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TdT: Buckeye Partners (BPL), neuer Trade in der Pipeline

Für viele Marktteilnehmer dürfte der Öl- und Gaspipelinehersteller Buckeye Partners (BPL) ein unbeschriebenes Blatt sein, für Charttechniker bietet dieser Titel aber immer wieder ein nicht uninteressantes Szenario. Genau das haben wir aktuell auf dem Plan und wollen dieses in unserem heutigen Trade des Tages nutzen.

Rüdiger Born

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Für viele Marktteilnehmer dürfte der Öl- und Gaspipelinehersteller Buckeye Partners (BPL) ein unbeschriebenes Blatt sein, für Charttechniker bietet dieser Titel aber immer wieder ein nicht uninteressantes Szenario. Genau das haben wir aktuell auf dem Plan und wollen dieses in unserem heutigen Trade des Tages nutzen.
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Buckeye Partners (BPL) auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Buckeye Partners (BPL) auf Tagesbasis im Überblick (Quelle: AgenaTrader)

Ja, es ist ein Underdog, aber das muss ja nicht immer von Nachteil sein. Häufig zeigen gerade diese Titel attraktivere Verläufe als so mancher Modetitel, den auch schon Ihr Nachbar im Portfolio hält. Daber ist das generelle Verlaufsmuster auf der übergeordneten Ebene gar nicht soooo toll, denn Die Abwärtsbewegung seit diesem Jahr und insbesondere seit Mitte April ist ganz schon überlappend und damit korrektiv anmutend.

Damit ergäbe sich allerdings ein gar nicht so negatives Bild, denn wenn die Abwärtsbewegung korrektiv verläuft, dann müsste der Trend, so er denn irgendwann mal wieder einsetzt, ja typischerweise nach oben gehen. Wir werden sehen. Für heute jedenfalls ist das gar nicht unser Fokus.

Buckeye Partners (BPL) auf Tagesbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

Buckeye Partners (BPL) auf Tagesbasis mit Signallage (Quelle: AgenaTrader)

Wir wollen vielmehr eine kleinere Stufe in Angriff nehmen, die uns – so hoffen wir jedenfalls – für die nächsten Stunden, notfalls auch Tage, einen zügigen Gewinn beschert. Dafür muss der Kurs nur noch aus seiner gestrigen Tagesspanne ausbrechen und Farbe bekennen: Bulle oder Bär, das ist hier die Frage.

Die Beantwortung überlassen wir den anderen Marktteilnehmern, wir sind nicht an der Richtung, sondern an der Bewegung interessiert und werden uns entsprechend beidseitig auf einen Trade vorbereiten.

Entsprechend sieht unsere konkrete Handelsidee bei BPL so aus (in USD):
ENTRY: buy @64,94 (bis 65,04, solange nicht vorher unter 62,21 oder über 65,48)
STOP: sell stop @64,30
TARGET: sell limit @66,52 (Mindestziel)

ENTRY: sell short @63,28 (bis 63,18, solange nicht vorher über 65,98 oder unter 62,71)
STOP: buy stop @63,92
TARGET: buy limit @61,70 (Mindestziel)

Wir rechnen mit einer schnellen Bewegung, im letzten halben Jahr waren alle Handelssignale dieser Art erfolgreich, nur eins erst im Gegengeschäft, ansonsten schon gleich beim ersten Versuch. Daher wollen wir unseren Stop auch entsprechend schnell in die Bewegung mitnehmen und auf die jeweils letzte Tageshoch bzw. Tagestief nachziehen. Das Stichwort lautet also „bar by bar“ oder auch Kerze für Kerze. Ungeachtet erweiterter Zielmarken werden wir unsere Gewinnmitnahme eng stehen lassen und darauf setzen, dass der Kurs dieses Niveau schnell erreicht.

Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen ke1016,51ine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte nach §34b WpHG

Mitarbeiter der BORN Traders GmbH oder verbundener Unternehmen können Positionen in den analysierten Handelsinstrumenten eingehen oder bereits eingegangen sein. Eingegangene Wertpapierpositionen dürfen während des Veröffentlichungszeitraums uneingeschränkt gehandelt werden.

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Finanznews

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Marktgeflüster (Video)

Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief..

Markus Fugmann

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Wie weit geht die Bärenmarkt-Rally? Derzeit sehen wir ein Muster, das ähnlich wie im Dezember des Jahres 2000 ablief, als der S&P 500 ebenfalls einen Dreifach-Boden brach und ein neues Tief generierte, bevor dann bis Mitte Januar eine Rally folgte, die jedoch nicht nachhaltig war (bekanntlich war das Jahr 2001 eher unschön für die Aktienmärkte). Dementsprechend könnten die US-Indizes kurzfristig ihr Tief gesehen haben nach dem Fehlausbruch nach unten – doch bleibt der seit 2016 bestehende Aufwärtstrend gebrochen, der Liquiditätsentzug der Fed wirkt. Die Aktienmätkte sind nun in einem Dilemma: wenn die durch die Invertierung der US-Zinskurve ausgelösten Konjunktursorgen unberechtigt sind, wir die Fed weiter die Zinsen erhöhen – wenn nicht, wird es sowieso ungemütlich. Heute der Dax stark nach Berichten, wonach China die Zölle gegen US-Autos reduzieren will..

