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TdT: Bertrandt AG (BDT.DE), nach dem Absturz jetzt der Spaß

Die Aktien von Bertrandt (BDT.DE) waren in den letzten Tagen in der Spitze um 18 % gefallen, im Chart ein mehr als nur auffälliges Bild. Doch genau hier ergeben sich die neuen Chancen, die wir in eine Trading-Idee umsetzen wollen.

Rüdiger Born

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Die Aktien von Bertrandt (BDT.DE) waren in den letzten Tagen in der Spitze um 18 % gefallen, im Chart ein mehr als nur auffälliges Bild. Doch genau hier ergeben sich die neuen Chancen, die wir in eine Trading-Idee umsetzen wollen.
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Bertrandt AG (BDT.DE) auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Bertrandt AG (BDT.DE) auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Ein Trauerspiel für die Bullen, der Kurs brach in den letzten Tagen so was von ein, dass es den Haltern des Papiers wahrscheinlich Angst und Bange wurde. Fundamentale Gründe finden sich dabei schnell, doch wir wollen uns ausschließlich auf das charttechnische Bild konzentrieren, denn für die schnelle Bewegung die wir nun erwarten, lassen sich ebenso viele wie mannigfaltige Gründe finden, wie auch Gegenargumente. Also halten wir uns hier vornehm zurück und blicken auf den Chart.

Der allerdings zeigt nun, da die Bewegung einmal angehalten hatte, gute Chancen auf eine Erholung und das mit nicht mal wenig Potenzial. Es darf gerne mal für einige Euro nach oben gehen, ohne dass die Bären und Pessimisten sich gleich auf den Schlips getreten fühlen müssen. Sprich, wenn der Kurs ein wenig hoch kommt, sollte von den Verkäufern zumindest zunächst wenig Gegenwehr zu erwarten sein.

Bertrandt AG (BDT.DE) auf Tagesbasis (Quelle: AgenaTrader)

Bertrandt AG (BDT.DE) auf Tagesbasis, Handelsmarken (Quelle: AgenaTrader)

Doch auch eine Fortsetzung nach unten ist nicht auszuschließen. Wenn der Kurs nach der aktuellen Plateau-Bildung doch nach unten wegbricht, dann dürften die letzten Mutigen von Board springen und der nächste Schub, wenn auch vielleicht nicht gar so schnell wie zuletzt, anstehen.

Wir jedenfalls sehen gute Chancen dafür, dass der Kurs nach dem Verlassen der aktuellen Handelsspanne eine zügige Bewegung anstrebt und damit auch ein schnelles Vorstoßen in eine der von uns vorbereiteten Richtungen gelingt.

Weil Betrandt immer wieder für deutliche Bewegungen nach dem Ausbruch aus der von uns gesetzten Range gut ist, wollen wir diesmal nicht am normalen Mindestziel Gewinne mitnehmen, sondern auf die 200 % Marke setzen, also dass der Kurs noch ein gutes Stück weiter läuft. In der Vergangenheit hatte das wie in der Übersicht zu sehen, ja durchaus gut geklappt.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee bei BDT.DE so aus (in EUR):
ENTRY: buy @82,64 (bis 82,80, solange nicht vorher unter 79,75 oder über 83,23)
STOP: sell stop @81,96
TARGET: sell limit @86,00 (Mindestziel 84,37)

ENTRY: sell short @79,14 (bis 78,98, solange nicht vorher über 83,76 oder unter 80,28)
STOP: buy stop @81,55
TARGET: buy limit @77,52 (Mindestziel 79,15)

Zu beachten ist, dass die Aktien von Bertrandt nicht ohne einen Spread gehandelt werden. An- und Verkaufsgebote liegen nicht direkt beieinander, sondern es liegen gerne mal 16 Cent dazwischen. Das haben wir hier berücksichtigt, sollte aber immer im Hinterkopf behalten werden, denn den gilt es beim Ein- und Ausstieg ebenfalls zu überwinden. Andererseits haben wir ein ausgeweitetes Ziel, so dass es letztlich trotzdem zu unseren Gunsten ausgehen sollte. Daumendrücken erlaubt!

Den Stop wollen wir auf Basis des Tagescharts nachziehen, denn hieraus haben wir die Trading-Idee entwickelt. Dabei werden wir mit jeder neuen Tageskerze, den Stop auf das letzte Hoch (beim Ausbruch nach unten) bzw. Tief (beim Ausbruch nach oben) nachziehen. Sobald der Kurs das Mindestziel erreicht hat, ziehen wir den Stop auf den Einstieg nach, so dass nicht mehr allzu viel passieren kann.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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