Trade des Tages by Rüdiger Born

TdT: AUD/JPY, bei bester Stimmung auch wenn die Geier kreisen

Der Australische Dollar hat gegenüber dem Japanischen Yen (AUD/JPY) schon viel gekonnt. Die Yen-Schwäche hat das Kursbarometer klar in eine Richtung getrieben. Nun lässt sich voraussichtlich ein sinnvoller Trade aus der Situation vorbereiten, den wir auch gleich nutzen wollen.

Der Australische Dollar hat gegenüber dem Japanischen Yen (AUD/JPY) schon viel gekonnt. Die Yen-Schwäche hat das Kursbarometer klar in eine Richtung getrieben. Nun lässt sich voraussichtlich ein sinnvoller Trade aus der Situation vorbereiten, den wir auch gleich nutzen wollen.
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AUD/JPY auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)
AUD/JPY auf Stundenbasis (Quelle: AgenaTrader)

Noch vor dem Wochenende hatte das Währungspaar aus dem ganz weiten Osten sein Hoch gesehen und das sogar oberhalb der 90er Marke, die zuletzt Ende 2015 gesehen wurde. Alles gut also für den Titel, oder? Tatsächlich geht der Trend nach oben und das sowohl länger als auch kürzerfristig. Einzig der recht steile Abschwung nach dem Hoch lässt Zweifel zu, doch aktuell scheinen die Bären erlegt und die Bullen zurück.

Denn der letzte Aufwärtsarm im Stundenchart zeigt dynamisch hoch, wohingegen der jüngste Abwärtarm dreiwellig, also bislang korrektiv nach unten zeigt. Ein gutes Zeichen für einen Gegentrend, nach dessen Ende die letzte impulsive Richtung fortgesetzt werden sollte… und die war ja hoch.

Aber wann ist der Gegentrend zu Ende? Immerhin schweben ja in Anbetracht des Abwärtsschubs ganz links im Chart noch die Geier über der Stelle. Ein Indiz für ein Ende wäre der Bruch der letzten Zwischenhochmarke, die wir gleichzeitig als Einstieg nutzen wollen.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee beim AUD/JPY so aus:
ENTRY: buy @89,495 (bis 89,52, solange nicht vorher unter 88,93 oder über 89,62)
STOP: sell stop @89,15
TARGET: sell limit@90,50

Weil der Aufwärtsdrang auf Tagesbasis langsam Ermüdungserscheinungen aufweist, wollen wir es nicht übertreiben und bald Gewinne mitnehmen, sobald der Kurs das Hoch jenseits der 90er Marke nochmals herausgenommen hat. Natürlich kann der Kurs auch noch weiter, doch lieben wir das klingeln auf dem Konto und wollen nicht zu gierig sein. Um nicht ganz so tief zurückzufallen, falls der Kurs einfach nicht so weit laufen will, werden wir nach der Eröffnung den Stop auf Basis des ParabolicSAR in seiner Standardeinstellung im Stundenchart nachziehen. Damit bleiben wir einigermaßen eng am Geschehen, lassen aber in einer dynamischen Fortsetzung genug Spielraum… denken wir.

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