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Trade des Tages by Rüdiger Born

TdT: Southern Co., Chancen auf Triple-Break-Out

Der Kurs von Southern Company (SO) hat mit seinem beeindruckend starken Kursverlauf in den letzten Wochen ein Muster in den Chart gezeichnet, das immer wieder für einen erfolgversprechenden Trade gut ist. Vermutlich losgelöst von allen Brexit-Ängsten in Europa bietet der US Titel eine gute Chance für eine erfolgreiche Position.

Rüdiger Born

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Der Kurs von Southern Company (SO) hat mit seinem beeindruckend starken Kursverlauf in den letzten Wochen ein Muster in den Chart gezeichnet, das immer wieder für einen erfolgreichen Trade gut ist. Vermutlich losgelöst von allen Brexit-Ängsten in Europa bietet der US Titel eine gute Chance für eine erfolgreiche Position.

Immerhin hat sich der Kurs an die letzten Hochs von Anfang Mai und Anfang April herangepirscht, was natürlich die Frage aufwirft, ob es nun einen Deckel gibt, oder ob die Käufer jetzt erst recht in Kaufrausch geraten. Natürlich kann man hier tolle Argumente für das eine oder andere Lager anbringen, doch lassen wir die Marktteilnehmer doch selbst entscheiden. Erste Andeutungen haben die Handelsakteure ja bereits gemacht: die Tageskerzen weisen auf der Unterseite lange Tails auf. Das ist längst kein Beweis für die andauernde Stärke, aber zumindest ein Indiz dafür.

Southern Co., Tagesbasis

Southern Co. (SO) auf Tagesbasis

Sollten die Bullen nun den Ausbruch über das jüngste Hoch auf Tagesbasis herbeiführen, dürfte es auch noch für den Ausbruch über das Mai- und sogar das April-Hoch reichen. Schließlich liebt der Markt Ausbrüche, notfalls auch falsche ohne echte Anschlusskäufe. Doch der Bruch alter Marken ist ein beliebter Sport der großen Player im Markt, so dass wir diese Idee für einen Trade nutzen wollen. Entsprechend halten wir ein Long-Position mit Mindestziel bei rund 52 USD für realistisch.

Hier die Marken für die Kaufidee konkret:
ENTRY: buy stop @51.41 USD
STOP: sell stop @51,14 USD
TARGET: sell limit @52.07 USD

Zugegeben, die Idee sieht im großen Chart winzig aus. Ist da nicht mehr drin? Ist der enge Stop wirklich passend? Nun, natürlich können nach dem Bruch noch Anschlusskäufe den Markt weiter gen Norden treiben. Ob man darauf setzen möchte, ist auch ein Typ-Frage. Absolut überlegenswert wäre in diesem Zusammenhang eine Teilgewinnmitnahme am genannten frühen Ziel anzustreben und den Rest mit nachgezogenem Stop laufen zulassen. Zum vergleichsweise engen Stop lässt sich anmerken, dass wir hiermit eine schnelle Dynamik nach dem Ausbruch sehen wollen. Keine Lust auf Schiebewurst. Sollte der Kurs dauernde Warteschleifen drehen und nicht zu Potte kommen, dann lieber eine andere Gelegenheit realisieren.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass der Kurs natürlich auch noch tiefer in die Korrektur gehen kann und dabei zumindest das erste Fibonacci-Niveau, die 38,2er Marke bei rund 50 USD, noch mal angepingt wird. Sollte dies so eintreten, können wir auch von den tieferen Niveaus über einen Einstieg nachdenken. Aktuell liegt unser Fokus allerdings auf einem möglichen Ausbruch auf der Nordseite.

Trade des Tages by Rüdiger Born

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