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Täter und Opfer! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Donald Trump sorgte gestern mit Fake News für eine Rally – und konnte dadurch einen Abverkauf aufgrund seiner Zoll-Drohung vom Freitag verhindern. Aber ist Trump ein Treiber oder doch eher ein Getriebener der Märkte – also Täter oder Opfer? Erstaunlich ist der Balanceakt von Trump, der ihm immer wieder gelingt: negative Fakten schaffen (Zölle), aber durch optimistische Aussagen dennoch das verhindern, was seine Wiederwahl gefährden kann: fallende Aktienkurse und eine dann folgende Rezession in den USA. Aber wie lange kann ihm dieser Balanceakt gelingen – wann wird er immer mehr zum Getriebenen der Märkte und damit zum Opfer? Die Antwort ist wohl: je näher der Wahltermin kommt (November 2020). Werden die Märkte heute einpreisen, dass sie gestern Fake News aufgesessen waren?

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10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    BrettonWood

    27. August 2019 08:05 at 08:05

    Was mich mal interessieren würde ist wieviel vom Markt wird überhaupt noch frei gehandelt?

    Das heisst wie ist das Verhältniss weltweit von menschlichem Handel gegen KI Handel ?

    Wieviel des Gesamten Marktes befindet sich noch im Besitz von Privatkunden?

    Meine Grundlage ist folgende, die SNB hat Devisenreserven von +- 600 Mrd und eine Aktienquote die 20% entspricht, man sagt das diese 20% also gut 120 Mrd 0.25% der Weltmarktkapitapitalisierung ist.

    Der Stockmarket ist ca 60 Trillionen gross Weltweit. Aber wieviel halten Unternehmen wie Berkshire, Vanguard usw & die Notenbanken zusammen? Das sind ja alles Player die Kaum
    Je als Verkäufer auftreten im Gegenteil die Sitzen auf riesiegen cash Reserven und kaufen jeden Dip wieder auf, ganz im Eigeninteresse.

    Kann es sein das noch so wenig von den Märkten sich überhaupt in freier Hand befindet und soviel vei Playern liegt die zukaufen wollen das wir gar keinem Verkäufermarkt mehr sehen können, da es immer Käufer gibt, weil die mit den grösstem Nettopositionen solche Cashbestände haben das Sie einen Käufermarkt sicherstellen können mit dem Notenbanken.

    Auch interessant wäre ob der Markt, wenn die Kurssteigerungen rausgerechnet werden noch wächst oder Schrupft, vermögen die IPOs die wegfallende Substanz in Form der Buybacks aufzufangen oder ‚schrumpft‘ der Markt wegen den historisch Hohen Buybacks?

    Was für einen Einfluss hat ein Buyback auf den Index? Durch die Verringerung der Anzahl Aktien ist das Unternehmen ja nicht mehr Wert, der Wert verteilt sich einfach auf weniger Anteile, im Index müsste das eigentlich Neutral sein, ist es aber nicht, es zieht ihn nach oben, Warum?

    Sind dies ggf Faktoren die dazu führen das wir keine Abverkäufe mehr sehen obwohl Sie fundamental gerechtferigt wären?

    • Avatar

      Shong09

      27. August 2019 10:01 at 10:01

      Natürlich lediglich Billionen!!!

      • Avatar

        BrettonWood

        27. August 2019 10:20 at 10:20

        Ja Sorry habe mich am Englischen Trillions orientiert kriege das immer mal wieder durcheinander…

    • Avatar

      Shong09

      27. August 2019 10:15 at 10:15

      Interessanter Gedankengang.
      Indexauswirkung ist natürlich unterschiedlich, bei preisgewichtetem Index (nach Kurs einer einzelnen Aktie) ist die einzelne Aktie danach natürlich teurer (in der Regel, Extrembeispiel: Es wird alles bis auf eine Aktie zurückgekauft), dementsprechend steigt dann der Index. Bei anderen Indizes wie nach Marktkapitalisierung gewichteten ist das schon schwieriger, aber in der Regel steigt der Unternehmenswert durch Aktienrückkäufe, da diese in der Regel nur stattfinden, wenn die Fremdfinanzierungskosten unter den (theoretischen) Eigenkapitalkosten liegen. Umso höher die FKquote dann ist, desto teurer wird dieses und die „Vorteile“ werden marginaler.

