols? Trump und Microsoft in Aktion

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TikTok App auf einem Smartphone

Achtung Verschwörungstheorie? Oder jede Menge heiße Luft? Nein, hier geht es um mehr als nur ein Geschmäckle. Offiziell zumindest geht es um Datenschutz. Es ist ja bekannt, dass der Social Media-Dienst TikTok mit Sitz in China auch im “Freien Westen” eine ernsthafte Gefahr für Instagram und YouTube geworden ist. Noch schlimmer. TikTok ist erfolgreicher und beliebter. Mit alleine 46 Millionen Downloads in den USA alleine im Jahr 2019 ist TikTok als Plattform für kurze Videos richtig angesagt. Die allermeisten Nutzer konsumieren nur Inhalte, wie auf anderen Plattformen auch.

TikTok als einzig ernsthafte Gefahr für das US-Monopol

Damit ist TikTok die erste wirklich ernsthafte Gefahr für das Social Media-Monopol der USA. Denn mal ehrlich. Es ist ein Monopol, wenn man danach geht, aus welchem Land die Anbieter kommen. YouTube, Google, Twitter, Instagram, Facebook, Whatsapp, LinkedIn. Was man in Europa und Nodamerika und in den meisten anderen Teilen des Planeten nutzt, kommt aus den USA. Und TikTok wird offenbar immer beliebter und erfolgreicher. In den App Stores wird die App häufiger geladen als die Apps von den großen US-Anbietern. Und das auch noch völlig ohne Zwang. Die Kids und jungen Erwachsenen in Europa und den USA finden etwas aus China viel besser als etwas aus den USA?

Das kommt noch hinzu zum Angriff auf das Monopol der USA. So was darf doch nicht sein, dass die Chinesen etwas anbieten, was die Leute im Westen besser finden? Und dann wie gesagt noch das schöne Monopol der USA, das bedroht ist. Dagegen musste etwas unternommen werden? Schon seit Wochen gab es Drohungen gegen TikTok vorzugehen, zum Beispiel seitens des US-Kongress oder durch US-Außenminister Pompeo. Als Grund führt man Datenschutzbedenken an. Nutzerdaten könnten bei der chinesischen Regierung landen. Ob es so ist? Man weiß es nicht. Aber dass gerade die US-Regierung nun mit dem Datenschutz kommt (Thema NSA-Skandale), ist schon witzig, oder eher traurig?

Trump droht, Microsoft will kaufen

Und jetzt ganz frisch droht Donald Trump damit TikTok als App in den USA komplett verbieten zu wollen. Und upsss, ohhhh Wunder. Exakt zur selben Zeit, nämlich am letzten Wochenende, wird bekannt, dass Microsoft mit dem chinesischen Betreiber von TikTok (der Firma ByteDance) in Verhandlungen stehe (hier die offizielle Mitteilung von Microsoft). Man wolle der Firma das TikTok-Geschäft für die USA, Kanada, Australien und Neuseeland abkaufen. Offenbar geht es um eine Kaufsumme in Höhe von 50 Milliarden Dollar. Bis zum 15. September wolle man eine Einigung erreichen. Warum bis dahin? Laut Berichten soll die Trump-Administration bis dahin Zeit gegeben haben. Schafft Microsoft bis dahin keine Einigung zur Übernahme, wolle man TikTok in den USA verbieten. Was für ein zeitlicher Zufall zwischen aktueller ganz konkreter Verbotsandrohung und der Microsoft-Verhandlung? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Denn was wäre ohne die Verbotsandrohung durch Donald Trump passiert? Welchen Grund hätte ByteDance haben sollen, nun womöglich zügig TikTok für die angelsächsischen Märkte verkaufen zu müssen? Gar keinen. Aber gibt es keinen Käufer und die USA verbieten TikTok im eigenen Markt einfach, dann ginge ByteDance ein gigantischer Milliardenbetrag durch die Lappen, beziehungsweise ein beträchtlicher Wertverlust für den chinesischen Anbieter als Gesamtunternehmen.

Nur eine dumpfe Verschwörungstheorie rund um TikTok?

Ist es ein abgesprochenes Spiel hinter den Kulissen? Ich (Trump) drohe mit Verbot, und damit wird TikTok genötigt sein Geschäft für die USA schnell und günstig zu verkaufen, und zwar an einen US-Konzern? Wenn nicht, drohe ich einfach weiter mit Verbot? Ja, das ist natürlich rein spekulativ und klingt schon stark nach Verschwörungstheorie. Aber der zeitliche Zusammenhang von ganz konkreter Androhung eines schnellen Verbots von TikTok, und der Kaufverhandlung durch Microsoft, das wirkt sehr, sehr, sehr stark wie Geschmäckle hoch 10!

Natürlich kann man auch argumentieren, dass die Trump-Administration derzeit ja eh grundsätzlich die Krallen ausfährt gegen China, siehe die Konsulats-Schließung, verschärfter Handelskrieg, Vorwürfe in Sachen Covid-19 usw. Da könnte TikTok nur ein weiterer Eskalations-Baustein sein. Aber ich denke mal: Man sollte das bisherige Social Media-Monopol der USA nicht außer Acht lassen, und dass TikTok derzeit in der Tat dem Monopol den Rang abläuft. Holt man TikTok in die USA und bringt die App in die Hände eines US-Konzerns, kann die Monopol-Party weitergehen, im Zugriffsbereich der NSA versteht sich. Aber, da darf man wenigstens beruhigt sein… dann gäbe es immerhin keine Datenschutzbedenken mehr, dass die chinesische Regierung Daten abgreift.

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