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TdT: Alnylam Pharmaceuticals (ALNY), unaussprechlich spannend

Alnylam Pharmaceuticals (ALNY) kann schnelle Bewegungen, dass hat der Titel mehrfach gezeigt, zuletzt vor einigen Wochen, wo der Kurs in wenigen Tagen um 20 % nach oben sprang. Charttechnisch gesehen steht nun abermals ein solch schneller Move auf dem Programm, dafür gibt es gleich mehrere Anzeichen. Trotz des schier unaussprechlichen Namens haben wir daher hier eine Trading-Idee verfasst.

Rüdiger Born

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Alnylam Pharmaceuticals (ALNY) kann schnelle Bewegungen, dass hat der Titel mehrfach gezeigt, zuletzt vor einigen Wochen, wo der Kurs in wenigen Tagen um 20 % nach oben sprang. Charttechnisch gesehen steht nun abermals ein solch schneller Move auf dem Programm, dafür gibt es gleich mehrere Anzeichen. Trotz des schier unaussprechlichen Namens haben wir daher hier eine Trading-Idee verfasst.
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Alnylam Pharmaceuticals (ALNY) auf Tagesbasis

Alnylam Pharmaceuticals (ALNY) auf Tagesbasis (Quelle: SaxoTraderGO)

Oje, muss es wirklich so ein Titel sein? Bei dem Namen kann ich ja nicht mal meinen Freunden davon erzählen. Zu den berühmtesten einer zählt er sicher nicht. Doch das ist eigentlich schade, denn während vielerorts die bekannten Namen eher unklare Kursmuster in den Chart malen, hat sich hier ein ansprechendes Pattern gezeigt, wie es unter anderem Kenner der Elliott Wellen lieben werden. Denn mit Blick auf den Tageschart beispielsweise sieht man, dass der Kurs von Anfang November an einen traumhaften Impuls nach oben durchlebt hat, der dann seit Monatsmitte in eine mustergültige Korrektur übergegangen ist.

Na klasse, genau was muss. Denn ein Impuls nach oben, gefolgt von einem Gegentrend schreit förmlich nach einer Fortsetzung, sobald der nächste Verlaufsarm getriggert ist. Das wiederum wäre am letzten Zwischenhoch bei knapp über 45 USD gegeben, ein perfekter Einstieg für diese Idee: eine valide Bestätigung über das Ende der Korrektur und gleichzeitig noch recht dicht am bisherigen Tief, also günstig stop-bar.

Interessanterweise haben wir hier im Wochenchart sogar noch einen BORN bar, eine Art Kerzenformation, die für eine schnell aufkommende Bewegung spricht, sobald der Kurs getriggert wurde. In den letzten 5 Jahren waren etwa 70 % der Fälle daraus positiv, wenn auch nicht immer im vollen Gewinn. Doch uns soll das reichen, zumal der Einstieg aus beiden Ansätzen, gleich liegt.

Unsere konkrete Handelsidee bei ALNY sieht so aus (in USD):
ENTRY: buy @45,08 (bis 45,28, solange nicht vorher unter 34,95 oder über 48,13)
STOP: sell stop @42,72
TARGET: sell limit @56,00 (80 % Projektion)

ENTRY: sell short @38,93 (bis 38,73, solange nicht vorher über 49,09 oder unter 35,88)
STOP: buy stop @41,28
TARGET: buy limit @32,91 (Mindestziel)

Den Stop hierfür wollen wir auf Wochenbasis nachziehen, also immer auf das Hoch bzw. Tief der letzten vollständigen Kerze nach Eröffnung des Trades. Das entspricht unserem Vorgehen bei den BORN bars und passt auch in die übergeordnete Überlegung mit den Elliott Wellen. Beim Gewinnziel sind wir auf der Unterseite auf das Mindestziel festgelegt. Auf der Oberseite kommen drei Levels in Frage:

a) BORN bar: 51,10
b) Elliott Waves 80 %: 56,00
c) Elliott Waves 100 %: 60,00

Oder sogar weiter laufen zu lassen. Letztere Variante wollen wir an dieser Stelle nicht umsetzen, wäre aber eine Option für die Liebhaber langer Haltedauern, wenn es mal läuft. Wir wollen vorläufig auf Variante b) setzen, ein nicht zu übler Kompromiss aus den Varianten. Sollte sich im Verlauf etwas ergeben, können wir immer noch auf a) oder c) ausweichen.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können einen individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichtungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

BORN Traders GmbH
www.born-traders.com
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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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