      Die letzte Frage hat damit eher nichts zu tun. Jede Menge Geld ist auf der Welt vorhanden und wenn man einen gewissen Betrag hat, sollte man ihn nicht in Form dessen halten, sondern tauschen gegen andere (Sach-)Werte oder Anleihen. Die Aktie ist wohl der am einfachsten zu handelnde Sachwert, neben ETCs. Gucken Sie sich an, wie lange die Aktienmärkte 2007/8 dem Einbruch getrotzt haben. Ebenfalls nehmen die Marktteilnehmer diesmal evtl. die Lockerungsmaßnahmen der ZBen schon vorweg. Die Negativzinsen tun ihr übriges.
      Konjunktur und (antizipierte zukünftige) Geldmenge sind im Moment eben stark konträr. Die Psychologie wird mMn den Ausschlag geben

      • Avatar

        BrettonWood

        27. August 2019 10:34 at 10:34

        Dahingehend zielt meine Frage aber ab, nähmlich gibt es überhaupt noch Psychologie oder kann es noch Panik am Markt geben wenn soviel vom Markt in den Händen von Gruppen ist die aktuell bereits auf soviel Cash sitzen das Sie es gar nie zu einem Verkäuferüberhang kommt, och habe zwischenzeitlich das Gefühl der Anlagenotstand ist so gross das viele auf soviel Cash sitzen das Sie jede Gelegenheit wahrnehmen wieder etwas Cash zu günstigeren Kursen investieren zu können.

        Und die die Panik kriegen die früher auch einen beachtlichen Teil des Marktes ausgemacht haben, der Privatanlager der Angst um seine Ersparnisse kriegt für die er einst arbeiten musste, der kriegt zwar immer noch dann und wann Panik aber da sind immer Leute wie Buffet die Investiren wollen & müssen und schon auf vieö Cash sitzen und da sind Notenbanken die laufend Cash drucken und auch laufend Kaufen und nie verkaufen, kann es daher noch einen echten Verkäufermarkt geben?

        Bezüglich dem Aktienrückkaufen wird natürlich für den einzelnen Aktionär ein Mehrwert geschaffen, wenn er mit weniger teilen muss. Auf den tatsächlichen Unternehmenswert hat das aber 0,0 Einfluss die FK kosten umzurechnen da die Buybacks auch noch Fremdfinanziert werden ist Finanzschwachsinn und zeigt eifach wie man sich selbst reichrechnet mit der tatsächlichem Realität hat das dann aber weniger etwas zu tun, den dadurch bin ich weder effizienter noch erfolgreicher im Tagesgeschäft noch innovativer als Unternehmen.

        Mal ganz abgeshen davon das natürlich Kreditfinanziertr Aktienrückkäufe dann durchaus Risiken beinhalten die man zu Bilanzieren hätte wenn wir ordentliche Bichhaltungsregeln hätten, aber auch das ist eben nur Lug und Trug…

        • Avatar

          Z

          27. August 2019 12:50 at 12:50

          Die Antwort kann dir sicher niemand geben. Meine Persönliche Meinung ist, das es eine Verschiebung gibt. Das heißt wir haben ja nicht nur eine Anlageklasse (Aktien), sondern da gibt es ganz viel links und rechts davon. Nehmen wir mal drei Beispiele: Anleihen, Immobilien und Edelmetalle. Wenn der Markt denkt das das Risiko bei diesen Anlagen gesunken ist und die Rendite / Chance gestiegen ist im Gegenzug zu Aktien werden sie ihr Geld dort abziehen und in diese Anlageklassen fliehen. Natürlich werden (haben) sich dann dort genauso Blasen bilden wie am Aktienmarkt. Ab es ist halt nochmal ein Unterschied ob eine Firma deren Aktien ich habe pleite geht oder ich einen hohen Wertverlust bei z.B. einer Immobilie erfahre, weil es eine Rezession gibt und die Leute wieder bei Mama einziehen (weil sie sich ihre Wohnung nicht mehr leisten können oder wollen). Da können Institutionen soviel Aktien kaufen wie sie wollen, wenn die Firma pleite ist, ist die Aktie wertlos, 0, Zero,…

