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Der Aktien-Schröder

Taugt EUR/GBP als Vorläufer für EUR/USD?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Von Robert Schröder, www.Elliott-Waves.com

Es ist keine Überraschung, dass der Euro in den letzten Monaten auch erheblich gegenüber dem Britischen Pfund verloren hat. Wenn auch es beim Währungspaar EUR/GBP aktuell “nur” um den tiefsten Stand seit 7,5 Jahren und nicht wie bei EUR/USD um ein 12-Jahrestief geht. Warum EUR/GBP ein weiterer Hinweis dafür sein könnte, dass der Euro seine Abwertungsspirale allmählich beenden und in eine Rallybewegung übergehen könnte, lesen Sie hier.

Im langfristigen Kontext ist eine gewisse Korrelation der beiden Währungspaare nicht von der Hand zu weisen. Der Gleichschritt ist zwar zum Teil etwas verzerrt und versetzt, im Großen und Ganzen passt die Korrelation aber.

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Im großen Bild ist EUR/GBP in diesen Wochen an einem wichtigen charttechnischen Unterstützungsniveau angekommen. Gleich drei Unterstützungslinien haben hier zwischen ca. 0,73 und 0,70 GBP einen weiteren Ausverkauf des Euros gestoppt. Ab dem März-Tief von 0,7014 GBP gab es hier auch eine erste größere Gegenbewegung, die den Euro gegenüber dem Britischen Pfund in wenigen Tagen auf 0,7384 GBP hievte. Seitdem läuft eine Korrektur, die bislang trotz des starken Rücklaufs der letzten Tage noch viel Platz zum genannten Tief lässt.

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Im Detail wird deutlich, dass wir es hier seit dem März-Hoch mit einer typischen abc-Korrektur zu tun haben, die den 5-teiligen Aufwärtsimpuls im März abfedert. Dieser wurde preislich um 50 % und zeitlich zu 138,2 % korrigiert. Das ist ausreichend genug, um sagen zu können, dass hier nun sehr wahrscheinlich ein zweiter Aufwärtsimpuls Richtung 0,7550 GBP starten könnte.

Ob dieser dann eine Trendwende einleitet – bislang ist die gesehene Aufwärtsbewegung ja noch zu wenig – muss natürlich abgewartet werden. Mit Blick auf die besagte markante Unterstützungszone im Wochen-Chart und den RSI, der zuletzt mit knapp 18 so tief notierte wie zuletzt 1997, hat der Euro gegenüber dem Britischen Pfund durchaus die Chance wieder zu haussieren. Grobe Kursziel wären dann zunächst ca. 0,78 und 0,81 GBP.

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Gegenüber welcher Währung sich der Euro noch in einer (sogar noch größeren) Aufwärtsbewegung befindet, lesen Sie im Laufe dieser Woche nur(!) über meinen kostenfreien Newsletter und auf www.Elliott-Waves.com!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Elliott-Waves.com

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Der Aktien-Schröder

Aktienmärkte: Zukunftsprognose – oder nur noch bullshit? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Was sagen uns die Aktienmärkte eigentlich noch über die Zukunft? Bis zur Finanzkrise waren die Aktienmärkte ein guter Indikator für das, was in der Zukunft passieren wird: sie sagten oft zutreffend Rezessionen oder auch starke Zeiten der Wirtschaft voraus – aber das scheint nun vorbei zu sein. Denn die Aktienmärkte sind zu einer Art Wette auf die Liquidität der Notenbanken degeneriert, die – wenn überhaupt – nur noch sehr eingeschränkt versuchen, in der Gegenwart zukünftige Entwicklungen zu bepreisen. Ursache dafür ist die Abschaffung des Zinses als Signalfunktion für Risiken durch die Notenbanken, deren finanzielle Repression die Herde der Investoren in Risiko-Assets zwingt. Das kommt auch heute wieder beispielhaft zum Ausdruck:  an der Wall Street wieder neue Allzeithochs, und das vor allem deshalb, weil der Staat China offenkundig hochverschuldete, kurz vor dem Kollaps stehende Unternehmen wie die HNA Group retten will. Macht diese Party noch Sinn? Wäre es nicht vielleicht besser, wenn diese Unternehmen nicht gerettet werden müßten?