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Rüdiger Born

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Redaktion

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Von Rüdiger Born

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Aktien

Amateurstunde im Weißen Haus löst neues Drama um Government-Shutdown aus

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden. Ein wichtiger Faktor für das Chaos: Donald Trump ändert ständig seine Meinung..

Markus Fugmann

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Die Supermacht steht vor der nächsten möglichen Blamage: Nachdem sich der Kongress weiterhin nicht auf ein Budget einigen kann, könnten ab Samstag alle nicht-essenziellen Regierungsfunktionen stillgelegt werden.

“Government Shutdown” heißt das Szenario: 850.000 Bundesbeamte werden dabei in den vorerst unbezahlten Zwangsurlaub geschickt und Nationalparks geschlossen. Der letzte “Shutdown” 2013 hatte der US-Wirtschaft einen Schaden von 24 Milliarden Dollar zugeführt.

Während die Uhr tickt nimmt das Chaos am Kapitol und im Oval Office fast tragikomische Züge an. Zunächst schien ein Deal in Greifweite, bei dem die Demokraten für den von ihnen geforderten, kontinuierlichen Schutz von Illegalen-Kindern (“Dreamers”) durch ein Fortsetzung durch des sogenannten DACA-Programmes Präsidenten Donald Trump und den Republikanern mit mehr Mitteln für den Grenzschutz – allerdings ohne Mexikomauer – und strengeren Einwanderungsbestimmungen entgegengekommen wären.

Trump braucht die „Dems“

Trump und die Republikaner benötigen bei einem Budgetdeal im Senat die Zustimmung von zumindest neun demokratischen Senatoren für die mindestens 60 Stimmen, um einen “Filibuster” abwehren zu können.

Den ersten möglichen Deal jagte Trump mit seinen “Scheißlochländer”-Wutanfall in die Luft.

Danach ersannen die Republikaner (GOP) ein neue, durchaus perfide Taktik: Sie inkludierten in eine zumindest kurzfristige Budgetverlängerung bis Mitte Februar die weitere Finanzierung eines Krankenversicherungsprogramms (CHIP) für Kinder aus einkommensschwachen Familien, es fehlte in der Vorlage jedoch ein “Dreamers”-Deal.

Dem CHIP-Programm geht das Geld aus – neuen Millionen Minderjährigen droht der Verlust der Kassen.

Das Kalkül der GOP: Es wäre politisches Harakiri für die “Dems”, wenn sie gegen die Fortführung der Kinderversicherungen stimmen würden.

Wieder rückte der Sprengmeister im Oval Office mit Dynamit an: Auf Twitter fiel er diesmal seiner eigenen Partei in den Rücken und verlangte, dass CHIP keinesfalls Teil des Budgetgesetzes sein sollte.

Nach hektischen Telefonaten teilte das Weiße Haus Stunden nach dem Tweet mit, dass Mr. Trump nun doch die Republikaner-Vorlage unterstütze.


Foto: Matt H. Wade, Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5004719

Niemand weiß, was Trump wirklich will

Das Chaos war da aber längst perfekt.

Trump hat während des schwindelerregenden Immigranten-Showdowns nun schon derart oft seine Meinung geändert, dass nicht einmal seine eigene Partei weiß, was der Präsident überhaupt will.

Bei einem Treffen mit Vertreten beider Parteien, das er 55 Minuten lang live im TV übertragen ließ, schien Trump praktisch jeder Wortmeldung zustimmen, auch bei völlig konträren Forderungen. Für die Immigranten-Kinder träumte er von einem “Gesetz der Liebe”.

Eine Weile war auch die Rede davon, dass er bei der Mexiko-Mauer zumindest streckenweise mit einem Zaun zufrieden wäre. Stabschef John Kelly meinte öffentlich, dass Trumps Meinung zum im Wahlkampf versprochenen “wunderschönen Grenzwall” an der US-Südgrenze “evolviert” sei. Er stellte damit mehr Flexibilität in den Raum beim Tauziehen um einen Budget- und Immigrations-Deal.

„Die Mauer ist die Mauer“

Trump tobte laut Insidern. Jetzt wütet er wieder als unerbittlicher Hardliner: Die “Mauer ist die Mauer”, schnappte der Hitzkopf im Weißen Haus auf Twitter, von einem Umdenken könne keine Rede sein. Auch das Schicksal der DACA-Einwanderer scheint ihn kaum mehr zu kümmern.

Trump verkaufte sich vor der Wahl stets als gewiefte Koryphäe beim Deal-Machen – als Präsident jedoch trampelt er wie ein Elefant im Porzellanladen durch Washington.

Ein Government-Shutdown am Wochenende ist dank der Stümperei sehr wahrscheinlich geworden.

Das Repräsentantenhaus brachte den Budgetentwurf der Republikaner am Donnerstag in einer knappen Abstimmung durch. Beim Showdown im Senat stehen die Chancen jedoch weit schlechter.

Die Zwölferfrage beim Polit-Poker: Wen werden die Amerikaner mehrheitlich zum Sündenbock für das Stillstehen der Regierungsräder machen? In der Vergangenheit wurde meist dem Kongress als Ganzes die Schuld in die Schuhe geschoben. Diesmal aber dürfte auch der Präsident sein Fett abkriegen.

Immerhin: Amerika ist nicht wirklich “great again”, wenn nicht einmal die Fährschiffe zur Freiheitsstatue verkehren…

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.

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