        • Avatar

          Shong09

          27. August 2019 13:18 at 13:18

          1. Es wäre sehr nett, wenn Sie ein bisschen mehr Mühe auf Ihren Schreibstil verwenden würden. Ein paar Kommata mehr würden mir und wahrscheinlich auch anderen das Lesen Ihrer Kommentare, welche doch stellenweise sehr lesenswert sind, sehr erleichtern.
          2. Sie ignorieren, dass die Wirtschaft noch nicht auf die Zahlen voll durchschlagen, Buffet kauft auch nicht bei -10/20% eines Einzelunternehmens. Das ist also noch ganz viel Luft zum Fallen.
          UN Verluste; Kapitalerhöhung oder Verkauf eigener noch in der Bilanz stehender Aktien oder anderer Aktiva oder FK Aufnahme -> niedrigerer Aktienkurs bzw. sogar schon zuvor da Vorwegnahme der Situation
          3. Sie zeigen, dass Sie Financial Engineering nicht verstanden haben.
          Ein Beispiel McDoof zahlte in der Vergangenheit 2-3% Dividende und kaufte kreditfinanziert mit Zinssatz deutlich kleiner damaliger Dividendenrendite eigene Aktien zurück und zog sie ein. Die Folgejahre sogar noch kräftige Dividendensteigerungen. D.h. sie haben ordentlich Geld gespart in wenigen Jahren, schätzungsweise 10-15% des Aktienrückkaufvolumens hat sich wohl so über wenige Jahre finanziert. Zudem sind die Kreditkosten noch steuerlich absetzbar.
          Lynch hat in seinem Buch erwähnt, Exxon oder Chevron haben iwann ihre Aktien an der Börse zurückgekauft, weil sie so günstiger das Barrel Rohöl „fördern“ konnten, als wenn Sie danach bohren würden. Sie haben die Aktien für 3$/Barrel Öläquivalent gekauft, wenn sie nach neuen Lagerstätten gebohrt hätten, hätte sie das 6$/Barrel gekostet.
          Es gibt oftmals gute Gründe zum Rückkauf eigener Aktien, leider machen das aber auch immer wieder gerne Firmen, die das Kapital dringend anderweitig brauchen würden/könnten (GE evtl.?). Kommt aber eben meist erst hinterher heraus.
          Die Verbindlichkeiten stehen in der Bilanz, ich wüsste nicht dass sie dort nicht abgebildet werden, nur weil sie für Aktienrückkäufe verwendet worden sind.
          Effizienz oder Innovation haben damit nichts zu tun, es ist eine Frage der WACC. Man möchte (vereinfacht) die niedrigsten Finanzierungskosten haben, dazu sucht man das geeignete EK zu FK Verhältnis. Sie können es mit dem Kauf einer Immobilie vergleichen, durch den Verkauf ändert sich auch nichts an dem Haus. Wenn es danach saniert oder renoviert wird (effizienter/innovativer), dann kostet das erneut und ist ein anderer Vorgang, auch wenn dieser sich in diesem Fall oft anschließt.
          4. Die Alternative zu Aktienrückkäufen ist die Dividende, und da haben erstere in der Regel steuerliche Vorteile bzw. letztere Nachteile für die Aktionäre. Zudem wird durch Aktienoptionen fürs Management ein Anreiz zu Option 1 gesetzt

    • Avatar

      Hesterberg

      27. August 2019 10:21 at 10:21

      Antworten von Herrn Fugmann zu den Fragen von BrettonWood würde ich auch gerne lesen. Sie wären wirklich sehr aufschlussreich!

  2. Avatar

    Lausi

    27. August 2019 09:42 at 09:42

    Trump sollte man das Twittern verbieten. Das ist ja Kursmanipulation vom Feinsten. Theoretisch könnte er sich damit eine goldene Nase verdienen. Langfristig werden sich an der Börse aber die Fakten durchsetzen, und nicht Trump’s dumme Twitterei, die immer mehr zur Fakenews wird.

  3. Avatar

    Prognosti

    27. August 2019 14:13 at 14:13

    Überlegung zu den Fragen von Bretton Wood.
    Ich glaube nicht, dass alle Investoren ( wie Buffett) sehr viel Bargeld horten.Ich glaube eher,dass sehr viele
    Aktiendepots fremdfinanziert ( gehebelt sind ) Denken Sie nur an die SNB deren Eigenkapital keine 10% beträgt.Was heisst das, diese Anleger haben bis jetzt noch nie gross verkauft, weil bis jetzt immer jemand jegliche grössere Korrektur verhindert hat.Je länger u.je höher die Hausse geht ,werden oder müssen diese DICKFISCHE Absicherungen machen.Wenn die Kurse irgendwann stärker korrigieren u.“ Buy the Dipp“ nicht mehr funktioniert u.die Versicherungsverkäufer eindecken müssen wird es ein Blutbad geben.
    Der Auslöser kann auch von einer andern Anlageklasse ausgehen, z.B. Schrottunternehmensanleihen von denen man nicht mehr redet , die anfangs Jahr fast kollabiert sind u.sich wieder prächtig erholt haben. (Komisch mit dieser Wirtschaftslage ) Wir sind immerhin soweit,das der Blackrock Vize sagt,dass das Geldpolitik-Experiment versagt hat.Wenn dann die Dickfischbosse einmal handeln, kann es dann schnell gehen.
    Immerhin verwalten Blackrock, Vanguard u.2-3 andere einen beträchtlichen Teil der Gesamt Vermögen.

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