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Aktien

Absturz des Tages: KTG – ein Menetekel für Kommendes?

KTG Agrar hat fällige Zinsen für eine Anleihe nicht bezahlt, nun läuft am Montag eine Frist aus. Ist das nur die Spitze des Eisbergs – also für weitere Zahlungsausfälle mittelständischer Unternehmen?

Redaktion

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Von

FMW-Redaktion

Zugegeben: KGT Agrar ist kein wirklich großes Unternehmen, aber doch vielleicht der Auftakt für eine unschöne Entwicklung! Das Hamburger Unternehmen ist im Entry Standard gelistet – und hat offenkundig ein kleines Liquidätsproblem. Nur so ist erklärbar, dass KTG eine schon am 06.Juni fällig gewesene Zinszahlung für eine Anleihe mit Laufzeit 2017 nicht geleistet hat. Und das wiederum könnte nur die Spitze des Eisbergs sein, denn viele mittelständische Unternehmen haben sich stark verschuldet über solche Anleihen. Kippt ein Dominostein, könnten andere bald folgen!

Die Aktien von KTG verlieren heute weitere 14%, die Anleihen (Laufzeit 2019) rauschen gut 30% in die Tiefe, diejenigen mit Laufzeit 2018 fallen um 22%:

KTG
Aktie von KTG Agrar

Vor zwei Wochen hatte KTG versprochen, in zwei Wochen die fälligen Zinsen zu bezahlen. Bislang aber ist nichts passiert – am Montag läuft die selbst gesetzte Frist aus. Innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit muss KTG Agrar die Zinsen zahlen, sonst können die Inhaber der Anleihe ihr Geld von den Hamburgern zurück fordern (also die Anleihe fällig stellen) – und das würde wohl den „sudden death“ des Unternehmens bedeuten.

Darüber hinus gibt es auch bilanzielle Fragwürdfikeiten bei dem Unternehmen. So rückt, wie „FINANCE“ berichtet, „ein Bilanzposten von KTG Agrar in den Mittelpunkt des Interesses, dessen Größe erheblich ist: Es geht um Forderungen in Höhe von 213,8 Millionen Euro, die KTG Agrar als Vermögen bilanziert. Substanz und Herkunft dieser Forderungen sind jedoch hochgradig diffus. Die geschäftsüblichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in diesem Bilanzposten nicht enthalten“.

Nachtigall – ick hör dir trapsen!

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Aktien

Paion – Ist jetzt alles zu spät?

Markus Fugmann

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Von Robert Schröder, www.Der-Aktientrader.de

Nach den politischen Ereignissen am Wochenende, wird heute alles und besonders das was mit Griechenland zu tun hat verkauft. Auch die Biotech-Aktie Paion, deren Name zurückzuführen ist auf eine Figur der griechischen Mythologie, verliert marktkonform über 4 %. Müssen sich Aktionäre jetzt Sorgen machen? Immerhin hat die Aktie seit dem Jahreshoch schon gut 25 % verloren.

Paion AG – ISIN: DE000A0B65S3 – Börse: Xetra – Symbol: PA8 – Währung: EUR

Das sieht auf den ersten Blick dramatisch aus. Ist es aber nicht. Denn Paion läuft nach meinen Einschätzungen vom 28. Mai und 16. Juni wie erwartet. Die Aktie fällt entsprechend und kommt im Rahmen des seit März 2014 zusammenlaufenden Dreiecks den genannten 2 EUR immer näher.

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Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit und es ergeben sich im Bereich der unteren Dreieckslinie bei eben ca. 2 EUR Kaufkurse. Haben Sie also noch ein wenig Geduld!

Sie sind von Paion überzeugt, glauben an das Unternehmen und möchten den hier angedeuteten Einstieg bei ca. 2 EUR nicht verpassen? Dann melden Sie sich jetzt für 30 Tage kostenfrei und unverbindlich für “Der Aktientrader” an!

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert.

Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.

Viele Grüße,

Ihr Robert Schröder

www.Der-Aktientrader.de

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